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Meldungen vom 25.04.2001

  • DVD-Player: Spitzenreiter der Unterhaltungselektronik

    DVD−Player sind der absolute Spitzenreiter der Unterhaltungselektronik: Laut ersten Hochrechnungen der Arbeitsgemeinschaft DVD−AG, einem Zusammenschluss von DVD−Geräte− und −Programmanbietern, verzeichnete der Handel im letzten Jahr einen Absatz von rund 850.000 Geräten und damit ein Plus von knapp 300 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit Ende 2000 bringen somit insgesamt 1,145 Millionen DVD−Player Kino−Feeling in deutsche Wohnzimmer − viermal so viele wie 1999. Für Ende 2001 prognostiziert die DVD−AG einen Abverkauf von 1,655 Millionen Stück beziehungsweise eine "Haushaltsausstattung" von rund 8,5 Prozent. Sollte die Voraussage eintreffen, würde das Segment DVD einen neuen Rekord im Bereich Consumer−Electronics aufstellen: Die be bisherigen Spitzenreiter, CD−Spieler und V, haben in Deutschland fünf Jahre benötigt, um die jährliche Verkaufszahl von einer Million zu übertreffen, die DVD−Players hätten das dreienhalb Jahre nach ihrer Markteinführung erreicht. Die Arbeitsgemeinschaft geht davon aus, dass sich der Boom weiter fortsetzen wird. Unterstützt werde die positive Entwicklung durch die neuen Gerätekomponenten wie DVD−Audio, TV/DVD−Kombinationen, DVD−Minisysteme oder andere mit DVD−V kompatible Geräte wie zum Beispiel Play−Station 2. Desweteren planen einige Hersteller im dritten und vierten Quartal 2001 die Markteinführung des DVD−Recoders, der wiederrum neue Zielgruppen für das Heimkinosystem erschließen werde, so die DVD−AG. Von dem Erfolg der neuen Geräte profitieren natürlich auch die Anbieter der entsprechenden Titel: So waren nach Informationen des Bundesverbandes V (BVV) die Liebhaber des digitalen Filmspeichers sehr viel kauffreudiger als VHS−Kunden. Sie investierten vergleichsweise dreimal soviel in ihre DVD−Sammlung und sorgten damit im Jahr 2000 für einen Zuwachs des V um 8,6 Prozent. (mf) …mehr

