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25.10.2016 - 

Überblick RMM-Software

7 Lösungen zum Remote Monitoring and Management

Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Software zum Remote Monitoring and Management (RMM) kann weit mehr als vergleichsweise einfache Lösungen zur Fernwartung. So bietet sie Fachhändlern die Möglichkeit, die Kunden-IT aus der Ferne zu managen und so ihre Serviceangebote auszuweiten.

Lösungen zum Remote Monitoring and Management (RMM) sind Anwendungen, die auf den PCs und Servern der Kunden installiert und dann dazu genutzt werden, diese aus der Ferne über ein zentrales Dashboard zu überwachen und zu warten. Fachhändler erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre Serviceangebote zu erweitern und sich zu einem echten Service-orientierten Dienstleister weiterzuentwickeln. Außerdem können sie so mehr Kunden bei gleicher Personalausstattung managen.

Lösungen zum Remote Monitoring and Management (RMM) liefern aus der Ferne die wichtigsten Informationen über den aktuellen Zustand der Kunden-IT.
Lösungen zum Remote Monitoring and Management (RMM) liefern aus der Ferne die wichtigsten Informationen über den aktuellen Zustand der Kunden-IT.
Foto: _Alexander Supertramp - shutterstock.com

Remote-Management der Kunden-IT

Bei der Auswahl einer geeigneten RMM-Lösung sollten Dienstleister darauf achten, dass diese übersichtlich und nicht zu kompliziert aufgebaut ist. So sollte das zentrale Dashboard die wichtigsten Informationen über den aktuellen Zustand der Kunden-IT liefern. Dadurch lassen sich Fehler und Probleme frühzeitig erkennen und beseitigen. Integrierte Help-Desk- und Reporting-Funktionen sowie standardisierte Prozesse optimieren die Zusammenarbeit mit den Kunden weiter.

Ein aktueller Trend ist die Kombination von RMM-Lösungen mit Professional Services Automation (PSA). Dabei handelt es sich um Anwendungen zum Projekt- und Ressourcen-Management. Laut Patrick Burns, Vice President of Product Management bei Autotask, eröffnen sich dadurch "IT-Dienstleistern neue und ungeahnte Möglichkeiten". Burns: "Services und Geräte sind die Grundlagen jedes IT-Business und sollten entsprechend in einem Produkt abgebildet werden".

Laut Pat Burns, Vice President of Product Management bei Autotask, eröffnen sich IT-Dienstleistern durch RMM neue und ungeahnte Möglichkeiten.
Laut Pat Burns, Vice President of Product Management bei Autotask, eröffnen sich IT-Dienstleistern durch RMM neue und ungeahnte Möglichkeiten.
Foto: Autotask

Dieser Ratgeber gibt einen ersten Überblick über aktuelle RMM-Angebote:

Autotask

Die Autotask Corporation ist ein amerikanischer Softwareanbieter mit einer Niederlassung in München. Im Frühjahr 2016 hat das Unternehmen eine neue Version seiner RMM-Lösung vorgestellt, die Geräte-Management in Echtzeit sowie konsolidierte Analysen bietet. Die neue Autotask-Lösung ermöglicht nach Angaben des Herstellers eine bi-direktionale Synchronisierung sowie Reporting in Echtzeit für "effizienteres Arbeiten, optimalen Service und umfangreiche Business-Analysen". Automatisierte Workflows, ein verbesserter Zugriff auf Daten sowie Verbesserungen bei der RMM-Analyse und dem integriertem Reporting sollen die Arbeit mit der Lösung weiter erleichtern.

AVG

Auch der Security-Spezialist AVG hat mit Managed Workplace 10 ein RMM-Angebot im Programm. Die Lösung ermöglicht es nicht nur, per Fernzugriff Geräte zu verwalten und Support zu leisten, sondern auch etwa das Netzwerk zu überwachen und wichtige Aufgaben zu automatisieren. Dazu kommen Funktionen zur Bestands- und Patch-Verwaltung sowie zum Mobile Device Management (MDM). Zur Steuerung dienen eine zentrale Konsole sowie ein Dashboard. AVG Managed Workplace kann nach Angaben des Herstellers außerdem direkt mit PSA-Tools von beispielsweise Autotask, ConnectWise, Tigerpaw, ServiceNow und Salesforce verknüpft werden.

