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Meldungen vom 11.05.2001

  • Bintec erholt sich langsam

    Der Nürnberger Router− und neuerdings auch VoIP−Spezialist Bintec hat das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit einem Minus (EBIT ohne Firmenwertabschreibung) von 400.00 (Vorjahresquartal: minus 2,1 Millionen ) Euro abgeschlossen. Der Umsatz betrug 7,1 (Vorjahresquartal: 6,1) Millionen Euro.Bintec erklärt, "die Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Monate beginnen zu greifen". Außerdem habe "die Konzentration auf höhermargige Produkte" − unter anderem auf Multiprotokoll−Router −und der Abbau des Personals von rund 210 auf 158 Mitarbeiter das Ergebnis bewirkt der Anteil des Auslandsgeschäftes beziffern die Nürnberger auf rund 30 Prozent. Bintec hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 bei 20,7 Millionen Euro Umsatz Verluste in Höhe von 9,9 Millionen Euro gemacht.(wl) …mehr

  • Brokat-Umsatz top - Nettoergebnis Megaflop

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge dürft derzeit der Software−Anbieter Brokat geschlagen sein: Das Unternehmen konnte den Umsatz gegenüber dem ersten Quartal 2000 um 118 Prozent von 19,7 Millionen Euro auf 43 Millionen Euro in 2001 steigern. Allerdings "steigerte" das Unternehmen auch das Netto−Ergebnis von minus 18,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf minus 75,2 Millionen Euro in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Die Gründe für das dicke Minus seien unter anderem das Brokat−Engagement auf dem amerikanischen Markt sowie umfangreiche Marketingaktivitäten, he es. Zu diesem Thema hat Wolfgang Fikus, Analyst der WestLB Panmure, wenig Gutes zu berichten: "Investoren vertrauen nicht mehr darauf, dass die US−Pläne von Brokat und die Mobilfunksoftware ein Erfolg werden", sagte dem Finanzdienst Bloomberg. Brokats Antwort auf das maue Ergebnis: "Wir planen, personelle überkapazitäten abzubauen und sehen keinen weiteren Ausbau der Mitarbeiter vor." Kleines Trostpflaster: Brokat hat sich soeben einen Kooperationsauftrag über zunächst 10,5 Millionen Euro von Vodafone geangelt, denn der britische Mobilfunkanbieter will in Zukunft die Software "Paymentworks" von Brokat einsetzen. (mm) …mehr

  • Microsoft: Miet-Office im Angebot

    Vor wenigen Tagen ein klares "Nein", danach ein zögerliches "Vielleicht" und jetzt möglicherweise ein "Ja" - Dies sind die Antworten des Branchengiganten Microsoft, der sich zur Zeit überlegt, ob das demnächst erhältliche Office XP nicht nur auf herkömmlichen Wege, sondern auch als Miet-Software über den Ladentisch gehen soll. Letzter Stand der Dinge: Microsoft gab bekannt, dass der Branchenriese am 1. Oktober neue Lizenz- und Vertriebsmodelle einführen wolle. Welche das sein sollen, bleibt momentan noch im Dunkeln. Ein umso größeres Feuerwerk brennt dafür in den amerikanischen Gerüchteküchen ab. Auf der anderen Seite des Atlantiks wird gemunkelt, dass der Global-Player zur Zeit entsprechende Vermarktungskonzepte ausarbeite. Offensichtlich plant Microsoft, zunächst einiges an den Lizenzmodellen für Großkunden zu ändern. Bisher gilt für diese Kundengruppe: Die jeweiligen Unternehmen konnten die MS-Software auch nach Ablauf des dreijährigen Vertrages weiterhin benutzen. Aus dieser "Schenkung" soll nun ein Mietvertrag werden. Angeblich soll Microsoft in den USA schon damit begonnen haben, bei großen Firmen zeitlich unbefristete Lizenzen zurückzukaufen. Selbstredend geht es bei dieser Marketingkorrektur um den schnöden Mammon: Microsoft selbst schätzt, dass rund 60 Prozent aller Anwender noch mit Office 95 oder 97 arbeiten - Und warum sollten die Umsteigen, wenn´s funktioniert? Dagegen würde ein Miet-Office permanent Geld in die Kassen von Microsoft spülen. (mm) …mehr

  • Droht Millionen von CD- und DVD-Laufwerken das Ende?

