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Meldungen vom 17.01.2001

  • Nasdaq: 257 Firmen droht der Rausschm

    Laut Angaben der CP−Schwesterzeitung Industrie Standard genügen derzeit 257 Firmen nicht den Mindestanforderungen der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq. Damit habe sich die Zahl der vom Rausschm ("Delisting") bedrohten Firmen binnen weniger Monate verdreifacht und belaufe sich auf rund fünf Prozent des Handelsvolumen der an der Nasdaq gelisteten Aktien. Jede zehnte der Ausschluss−Kand ist laut "Industrie Standard" eine Dotcom−Firma, allesamt ehemals Börsenlieblinge. Im vorigen Jahr mussten maximal 80 Firmen damit rechnen, von der Börse ausgeschlossen zu werden. Der Kriterienkatalog der Technologiebörse Nasdaq schreibt unter anderem vor, dass die Aktien eines Unternehmen wenigstens fünf Millionen Dollar wert sein müssen: Ferner habe das Handelsvolumen der Aktien bei einem Mindestwert von einem Dollar je Aktie vier Millionen Dollar respektive 750.000 handelbare Aktien zu betragen. Erfüllt ein Unternehmen diese Kriterien nicht, sieht der Katalog in einem zweiten Schritt unter anderem vor, dessen Marktkapitalisierung habe höher als 50 Millionen Dollar zu sein. Des weiteren müssen 1,1 Millionen Aktien im Wert von wenigstens 5 Dollar je Aktie gehandelt werden können. Welche Unternehmen bedroht sind, veröffentlicht die Nasdaq naturgemäß nicht, da ein "Delisting" für die bedrohten Firmen einem öffentlichen Knockout gleich käme. Der "Industrie Standard" hatte für seine Recherche den US−Finanzdienstleister Factset beauftragt. (wl) …mehr

  • Europäische "Lotusphere" abgesagt

    Die vor zwei Jahren etablierte Entwickler− und Anwender−Konferenz der IBM−Tochter Lotus ist für dieses Jahr abgesagt. Die Konferenz war eingeführt worden, um europäischen Partner und Anwendern den Besuch der überfüllten "Lotusphere" in Orlando, Flor, zu ersparen. Lotus−Marketingvorstand Bryan Simmons sagte, man untersuche im Moment alle Optionen für eine europäische Veranstaltung im ersten Quartal 2002. (wl) …mehr

  • Tablet-PCs: Sharp gegen LG Electronics

    Ab heute soll in Japan der Verkauf des neuen Tablet−PCs von Sharp beginnen. "Der RW−A230 Copernicus" wiegt 925 Gramm und wird über sein TFT−Touchscreen bedient. Bestückt ist er mit einem Intel Pentium−II−Prozessor mit 266 Megahertz, 64 Megabyte Arbeitsspeicher und einer sechs Gigabyte großen Festplatte. Des weiteren verfügt das Laptop im Kleinformat über einen PC−Card− und einen Compact−Flash−Card−Slot, eingebaute Lautsprecher, eine USB− und eine Infrarot−Schnittstelle. Der Windows−basierte Copernicus wird vorerst nur in Japan zu einem Preis von rund 2.100 Dollar verkauft und ist für Business−Anwendungen konzipiert. LG Electronics schlägt mit seinem Tablet−Modell hingegen einen ganz anderen Weg ein. Das "Digital iPad" basiert auf Linux und soll vor allem anderen ein Multimediagerät sein. Neben Zugang zum Internet lassen sich beispielsweise V und MP−3−Files abspielen. Es verfügt über einen 8,4 Zoll großes Touchscreen, über den die Eingabe per Stift erfolgt, einen Slot für Compact−Flash−Karten und ein USB−Interface. Der Intel Strong−ARM−Prozessor ist mit 200 Megahertz getaktet. Obwohl das Digital iPad erst Ende 2001 auf den Markt kommen soll, ist eine Nachfolgeversion mit 400 Megahertz−Taktung schon geplant. Der Preis ist noch nicht bekannt. (ce) …mehr

  • Ex-Compaq-Führungskräfte gründen Server-Startup

    RLX heißt das neue Baby von Compaq -Mitbegründer Gary Stimac und Michael Swavely, dem ehemaligen Marketing- und Vertriebsmanager von Compaq. Die Neugründung mit Sitz in The Woodland, Texas, hat sich auf die Produktion von Servern spezialisiert. Eine Produktlinie mit dem Codenamen "ICE" existiert bereits und soll demnächst offiziell vorgestellt werden. Die Server arbeiten mit den Strompar-Prozessoren von Transmeta, als Betriebssystem wird eine Linux-Distribution verwendet. (st) …mehr

