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Meldungen vom 08.05.2002

  • Die meisten Langfinger stehen auf Elektroartikel

    21 Prozent aller im vergangenen Jahr im deutschen Einzelhandel begangenen Diebstähle betrafen Elektroartikel. Im Jahr Jahr davor waren es nur 14 Prozent. Das berichtet der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin unter Berufung auf die Detektei Mario Krupp. Damit haben die Elektroartikel die Spitzenreiter des Vorjahres, Kosmetikartikel und Textilien, vom ersten Platz verdrängt. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Polizeilichen Kriminalstatistik 549.314 Ladendiebstähle erfasst. Das entspricht einem Rückgang um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings sei die Zahl der Diebstähle, bei denen Artikel im Wert von mehr als 100 Euro gestohlen wurde, leicht gestiegen, so dass der HDE von einer unveränderten Schadenssumme für den Handel von 2,5 Milliarden Euro ausgeht. Besorgniserregend ist die hohe Dunkelziffer der nicht entdeckten, nicht angezeigten und somit auch nicht registrierten Ladendienstähel von über 90 Prozent. (sic)  …mehr

  • Heiler AG mit mehr Minus als Umsatz

    Mit einem Minus von 900.000 Euro schloss der Stuttgarter Spezialist für Katalogsoftware Heiler Software AG das 2. Quartal des Fiskaljahres 2001/2002 ab. Im Vergleichszeitraum 2000/2001 betrug das Minus 544.000 Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) betrug minus 1,32 Millionen (Vorjahreszeitraum: minus 940.000) Euro. Noch unerfreulicher fiel der Umsatz aus: Er ging um 53 Prozent auf 868.000 (1,24 Millionen) Euro zurück. Laut den Stuttgartern war die schlechte Konjunktur und infolge dessen der Aufschub von Aufträgen für das Quartalsergebnis verantwortlich. Doch im zweiten Halbjahr soll es für Heiler aufwärts gehen. „Anzahl und Qualität der Auftragsanbahnungen" lassen die Stuttgarter hoffen. Für das Geschäftsjahr 2001/02 (Stichtag: 30.September) prognostiziert Heiler einen Umsatz von fünf bis sechs Millionen Euro und einen Nettoverlust (Ebit) in Höhe von minus drei bis minus vier Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2000/01 hatte der Softwerker sechs Millionen Euro umgesetzt; der Verlust betrug 6,390 Millionen Euro. (wl) …mehr

  • Computer-Kriminalität: 51,7 Prozent der Firmen betroffen

    Über 51,7 Prozent der großen Unternehmen in Deutschland wurden im vergangenem Jahr Opfer von Cybercrime-Angriffen. Damit liegt Deutschland einsam an der Spitze: europaweit meldeten nämlich nur 35,2 Prozent der Unternehmen Probleme mit Computer-Kriminalität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Vergleichsstudie des Marktforschungsinstituts IDC, die im Auftrag von EDS durchgeführt wurde. Gleichzeitig würden die deutschen Unternehmen auch eine besonders hohe Frequenz an Cybercrime-Angriffen beklagen, heißt es weiter: Über 50 Prozent der geschädigten Firmen waren hierzulande mehr als fünf Mal Ziel von Hackern, Viren-Attacken oder planmäßiger Wirtschaftsspionage. Und das, obwohl nirgendwo in Europa so große Investitionen im Bereich der IT-Sicherheit unternommen werden wie in Deutschland: 53,4 Prozent der nationalen Unternehmen verwenden zwei bis zehn Prozent ihrer IT-Investitionen für Sicherheit – europaweit treiben nur 32,9 Prozent der Unternehmen solch einen großen Aufwand. Die im Rahmen eines Workshops von Klaus Schmidt, Global Chief Technologist bei EDS, präsentierten Zahlen würden belegen, dass sich die deutschen Unternehmen aufgrund ihrer bisherigen Anstrengung in falscher Sicherheit wiegen. „Nirgendwo sonst werden so häufig die Daten gesichert – 95 Prozent der deutschen Unternehmen erledigen das täglich. Nirgendwo sonst sind wie hier in 93,3 Prozent der Unternehmen Firewalls installiert oder Antiviren-Software – letztere gibt es in 95 Prozent der befragten Unternehmen", berichtet Schmidt. Auf der anderen Seite wissen aber tatsächlich 16,7 Prozent der in deutschen Unternehmen für IT-Verantwortlichen nicht, welche Applikationen ihrer IT besonders schützenswert sind – auch das ein Spitzenwert im europäischen Vergleich. Problematisch seien zudem die Prioritäten, die deutsche Unternehmen bei der Realisierung von IT-Sicherheitsmaßnahmen setzen: Zwar fürchten 83,3 Prozent der befragten Firmen in Deutschland einen Datenverlust durch Cybercrime-Angriffe (Europa: 63,3 Prozent), aber nur 6,7 Prozent der deutschen Unternehmen (Europa: 22,4 Prozent) beziehen die Unterbrechung von kritischen Workflows in ihre Sicherheitsüberlegungen mit ein. „Viele Unternehmen glauben immer noch, dass IT-Sicherheit ein Tool ist, das man kauft und installiert und damit Sicherheit erhält", so Schmidt. (mf) …mehr