    Eine Klage des Unternehmens Magnequench International gegen zehn Hersteller von CD− und DVD−Laufwerken vor zwei US−amerikanischen Gerichten könnte in den nächsten Monaten die IT−Landschaft nachhaltig beschäftigen. Magnequench beschuldigt die Firmen, mit dem Verkauf ihrer optischen Laufwerke vier eigene Patente zu verletzen. Im Einzelnen geht es um ein Pulver aus der Elementengruppe der so genannten "Seltenen Erden", aus dem Neodymium−Eisen−Bor−Magneten gefertigt werden. Die Magneten wiederum finden sich dann in den Motoren der optischen Laufwerke wieder.Magnequench fordert eine noch nicht bezifferte Entschädigung als Ausgleich für die entgangenen Lizenzzahlungen und eine Vernichtung oder Umrüstung der verkauften Geräte. Die beklagten Firmen Acer, Best Buy, Circuit City Stores, Compaq, Comp USA, Hewlett−Packard, Philips, Samsung, Sony und Toshiba geben indes zu bedenken, dass sie die besagten Laufwerkskomponenten nicht selbst herstellen, sondern von Zulieferern beziehen. (tö) …mehr

  • Group Technologies wieder mit Gewinn

    Der Karlsruher Security-Anbieter für Microsoft und Lotus, Group Technologies, freut sich. Mit 102.000 (Vorjahresquartal: minus 228.000) Mark im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wurde ein Gewinn erwirtschaftet. Der Umsatz betrug 3.323 (Vorjahresquartal: 1.967) Millionen Mark. Das Unternehmen, das derzeit 75 Mitarbeiter beschäftigt, begründet die Umsätze mit dem guten Verkauf seiner Sicherheitsprodukte für den E-Kommerz. Nun erwarten sich die Karlsruher, die Planzahlen von 17 Millionen Mark Umsatz für das Jahr 2001 zu erreichen. (wl) …mehr

  • IBM: neue DB2-Version mit jeder Menge Konnektoren

    Kurz nach der Akqusition von Informix und einem sich abzeichnenden Gerangel um den Datenbank−Thron stellt IBM die neueste Version, 7.2, seiner Datenbank DB2 vor. Sie soll ab 8. Juni Kunden erfreuen; Oracle hatte die neueste Version seines Flaggschiffes für den 14. Juni angekündigt.Laut IBM−Manager Jeff Jones wird die neue Version mit Hilfe der hauseigenen M "MQSeries" für verbesserte und schnellere Transaktionsleistungen und die Integration weiterer, nicht SQL−konformer Datentypen sorgen. Ferner unterstützt Version 7.2 Web−Standards wie SOAP (Simple Object Access Protocol; geeignet für den Datenaustausch von E−Business−Anwendungen) oder UDDI (Universal Description, Discovery and Integration; eine plattforunabhängiges Framework für das Finden von Verzeichn und Informationen im Web); diese können nun direkt in DB2− Datenfeldern suchen. Ferner verspricht IBM die Zusammenarbeit mit der Web−M "Websphere" (Application Server) und stellt Konnektoren für die Datenbanken von Microsoft, Sybase und Informix zur Verfügung, außerdem die Verbindung mit Unternehmenssoftware wie SAP R/3 oder i2 Trade Matrix. Version 7.2 unterstützt schließlich auch Linux (Kernel 2.4) und die Highend−version von Windows 2000, die "Datacenter Edition". Analysten bemängeln allerdings, dass DB2 nach wie vor schwierig zu administrieren sei, und es an genügend erfahrenen DB−Administratoren fehle, weshalb der Vormarsch von Microsoft SQL in Unternehmen mit geringeren Anforderungen an Datenbanken nicht gebremst werden dürfte.(wl) …mehr

  • Mobilcom wartet mit 68.4 Millionen Euro Verlust auf

    Besser als das miserable vierte Quartal 2000 fiel für Tk−Dienstleister Mobilcom das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres aus. Dem Unternehmen zufolge konnte das Minus (EBIT) auf minus 68,4 (4. Quartal 2000: minus 115,3) Millionen Euro verbessert werden. Gegenüber dem Vergleichsquartal 2000 mit minus 5,6 Millionen Euro allerdings fällt das Minus nach wie vor deutlich aus. Der Quartalsumsatz beträgt 728,7 (Vergleichsquartal 2000: 482,8) Millionen Euro.Die Telefoncompany mit Sitz in Rendsburg−Büdelsdorf begründet ihr Ergebnis vor allem mit der "Integration der Töchter (unter anderem Internet−Anbieter Freenet) in das MobilCom−Vertriebssystem, "Synergiepotenzialen" und dem gewachsenen Anteil von Mobilfunkkunden. Derzeit zähle das Unternehmen 4,61 (Vergleichsquartal 2000: 2,17) Millionen Kunden; davon seien 13,5 (9,9) Prozent Vertragskunden. Mobilcom−Chef Gerhard Schm sagte: "Obwohl Investitionen in Wachstum und UMTS−Vorbereitung unser Ergebnis belasten,haben wir eine klare Trendwende eingeleitet und unsere Profitabilität deutlich gesteigert. Am Ende des Jahres planen wir, wieder ein positives EBITDA − (Ergebnis vor Steuern und UMTS−Abschreibungen) − zu erwirtschaften." (wl) …mehr

