Synaxon-Chef Frank Roebers

Warum die Marke PC-Spezialist wieder attraktiv ist

23.11.2010

Starke Zuwächse bei PC Spezialist

Bisher ist das Jahr 2010 für PC Spezialist äußerst erfolgreich verlaufen. Sogar in dem ansonsten eher verschmähten PC-Desktob-Bereich gab es Absatzzuwächse: plus 10,9 Prozent (Stückzahl). Und was besonders erfreulich ist, der durchschnittliche Preis eines bei PC Spezialist erworbenen Desktop-PCs stieg gegenüber 2009 um 17,6 Prozent. "Dies ist vor allem durch die stärkere Nachfrage nach All-in-One-Geräten bedingt", resümiert Roebers.

Auch bei Displays konnten die Mitglieder der Fachhandelskette höhere Preise durchsetzen (plus 5,4 Prozent). "Das liegt daran, dass das Einstiegssegment bei Monitoren sich zu den 21- bis 24-Zoll-Geräten hin verschoben hat", erklärt sich der Synaxon-Chef diese Steigerung.

Die Anzahl der abgesetzten Grafikkarten sank im gleichen Zeitraum um 11,5 Prozent, dafür macht Roebers die immer stärker werdenden Grafikleistungen der Mainboards verantwortlich. Wenn aber Grafikkarten gekauft werden, dann nur die richtig teuren. So stieg hier der durchschnittliche Stückpreis bei PC Spezialist um sagenhafte 27,4 Prozent, wodurch die verringerte Absatzmenge mehr als kompensiert werden konnte.

Negativ war dagegen die Entwicklung bei Druckern. Der durchschnittliche Preis eines Printers sank um drei Prozent und insgesamt haben PC Spezialist-Fachhändler in diesem Jahr 7,8 Prozent weniger Geräte verkaufen können als noch 2009. Offenbar wird privat und im unteren Mittelstand an den Einzelarbeitsplätzen weniger gedruckt. Hier hat Roebers die Erfahrung gemacht, dass die überteuerten Tintenpatronen viele Kunden verärgern und vom Kauf neuer Tintenstrahldrucker abhalten. (rw)

Zur Startseite