Continuum

Der amerikanische RMM-Anbieter Continuum, der sich auf den Channel spezialisiert hat, hat bislang nur eine einzige europäische Niederlassung. Sie befindet sich in London. Die Kernkomponente von Continuum ist die selbst entwickelte IntelliMon-Software, mit der sich Tickets und Alarme automatisieren lassen. False Positives werden nach Angaben des Herstellers zuverlässig ausgefiltert, so dass nur noch Aufgaben übrig bleiben, die auch wirklich erledigt werden müssen.

ConnectWise und LabTech

Im Juni 2016 hat ConnectWise die Version 11 seiner Software LabTech veröffentlicht. Zu den wichtigsten neuen Funktionen gehören eine überarbeitete Benutzeroberfläche, ein neu entwickelter Patch-Manager sowie viele weitere Detailverbesserungen. LabTech 11 stammt von der gleichnamigen Firma LabTech und ist Teil der Business-Suite von ConnectWise, die auch Funktionen wie CRM, Help-Desk, Projektmanagement sowie zur Finanzverwaltung enthält.

Kaseya

Der irische Anbieter Kaseya hat in diesem Jahr ein Büro in München eröffnet. Das Unternehmen entwickelt Software für umfassende IT-Management-Lösungen für Managed Service Provider sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Zu den wichtigsten Funktionen gehören automatisiertes Systemmanagement, Auditing und Inventarisierung, Backup, Desktop-Migration sowie Antivirus und Discovery. Das Info-Center sammelt wichtige Informationen, während der mobile Help-Desk dafür sorgt, dass Tickets auch von unterwegs aus bearbeitet werden können. Weitere unterstützte Funktionen sind Patch- und Policy-Management sowie diverse Monitoring-Möglichkeiten.

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Channel meets Cloud, 16. Februar 2017

Systemhäuser müssen Cloud-fähig werden und ihren Kunden die passenden Lösungen anbieten. Bei Channel meets Cloud am 16. Februar 2017 in München zeigen Service Provider wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.

Server-Eye

Server-Eye ist ein Produkt der Krämer IT Solutions GmbH mit Sitz in Eppelborn im Saarland. Nichts weniger als "Systemhäuser zukunftssicher zu machen", hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Zu den Basisfunktionen seiner RMM-Software zählen IT-Monitoring, Managed Antivirus, Patch-Management und Fernwartung. Das Online Control Center läuft direkt im Browser. Server-Eye soll sich innerhalb von nur wenigen Minuten installieren und nutzen lassen. Partner können ihren Kunden mit Server-Eye die umfassende Überwachung der gesamten IT anbieten. Fehler sollen sich so erkennen lassen, bevor sie zu Problemen werden. Weitere Vorteile sind laut Anbieter die Erhöhung der Verfügbarkeit, eine 24/7-Überwachung mit umfangreichen Alarmierungsmöglichkeiten, kostenlose Testzeiträume für Kunden und erweiterte Reporting-Funktionen.

Solarwinds

Das texanische Unternehmen Solarwinds ist nicht auf Solarenergie, sondern auf Lösungen zum IT-Infrastrukturmanagement spezialisiert. Die Produkte von Solarwinds ermöglichen eine Leistungsüberwachung für Server und Hunderte von direkt unterstützten Anwendungen. Dadurch lassen sich auch zentrale Ressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher und die Datenträgerverwendung im Auftrag der Kunden im Auge behalten. Etwaige Server-Probleme können per Remote-Zugriff behoben werden. So können mit dem Server & Application Monitor von Solarwinds etwa außer Kontrolle geratene Prozesse beendet oder Dienste gestartet und gestoppt werden. (rw)

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