  • Compaq enttäuscht mit Quartalszahlen und entlässt

    Dem PC−Riesen Compaq hat der seit Monaten tobenden Preiskampf mit Direktanbieter Dell nicht gut getan. Die Texaner häuften im ersten Fiskalquartal 2001 (Stichtag: 31. März) netto lediglich 78 (Vorjahr: 296) Millionen Dollar auf ihr Konto. Damit einher veringerte sich auch der bereits korrigierte Umsatz: 9,2 (Vorjahr: 9,5) Milliarden Dollar stehen in der Quartalsbilanz.Das mäßige Ergebnis nimmt Compaq zum Anlass, zusätzlich zu den angekündigten Abbau von rund 5.000 Stellen weitere 2.000 Stellen zu streichen. Es erwarte sich davon, 500 bis 600 Millionen Dollar pro Jahr einzusparen. Ob davon auch Europa betroffen ist, war nicht zu erfahren. Allerdings scheint die Diskussion intern offen zu sein. Offensichtlich ist im Compaq−Management umstritten, ob die guten Ergebn der europäischen Divison künftig durch ein rig Kostenmanagement gefährdet werden könnten und dürften. Die EMEA−Abteilung konnte im abgelaufenen Quartal beim Umsatz immerhin um 14 Prozent zulegen, während die US−Abteilung in diesem Zeitraum exakt 17 Prozent weniger Umsatz verbuchte. Vor Europa lagen Asien mit 29 und Lateinamerika mit 19 Prozent Umsatzwachstum; insgesamt machten die Umsätze ausserhalb der USA 61 Prozent des Gesamtergebn aus.Bedeutende Verluste musste Compaq bei seiner wichtigen Unternehmensabteilung "Access" − also Enterprise− und Consumer−PCs − verbuchen. Hier fiel ein operativer Verlust von 82 (Vorjahresquartal: plus 15) Millionen Dollar an. Der Umsatz der Abteilung, die 48 Prozent zum Gesamtumsatz von Compaq beitrug, sank auf 4,4 (Vorjahresquartal: 4,7) Milliarden Dollar. Die Sparte "Enterprise Computing" erzielte 2,91 (Vorjahresquartal: 2,95) Milliarden Dollar Umsatz, erwirtschafte aber nur 132 (Vorjahresquartal: 262 ) Millionen Dollar Gewinn. Die Dienstleistungseinheit "Global Services", konnte dagegen auf 1,93 (Vorjahresquartal: 1,86) Milliarden Dollar Umsatz zulegen und strich einen Gewinn von 254 (Vorjahresquartal: 212) Millionen Dollar ein. Für das zweite Fiskalquartal rechnet Compaq mit Umsätzen in Höhe von neun (Vorjahresquartal: 9.4) Milliarden Dollar. Um Umsatz und Gewinn wieder in die Höhe zu treiben, will Compaq die begonnene "aggressive Preispolitik" bei seinen Lowend−Servern und anderen Produkten wie bei Storage−Systemen fortsetzen. Ferner sollen Lagerkosten verringert und die Aktivitäten der "Global Services" ausgeweitet werden. (wl) …mehr

  • Starke Einbußen bei Infineon

    Der Preiskampf im Speichermarkt und die sinkende Nachfrage aus dem Mobiltelefon-Sektor haben der Siemens-Tochter Infineon im abgelaufenen Quartal schwer zu schaffen gemacht: Um über 84 Prozent ging der Gewinn verglichen mit dem Vorjahresquartal (146 Millionen Euro) zurück - übrig blieben so lediglich 23 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 1,65 Milliarden Euro, was im Jahresvergleich einer Steigerung von 8,8 Prozent entspricht. Etwas ausgleichen konnte das Unternehmen die Schieflage im Speicher- und Mobiltelefonmarkt mit starken Umsätzen - plus 50 Prozent - bei drahtgebundenen Kommunikationslösungen. Als Umsatzträger nennt Infineon die Segmente High-Speed-Communications, Glasfaser und konventionelle Telekomunikations-Infastruktur. Auch das Geschäft mit Chipkarten und Autoelektronik beurteilt das Unternehmen positiv und rechnet hier für das gesamte Jahr mit zweistelligen Umsatzzuwächsen. Keine Anzeichen für eine Besserung seien dagegen bei der Mobilkommunikation in Sicht, im DRAM-Markt hofft das Unternehmen ab der zweiten Jahreshälfte mit einer Erholung, weil bis dahin Lagerbestände abgebaut seien, und die weltweite Produktionskapazität nicht wesentlich zunehmen werde. (st) …mehr