  • Tech Data Midrange: ab sofort Value-Added-Status für IBM-Software

    Tech Data Midrange ist von IBM mit dem Value-Added-Status für Software ausgezeichnet worden. Kunden und Partner des VADs (Value-Added-Distributors) können jetzt mehr „Service im Bereich Support und Marketing - gezielt im Mittelsstandssegment -" erwarten, so Tech Data Midrange. Zusätzlich hat der VAD in den Geschäftsbereich „Software und Solution" investiert: Mark Stevens soll als neuer Außendienstmitarbeiter in Norddeutschland den Vertrieb von IBM-Software forcieren. (ch) …mehr

  • Gerster: Keine Erholung am IT-Arbeitsmarkt

    Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) sieht nach den massiven Stellenstreichungen zunächst keine schnelle Erholung auf dem IT-Arbeitsmarkt. Die Behörde erwarte zwar eine allgemeine Belebung des Arbeitsmarktes in der zweiten Jahreshälfte, sagte BA-Präsident Florian Gerster gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, „ob das auch für die IT-Branche zutrifft, kann man noch nicht sagen".Die Entwicklung Informationstechnologie könne ähnlich verlaufen wie in der Bauwirtschaft in Ostdeutschland, sagte Gerster. Dort habe es sehr viele Firmengründungen gegeben, die sich aber nicht am Markt gehalten hätten. „Wir sehen in der IT-Branche aber weiter eine dauerhafte Wachstumsbranche", so Gersters Sprecher Eberhard Mann. Dies werde sich allerdings nicht schnell auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen, weil sich die Computerbranche gerade erst konsolidiert habe. (mf) …mehr

