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Meldungen vom 12.01.2001

  • ATI: Wieder in der Gewinnzone, aber mit Umsatzeinbruch

    Eine gute und eine schlechte Nachricht meldete der kanadische Grafikkarten−Hersteller ATI−Technologies bei der Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal des Finanzjahres 2001. Denn während das Unternehmen mit einem Nettogewinn von 11,8 Millionen erfreulicherweise wieder in der Gewinnzone ist, brach der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 15 Prozent ein, er lag im abgelaufenen Quartal bei 350,47 Millionen. Die größten Probleme gab es in Europa, hier sackte der Umsatz, bedingt durch die starke Konkurrenz von Nv sowie änderungen im Produktportfolio um 40 Prozent ab. Für das nächste Quartal sind die Prognosen des Unternehmens entsprechend vorsichtig, so rechnet ATI−Finanzchef Terry Nickerson nicht damit, die 300 Millionen−Grenze zu überschreiten. Als Ausweg aus der Krise will das Unternehmen jetzt sein Produktangebot neu ausrichten und peilt mit Settop−Boxen, Internet−Appliances und Spielkonsolen neue Wachstumsmärkte an. Außerdem will es einen Teil seiner Beteiligungen verkaufen. (st) …mehr

  • Lotus-Chef Zollar: Entlassungen sind möglich

    Zwar will IBM−Software−Tochter Lotus Näheres zu den vorgestern bekannt gewordenen Restrukturierungsplänen erst kommende Woche auf der Hausmesse "Lotusphere" bekannt geben, doch Lotus−Chef Al Zollar fand einen Weg, den Maulkorb zu umgehen. Der US−Tageszeitung "Boston Globe"" erzählte er, Entlassungen seien nicht auszuschließen, "um Lotus in den Griff zu bekommen". Der Merge mit IBM, obwohl bereits vor fünf Jahren passiert, sei − erstaunlicherweise − noch immer nicht abgeschlossen sei. So kümmerten sich je eine Abteilung bei Lotus und IBM um die Abrechnungen von Außendienstler. Das sei weder in seinem Sinne noch dem der IBM−Aktionäre. Auch was die Teilnehmer der "Lotusphere" erwartet, deckte Zollar teilweise auf. Das Unternehmen werde auf der Hausmesse in Orlando, Flor, weitere Teile der "Knowledge Management"−Software "Raven" vorstellen. Mittels dieser sollen Unternehmen das datenbasierte W, das sich im Lauf der Jahre auf firmeneigenen Servern angesammelt hat, jedoch mangels aktueller Zugriffsmöglichkeiten einer nützlichen Verwertung entzogen ist, wieder aktivieren und in Workflows einfließen lassen können. (wl) …mehr

  • Microsoft fürchtet sich vor Linux

    Für den Microsoft−Chef Steve Ballmer kommt die diesjährige Bedrohung ganz eindeutig aus dem Linux−Lager. Das verlautete der CEO auf einer von Morgan Stanley Dean Witter veranstalteten Internet−Konferenz. Unternehmen wie Sun oder Oracle sind für Ballmer hingegen nur zweitrangige Gegner. "Für uns stellt der Server−Verkauf kurzfristig das größte Potential dar, um Gewinne einzufahren", so der Gates−Nachfolger. Letztes Jahr zur gleichen Zeit war noch AOL Microsofts bedeutendster Konkurrent. Dessen momentane Bedrohung für Microsoft stuft Ballmer noch unterhalb derer von Oracle und Sun ein – trotz der gerade genehmigten Fusion von AOL mit Time Warner. (rw) …mehr

