AV- und Workplace-Integrator

Ricoh übernimmt AV-Systemhaus DataVision

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Der japanische Technologiekonzern Ricoh treibt den Umbau zur „Digital Service Company“ voran. Mit der Übernahme des AV- und Workplace-Integrators DataVision wird das Angebot in den Bereichen Konferenzräume, Arbeitsplätze und die digitale Zusammenarbeit ausgebaut.

Ricoh ist längst nicht mehr der klassische Hardware-Hersteller, der durch Drucker und Kopierer oder digitale Kameras bekannt geworden ist. Spätestens seit der Übernahme des operativen Geschäfts des insolventen Systemhauses Ada vor gut acht Jahren mischt der Konzern auch hierzulande im Systemhausgeschäft mit.

DataVision-Geschäftsführer Jochen Roggenkämper, Ricoh-Deutschland-CEO Niculae Cantuniar, Edward Hamilton, Vice President Communication Services bei Ricoh Europe und Andreas Matthei, ebenfalls Geschäftsführer bei DataVision besiegeln die Übernahme des AV- und Workplace-Integrators durch Ricoh.
DataVision-Geschäftsführer Jochen Roggenkämper, Ricoh-Deutschland-CEO Niculae Cantuniar, Edward Hamilton, Vice President Communication Services bei Ricoh Europe und Andreas Matthei, ebenfalls Geschäftsführer bei DataVision besiegeln die Übernahme des AV- und Workplace-Integrators durch Ricoh.
Foto: Ricoh

Seither hat Ricoh mit einer Ausweitung des Angebots und weiteren Übernahmen am Umbau zur "Digital Service Company" gearbeitet. So standen unter anderem DocuWare, Colorgate und Rechenzentrum Schulte auf der Ricoh-Einkaufsliste.

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Nun kommt mit DataVision eine weitere Übernahme hinzu. Ricoh-Kunden in ganz Europa sollen nun von der Erfahrung und Expertise des AV- und Workplace-Integrators profitieren. Darüber hinaus erhalten sie Zugang zu einem größeren Portfolio an Produkten, Software und Services und partizipieren auch von der Zusammenarbeit mit strategischen Partnern wie Microsoft. "Für unsere Entscheidung, DataVision zu übernehmen, waren eine Reihe von Faktoren ausschlaggebend. Hierzu zählen ihre führende Marktposition, ihre weitreichende Expertise und Erfahrung sowie unsere gemeinsamen Synergien im Hinblick auf unseren Kundenstamm, unsere Unternehmenskultur und unsere Strategie", erläutert Edward Hamilton, Vice President Communication Services bei Ricoh Europe. Die Akquisition schaffe eine starke Basis für weiteres Wachstum in Europa und bilde eine tragende Säule innerhalb des Wandels zu einer Digital Services Company. "Am wichtigsten ist, dass sie uns helfen wird, unsere Kunden noch effektiver bei ihrer eigenen digitalen Transformation zu unterstützen", betont er.

DataVision wird weitergeführt

Bisherigen DataVision-Kunden verspricht Ricoh Zugang zu den Produkten und Lösungen aus dem Portfolio der Communication Services sowie zu weiteren Geschäftsbereichen, wie Managed Document Services, IT Services, Business Process Services oder Production Printing Services. "Die globale Reichweite und Infrastruktur sowie die große Erfahrung von Ricoh bei der End-to-End-Umsetzung von Managed Services werden in Kombination mit unserer Erfahrung und Expertise in den Bereichen AV, UCC und Workplace-Management dafür sorgen, dass wir unsere Kunden in Deutschland und Europa noch besser und umfassender betreuen können, wenn es um die Integration von Lösungen für moderne und kollaborative Arbeitsumgebungen geht", erhofft sich Jochen Roggenkämper, Geschäftsführer von DataVision.

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Der 1995 gegründete AV-Spezialist soll unter dem bestehenden Firmennamen als hundertprozentige Tochtergesellschaft von Ricoh weitergeführt werden. DataVision beschäftigt derzeit über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist an acht Service- und Vertriebsstandorten in Deutschland vertreten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf hat nach eigenen Angaben über 1.300 Kunden und betreut neben 15 der 30 DAX-Unternehmen in Deutschland auch zahlreiche große Ministerien.

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