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Umfrage von Avast

Digitale Kluft am Arbeitsplatz

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Avast hat insgesamt 3.558 Arbeitnehmer in fünf Ländern, davon 502 in Deutschland, zum Thema digitale Kommunikation befragt.

Demnach befürchten 41 Prozent der deutschen Befragten, dass weniger technisch versierte Mitarbeiter ausgeschlossen werden, wenn sie nicht die neuesten Chat-, Kollaborations- und digitalen Projektmanagementwerkzeuge nutzen. Zwei Drittel aller befragten Arbeitnehmer glauben, dass diejenigen, die moderne Technologien zur Kommunikation nutzen, schneller befördert werden. beschränkt. In Deutschland sind 41 Prozent der von Avast befragten 18- bis 34-jährigen Arbeitnehmer der Ansicht, dass Menschen technologisch und sozial abgehängt werden, wen sie keine technologiegetriebenen Kommunikationsmittel einsetzen.

Thomas Hefner, Senior Sales Manager DACH bei Avast: "Unternehmen müssen digitale Kluft unter den Mitarbeitern vermeiden-"
Thomas Hefner, Senior Sales Manager DACH bei Avast: "Unternehmen müssen digitale Kluft unter den Mitarbeitern vermeiden-"
Foto: Avast

Laut Thomas Hefner, Senior Sales Manager DACH bei Avast, sollten sich Kunden, die digitale Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge einführen wollen, folgende drei Fragen stellen:

  • Welche Technologie benötigen wir an unserem Arbeitsplatz wirklich und warum?

  • Wie können wir sicherstellen, dass alle Mitarbeiter die neu eingeführten digitalen Werkzeuge tatsächlich nutzen, und zwar so, dass es für jüngere Mitarbeiter attraktiv und für ältere integrativ ist?

  • Was erwarten wir von unseren Mitarbeitern, wenn sie eine bestimmte Technologie für die Arbeit nutzen?

Lesetipp: Avast - "Die Tendenz geht zu flexiblen Vertragsmodellen"

"Der Einsatz von Technologien zur Unterstützung der Kommunikation und des kollaborativen Arbeitens in einer zunehmend digitalen und flexiblen Berufswelt gehört für viele Arbeitnehmer längst zum Büroalltag", so die Analyse von Hefner. Tools wie Slack, WhatsApp und Teams sind in vielen Büros fest etabliert und bringen viele Vorteile mit sich, etwa wenn es um das flexible Arbeiten (Home Office etc.) geht.

59 Prozent der von Avast befragten deutschen Arbeitnehmer gaben an, dass sich Kollegen hinter der elektronischen Kommunikation verstecken, um nicht persönlich oder am Telefon sprechen zu müssen.
59 Prozent der von Avast befragten deutschen Arbeitnehmer gaben an, dass sich Kollegen hinter der elektronischen Kommunikation verstecken, um nicht persönlich oder am Telefon sprechen zu müssen.
Foto: Antonio Guillem - shutterstock.com

Laut Hefner gehe es schon lange nicht mehr darum, Technologien effektiv zu nutzen: Unternehmen müssen auch verstehen, wie sich der Einsatz dieser neuen Kollaborationswerkzeuge auf die Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander auswirke. Diese These belegt der Avast-Manager mit weiteren Ergebnissen der oben erwähnten Umfrage:

So ist beispielsweise über die Hälfte (56 Prozent) der von Avast befragten deutschen Arbeitnehmer der Meinung, dass die Einführung digitaler Kommunikationswerkzeuge zu einer möglichen Verringerung des persönlichen Kontakts der Mitarbeiter untereinander führt. Mehr als ein Viertel von ihnen (28 Prozent) denken, dass die Verwendung von E-Mails und Messaging-Apps Gruppenbildung und Cliquen schaffen kann. Gar 59 Prozent der deutschen Arbeitnehmer gaben an, dass sich Kollegen hinter der elektronischen Kommunikation verstecken, um nicht persönlich oder am Telefon sprechen zu müssen.

Lesetipp: Der moderne Arbeitsplatz

Deswegen fordert Hefner die Einführung eines digitalen Verhaltenskodex: "Gelingt es den Unternehmen, die richtigen Prozesse zu etablieren und die passende Unterstützungen anzubieten, werden Arbeitnehmer vom Einsatz der neuen Technologien profitieren und sich nicht unter Druck gesetzt fühlen."

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