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Meldungen vom 02.04.2001

  • Cebit 2001: Bombenstimmung trotz schlechten Wetters - ein Hoch auf Aspirin

    Als "Aspirin für den Börsenkater" bezeichnete Hubert−H. Lange, sche Vorstand der Deutschen Messe AG, die zweite Cebit im neuen Jahrtausend als Impulsgeber für die ITK−Branche. Tatsächlich gab sich die Branche gutgelaunt, auch wenn die Zukunft der Unternehmen oft ungew ist.Es kam, wie es kommen musste: Sieben Tage Cebit, sieben Tage Kälte, Regen und Schnee. Ist ein Großkampftag zu Ende, hilft nur noch Eines: Wein, Bier und Gesang. Der Kater folgt am nächsten Tag auf den Tritt. Und gegen einen Kater hilft nur Aspirin. Insofern hat Hubert Lange mit seinem Bild von der Cebit als Aufputschmittel gegen das Stimmungstief an den Börsen sicherlich Recht. Jedoch bleibt meist ein flaues Gefühl in der Magengrube, wenn man am Tag zuvor zu tief ins Glas geguckt hat. Viele Besucher der Cebit können ein Lied davon singen. Zu tief ins Glas, besser in die Glaskugel, blicken auch viele Hersteller, die ihre Rettung in zum Teil unausgegorenen Produkten und neuen Dienstleistungen sehen. UMTS, GPRS, Voice over IP, Mobile Internet und Bluetooth sind in aller Munde, doch bis diese Lösungen, die alle auf die Bereitstellung von Dienstleistungen hinauslaufen, mit Leben erfüllt werden und sich in barer Münze auszahlen, wird noch einige Zeit vergehen. Zumal es oft noch an einheitlichen Standards fehlt und etliche Hersteller immer noch an eigenen proprietären Lösungen basteln, ganz zu schweigen von der Frage, ob die hochfliegenden bei den Verbrauchern überhaupt ankommen. Last but not least ist alles eine Frage des Preises. Und den wollen die Mobilfunkbetreiber nun auch noch angehoben sehen. Mehr zur Cebit 2001 lesen Sie in den Ausgaben 13 und 14/01 von ComputerPartner.(kh) …mehr

  • Otto ist die Nummer Zwei im Online-Versand

    Im reinen Endverbraucher−Geschäft belegt der Hamburger Otto Versand eigenen Angaben zufolge mit einem weltweiten Umsatz von 1,1 Milliarden Euro im abgelaufenen Fiskaljahr (Stichtag: 28.2.2001) die Nummer zwei hinter Online−Star und Pleitekand Amazon mit rund 2,6 Milliarden Dollar. Die Hamburger haben rund 500 Millionen Mark in diesem und den be zurückliegenden Jahren in den Internet−Handel investiert. Dank des erfolgreichen Weihnachtsgeschäfts habe der Online−Umsatz in Deutschland die Erwartungen und Prognosen deutlich übertroffen. Die Umsätze hätten sich gegenüber dem Fiskaljahr zuvor mehr als verdoppelt.. Otto profitiere dabei von seiner langjährige Erfahrung im Versandhandel − Stichwort "Old economy" − und der unternehmenseigenen Logistik. Binnen zehn Jahren wollen die Hamburger 20 Prozent ihrer Umsätze in Höhe von 23,4 Milliarden Euro im Web erwirtschaften. (wl) …mehr

  • Computerlinks wächst: "Von der Nachfrageschwäche spüren wir nichts!"

    Der Münchner Netzwerk-Distributor Computerlinks hat im Jahr 2000 seinen Umsatz um 140 Prozent gesteigert - von 46,4 auf 111,5 Millionen Euro. Die Hälfte davon erwirtschaftete das Unternehmen in seinen Niederlassungen im europäischen Ausland. Nach Angaben von Computerlinks seien alle Produktsparten gewachsen, den bemerkenswertesten Aufstieg habe dabei mit einem Plus von 700 Prozent der Bereich E-Security aufweisen können. Auch auf der Gewinnseite sieht es rosig aus, so lag der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen bei 10,8 Millionen Euro, gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um 231 Prozent. Auch für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres rechnet das Unternehmen wieder mit einem deutlichen Umsatzzuwachs: "Von der Nachfrageschwäche, mit der einige Segmente der IT-Industrie zu kämpfen haben, spüren wir nichts", kommentiert Computerlinks-CEO Stephan Link das positive Ergebnis. (st) …mehr