  • Perfekt: Microsoft kauft Navision

    Was in der vergangenen Woche noch als Gerücht kursierte, hat sich bestätigt: Der Software-Gigant Microsoft bietet den Aktionären des Hersteller von Unternehmens-Software Navision 300 Dänische Kronen pro Aktie oder wahlweise Microsoft-Aktien. Der Gesamtwert der Transaktion beträgt circa 1,5 Milliarden Euro. Navision geht in die Business Solutions Divison von Microsoft auf. Der Hauptsitz der Dänen in Vedbaek wird zum wichtigsten Entwicklungsstandort von Microsofts Unternehmens-Software in EMEA (Europe, Middle East und Afrika).Jesper Balser, Co-CEO bei Navision, wird Director of Global Strategy, und Preben Damgaard, ebenfalls Co-CEO bei Navision, übernimmt die Position des Director of EMEA Operations for Microsoft Business Solutions. Beide berichten an Doug Burgum, Senior Vice President bei Microsoft und Präsident von Microsoft Great Plains. Navisions Vertriebspartner reagieren zumeist positiv auf die Übernahme. Dazu trägt vor allem das verbesserte Standing im künftig noch stärker werdenden Wettbewerb mit SAP bei. Doch die Freude könnte bald dem Schmerz weichen, wenn die Redmonder ihr Produktportfolio im ERP-Bereich konsolidieren. Branchenkenner erwarten, dass Microsoft in unbestimmter Zeit eine neue Software-Generation auf den Markt bringt, die dann nur noch aus einer gemeinsamen ERP-Suite von Navision und Great Plains bestehen wird. Doug Burgum definiert die anvisierte Marktgröße für Unternehmen mit 100 bis 800 Millionen Dollar oder bis zu 500 eingesetzten PCs. Er betont aber, dass keine Pläne bestehen, den Direct-Sales auszubauen, um Großunternehmen zu bedienen. Dennoch wird Microsoft spätestens, wenn SAP seine SMB-Suite auf den Markt bringt, mit dem Marktführer aus Walldorf seine Kräfte messen müssen. Richtig eng wird es vor allem für die vielen Independent Software Vendors (ISVs) von Microsoft wie Sage KHK. Die Redmonder und die Walldofer nehmen diese in allen Segmenten, und gerade bei der Sage Group auch über alle Produktlinien, in die Zange. Das gilt derzeit noch nicht für den Soho-Markt (Small and Home Office)in Europa. Aber das Microsoft auch dort gute Verdienst-Chancen sieht, ist unzweifelhat. In den USA bieten die Redmonder für diese Zielgruppe bereits seit einem Jahr die Software „Small Business Manager" an. Lesen Sie in der nächsten Ausgabe der ComputerPartner, was Microsoft mit Navision wirklich will, welches Produkt die besten Überlebenschancen hat und warum die meisten Vertriebspartner der Dänen die Übernahme positiv bewerten.(hei) …mehr

  • Für sechs Drucker legt Xerox einen Drucker kostenlos obendrauf

    Vom 13. Mai bis zum 30. Juni 2002 erweitert Xerox die Händler-Kampagne „Six-Pack". Bisher erhielten Fachhändler bei Bestellung von sechs Druckern der Modellreihe Solid Ink-Farbdrucker Phaser 860 ein siebtes Gerät kostenlos. Im Rahmen dieser Aktion stellt der Hersteller nun mehrere Modelle zur Auswahl. Im Programm sind: Solid Ink-Farbdrucker Phaser 8200, One-Pass-A4-Farblaser Phaser, Phaser 2135, Single Pass LED Farbdrucker, Monochrom-Laser Phaser 540 und 3400 sowie der Docuprint N2125. Händler, die im genannten Zeitraum sechs Drucker einer Modellreihe bestellen, erhalten den siebten Drucker kostenlos dazu. Der Fachhändler muss die Distributionsrechnung mit der jeweiligen Maschinennummer als Nachweis bis zum 10. Juli 2002 per Fax an den Hersteller senden und erhält daraufhin einen kostenlosen Drucker zugesandt. Berücksichtigt werden nur Geräte, die über die Vertragsdistributoren von Xerox Office Printing gekauft werden und die Aktion zählt nicht für das Demoprogramm im Rahmen des Händlerprogrammes. Pro Gerätetyp kann der Anspruch nur einmal geltend gemacht werden. (bw) …mehr

  • Speicherhersteller Corsair gründet Niederlassung in Deutschland

    Speicherhersteller Corsair Memory Inc. hat eine eigene Deutschlandniederlassung eröffnet. Seit Anfang Mai ist Andreas Wett, ehemaliger Manager European Sales bei der Tyan Computer GmbH, verantwortlich für den Vertrieb der Corsair Memory Produktreihe. Sein Schwerpunkt wird im Aufbau des deutschen Vertriebsnetzes liegen. Neben der Akquise von Distributions -und Retail-Partnern soll Wett auch das OEM- und Projekt-Business im deutschsprachigen Raum betreuen und steuern. (kat) …mehr