  • Brother-Multis: vielseitig, Platz und Kosten sparend

    Die Funktionen eines Druckers, eines Kopierers, eines Faxgeräts und eines Scanners vereint die Brother International GmbH bei ihren be jüngsten Multifunktionsgeräten – und das alles in Farbe. Sie tragen die Bezeichnungen "MFC−830" und "MFC−840", wobei das zweitgenannte Modell etwas leistungsfähiger ist und ein paar zusätzliche Funktionen besitzt.Als Farbdrucker eingesetzt, erreichen die Geräte bei einer Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi eine maximale Geschwindigkeit von zehn Seiten in der Minute. Der Hersteller weist dabei auf die vier separat auswechselbaren Tintenpatronen hin, die für geringe Unterhaltskosten sorgen sollen. Eine eingescannte Vorlage kann der Benutzer als Attachment einer E−Mail verschicken. Anschluss an einen Computer finden die Produkte über die USB−Schnittstelle.Werden die Multis als Faxgeräte eingesetzt, stehen den Anwendern unter anderem übertragungsgeschwindigkeiten von 14,4 Kbit/s sowie 2 MB Sende− und Empfangsspeicher (4 MB beim 840er−Modell) zur Verfügung. Faxe können auch weitergeleitet oder in einem Rundsenden an bis zu 108 Teilnehmer (158 beim MFC−840) gleichzeitig geschickt werden.Im Unterschied zum MFC−830 besitzt das Multifunktionsgerät MFC−840 je einen Steckplatz für Smart−Media− und Compact−Flash−Karten, so dass sich digital geschossene Fotos ohne Umweg über den PC ausdrucken lassen. Außerdem liegt bei ihm eine analoge V−Eingang−Buchse vor, um Standaufnahmen oder bewegte Bilder von V oder Camcordern auf Papier auszugeben. Die Brother−Produkte kosten 899 beziehungsweise 1.093 Mark. (tö) …mehr

  • Vereint in der Krise: Ericsson und Sony

    Jetzt ist es offiziell: Ericsson und Sony wollen ihre Handysparten zusammenlegen. Gemeinsam wollen die be Firmen ihr Handygeschäft aus der Krise ziehen, nachdem sich in den letzten Monaten die Hiobsbotschaften - vor allem bei Ericsson (ComputerPartner online berichtete) häuften. Die Gemeinschaftsproduktion mit dem Namen "Sony Ericsson Mobile Communications, an der be Unternehmen nach eigenen Angaben zur Hälfte beteiligt sind, wird voraussichtlich zum ersten Oktober dieses Jahres den Geschäftsbetrieb aufnehmen. Sitz des Unternehmens wird London sein, Erc-CEO Kurt Hellström wird Vorstandsvorsitzender, Geschäftsführer wird Katsumi Ihara von Sony, der Ericsson-Mann Jan Wäreby sein Stellvertreter. Mit voraussichtlich 3.500 Mitarbeitern weltweit will das neue Unternehmen Mobiltelefone entwickeln, vermarkten und vertreiben und eine neue Produktmarke aufbauen. (st) …mehr

  • Cisco-Chef Chambers "verzichtet" auf sein Gehalt

    Traditionell sind kalifornische IT−Größen auf diversen Wohtätigkeitspartys in Silicon Valley zu finden − als edle Spender und um Geschäftskontakte zu pflegen. Nachdem diese Jahr mit dem Schwarz/Weiß−Ball in Paolo Alto eines der größten Partyereign des Tales mangels Sponsoren ausfallen musste, richtete sich die Aufmerksamkeit auf den Silicon Valley Wohltätigkeitsball in San Jose. Der 15. Aufguss fand auch statt, wenn auch Partygänger von weniger Dekoration und von rund 30 Prozent weniger Gästen als im Vorjahr berichten. Und außerdem davon, dass Cisco−Chef John Chambers und Vorstand John Morgr während der Party bekannt gaben, sich solange nur mit einem Dollar Gehalt besche zu wollen, bis die kürzlich bekannt gegebenen 8.500 Entlassungen ordentlich abgewickelt worden seien. Mit diesen beginnt Cisco gerade. Die Geste, mit der be Cisco−Oberen ihren Schmerz über die Geschäftsentwicklung des Router−Krösus bekundeten, dürfte ihren Gehaltsstreifen nicht wirklich tangieren. Denn wie das letzte Jahr zeigte, erhalten die be neben rund einer Millionen Gehalt Aktienoptionen und erfolgsbezogene Tantiemen. Allein Chambers Konto schwoll deshalb binnen eines Jahres um über 120 Millionen Dollar an. Die Million fällt da nicht auf. Die Geste schon. (wl) …mehr

  • Wieviel lässt sich mit Oracle-Software sparen - eine oder zwei Milliarden?