  • Letzte Meile kostet Telekom-Konkurrenz 24,40 Mark

    Genau eine Mark weniger als bisher muss ab sofort die Telekom-Konkurrenz für die so genannte "Letzte Meile" an die Deutschen Telekom AG zahlen. Dies hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) vergangenen Freitag entschieden. Mit dieser Entsche dürfte die Telekom nicht zufrieden sein, denn ursprünglich hatte der Konzern zum Schrecken der Mitbewerber eine monatliche Miete von 34,03 Mark angepeilt. "Es liegt auf der Hand, dass insbesondere die preislichen Bedingungen, zu denen das ehemalige Monopolunternehmen den neuen Wettbewerbern den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung gewähren muss, eine ganz wesentliche Bedeutung haben für die Entwicklung von chancengleichem Wettbewerb im Ortsnetz", begründete Matthias Kurth, Chef der Regulierungsbehörde, den Beschluss. "Damit haben wir ein klares Signal für mehr Wettbewerb im Ortsnetz gesetzt. Die Befürchtungen der Wettbewerbsunternehmen, dass eine Erhöhung des Preises drohe, sind nun definitiv vom Tisch. (mm) …mehr

  • Microsoft erlaubt, fremde E-Mails zu lesen

    Wie der bekannte bulgarische Bugjäger Georgi Guninski in seiner neuesten Verlautbarung bekannt gab, hat eine weitere Sicherheitslücke innerhalb der Microsoftschen Software entdeckt. So erlaubt ein Web−Publishing−Werkzeug den Zugriff auf beliebige Server innerhalb eines Intranets, ohne den Usernamen und das zugehörige Passwort abzufragen. So könnte etwa ein findiger Hacker sich eine Webpage basteln, von der er bequem auf alle mögliche Server zugreifen könnte. Unter Umständen wäre es ihm sogar möglich, die dort abgespeicherten E−Mails zu lesen. Microsoft hat sich zu diesem Vorfall noch nicht geäußert. (rw) …mehr

  • Brinkmann legt Restrukturierungsplan vor

    Auf der heutigen Pressekonferenz hat das insolvente Technik-Kaufhaus Brinkmann seine überlebensstrategie in Form einer groß angelegten Reorganisation vorgestellt. Das Thema Verkauf ist derweil noch nicht vom Tisch, ist aber nach Darstellung des Unternehmens kein Muss mehr: Auch eine Gesundung des Unternehmens -bedingt durch die Restrukturierungsmaßnahmen und Einsparungen - gilt als mögliche Option. Der Plan sieht vor, dass neun Filialen ihre Tore schließen werden. Betroffen sind die Läden in Flensburg, Bremen, Osnabrück, Bochum, Oldenburg, Magdeburg Flora Park, Kassel-Fuldabrück, Neubrandenburg und Hamburg-Othmarschen. Insgesamt müssen 348 Mitarbeiter gehen. Für die anderen Läden kündigte der Insolvenzverwalter eine umfangreiche überprüfung und Restrukturierung an. Insgesamt war die Rede von 891 Einzelmaßnahmen: Zu nennen sind hier neben den geplanten Entlassungen auch Einsparungen dadurch, dass bestehende Zeitverträge nicht mehr verlängert werden. Einschne auch die Veränderungen im Lieferantenstamm. Derzeit arbeitet das Unternehmen mit zirka 2.000 Lieferanten zusammen, wobei 90 Prozent des Umsatzes mit einem überschaubaren Stamm von 180 Lieferanten erzielt wird. Nun will sich das Unternehmen von 823 Lieferanten trennen. Die Konsol soll in sechs Monaten beendet sein. Die Umsatzplanung für das Jahr 2001 liegt nun bei 1,1 Milliarden Mark, zuvor waren 1,4 Milliarden angepeilt gewesen. (st) …mehr