  • Intel-Chef verbreitet trübe Aussichten

    Für Intel -CEO Craig Barrett wird die Erholung der IT-Branche noch auf sich warten lassen. Das laufende Quartal werde nicht besser ausfallen als das vorangegangene, erklärte Barrett auf einer Pressekonferenz in Taiwan. Zwar sei das Brutto-Inlandsprodukt in den Vereinigten Staaten wieder gestiegen, auf die IT-Investitionen der Unternehmen habe dies aber bisher noch keine Einfluss gehabt, so Barrett. Erst wenn die Gewinne der Unternehmen wieder steigen, wird sich laut Barrett in der Branche wieder ein Aufwärtstrend bemerkbar machen.(st) …mehr

  • Natalie Kremer verlässt Knall auf Fall COS AG

    Kurz vor dem Feiertag kam es in Linden zum Knall: Der Aufsichtsrat der COS Distribution AG „beruft heute den bisherigen Vorstand, Natalie Kremer, ab und beendet das Anstellungsverhältnis", so die offizielle Version. Dem Vernehmen nach reiste heute bereits Distributionschef Roland Apelt nach Linden, Marketingleiterin Anke Kugies musste ihren Urlaub abrechen. „Unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Unternehmensführung hatten dazu geführt, sich im gegenseitigen Einverständnis zu trennen", begründet COS das plötzliche Ausscheiden von Kremer. Bis ein neuer Vorstand gefunden ist, führt Jochen Strack, neuer Finanzvorstand in Linden, und kommissarisch Marketingleiterin Kugies die Geschäfte des Distributors. (ch) …mehr

  • Datenbank-Management-Systeme: IBM überholt Oracle

    Im Markt für Datenbank-Management-Systeme hat sich 2001 einiges getan: Laut den Marktforschern von Gartner hat IBM den Konkurrenten Oracle überholt, Microsoft weiter aufgeholt und sich die Spitzenposition im Windows-Segment gesichert.Das gesamte Marktvolumen beziffern die Marktforscher auf 8,8 Milliarden Dollar, knapp ein Drittel davon entfalle auf die Windows-Plattform. Gartner zufolge konnte IBM 2001 nicht zuletzt dank der Übernahme von Informix mit einem Marktanteil von 34,6 Prozent die Spitzenposition im Gesamtmarkt erobern. Der bisherige Marktführer Oracle wurde dabei mit seinen 32 Prozent auf Platz 2 verwiesen. Als drittgrößter Anbieter folgt Microsoft mit 16,3 Prozent Marktanteil. Entgegen dem allgemeinen Trend konnte der Anbieter um 17,8 Prozent zulegen. Die meisten anderen Hersteller hätten entweder ein einstelliges Wachstum oder sogar einen Umsatzrückgang verzeichnet, so Gartner weiter. Zwischen den großen Drei und allen anderen Datenbankherstellern klaffe eine entsprechend große Lücke: Auf dem vierten Platz sehen die Gartner-Zahlen Sybase mit 2,6 Prozent Marktanteil. Alle übrigen Anbieter teilen sich die verbleibenden 14,4 Prozent des Marktes. (mf) …mehr

  • Gericom-Chef Oberlehner setzt 50.000 Euro Kopfgeld aus

    Eine Belohnung in Höhe von 50.000 Euro setzt Hermann Oberlehner, CEO der Gericom AG, aus. Dies erklärte er in einem Interview mit Radio Money Talk, dem Online-Radioauftritt der Börsenzeitschrift „Der Aktionär". Derjenige, der den Initiator der Gerüchte über die Zahlungsunfähigkeit des österreichischen Notebookherstellers ausfindig macht und Beweise vorbringt, erhielte die genannte Summe, so der Gericom-Chef.Vorangegangen waren Börsengerüchte, dass Gericom seine Rechnungen an asiatische Zulieferer nicht mehr zahlen könne. Dies wies Oberlehner in dem Radiointerview zurück. Originalton Oberlehner: „Wir haben momentan keine Kreditverbindlichkeiten. Vielmehr verfügen wir über 50 Millionen Euro Cash auf österreichischen und deutschen Banken." Mehr dazu lesen sie in der ComputerPartner Ausgabe 19/02(bw) …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner, Heft 18/2002