    Etwas verschätzt hat sich Oracle −Boss Larry Ellison bei seinen Sparplänen: Er hatte im letzten Jahr getönt, rein druch den Einsatz der Oracle−Software im eigenen Unternehmen eine Milliarde Mark gespart zu haben, und setzte für das laufende Jahr die ehrgeizige Marke von zwei Milliarden. Die sollten − als werbewirksames Beispiel für andere Unternehmen − dadurch hängenbleiben, dass im gesamten Unternehmen die ERP−, CRM und Finanzsoftware von Oracle eingesetzt wird. Auf einer Pressekonferenz am vergangenen Montag musste Ellison nun zugeben, dass seine Software doch keine grenzenlosen Wunder vollbringt, und er wahrscheinlich dieses Jahr nur auf 1,5 Milliarden gesparte Dollar kommen wird.Zur momentanen Lage im Softwaremarkt prognostizierte Ellison eine Konsol, in deren Rahmen möglicherweise auch die B2B−Spezialisten Commerce One und Ariba untergehen könnten. Seiner Ansicht nach wird sich die US−Konjunktur frühestens Ende dieses Jahres wieder erholen. Mit Angaben zur momentanen Lage seines eigenen Unternehmens hielt Ellison sich allerdings bedeckt.(st) …mehr

  • Neues Rekordjahr: Logitech macht ordentlich Mäuse

    Von der Schwäche im PC−Markt des vergangenen Jahres war Peripherieanbieter Logitech offenbar unberührt. Für das am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2001 weist das Unternehmen einen Umsatz von 761,4 Millionen Dollar oder ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Der Reingewinn lag bei 48,4 Millionen Dollar und damit um 61 Prozent über dem des Geschäftsjahres 2000. Allein im vierten Quartal kam Logitech auf einen Umsatz von 197,4 Millionen Dollar und einen Reingewinn von 14,2 Millionen Dollar, was ebenfalls ein neues Rekordhoch darstellt. Nach eigenen Angaben hat Logitech im Geschäftsjahr 2001 über 30 Millionen Produkte unter dem eigenen Markennamen, 6,9 Millionen kabellose Eingabegeräte und mehr als eine Million PC−Cameras verkauft. Von der Labtec−übernahme und vom Eintritt ins Konsolengeschäft erwartet sich Logitech−CEO Guerrino De Luca "ein beträchtliches Potenzial für anhaltendes Wachstum". Für das neue Geschäftsjahr 2002 geht das Unternehmen von einer Umsatzsteigerung von 25 Prozent bei einem operativen Ergebnisplus von 40 bis 45 Prozent aus. (kh) …mehr

  • Palm hats vorgemacht: Handera bringt PDA mit SD-Erweiterungsschacht

    Wie Palm bei den neuen Modellen der m500−Serie setzt jetzt auch der amerikanische Taschencomputerhersteller Handera auf Secure−Digital−Karten und bringt einen Palm−OS−basierenden PDA mit SD−Erweiterungsschacht auf den Markt.Das "Handera 333" arbeitet mit einem 33−MHz−Dragonball−Prozessor, 8 MB RAM und 2 MB Langzeitspeicher. Neben einem 240 x 320 Pixel großen Touchscreen mit 16 Graustufen verfügt der 170 Gramm schwere Rechenzwerg unter anderem über ein Scrall−Rädchen und eine Voice−Recorder−Funktion.Das Gerät soll ab Anfang Juli in den USA zu einem Preis von 400 Dollar erhältlich sein. Wann der Minicomputer in Deutschland in die Verkaufsregale kommt, steht aber noch nicht fest.(kj) …mehr