  • Käufer für Micrologica in Sicht

    Für den insolventen Anbieter von Call-Center-Lösungen Micrologica hat sich ein Käufer gefunden. Nach Informationen von Micrologica will der Frankfurter TK-Dienstleister Tenovis das Kerngeschäft des Anbieters übernehmen. Dazu zählen die Kundenbeziehungen und bestehende Wartungsverträge, sowie die Rechte an der Software "Micrologica Communication Center". Zirka 60 bis 70 Mitarbeiter am Standort Bargtehe will Tenovis übernehmen. In der vergangenen Woche vereinbarten die be Unternehmen die Aufnahme abschließender Verhandlungen, die bis zum 20. April exklusiv geführt werden und bis Anfang Mai umgesetzt werden sollen - sofern das Insolvenzverfahren bis dahin eröffnet worden ist. (st) …mehr

  • Bombenaussichten für MP3- und andere digitale Audio-Player

    Der Markt für MP3− und andere Compressed−Audio−Player wie der Rio von Sonicblue ist stark expandierend. Marktforscher zufolge werden die weltweiten Stückzahlen von Abspielgeräten für datenkomprimierte Tonaufnahmen im Zeitraum zwischen 2000 und 2005 um jährlich 51 Prozent von 3,3 auf 26 Millionen steigen, wovon 18 Millionen allein in den USA verkauft werden sollen. Bei seiner Einschätzung, warum digitale Audio−Player sich außerhalb der USA weniger gut verkaufen, wagt sich −Analyst Bryan Ma allerdings weit aus dem Fenster, wenn er behauptet, es liege an der geringeren Verbreitung von internetfähigen PCs verglichen mit den USA. Immerhin haben auch in Europa über 30 Prozent der Bevölkerung privat Zugang zum Internet. Da Flash−Memory−Karten, wie sie bei herkömmlichen MP3−Playern eingesetzt werden, meist zu wenig Kapazität bieten und verhältnismäßig teuer sind, gehe der Trend mehr und mehr zu Jukeboxen mit eingebauter Festplatte wie der "Nomad" von Creative Labs und zu CD−Playern mit MP3−Wiedergabe. Bis spätestens 2004 werden laut be Gerätetypen herkömmliche portable Abspielgeräte bereits überholt haben. Am Rande der Entwicklung werden, wenn auch nicht so schnell, auch andere Formfaktoren eine wachsende Rolle spielen. Dazu gehören Lösungen in Bordnetzen für Automobile (kurz Automotive), Heimnetzwerk−Receiver und Streaming−Internet−Radios. (kh) …mehr

  • Cebit 2001: Neuer Aussteller- und Besucherrekord

    Auch wenn der Himmel über der Branche von Gewinnwarnungen, Kursstürzen und Pleiten überschattet ist, triumphiert die Deutsche Messe AG angesichts eines neuen Aussteller− und Besucherrekords: "Der Verlauf der Cebit 2001 hat bewiesen, dass der Optimismus der Unternehmen dieses Wirtschaftszweiges gerechtfertigt ist." So hätten die meisten der 8.106 Aussteller, über 200 mehr als im Vorjahr, überwiegend von erfolgreichen Geschäftsanbahnungen und Abschlüssen berichtet. Tatsächlich war die Stimmung der meisten Aussteller insgesamt gut. Nur bei Unternehmen, die am Neuen Markt gelistet sind, gab es einige lange Gesichter. Auch was die Besucherzahlen angeht, konnte die Messegesellschaft mit einem neuen Rekord aufwarten: 830.000 oder fast 50.000 mehr als im Vorjahr wurden gezählt, wobei es dieses Jahr erstmals möglich war, auch Mehrfachbesucher mit Dauerkarten zu erfassen.Es gab aber kurz vor der Messe noch nie so viele Absagen wie in diesem Jahr, so dass es am Donnerstag morgen schon im Radio tönte: "Cebit im Aufbau? Nein, Cebit im Abbau!" So sieht es die Messe AG jedoch nicht. Im Gegenteil. Denn im nächsten Jahr soll die Cebit um eine weitere Halle mit über 22.000 Quadratmetern erweitert und um einen Tag verlängert werden. Für die Tagesbesucher sind das sicherlich gute Nachrichten, für alle diejenigen, die heute nach sieben Tagen schon aus dem letzten Loch pfeifen, jedoch wohl mehr als ein Albtraum. Mehr zur Cebit 2001 lesen Sie in den Ausgaben 13 und 14 von ComputerPartner. (kh) …mehr