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,in der neuen ComputerPartner lesen Sie unter anderem:+++ ComputerPartner-RoundtableSystemhäuser diskutieren über CRM+++ Das Ende!Windhorst Electronics macht dichtGeschäftsflaute zwingt Ex-„Wunderkind" zur Aufgabe+++ Werden Drucker teurer?Die Rechnung der Hersteller geht nicht mehr auf +++ Frischfleisch für DotnetWas Microsoft mit Navision wirklich will+++ HP/Compaq: Die neue Führungsmannschaft +++ Festplatten: 15.000 Touren werden StandardMit besten Wünschen für die Woche,Ihre ComputerPartner-Redaktion(wl) …mehr

  • Hewlett-Packard: Compaq-Manager verschwinden, die PCs werden bleiben

    Nach der Fusion mit Compaq hat das neue Hewlett-Packard gestern offiziell seine Geschäfte aufgenommen. Inzwischen gibt es auch Informationen zur geplanten Produktstrategie: Grundsätzlich gilt die Regel, dass bei Produktüberschneidungen die Reihe weitergeführt wird, die sich besser verkauft. Bei den Deskop-PCs hingegen will das Unternehmen zweigleisig fahren: Wie der amerikanische Online-Dienst Cnet meldet, haben HP-Chefin Fiorina und der neu gekürte President Michael Capellas beschlossen, sowohl die Pavilion- als auch die Presario-Serie weiterzuführen.Im Management hingegen dominieren eindeutig die HP-Mannen: Wie das „Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe berichtet, wurden zwei Drittel der Posten im mittleren Management von Hewlett-Packard-Mitarbeitern besetzt. (st) …mehr

  • Verlustgeschäft mit Tinte verteuert Tintenstrahler

    Das Programm „Inksaver" des kanadischen Unternehmens Strydent ermöglicht Druck in nahezu gleicher Qualität mit einer Tintenersparnis von bis zu 15 Prozent. Nimmt der Anwender eine geringere Druckqualität in Kauf, sind sogar Einsparungen von bis zu 75 Prozent möglich. Die im Juni neu auf den Markt kommende Software könnte für Hersteller und Handel zu einem Rückgang des Geschäfts mit Tinte und in der Folge zu einer Verteuerung von Tintenstrahlern führen. Mit dem Programm kann die Qualität des Ausdrucks stufenlos über einen Schieberegler variiert werden. Das Programm klinkt sich dabei hinter den Druckertreiber und sorgt so dafür, dass weniger Tinte auf das Blatt gesprüht wird. Trotz der Tintenersparnis ist der Unterschied zum Normalausdruck mit höchster Qualität kaum erkennbar. Zudem soll nach Angaben von Strydent der Druckvorgang trotz zeitaufwändiger Umrechnung und Druckoptimierung sogar ein wenig schneller sein, da weniger Tinte auf das Blatt aufgetragen wird. Für die Hersteller würde das tintensparende Druckverfahren erhebliche Konsequenzen haben: Statt wie bisher die Gewinne über die Tinte hereinzuholen und die Tintenstrahler daher möglichst günstig anbieten zu können, müsste der Erlös bei einem preiswerteren Druck über den Verkauf der Geräte hereinkommen. Die kleinen Preise für Tintenstrahler im unteren und mittleren Seg-ment wären dann künftig nicht länger haltbar. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe 18/2002 von ComputerPartner. (jh) …mehr

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