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Umfrage der Synaxon Akademie 2017/2018

Systemhaus-Mitarbeiter verdienen immer besser

Dr. Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
In den Monaten September und Oktober 2017 hat die Synaxon Akademie 505 Systemhäuser in Deutschland befragt. Es ging um Stunden- und Tagessätze aber auch um die Erwartungen der Systemhäuser für das Jahr 2018.
Der durchschnittliche Stundenpreis eines Systemhaus-Mitarbeiters ist im Vergleich zu 2016 um 2,3 Prozent gestiegen - auf 79,10 Euro netto.
Der durchschnittliche Stundenpreis eines Systemhaus-Mitarbeiters ist im Vergleich zu 2016 um 2,3 Prozent gestiegen - auf 79,10 Euro netto.
Foto: Synaxon Akademie

Bereits seit 2010 führt die Synaxon Akademie die bundesweite Umfrage unter den Systemhäusern alljährlich durch - mit steigender Resonanz. Waren es 2016 bereits 420 auskunftsfreudige IT-Dienstleister, so haben sich an der Umfrage im August und September 2017 insgesamt schon 505 Systemhäuser beteiligt.

Und es gibt Erfreuliches aus der Systemhaus-Branche zu berichten: Der durchschnittliche Stundenpreis eines Systemhaus-Mitarbeiters ist im Vergleich zu 2016 um 2,3 Prozent gestiegen - auf 79,10 Euro netto. Damit bleibt auch netto für die Systemhaus-Mitarbeiter etwas übrig, denn aktuelle beträgt die Inflationsrate in Deutschland 1,8 Prozent (Jahresmonatsvergleich zwischen September 2016 und 2017). Das sind die wichtigsten Ergebnisse des IT-Servicepreisspiegels 2017/2018 der Synaxon-Akademie.

Und noch etwas haben die Systemhäuser dem öffentlichen Dienst und starr geregelten Branchen voraus: Sie können ihre Stunden- und Tagessätze je nach Region variieren, so dass sie - im Prinzip - auch in teuren Großstädten wie München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg für IT-Spezialisten attraktiv sind.

Dennoch, der Fachkräftemangel ist nach wie vor die größte Herausforderung für die Systemhäuser in Deutschland, gefolgt vom Umbau des Geschäftsmodells. Hier decken sich die Ergebnisse der Synaxon-Umfrage fast zu 100 Prozent mit den Resultaten der großen ChannelPartner-Umfrage vom April/Mai 2017.

Lesetipp: Die kundenfreundlichsten Systemhäuser Deutschlands

Dabei ist die Tätigkeit in einem IT-Systemhaus so spannend und attraktiv wie nie zuvor: Digitale Transformation, Big Data, Cloud Computing, IoT, Künstliche Intelligenz und weitere Trends treiben die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen extrem nach oben. Denn mittlerweile ist die IT als Digitalisierungstreiber zum Motor der deutschen Wirtschaft aufgestiegen - noch vor dem Maschinenbau, der Automobilbranche und der Elektroindustrie (ChannelPartner berichtete)

Und deshalb möchte die Hälfte der von Synaxon befragten IT-Unternehmen die Preise für die dazugehörigen Digitalisierungsdienstleistungen in den kommenden zwölf Monaten erhöhen. Das wiederum - gekoppelt mit dem Fachkräftemangel - wird sich ganz sicher in höheren Stunden- und Tagessätzen und damit auch in höheren Gehältern der Systemhaus-Mitarbeiter niederschlagen.

Je größer das Unternehmen, umso höher der Lohn

Je mehr Mitarbeiter ein Systemhaus beschäftigt, umso bessere Löhne kann es ihnen auch zahlen - diese Faustformel gilt nach wie vor. So müssen Kunden aktuell für eine Technikerstunde im Schnitt 77,74 Euro netto entrichten, falls es sich um eine Firma mit maximal drei Mitarbeitern handelt. Wird mit der gleichen Arbeit ein Systemhaus mit mehr als 30 Mitarbeitern beauftragt, so kostet eine Technikerstunde den Kunden bereits 93,35 Euro netto.

Diese Stundensätze sind aber nicht nur von der Unternehmensgröße abhängig, sondern auch von der Art der geleisteten Arbeit sowie vom Einsatzort. Diese Detailergebnisse veröffentlichen wir im zweiten Teil unserer Serie "Wie viel verdienen Systemhaus-Mitarbeiter 2017?"

Lesetipp: Ergebnisse der 2016er Umfrage