  • Viele Geräte, aber keine neuen CPUs von Transmeta

    Transmeta glänzte auf der Cebit nicht durch neue Prozessoren, sondern durch endlich fertige Geräte mit dem Crusoe-Chip. Eine neue Produktgeneration sei zur Zeit nicht geplant, gab Colin Hunter, Mitbegründer von Transmeta gegenüber ComputerPartner zu. Je nach Notwendigkeit werde es später auch neue CPU-Cores geben. Deshalb stellte Transmeta auf dem Stand vornehmlich Geräte von Sony und Nec mit dem Crusoe-Chip vor. Als Wegweiser für eine neue mobile Zukunft präsentiert sich hauptsächlich Webpads, die unter Windows 2000, Windows CE und Linux liefen. Als weiteres präsentierte Transmeta extrem kleine Server-CPUs, die extrem wenig Platz beanspruchen und mit wenig Strom auskommen. Mehr über dieses Thema lesen Sie in der ComputerPartner-Ausgabe 13/01. (jh) …mehr

  • Trends und Preise im April: Rechnerpreise fallen weiter

    Kaum ist die Cebit vorbei, gerät das Preiskarussell wieder in Bewegung. Derzeit bleibt es noch bei Ankündigungen und Spekulationen. Nach dem Preisrutsch bei den Displays sollen jetzt Farblaser massiv günstiger werden. 19−Zoll−Monitore: Die Technik der Großen mit dem Preis der Kleinen machen die Röhrenmonitore der neuen Mittelklasse so begehrenswert. Selbst die angekündigten Kampfpreise für 17− und 18−Zoll Displays sollten noch keine ernsthaften Absatzsorgen verursachen. Wesentliche Neuerungen für einen Generationswechsel innerhalb der Klasse zeichnen sich ebenfalls nicht ab. Neue Technologien, wie das organische LED, müssen sich erst im Alltag bewähren. Obwohl der Preisvorteil noch lange Zeit für den Röhrenmonitor spricht, lohnt es sich, die Alternativen zu beobachten.Grafikkarten mit 8 MB: Wer erinnert sich nicht an die Grafikchips von S3? Der Trio 3 D war in der Zeit vor Nv und Co. einer der beliebtesten Grafikprozessoren überhaupt. Dieses Relikt aus der 486−er Zeit geht wieder um; in modifizierter und mit neuen Treibern versehener Form, versteht sich. Sicherlich mit ein Grund ist die universelle Einsetzbarkeit für fast alle Betriebssysteme, auch anderen als Windows. Der Bedarf an Grafikkarten, die ohne Patch− und Download−Orgien auskommen, brachte auch den alten Permedia−2−Chip wieder ans Tageslicht. Be sind keine Testsieger mehr, aber Garanten für stabilen und bewährten Dauerbetrieb.Pentium−Systeme mit 866 MHz: Vor einem Jahr waren sie noch nicht in der Statistik erfasst, heuer avancieren sie zum Einstiegsmodell. Bezeichnend für den Gigawahn ist die Tatsache, dass es zum Durchschnittspreis von knapp 2.400 Mark bei fast jedem B−Hersteller bereits ein Gigahertz−Modell zu diesem Preis gibt. Davon ausgehend kann der momentane Preisverfall von 50 Mark pro Woche durchaus noch länger anhalten. PCs mit Pentium 4 spielen preislich dabei überhaupt keine Rolle. Sollten sich derartige Systeme, derzeit von Intel stark beworben, überhaupt beim Verbraucher durchsetzen, wären die Preise der Pentium III−Rechner noch stärker unter Druck.Farblaserdrucker: Weniger als 2.000 Mark soll angeblich für den billigsten Farblaserdrucker im April gezahlt werden müssen. Das ist bei dem gegenwärtigen Durchschnittspreis ein richtiger Hammer. Händlerangebote von Epson oder QMS beweisen, dass es jetzt schon geht. Tatsächlich scheint der Markt vorbereitet zu sein, um die ehemals hochkomplizierten und aufwändig zu wartenden Maschinen in den SoHo−Bereich zu pushen. Da die bis zu einem Zentner schweren Geräte auch bei einem Preis von 2.000 Mark noch immer keine Mitnahmeartikel bei Retailern sind, bietet sich dem Fachhandel hier eine Chance. Mobiltelefone: Trübsal herrscht derzeit bei WAP−Handies. Auf der Cebit 2000 noch die eierlegende Wollmilchsau, stehen die angeblichen Eroberer des Webraums nicht in der Gunst der Käufer. Dementsprechend sind WAP−Modelle, vor allem die der ersten Generation, im Preiskeller. Erfolgversprechender scheint die weitere Miniaturisierung zu werden, denn inzwischen ist es wieder "in", unauffällig zu telefonieren. Handhelds Im Gegensatz zu Handys sind die Westentaschencomputer in Nobelausführung der Kultgegenstand auf aktuellen Vorstandstreffen. Nicht nur Termine, ganze Powerpoint−Präsentationen mit Sound und V, passen inzwischen in die ehemaligen Organizer. Serienmäßig bis zu 64 MB RAM und jede Menge Erweiterungsmöglichkeiten bieten die kleinen Rechner. Schon wird über Bluetooth, Ethernet, Fax, Telefonfunktion und einen echten Webbrowser für Managers Gameboy geredet. Ob sich diese Version durchsetzt oder doch der Organizer im Handy, könnte sich schon zur nächsten Cebit entschieden haben. Mehr zu diesem Thema sowie unseren aktuellen Preisindex finden Sie in der Printausgabe ComputerPartner 13/01.(kew) …mehr