  • Lexmark mit Umsatzanstieg, aber rückläufigen Gewinnen

    Knapp die Umsatzmilliarde verfehlt hat im abgelaufenen ersten Quartal Lexmark. Die Einnahmen des Druckerherstellers lagen bei 999,4 Millionen Dollar. Verglichen mit dem Vorjahresquartal entspricht dies zwar einem plus von 12 Prozent, auf der Gewinnseite blieb davon allerdings nichts hängen. Mit 79,7 Millionen Dollar ist der Gewinn verglichen mit dem Vorjahresquartal (80,2 Millionen) leicht rückläufig. Was zum einen am Preiskampf liegt, den sich die Nummer zwei derzeit mit der Nummer eins Hewlett Packard liefert. Der andere Grund ist die Tatsache, dass Lexmark mehr Tintenstrahl- als Laserdrucker verkauft, und die verkaufen sich mit weniger Gewinn. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen dennoch mit einem kräftigen Profit-Anstieg auf 2,7 bis 2,82 Dollar je Anteil, letztes Jahr waren es 2,35 Dollar. (st) …mehr

  • Apple: Quicktime-Version und Gerüchte

    Apples Multimedia−Software Quicktime 5.0.1 für die englischsprachige Version des MacOS 9 und Windows ist fertig. Wie das Unternehmen aus Cupertino bekannt gibt, kann man unter Angabe seines Namens und E−Mail−Adresse den Installer von Apples Webs beziehen. Neu an dieser Version ist unter anderem die Software "Cubic VR", mit der 360−Grad−Panoramen möglich sind. Ferner unterstützt Quicktime Flash 4 sowie MPEG 1 und enthält erweiterten Apple−Script−Support. Werbewirksam gegen Microsofts "Windows Media Player" sowie den "Real Player" von Real Networks gerichtet, weist Apple darauf hin, dass mittlerweile rund 75 digitale Kameras die Multimedia−Software unterstützen. Ein Drittel, so Apple, sei in der Lage, bewegte Bilder in diesem Format aufzunehmen. Dass Apple trotz seiner gerade veröffentlichten positiven Zahlen noch Einiges für sein Branding und seine Benutzer tun muss, will es aus seiner selbstgewählten Nische heraustreten, ist für Branchenkenner umumstritten. Aber wie? Durch schnellere CPUs? Durch die deutliche Aufwertung des professionenlen Bereichs − beispielsweise durch neue Multiprozessor−Macs? Oder durch neue Rechner für Endkunden? Fragen, die Apple vielleicht am 1. Mai beantworten wird. Denn für diesen Tag hat Steven Jobs eine Pressekonferenz anberaumt. Ins vermuten nun, dass der CEO neue Hardware präsentieren könnte, ferner den Start der immer noch ausstehenden eigenen Handelskette in den USA.So findet sich auf der Webs des Nachrichtendienstes News.com die Vermutung, Jobs werde einen schlanken Nachfolger des betagten Notebooks "iBook" vorstellen, außerdem Multiprozessor−Macs. Einige Indizien dafür führt der Nachrichtendienst an: Distributor Ingram Micro habe iBooks mit 366 MHz langsamen Prozessor nicht mehr auf Lager, und das iBook SE mit 466−MHz−Prozessor und DVD−Laufwerk seien nur mehr in geringen Mengen vorhanden. Was die Dual−Prozessor−Macs anbelangt, so hatte Apple im Januar dieses Jahres gesagt, es werde diese dann anbieten, wenn das Multiprozessing−fähige MacOS X das Licht des Marktes erblickt haben werde − also jetzt. Die Handelskette schließlich, mit der sich Apple als sogenannter "Premium−Anbieter" plazieren würde, könnte − wenn auch spät und in mitten in die IT−Krise hinein − kommen. Drei Läden im Silicon Valley und eine Niederlassung in Chicago waren geplant...(wl) …mehr

