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Meldungen vom 08.01.2001

  • Zensur: China stellt Internet-Strafregister auf

    Als einer der größten Hardware−Exporteure der Welt muss China mit der Zeit gehen und kann sich dem Internet nicht verschließen. Als größtes kommunistisches Bollwerk ist das Reich der Mitte aber auch besorgt, dass über das Internet alle möglichen staatszersetzenden Informationen verbreitet werden. Daher hat der Nationale Volkskongress jetzt Strafvorschriften für die Weitergabe bestimmter Informationen über das Internet abgesegnet. Unter Strafe gestellt werden unter anderem folgende Web−Inhalte: Die Forderung nach der Unabhängigkeit Taiwans, Gerüchte zur Manipulation von Aktienkursen, die Verbreitung von Computerviren, die Verfälschung privater E−Mail−Konten und das Eindringen in die Netzwerke der nationalen Verte. Verboten ist auch die Verleumdung von Personen und Verbänden sowie − im Hinblick auf die Falun−Gong−Sekte − der Aufruf zur Bildung von Kulten im Internet. Gleiches gilt auch für Web−Seiten mit pornografischem Inhalt und vieles mehr.Die be Internetportale, die mit offizieller Genehmigung Nachrichten über das Internet verbreiten dürfen, sind Sohu.com und Sina.com, ein 1999 gebildeter Merger zwischen den be weltgrößten chinesischen Websites Sinanet mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, und der Pekinger Stone Rich Sight Information Technology Ltd. (SRS). Den neuen Bestimmungen zufolge dürfen Websites aber nur Nachrichten staatlicher Medien verbreiten, die Verbreitung selbst recherchierter Nachrichten ist verboten. Da aber gerade über das Internet immer wieder nicht genehme Informationen ins Ausland dringen und von dort aus wieder eingeschleust werden, ist unklar, ob China überhaupt in der Lage ist, den ungeschönten Nachrichtenfluss zu bremsen. Bei Sina und Sinanet, die unter anderem auch aus und über Taiwan berichten, erfordert es jedenfalls schon einen recht großen Aufwand, alle Nachrichten von außen zu blockieren. (kh) …mehr

  • Handspring startet Distribution mit Paket für den Handel

    Taschencomputer-Anbieter Handspring hat ein Lieferabkommen mit der Also ABC Trading GmbH geschlossen. Ab sofort übernimmt Also ABC die Distribution der Visor-Produktfamilie für den gesamtdeutschen Markt. Erfreulich für den Handel: Die Zusammenarbeit startet mit einem speziellen Angebot. Zu einem besonders günstigen Preis gibt es das "Handspring-Startpaket" mit zwei Visors, zwei Visor Deluxe und einem Visor Platinum. Mehr dazu lesen Sie in ComputerPartner 02/01.(kj) …mehr

  • Bluechip: erstes Geschäftsjahr der AG war "durchwachsen"

    Nach einigem Hin und Her wird die Umwandlung der Bluechip Computer AG in Meuselwitz jetzt auf den 1. Juni 2000 zurückdatiert. Das erste Geschäftshalbjahr des Distributors bezeichnete Hubert Wolf, Vorstandsvorsitzender von Blueship, als "durchwachsen". Nach einem mäßigen Herbstgeschäft hätten sich dann die letzten zwei Monate des Jahres 2000 "äußerst freundlich gezeigt", so Wolf. Insgesamt verkaufte der Distributor im zweiten Halbjahr rund 22.000 PC−Systeme seiner Eigenmarke. Der Umsatz der AG belief sich in den vergangenen sechs Monaten auf rund 74 Millionen Mark. (ch) …mehr

  • Apples neue G4-Macs in den Startlöchern

    Nach langer Zeit denkt auch Apple wieder daran, neue und vor allem schnellere Power-Macs in den Markt zu bringen. Zwar wird man nicht, wie Intel mit dem derzeit schnellsten Pentium 4, in die 1,5-GHz-Größenordnung, stoßen können. Die angekündigten 733 MHz der G4-CPU sind aber dennoch nicht zu verachten. Drei andere Mac-Modelle will Apple mit Taktfrequenzen zwischen 466 und 666 MHz anbieten. Alle neuen Rechner arbeiten mit einem Systembus von 133 MHz. Sie sollen anlässlich der Macworld Expo in San Francisco vom 9. bis 12. Januar vorgestellt werden. (tö) …mehr