  • Intel schenkt 80.000 PCs her

    Prozessorhersteller Intel versorgt alle seine Mitarbeiter mit einem Computer samt dazugehöriger Peripherie und der Software. Die weltweit 80.000 Voll− und Teilzeit−Mitarbeiter können dabei wählen, wann sie welchen Computer in welcher Konfiguration nehmen wollen. Zur Standardausstattung gehören ein Desktop−PC mit Pentium III Prozessor 933 Mhz, ein Drucker und eine PC−Kamera, Software und ein Internetzugang. Die Mitarbeiter können allerdings auch gegen Aufpreis ein Notebook mit nach Hause nehmen oder noch einige Wochen warten und sich den neuen Heim−PC mit dem Pentium IV bestücken lassen. Im Moment arbeitet der Konzern bei dieser Aktion mit Hewlett Packard zusammen. Laut Intel ist dies aber keine einmalige Aktion. Die Heimcomputer sollen regelmäßig aufgerüstet und gewartet werden. Dazu hat der Hersteller externe Serviceanbieter beauftragt. Die "PC−Gabe" gilt vor dem Finanzamt als geldwerter Vorteil. Die anfallenden Steuern wird Intel pauschal übernehmen, so dass die Mitarbeiter auch an den Fiskus nichts für den Computer bezahlen müssen. Ziel der Aktion ist, Computer in die Familien zu integrieren. Der Nutzen für den Hersteller wird sich eher langfristig zeigen: Je besser der PC in das Privatleben der Menschen integriert ist, desto mehr wird er, wie der Fernseher, zum Alltagsgegenstand der Menschen, sprich − er wird mehr und zuverlässiger nachgefragt. Das lässt sich Intel laut eigenen Angaben über den Daumen gepeilt etwa 3.500 Mark pro Einheit kosten. Mal 80.000 Mitarbeitern ergäbe das ohne Wartung und Service eine Investition von rund 280 Millionen Mark weltweit. (gn) …mehr

  • 3Com baut erneut Stellen ab

    Im vorigen März hatte Netzwerker 3Com je nach Zählweise zwischen 1.600 und 3.000 Mitarbeiter entlassen. Der Grund: Die Company verkaufte ihre Modem−Abteilung an den taiwanesischen Netzwerkausrüster Accton und verabschiedete sich umstandslos aus dem Geschäft mit Backbone−Routern für Großkunden. Allerdings verkündete das Unternehmen auch, mit der neuen Strategie einmal für mittelständische Kunden, zum zweiten für Endkunden, die mit einem Strauß neuer Produkte gewonnen werden sollten, einen neuen Wachstumspfad eingeschlagen zu haben. Damit scheint es nicht weit her zu sein: Gerade erklärte das Unternehmen, das eigenen Angaben zufolge enttäuscht ist über die Verkäufe von Netzwerkausrüstung an TK−Anbieter, wenigstens 200 Millionen Dollar in diesem Jahr einsparen zu wollen. Wie? Durch Entlassungen. Spätestens Ende Februar stehe fest, wieviele der derzeit weltweit zirka 9,600 Mitarbeiter betroffen sein werden. Unbestätigten Berichten zufolge müssen bis zu 20 Prozent der Mitarebiter mit blauen Briefen rechnen.Der Netzwerker verweigerte nähere Angaben. Man nehme die Entsche nicht auf die leichte Schulter, sagte stattdessen ein Unternehmenssprecher. Nun werde geprüft, wo die Einsparungen, die 3Com eigenen Angaben zufolge zwischen 40 und 60 Millionen Dollar kosten werden, erreicht werden können. Es sei auch denkbar, Herstellungsprozesse zu verschlanken und bei Bedarf Fertigungsstätten und Immobilien zu verkaufen. 3Com kämpft seit dem Spin−off der PDA−Tochter Palm mit Verlusten. Zuletzt vor einem Monat hatte CEO Bruce Claflin versichert, der Netzwerker werde im ersten Quartal des Fiskaljahres 2002 (Stichtag: 31. August 2001) wieder profitabel sein. (wl) …mehr

  • Motorola reagiert auf schlechtes Handy-Geschäft: 2500 Entlassungen

    Die Konsequenzen aus rückläufigen Erträgen im Handy−Geschäft (ComputerPartner online berichtete) will das amerikanische Unternehmen Motorola jetzt mit der Schließung eines Werkes und der damit verbundenen Entlassung von 2.500 Mitarbeitern ziehen. Betroffen von der Sparmaßnahme ist das Werk in Harvard, Illinois, in dem vorwiegend Handys produziert werden. Das Unternehmen plant, in Zukunft die Handy−Produktion auszulagern, beziehungsweise auf Standorte mit niedrigen Nebenkosten zu verlegen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Strukturierungsplans, von dem auch die deutschen Niederlassungen betroffen sind: Bereits im Dezember kündigte Motola an, 400 der insgesamt 3.000 Mitarbeiter im Flensburger Werk zu entlassen.(st) …mehr