  • Aus eins mach drei: 3Com wird in Zukunft dreigeteilt

    Die 3Com Corporation wird ab Juni aus drei unabhängigen Geschäftsbereichen bestehen. Bereits im vergangenen Jahr wurde die CommWorks Corporation gegründet. Sie soll IP-Netzwerke für Netzwerk Service Prov weltweit entwickeln. Neu entstanden sind die 3Com Business Connectivity Company, die sich in erster Linie auf die Gigabit Ethernet-, Access- und Wireless Connectivity-Lösungen für Geschäftskunden konzentrieren soll. Der Vertrieb wird in erster Linie über Distributoren, Channel Partner und PC OEMs geschehen. Die 3Com Business Networking Company wird die Bereiche LAN Switching, Wireless Infrastructur und IP PBX Voice abdecken. Hier soll neben den traditionellen Handelskanälen ein Service-Prov-Kanal neu entstehen. Die drei Geschäftseinheiten werden je nach Bedarf unterschiedliche Strategien fahren und - wenn es nach 3Com-CEO Bruce Claflin geht - "sich auf die Führungsposition in den entsprechenden Märkten konzentrieren". (gn) …mehr

  • McAfee gibt Wurmwarnung

    McAfee warnt vor einem Mass-Mailervirus. Der Hersteller von Antiviren-Software stufte den Bösewicht mit Namen "Badtrans" als mittleres Risiko ein. Der Wurm verbreitet sich über Outlook und sendet sich selbst an sämtliche ungelesenen Mails. Dabei gibt das Virus die Falschmeldung, es hätte einen übertragungsfehler gegeben. Außerdem betätigt sich das Virus als Trojaner: Die Software versucht, die IP-Adresse des Rechners an den Autor weiterzuleiten. Laut McAfee ist der Trojaner damit in der Lage, auf dem Rechner gespeicherte Daten wie Kontonummer oder Kreditkartennummer zu übertragen. (bv) …mehr

  • Immer mehr digitale Türsteher

    Die weltweiten Umsätze für überwachungssoftware einschließlich Tools zum Aufspüren von Einbruchversuchen (Intrusion Detection) und zum Feststellen von Sicherheitslücken im Netz (Vulnerability Assessment) werden bis zum Jahr 2003 um jährlich 34 Prozent auf deutlich über eine Milliarde Dollar wachsen. Das ist das Ergebnis einer Studie von . Maßgeblich für die Entwicklung sieht das Marktforschungsinstitut nicht so sehr die Angst vor Sicherheitslücken sondern das wachsende Bedürfnis der Unternehmen, mehr Kontrolle über ihre Netzwerkumgebungen zu gewinnen. Denn je größer und komplexer die Unternehmensnetze werden, desto schwieriger lasse sich einschätzen, in welchem Zustand sie sind. Vulnerability−Assessment−Tools kämen hierbei eine wichtige überwachungsfunktion zu. Laut wächst die Nachfrage nach Intrusion−Detection−Software zwar stärker, doch mit einem Marktanteil von 54 Prozent werden Vulnerabilty−Assessment−Tools im Jahr 2004 die größeren Umsätze erzielen. Dabei müsse auch der Entwicklung Rechnung getragen werden, dass Intrusion Detection in Zukunft mehr und mehr in andere Software−Lösungen eingebettet oder an externe Dienstleister ausgelagert wird. −Analyst Brian Burke zufolge ist der Aufwand, die Systeme selbst zu überwachen, für die meisten Unternehmen eine Nummer zu groß und viel zu teurer: "Abgesehen von den Fortune 200 gibt es für die meisten Unternehmen kaum Gründe, warum sie die Verwaltung ihrer Intrusion−Detection−Software nicht outsourcen sollten." Unternehmen und Organisationen, für die sich die eigene Verwaltung der virtuellen Wachhunde rentieren soll, müssten schon sehr groß oder äußerst parano sein, so Burke.(kh) …mehr