  • Lava soll sich über die Entwicklungsabteilungen ergießen

    Populäre Programmiersprachen wie Java oder Visual Basic sind out, was man benötigt, sind einfache Werkzeuge, die wenig auf äußere Formalien achten und modulare Bauweise von Programmen erlauben, das fordern Forscher am Institut für Sichere Telekommunikation (SIT) des Darmstädter Forschungszentrums Informationstechnik (GMD). Gleichzeitig bieten die W bereits eine Lösung an, die genau diese Forderungen erfüllen soll: die Entwicklungsumgebung "Lava". Damit soll künftig ein Großteil der sonst beim Programmieren anfallenden Routine−Arbeiten entfallen, man braucht also nicht mehr auf die korrekte Anzahl von Klammern zu achten, sondern verfährt nach dem gewohnten point−and−click−Verfahren mit der Maus. Verbesserungsvorschläge zur aktuelle Lava−Version sind immer herzlichen willkommen. Das Programm selbst kann von der Website herunter geladen werden. (rw) …mehr

  • Regierungsbehörde: T-DSL-Gebühren der Telekom sind korrekt

    "Die aktuellen T−DSL−Anschlussentgelte der Deutschen Telekom AG sind regulatorisch nicht zu beanstanden", hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) entschieden. Im Klartext: Die Telekom−Gebühren sind weder in Verdrängungsabsicht unter Kosten noch diskriminierend gestaltet. Genau dies hatte der Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (Breko) der Telekom vorgeworfen. Die RegTP konterte: "Die Kostenunterlagen ließen – trotz aller Unzulänglichkeiten im Detail – das Urteil zu, dass die von der Telekom verlangten Preise die entstehenden Kosten nicht in allen Angebotsvarianten decken. Dies ist bei der Kombination von T−DSL mit den verschiedenen ISDN−Varianten festgestellt worden, während im Paket mit dem Analog−Anschluss der T–DSL−Preis über den Kosten liegt." Der Telekom könne nicht verwehrt werden, ihre Größenvorteile bei der Preiskalkulation zur Geltung zu bringen. Anlaufverluste bei der Einführung neuer Produkte in Kauf zu nehmen, entspreche unternehmerischem Verhalten, begründete die RegTP ihre Entsche. Darüber hinaus will die RegTP darauf achten, dass die Zugänge für Internet−Prov und Online−Dienste diskriminierungsfrei angeboten werden. Die Regulierungsbehörde hat die Telekom nun dazu verpflichtet, die Engpässe bei der Freischaltung der DSL−Anschlüsse bis zum Sommer diesen Jahres und bis zum Herbst die langen Lieferfristen für die Carrier−Festverbindungen abzubauen. Ferner wird die Telekom verpflichtet, nun auch gemäß dEU−Beschluss vom vorigen Jahr die letzte Meile von den Vermittlungsstellen zu den Endkunden zu entbündeln. Dadurch ist die Telekom verpflichtet, Konkurrenten die Leitungen nicht nur komplett, sondern auch getrennt für verschiedene Dienste zu vermieten. Ja, wenn´s hilft! (mm) …mehr