  • Compaq und Intel spendieren Stratus 115 Millionen Dollar

    Stratus, Hersteller von hochverfügbaren und fehlertoleranten Intel−Servern, erhält von den be IT−Riesen Compaq und Intel sowie dem US−Investor DB Capital Partners Inc. eine Finanzspritze in Höhe von 115 Millionen Dollar. Die Gegengabe : Die drei Firmen erhalten Vorzugsaktien von Stratus−Eigentümer Investcorp. Zweck der Geldspritze ist es, die Stratus−Technologien für fehlertolerante Server verwenden zu können. So wird Compaq künftig die Technologien in eigenen Servern einsetzen, und Intel wird mit Stratus bei der Integration der Techniken in Chiptechnologien zusammen arbeiten. Bei Stratus, das weltweit zirka 700 Firmen, hauptsächlich aus den Bereichen Finanzen und Versicherungen sowie Retailer und Reisebüros, beliefert, freut man sich über das Geld und über das Branding. Stratus−CEO Stephen Kiely nimmt als Folge des Geschäft steigenden Bekanntheitsgrad und größere Marktanteile an. (wl) …mehr

  • Fachkräftemangel: Eichel will Inder ködern

    Während eines Indien-Besuches hat Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) laut einem DPA-Bericht indische Computerspezialisten aufgefordert, das Green-Card-Angebot der Bundesregierung verstärkt zu nutzen. "Die Greencard wird bereits von Indern genutzt, wir würden uns freuen, wenn noch mehr Fachleute dies täten", so Eichel. Von den ursprünglich 20.000 angepeilten Green Cards wurden bisher erst zirka 4.200 vergeben, 820 davon an IT-Fachkräfte aus Indien. (st) …mehr

  • Konjunktur 2000: Höchstes Wachstum seit der Wiedervereinigung

    Das vergangene Jahr war für die deutsche Wirtschaft überaus erfolgreich: Wie das Statistische Bundesamt meldet, wurde im Jahr 2000 mit 3,1 Prozent das stärkste Wirtschaftswachstum seit 1991 erreicht. Im Jahr zuvor lag die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes lediglich bei 1,6 Prozent. Hauptimpulse für dieses Wachstum waren − dank vieler Firmen−Neugründungen − ein Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent, sowie ein rasanter Anstieg bei den Exporten: plus 12,9 Prozent. Vergleichsweise schwach wuchsen allerdings die Ausgaben der Privathaushalte, das Plus lag lediglich bei 1,9 Prozent, 1999 waren es noch 2,6 Prozent.Profitiert von der starken Konjunktur hat vor allem der Arbeitsmarkt. Nach Informationen der Bundesanstalt für Arbeit lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Jahr 2000 bei 9,6 Prozent, 1999 waren es 10,5 Prozent.(st) …mehr

  • MP3 soll kleiner und besser werden

    Der milliardenfach verwendete MP3-Codec (MPEG-1 Audio Layer 3) soll besser werden. Das verspricht der französische Konzern Thomson Multimedia bei der Vorstellung des Codec "MP3 Pro" auf der US-Messe Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Das Unternehmen, das gemeinsam mit der Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen im Besitz der MP3-Patente ist, will die neue Software für Windows 98 und ME, MacOS und Linux bereits Mitte dieses Jahres auf den Markt bringen. …mehr

  • Philips investiert in Online-Auftritt seiner Wiederverkäufer

    Philips Electronics will seine Internet-Umsätze, die momentan lediglich 6,5 Prozent vom Gesamtgeschäft ausmachen, ankurbeln. Doch statt wie manche andere Hersteller die Online-Kundschaft direkt anzusprechen und zu beliefern, setzt das Unternehmen auf seine Partner - weltweit sind das zirka 60.000 Distributoren und Händler. Diesen bietet Philips die Erstellung einer Website und den Support dafür an. Das Ziel: Bis zum Jahresende soll die Mehrheit von ihnen über das Internet verkaufen. Um das zu schaffen, hat der Elektronikkonzern erst einmal investiert. Mehr als 8 Millionen Dollar gab er für die E-Commerce-Plattform "iChannel" von der kalifornischen Firma iMediation Inc. aus, mit der die jeweiligen Online-Auftritte erstellt werden. (st) …mehr

  • GE Capital finanziert Xerox

    Der Kopierer-Riese Xerox hat eine Finanzspritze von der General Electric Capital Corporation erhalten. Als Sicherheit für das Darlehen in Höhe von 435 Millionen Dollar dienen die laufenden Einnahmen des Herstellers aus Leasinggeschäften in Großbritannien. Außerdem haben die be Unternehmen die Möglichkeit von Gerätefinanzierungen durch GE Capital für Xerox-Kunden in mehreren europäischen Ländern erörtert. Damit verfügt das Unternehmen nach eigenen Angaben gegenwärtig über liqu Mittel in Höhe von rund 1,8 Milliarden Dollar. (mf) …mehr