  • Nepper, Schlepper, Kundenfänger: Cybercrime im Internet

    Die Internationale Handelskammer (ICC) ist entsetzt: Nach ihren Angaben stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Internet−Betrugsfälle dramatisch an. So stehen 67 Prozent der gemeldeten Fälle von Internetkriminalität in direktem Zusammenhang mit kriminellen Vorkommn beziehungsweise absichtlicher Täuschung durch Handel im Internet. Die Scheinangebote betrafen sowohl Güter als auch Dienstleistungen. Besonders beliebt bei den schwarzen Schafen ist der Banken−, Versicherungs− und Transportbereich. Hier sieht die internationale Handelskammer besonders dringenden Bedarf an Warninstrumenten. Eine Spezialabteilung der ICC bietet Interessierten nun eine neuentwickelte Dienstleistung zur Bekämpfung der Cybercrime. Diese ist auf den Handel im Web zugeschnitten und prüft nach ICC−Angaben die Vertrauenswürdigkeit potentieller Geschäftspartner. Die Experten verfügten über die Technologie, jede Website zu durchleuchten, die Urheberschaft festzustellen und deren Spuren bis weit über den Internet−Service−Prov hinaus zu verfolgen. (go) …mehr

  • Windows-Nachfolger Whistler: So sicher wie Fort Knox

    Beim neuen Windows, bisher unter dem Codenamen "Whistler" bekannt, will Microsoft von vorneherein die Möglichkeit des Kopierens ausschließen. So enthält das neue Windows einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge einen Produkt−Schlüssel, der aus einer Buchstaben− und Zahlenkombination besteht. Diesen Produktschlüssel muss der Kunde zusammen mit den Seriennummern seiner Hardware an Microsoft melden; dann erhält er einen Aktivierungsschlüssel, mit dem er sein neues Windows freischalten kann. Damit will der Softwarekrösus sicherstellen, dass eine Kopie des Programms nur auf einem Rechner laufen kann. Der Nachteil für den Anwender: Sobald er eine neue Festplatte oder Grafikkarte einbauen will, muss er einen neuen Aktivierungsschlüssel beantragen.Wie das Blatt weiter berichtet, ist dieser Mechanismus bereits in der Beta−Version von Whistler enthalten und soll höchstwahrscheinlich in das neue Windows integriert werden. So werde derzeit in Tests ermittelt, ob die Kunden den Kopierschutz akzeptieren. Fraglich sei allerdings, ob die Sicherung auch in der deutschen Version Verwendung findet. Denn weil die deutschen PC−Besitzer als besonders kritisch und Alternativprogrammen wie Linux gegenüber als besonders aufgeschlossen gelten, fürchtet der Konzern hierzulande Umsatzeinbußen.(st) …mehr

  • Turbolinux und Linuxcare vor Fusion

    Die be US−Linux−Anbieter Linuxcare und Turbolinux verhandeln über eine Fusion. Be Firmen bestätigten, sie hätten eine entsprechenden Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet. Finanzielle Details wurden nicht bekannt, da be Firmen in privater Hand sind und weder Geschäfts− noch Unternehmenszahlen vorlegen.Mit der übernahme der 1998 gegründeten Linuxcare mit Sitz in San Francisco würde die seit 1992 agierende Turbolinux, ebenfalls in San Francisco anssässig, künftig auch Dienstleistungen anbieten können. Linuxcare bietet ausschließlich technischen Support und Training für mehr als 30 im Markt erhältliche Linux−Varianten an. Turbolinux dagegen agiert als Highend−Lösungsanbieter im Linux−Umfeld, unter anderem für die "E−Server"−Reihe von IBM, für Datenbanken und Clusterlösungen. Sollte die Fusion klappen, halten Beobachter es für wahrscheinlich, dass Stellen, insbesondere in den Finanz− und Personalabteilungen, gestrichen werden. (wl) …mehr

  • Vertrag vorzeitig kündigen und Handy behalten: Telly machts möglich

    Wenn es um Handyverträge geht, sind die Prov normalerweise unterbittlich: Wer einen Vertrag abgeschlossen hat, ist bis zum Ende der Laufzeit fest gebunden. Eine Ausnahme gibt es zur Zeit bei der Telekom: Wie das TK-Online-Magazin Xonio meldet, können Kunden mit einem Telly-Vertrag vorzeitig kündigen und dabei sogar das subventionierte Handy behalten. Der Grund dafür ist eine Tarifänderung, die zu bestimmten Gesprächszeiten auch höhere Preise mit sich bringt. Das außerordentliche Kündigungsrecht gilt allerdings nur für Verträge, die vor dem Jahreswechsel abgeschlossen wurden. Laut Xonio erhalten die Telly-Kunden in den nächsten Tagen eine schriftliche Benachrichtigung über die Tarifänderung, mit dieser Mitteilung beginnt die außerordentliche Kündigungsfrist, die einen Monat lang gilt. (st) …mehr

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