  • Vierköpfige PC-Hydra soll Kosten einen Kopf kürzer machen

    Die wirtschaftliche PC−Nutzung in kleinen Büros und für Home−Office−Anwender hat sich die Schwarz Computer Systeme GMbH auf die Fahne geschrieben. Das Unternehmen bringt mit dem Multi−User−Komplettsystem "Hydra−S" einen PC auf den Markt, der von vier Personen gleichzeitig benutzt werden kann. Die Anlage umfasst in der Grundausstattung je vier 17−Zoll−Monitore, USB−Tastaturen, Lautsprecherpaare und PC−Mäuse. Das alles kostet rund 6.900 Mark. Basis der Hydra−S sind vier mit jeweils acht Megabyte Speicher bestückte 3D−PCI−Grafikkarten und eine Mehrplatz−Software für Windows. Als Prozessor komme ein mit 866 Megahertz taktender Pentium III zum Einsatz, so Schwarz. Er greift mit Hilfe von Intels Chipsatz j815 auf 128 MB SDRAM zu. Eine 30 Gigabyte große Festplatte steht als Festspeicher zur Verfügung. Das ebenfalls integrierte CD−ROM−Laufwerk lese mit 48−facher Geschwindigkeit Daten ein, teilt Schwarz mit. Beim vorinstallierten Betriebssystem kann der Kunde zwischen Windows 98 und ME wählen. Das Unternehmen betont ferner, dass der Multi−User−PC die System−Ressourcen optimal und dynamisch auf die vier Arbeitsplätze aufteile, und nicht etwa statisch geviertelt. Jeder Benutzer erhalte den Leistungsanteil, den er gerade benötigt. Das mache die eigentliche Wirtschaftlichkeit der PC−Anlage aus, denn bei herkömmlichen Rechnern würde die hohe Performance der CPU in der Regel nicht ausgenutzt, heißt es. Als weitere wirtschaftliche Vorteile nennt das Unternehmen den geringeren Aufwand, der bei Software−Updates oder Hardware−Nachrüstung anfalle. Kosten für Wartung und PC−Services fallen ebenfalls nur an einem Rechner an. Auch an die Sicherheit wurde gedacht. Zum Schutz vor unerlaubten Eingriffen in die System−Konfiguration sowie gegen Softwarezerstörung und Datenverlust hat das Unternehmen den HDD Sheriff von Jungsoft integriert. Hydra−S gibt es als Benutzersystem auch für drei und zwei Anwender. (de) …mehr

  • Intershop mit noch größeren Problemen

    Noch in der vergangenen Woche bestritt Intershop Communications AG Manipulationsvorwürfe auf das Heftigste (ComputerPartner berichtete). Jetzt muss sich das Unternehmen mit neuen Vorwürfen auseinandersetzen. Nach Ansicht des Bundesaufsichtsamt für das Wertpapierwesen (BAWe) könnte das Softwarehaus gegen ad-hoc-Regeln verstoßen haben. "Eine vorläufige Prüfung in unserem Fachreferat deutet auf einen Verstoß gegen die ad-hoc-Publizität hin", sagte die Sprecherin beim Bundesaufsichtsamt für das Wertpapierwesen (BAWe), Sabine Reimer, der Financial Times Deutschland. Allerdings stehe eine abschließende Prüfung, dass wirklich gegen ad-hoc-Mitteilungspflichten verstoßen worden sei, noch aus. Der Vorgang werde im eigenen Haus zunächst nicht weiter untersucht und statt dessen an die Staatsanwaltschaft Hamburg abgegeben. Reimer: "Die Unterlagen werden in den kommenden Tagen versandt." (mm) …mehr

  • Kahlschlag bei Siemens Netzwerkern

    Statt einen "überproportionalen Gewinnzuwachs" einzufahren (siehe ComputerPartner online), geht Siemens Netzwerkabteilung "Information and Communication Networks" (ICN) daran, nochmals 2.000 blaue Briefe zu verschicken. Die "anhaltende Flaute im Telekommunikationssektor" mache den Stellenabbau notwendig, so der Konzern. Damit erhöht sich die Zahl der Entlassungen im Mobilfunk− und im Netzwerksektor in diesem Jahr auf insgesamt 8.100 Stellen oder jede zehnte ICN−Stelle. Die "schwierigen Marktverhältn bei Mobiltelefonen und UMTS−Netzen würden voraussichtlich auch in den nächsten Monaten anhalten; trotzdem erklärte Siemens−Vorstand Volker Jung: "Wir halten trotz der aktuellen Marktschwäche an unseren mittelfristigen Zielmargen fest. Die eingeleiteten Maßnahmen werden die Ertragskraft deutlich steigern."(wl) …mehr

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