  • Drei Kameras sollen den Frühling einfangen

    Mit drei Kameras im Megapixelbereich möchte dieSony Deutschland GmbHdigital orientierte Fotofreunde beglücken. Die Modelle "Cyber−Shot DSC−P30/P50" untersche sich lediglich in der Auflösung, die der Hersteller mit 1.280 x 960 (P30) und 1.600 x 1.200 Pixeln angibt. Die Geräte verfügen über einen 12−bit−Analog/Digital−Wandler. Ein dreifacher optischer Zoom und ein sechsfacher digitaler sollen auch weit entfernt liegende Motive nah heranholen. Die Makrofunktion ist ab einer Entfernung von drei Zentimetern funktionstüchtig. Weiter betont Sony, dass sich die Lichtempfindlichkeit auf einen Wert zwischen ISO100 und ISO400 einstellen lasse. über das 1,5−zöllige LC−Farbdisplay kontrolliert der Benutzer, ob die Aufnahme seinen Erwartungen entspricht. Die Modelle kosten 1.199 beziehungsweise 1.299 Mark.Das Flaggschiff der drei Kameras firmiert unter der Bezeichnung "Cyber−Shot DSC−S75". Eine Auflösung von 3,34 Megapixel (2.048 x 1.536) und ein 14−bit−Analog/Digital−Wandler sollen für gestochen scharfe Bilder sorgen. Das Objektiv von Ze biete einen dreifachen optischen Zoom (sechsfach digital) und sorge über den Zoombereich von 34 bis 102 Millimetern für eine gleichbleibende Abbildungsleistung bei einer Lichtstärke von 1:2 − 2,5, so das Unternehmen. Der Makrobereich arbeitet ab einer Entfernung von vier Zentimetern. Die Blendenzahl lässt sich in 13 Stufen zwischen F2,0 und F8 einstellen. Bei der Verschlusszeit hat der Anwender die Wahl zwischen acht und 1/1.000 Sekunde. Er kontrolliert alle Einstellungen in dem 1,8−Zoll−Farbdisplay, das außerdem den optischen Sucher mit Dioptrienausgleich ergänzt. Sonys DSC−S75 kostet 1.999 Mark und wird ab Mai 2001 ausgeliefert.(de) …mehr

  • Peinliche Blauzahn-Demonstration

    über den Funkreichweitenzwerg Bluetooth sollen, so lies die Herrschar von Anbietern auf der Cebit verlauten, die verschiedensten elektronischen Geräte drahtlos miteinander Daten austauschen. Doch auch nach drei Jahren unermüdlicher Propaganda geriet die eigens in Hannover aufgebaute Bluetooth-Demo zum peinlichen Flop. Die 100 Bluetooth-Transmitter konnten wegen Inkompatibilität keine Verbindung zum Server herstellen. Das lag daran, dass trotz des Bluetooth-Gremiums, seiner Standardisierungsbemühungen und der über 100 Mitglieder die Geräte verschiedener Marken untereinander offensichtlich inkompatibel sind. Wenn es auch wenig wahrscheinlich ist, dass eine Massierung von Blauzahns wie auf der Cebit an der Tagesordnung ist - der Verbreitung des Mikrowellenfunks war diese Veranstaltung nicht förderlich. (wl) …mehr

  • Philips liebäugelt mit Verkauf der Handyabteilung

    Mit rund 13,5 Millionen verkauften Mobiltelefone im letzten Jahr rangiert der Elektronik-Riese : Philips Electronics NV im kaum beachteten Mittelfeld des weltweiten Rankings der Handyhersteller. Und da angesichts der weltweiten Konjunkturflaute eine Steigerung der Verkaufszahlen nur mit viel Marketing und weiteren Investitionen in die Sparte zu erreichen wäre, denkt der holländische Konzern über den Verkauf der Abteilung für Mobiltelefone nach. Gerard Kelsterlee, neuer Philips-Chef, erklärte dazu gegenüber dem Finanzdienstleister Bloomberg: "Wenn jemand ein attraktives Angebot macht, werden wir einen Verkauf ernsthaft in Betracht ziehen." Ebenso ziehe Philipps ein Joint Venture in Erwägung. (wl) …mehr

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