  • Rücknahme von Elektroschrott: Handel will nicht den Schwarzen Peter

    Der Handel würde sich auf freiwilliger Basis an der Entsorgung von alten Elektrogeräten beteiligen, lehnt aber eine Verpflichtung zur Rücknahme von Elektroschrott ab. Das brachten Vertreter des Hauptverbands des deutschen Einzelhandels (HDE) und anderer Branchenverbände in einem Gespräch mit den CDU−Europaabgeordneten Karl−Heinz Florenz vor. Gleichzeitig forderten dei Verbandsvertreter ein Entsorgungsmodell, das zwar ökologischen Ansprüchen gerecht wird, dem Handel aber bei der Kostenfrage nicht den Schwarzen Peter zuschiebt.Im Falle einer Rücknahme des Elektroschrotts stellt sich für die Einzelhändler die Frage nach der übernahme der Kosten für die Sammlung, Trennung, Lagerung und Beförderung der Wertstoffe. Denkbar sei hier nur eine Lösung, bei der die Kosten über den Preis an den Kunden weitergegeben würden. Einen separaten Ausweis der Entsorgungskosten lehnt der Fachhandel allerdings ab. Außerdem müsse eine eindeutige Abgrenzung der von derartiger Regelung betroffenen Gegenstände erfolgen, so die Fachhändler weiter.Hintergrund der Diskussion: Ein aktueller Richtlinienentwurf der EU sieht vor, neben den Herstellern auch Kommunen und Händler zur Rücknahme von Altgeräten zu verpflichten. Schlecht für den Handel: Sind doch insbesondere kleinere und innerstädtische Unternehmen aufgrund ihrer personellen und logistischen Voraussetzungen kaum in der Lage, Elektroschrott zu sammeln, zu lagern und abzutransportieren. Aus diesem Grund hat sich der Bundesrat in einer Stellungnahme zum Jahresende für eine Rücknahme auf freiwilliger Basis ausgesprochen.(kj) …mehr

  • Microsoft: Neues EU-Wettbewerbsverfahren droht

    Microsoft droht ein neues Wettbewerbsverfahren von seiten der EU-Wettbewerbshüter - diesmal geht es um Windows 2000. Seit Februar letzten Jahres prüft die EU-Komm, ob Microsoft mit den verschiedenen Varianten seines Betriebssystems eine Monopolstellung anstrebt. Aus Brüssel verlautete nun, die Untersuchungen könnten zu einem Beschwerdebrief an Microsoft führen.  …mehr

  • Check Point: Löcher in der Firewall-1

    Nachdem die TüV-Tochter Data Protect GmbH mehrere Banken und Versicherungen auf die Sicherheit deren Netzwerke hin überprüft hatte, stellte sie dort zum Teil schwerwiegende Sicherheitsmängel fest. Sie beruhten auf einer Sicherheitslücke innerhalb der unternehmensinternen Firewalls. Bei diesen handelte es sich durchgehend um "Firewall-1", das Produkt des Marktführers Check Point Software Technologies. Dort entdeckten die TüV-Spezialisten einen Softwarefehler, der es potentiellen Angreifern ermöglichen würde, über die Firewall hinweg ins unternehmensinterne Netzwerk einzudringen. Mittlerweile gibt es ein Update, das diese Sicherheitslücke schließt und im Service Pack 3 von Firewall-1 enthalten sein wird. (rw) …mehr

  • PDAs boomen weiter

    Eine glänzende Zukunft sagen die Marktforscher von und Gartner dem Geschäft mit den Personal Digital Assistants (PDA) voraus: Nachdem im abgelaufenen Jahr mit 9,4 Millionen Handhelds doppelt so viele wie im Vorjahr an den Kunden gebracht wurden, rechnen die Analysten bis zum Jahr 2004 mit einem Anstieg der Verkaufszahlen auf 30 Millionen. Unangefochtener Marktführer ist Palm mit 4,4 Millionen verkauften Geräten. Handspring, Lizenznehmer des Palm-OS-Betriebssystems, konnte eine Million Exemplare an die Kunden bringen. (st) …mehr

  • Der PC-Markt: Desaster statt Zaster zu Weihnachten

    Statt klingender Kassen gab es im vorweihnachtlichen PC−Geschäft gähnend leere Läden und lange Gesichter. Laut PC Data fielen im Dezember die Verkäufe weltweit in Einzelhandelsläden und im Direktverkauf um rund 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt der allgemeine Abwärtstrend im PC−Markt weiterhin bestehen. Seit August sinken die Verkaufszahlen stetig, seit November sogar mit zweistelligen Absatzeinbrüchen. Die Wall−Street rüstet sich aufgrund der stockenden Abverkäufe für eine erneute Runde in Sachen Ertragswarnung. Erstes Vorzeichen für turbulente Tage an der Börse sind die extremen Pre bei Apple für Desktops und Notebooks. Kevin McCarthy von der Crecdit Su vermutet als Grund dafür volle Lager, da Apple die Preise um bis zu 1.000 Dollar oder 23 Prozent senkte. McCarthy warnt deshalb vor euphorischen Aktien−Käufen. Apple−Anteile seien gut aber nur haltenswert eingestuft worden. Auch andere Analysten erkennen den Ernst der Lage. John Jones von Salomon Smith Barney muss nun den Wachstumsbedenken seitens IBM zustimmen, obwohl Big Blue nicht so massiv im Privatenkundengeschäft involviert ist. Dennoch erfolgte nicht die erhoffte Umsatzerholung im Festplattenbereich für Highend−Server. Deshalb senkt Jones die Umsatzerwartungen für das vierte Quartal um 400 Millionen Dollar. Auch Hewlett−Packards Umsatzerwartungen für das Q4 mussten immerhin noch um 150 Millionen Dollar nach unten rev werden. HP konnte weder durch eine 23−prozentige Pre für Server noch durch die neue Chefin Carly Fiorina punkten. Selbst der Unix−Serverbereich scheint unerwartet schlecht abzuschne. Besonders arg gebeutelt ist Klassenprimus Compaq . Der PC−Hersteller muss erst wieder das Vertrauen des Marktes zurückgewinnen. Die Manager hatten Anfang Dezember erst vollmundig den Analysten mitgeteilt, das vierte Quartal liefe nach Plan. Wenige Tage später musste man schon eine Warnung aussprechen. Der Umsatz wird nun wohl bis zu zehn Prozent unter den Erwartungen liegen und auch der voraussichtliche Gewinn pro Aktie wird eher bei 28 Cent als bei den anvisierten 37 Cent liegen. Nach Analystenmeinung wird der Geschäftsvelauf im ersten Quartal 2001 durch den harten Preiskampf im Markt, hohe Lagerbestände und das angespannte Konjunkturumfeld belastet werden. Trost finden die Auguren nur in einer ansonsten negativen Sitaution: Die meisten Aktienkurse seien bereits so niedrig bewertet, dass es kaum zu weiteren eklatanten Kursverlusten kommen werde. (go) …mehr