  • Motorola: Handygeschäft zieht den Gewinn nach unten

    Der amerikanische Technologie−Konzern Motorolahat mit seinen soeben veröffentlichten Ergebn für das vierte Quartal die reduzierten Erwartungen der Analysten (ComputerPartner online berichtete) punktgenau erreicht. So lag der Gewinn bei 335 Millionen Dollar oder 15 Cent je Aktie, gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 41 Prozent (564 Millionen Dollar). Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 10,06 Milliarden Dollar. Das schwache Ergebnis resultiert zum größten Teil in sinkenden Erträgen im Handygeschäft, bedingt durch steigende Herstellungskosten bei wenig berauschenden Umsätzen waren diese im vierten Quartal 69 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Dieser Einbruch konnte auch vom Chipgeschäft nicht aufgefangen werden, wegen der Wirtschaftsschwäche stiegen die Erträge hier lediglich um sieben Prozent. Jetzt sind Einsparungen angesagt: Nachdem das Unternehmen bereits im Dezember Entlassungen sowie die teilweise Auslagerung der Produktion angekündigt hatte (ComputerPartner online berichtete ), will das Unternehmen jetzt laut seinem Präs Robert Growney weitere Maßnahmen ergreifen, um die Gewinne wieder zu steigern. (st) …mehr

  • Open Market verklagt Intershop

    Die Chancen des von der Börse gerade abgestraften E−Shop−Anbieters Intershop Communications, im wichtigen amerikanischen Markt Fuß zu fassen, dürfte die Patentklage des amerikanischen Konkurrenten Open Market nicht erhöhen. Gerade hat die Software−Firma aus Burlington in Massachusetts vor einem US−Bezirksgericht geltend gemacht, Intershop benutze und verkaufe Server−Software, die Open−Market−Patente verletzten. Zwar verweist Intershop−Sprecher Heiner Schaumann darauf, die Klageschrift sei noch nicht im hauseigenen Briefkasten angekommen, weshalb er die Klage noch nicht kommentieren könne, doch angesichts der gerade zugegebenen Schwierigkeiten, im US−Markt Fuß zu fassen, kommt die Klage ausgesprochen ungelegen. Die Börse reagierte auf die Nachricht mit weiteren Kursabschlägen für Intershop. Händler erklärten, die Meldung aus den USA vergrößere die Unsicherheit über den Shop−Anbieter. Intershop hatte Anfang des Jahres erklärt, das Amerika−Geschäft sei infolge der Kaufzurückhaltung mit vier Millionen Euro weit unter den Erwartungen von 20 Millionen Euro geblieben (Computerpartner.de berichtete). (wl) …mehr

  • Abenteuerlich: Microboss will über Matchnet-Akquisition an die Börse

    Die Microboss Software AG aus Duisburg, Hersteller von MP3−Playern, will die amerikanische Internet−Partnervermittlung Matchnet kaufen, mit eigenen Aktien bezahlen und Matchnet anschließend in eine Biotech−Firma zur Genomentschlüsselung umwandeln. Matchnet selbst hält die Kaufabsicht von Microboss für einen schlechten Scherz und verkündete, kein Interesse an einer übernahme zu haben. Sudhir Bhatiar, Vorstand von Microboss, gab bekannt, er werde die konkreten Pläne am Wochenende veröffentlichen. Microboss hat erst Anfang des Jahres mit der , die bankrotte Gigabell AG zu kaufen, auf sich aufmerksam gemacht. Die nicht börsennotierte Microboss AG wollte durch den Kauf einer börsennotierten Aktiengesellschaft die eigenen Wertpapiere in den amtlichen Handel bringen. Ob diese Akquisition nun endgültig fehlgeschlagen ist, ist nicht bekannt. (ce) …mehr

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