  • IBM kauft Datenbankgeschäft von Informix

    Für eine Milliarde Dollar in bar kauft IBM die Datenbankabteilung des angeschlagenen Spezialisten Informix. Mit der Akquisition zieht Big Blue weltweit rund 100.000 Kunden auf seine Seite und stärkt damit gegenüber Konkurrent Oracle sein boomendes DB2−Datenbankgeschäft. Laut US−Marktforscher konnte IBMs bei Datenbanken im ersten Quartal 2001 weltweit um 36 Prozent zulegen und beansprucht nun, Oracle die Datenbankkrone entwunden zu haben. IBM Chief Operating Officer Sam Palmisano begründet die überraschende Akqusition folgendermaßen. "Kunden investieren heftig in Daten−Management−Software, weil Sammeln, Speichern und Nutzen von Informationen der Kern jedes erfolgreichen E−Business sind. Die übernahme versetzt uns in die Lage, mehr Kunden schneller mit solcher Technik zu versorgen." Laut dem Manager werden Informix−Kunden künftig selbstverständlich unterstützt; unabhängig davon werde die Verkaufsmannschaft von Informix in die Software.Abteilung eingeglieder, der Name Informix wird verschwinden. Eine Zeitlang dürften die Informix−Produkte weiter vermarktet werden, bis ihre Integration in beziehungsweise Migration zu DB2 erfolgt ist. Die Akquisition soll im dritten Quartal abgeschlossen sein. Wieviele der 2.600 Informix−Mitarbeiter bleiben werden, steht dahin. Angeblich sollen vor allem Mitarbeiter aus dem administrativen Bereich entlassen werden, während der operative Bereich vorerst unangetastet bleiben soll. Ascential Software, der neu gegründete Lösungspart von Informix mit derzeit rund 1200 Mitarbeitern, will sich auf das Lösungsgeschäft mit Schwerpunkt Informationsverwaltung und Business Intelligence konzentrieren. Die eine Milliarde Einnahme aus dem Verkauf des Datenbank−Business werde für die Neuausrichtung genutzt. Da Ascential eng mit IBM zusammen arbeite, werde man gemeinsame Produkte entwickeln und vermarkten.(wl) …mehr

  • E-Commerce wird jetzt outgesourct

    Selbst gemacht oder gekauft? Diese Frage kann zukünftig auch an Unternehmen gestellt werden, die E−Commerce betreiben. Mit dieser Geschäfts geht die neu gegründete Advanced Commerce AG an den Start. Sie will mit ihrem Dienstleistungsangebot vor allem traditionellen Unternehmen aus Handel und Medien ansprechen, die einen schnellen und kostengünstigen Weg in den E−Commerce suchen. Als externer Dienstleister wollen die Münchner Online−Shops, Logistik, Warenwirtschaft und Endkundenabrechnung abwickeln. Das sei für die Unternehmen kostengünstiger und vor allem risikoloser, als selbst den Internet−Auftritt zu realisieren. Die Deutsche Venture Capital Gesellschaft mbH (DVC) glaubt offensichtlich an E−Commerce als Full−Service−Paket und investierte 2,5 Millionen Euro in Advanced Commerce. (bv) …mehr

  • Dem europäischen PC-Markt geht es unerwartet gut

    Der europäische PC-Markt hat sich besser entwickelt als erwartet. Nach Angaben des britischen Marktforschungsinstitut Context wurden in Westeuropa im ersten Quartal 2001 8,25 Millionen Personal Computer verkauft, das sind rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. meldete Zahlen für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. In diesen Regionen wurden neun Millionen Computer verkauft, das entspricht einem Wachstum von 4,4 Prozent Die Marktforscher der stellten eine starke Nachfrage der Geschäftskunden fest. Damit hätten die Hersteller den Einbruch im Privatkunden-Sektor ausgleichen können, so . So hatte Hewlett-Packard verstärkt auf Business-Kunden ausgelegte Werbung betrieben und konnte die Nachfrage um 39 Prozent steigern. Dell legte vor allem durch drastische Pre bei den Verkaufszahlen zu. Viele PC-Hersteller setzen auf den Verkauf von Servern und Notebooks, um die nachlassende Nachfrage bei Desktop-Computern auszugleichen. Denn starke Zuwächse sind für die nächsten Jahre nicht in Sicht. (bv) …mehr

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