  • AMD schielt auf den Business- und Servermarkt

    Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) legte in den ersten be Börsentagen des neuen Jahres in den USA mächtig zu und gewann am dritten Januar knapp sieben Prozent auf 15,28 Dollar. Damit war der Intel−Herausforderer der eigentliche Gewinner der US−Halbleiter. Beflügelt wurde der Kurs von AMD durch zwei Meldungen: Einmal ist es dem Halbleiterhersteller gelungen, mit dem US−amerikanischen Anbieter Micron Electronics ein Abkommen über den Einsatz von Athlon−Prozessoren in PCs für den Mittelstand und staatliche Organisationen zu schließen. Zum anderen gibt es Gerüchte über eine mögliche Kooperation mit Transmeta, die vorsieht, dass AMD Software−Entwicklern Rechner mit dem Crusoe−Prozessor zur Verfügung stellt. Dabei soll eine spezielle Version der Code−Morphing−Software des Transmeta−Prozessors den Sledgehammer−Chip simulieren, mit dem AMD gegen Intel im Servermarkt antreten will. Im Gegenzug soll Transmeta eine Lizenz für die Entwicklung von Chips erhalten, die teilweise auf dem Slegdehammer−Design basieren. Diese Meldung wurde aber bisher weder von AMD noch von Transmeta offiziell bestätigt.Derweil hat Intel angekündigt, eine günstigere Version des neuen Pentium−IV−Prozessors auf den Markt zu werfen, was den Aktienkurs von AMD wieder deutlich nach unten gedrückt hat. Roger Kay, Analyst bei Marktforscher sieht AMDs Vorstoß in den Business−Sektor zwar als Schritt in die richtige Richtung, bezweifelt aber, dass Micron Electronics genügend Gewicht hat, um diese Entwicklung forcieren zu helfen. Er rechnet jedoch damit, dass die Mitbewerber den Verlauf der Kooperation mit Micron Electronics genau beobachten werden und bei Erfolg ebenfalls auf den Athlon−Prozessor setzen könnten.(kh) …mehr

  • NEC will Fabriken verkaufen

    Der japanische Elektronikkonzern NEC will sich anscheinend gesundschrumpfen: Laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" befindet sich das Unternehmen bereits in Verhandlungen über den Verkauf von acht Werken außerhalb Japans. Außerdem sei geplant, 13 weitere Werke in unabhängige Unternehmen, die auf Vertragsbasis für NEC und andere Firmen arbeiten, umzuwandeln. Eine Sprecherin des Konzerns bezeichnete gegenüber dem News Service die Zahl von acht zu verkaufenden Werken als Spekulation, gab aber zu, dass im Rahmen einer umfassenden unternehmensweiten Restrukturierung alle Werke genau geprüft würden. (st) …mehr

  • Die Grünen: Postgeheimnis soll auch für das Internet gelten

    Die Grünen wollen das Post- und Fernmeldegeheimnis ausweiten: Wegen der steigenden Internet-Nutzung streben sie ein allgemeines Kommunikations- und Mediennutzungs-Geheimnis an, das auch das Internet einbezieht . Laut der medienpolitischen Sprecherin der Grünen, Grietje Bettin, soll jeder Nutzer selbst entsche können, wer welche Kenntn über sein Nutzungsverhalten erhält. Im Interesse des Datenschutzes müssten daher die Rechte der Nutzer und nicht die wirtschaftlichen Interessen der Anbieter im Mittelpunkt stehen. Im Interesse des Datenschutzes lehnen die Grünen auch die von der Innenministerkonferenz geforderte Protokollierungspflicht für Prov zum Zwecke der Strafverfolgung entschieden ab. (st) …mehr

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