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Meldungen vom 06.08.2001

  • Canon schafft mehr Umsatz im digitalen Segment

    Mit einem Gesamtumsatz von 828,7 Millionen Mark und einem Wachstum von 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schließt Canon in Deutschland das erste Halbjahr 2001 ab. Per 30. Juni 2001 erzielte die Canon Deutschland GmbH, Krefeld, im Segment Bürokommunikation einen Umsatz von 588,8 Millionen Mark und verzeichnet damit ein Wachstum von mehr als neun Prozent. Mit Umsatzsteigerungen von fast 25 Prozent im Schwarz/weiß− und mehr als 18 Prozent im Farbbereich konnte Canon Deutschland auch weiterhin seine Position im Digital−Kopierermarkt behaupten.Die Canon Euro−Photo GmbH, Willich, setzte im Bereich der Foto− und V knapp 240 Millionen um und erreicht so einen Zuwachs von 25 Prozent. Roderich Stomm, Geschäftsführer Canon Deutschland und Canon Euro−Photo führt den gesteigerten Umsatz vor allem auf das verstärkt gefragte digitale Segment zurück: "Der Trend zum ´digital imaging´ setzt sich immer mehr durch." Maßgeblich habe zum Umsatzwachstum im Office−Bereich außerdem der neu geschaffene Bereich "Canon IT−Consulting" beigetragen. (ch) …mehr

  • Umsätze der Chipindustrie brechen um 30 Prozent ein

    Die weltweiten Umsätze in der Chipindustrie sind im Juni einer Untersuchung des Halbleiter-Industrieverbandes Semiconductor Industry Association (SIA) zufolge um 30,7 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar zurückgegangen. Im Juni des Vorjahres habe sich das Umsatzvolumen noch auf 16,74 Milliarden Dollar belaufen, teilt der SIA mit. Im Monatsvergleich seien die Umsätze im Juni 8,8 Prozent niedriger ausgefallen als im Mai. Der Industrieverband führt diese Entwicklung eigenen Angaben zufolge auf die konjunkturelle Flaute in den Industrienationen sowie auf extrem hohe Lagerbestände in der IT-Branche zurück. Allerdings seien in der ersten Jahreshälfte 2001 Lagerbestände abgebaut worden. Diese Tendenz werde sich auch im dritten Quartal fortsetzen, so dass miteiner Rückkehr zum Wachstum in der Chip-Branche gerechnet werden könne. Der Umsatzrückgang ist den SIA-Angaben zufolge in den USA im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat mit 45,1 Prozent deutlich stärker ausgefallen als in Europa, wo sich die Umsätze um 26,8 Prozent reduzierten. In der Region Asien-Pazifik seien die Erlöse um 25,3, in Japan um 20,0 Prozent gefallen. Der S repräsentiert eigenen Informationen nach 90 Prozent der US-Halbleiterindustrie, gemessen am Produktionsaufkommen. (mf) …mehr

  • USV-Anlage für Einzelarbeitsplätze

    Die Liebert Hiross Deutschland GmbH bietet eine USV−Anlage (unterbrechungsfreie Stromversorgung) für den Privatanwender und den Home−Office−Bereich an. Das Modell "Powersure Personal XT" gibt es in den Leistungsklassen 450, 700 und 1.250 VA. Die Abmessungen der be kleineren Geräte mit jeweils drei Ausgängen betragen 80 x 180 x 235 Millimeter, das größere m 95 x 240 x 285 Millimeter und besitzt vier Steckdosen. Die mitgelieferte Software "Multi−Link" ermögliche die überwachung der USV vom Rechner aus und schließe volle Netzwerk−Management−Funktion mit ein, erklärt der Hersteller. Störungen der Stromversorgung signalisiert die USV akustisch und über eine LED. Die überbrückungszeit beträgt − abhängig von den angeschlossenen Geräten wie Computer, Fax, Drucker − rund zehn Minuten. Der Preis für das 450−VA−Modell liegt bei 230 Mark. (de) …mehr

  • Flachbettscanner mit fest verankerter Optik

    Der Flachbettscanner "x−finity 3k" der Quatographic GmbH arbeitet nach Meinung des Herstellers mit einer Qualität, die bislang nur Trommelscannern vorbehalten war. Dies werde durch den kombinierten Einsatz von Dual−Lens−Technik und fest verankerter Scan−Optik erreicht. Hierbei bewege sich der Vorlagenhalter über die Scan−Optik, deren CCD−Zeile somit keinen Vibrationen mehr ausgesetzt ist. Konstruktionsbedingtes Rauschen durch Vibrationen − die Hauptursache für die abnehmende Bildqualität bei hohen Auflösungen − werde so völlig vermieden, heißt es weiter. Die optische Auflösung liegt bei maximal 3.048 x 3.048 Bildpunkten, während die Farbtiefe 42 Bit beträgt. Weitere Features des 9.550 Mark teuren Geräts sind eine integrierte Durchlichteinheit sowie automatische und dynamische Fokussierung. (de) …mehr

  • Infineon plant weitere Stellenkürzungen

    Mit dem angekündigten Stellenabbau von 10.000 Arbeitsplätzen ist der Halbleiterkonzern Infineon Technologies noch lange nicht am Ende. Wie die "Financal Times" berichtet, sollen im Bereich Netzwerke bis zu 5.000 Stellen betroffen sein. Ein Infineon-Sprecher wollte die Angaben nicht bestätigen. Finanzvorstand Peter Fischl dementierte aber auch nicht, dass allein am Stammsitz in München 1000 Stellen wegfallen könnten. Infineon habe sich zwar bereit erklärt, über eine Reduzierung der Wochenenarbeitszeit zu verhandeln, jedoch sei zu befürchten, dass dies zusätzlich zu den Entlassungen geplant sei.  …mehr

  • Maxtor: Ultra-ATA/133-Schnittstelle nicht mehr weit

    Für "Ultra−ATA/133“, dem Nachfolger der Ultra−ATA/100−Schnittstelle, hat Maxtor die Spezifikationen veröffentlicht. Der rückwärtskompatible Controller wird unter dem Begriff "Fast Drives“ vermarktet werden und eine maximale Datentransferrate von 133 MB/s erreichen.Maxtor erwartet schon für nächstes Jahr eine flächendeckende Verbreitung dieses Anschlusses, vor allem aufgrund der jüngsten Meldung aus dem Hause Intel. Demnach wird die Serial−ATA−Spezifikation – die als Nachfolger der parallelen ATA−Schnittstelle gehandelt wird – nicht vor dem Jahr 2003 in die Chipsätze integriert. (tö) …mehr

  • Fantastic Corporation: Fehlbetrag zehnmal so hoch wie der Umsatz

    Der Anbieter von Software für die Breitbandübertragung Fantastic hat für das erste Halbjahr 2001 einen Fehlbetrag von 34,6 Millionen Dollar vermelden müssen. Der Umsatz betrug im selben Zeitraum 3,4 Millionen Dollar − etwa ein Zehntel des Fehlbetrages. Noch vor einem Jahr konnte Fantastic rund 71 Prozent mehr umsetzen. Schon im Dezember hatte das Unternehmen mit massiven Kostensenkungsmaßnahmen begonnen. Seitdem wurden die betrieblichen Aufwendungen um rund 50 Prozent auf 7,5 Millionen Dollar herunter geschraubt und das Team von 350 auf 183 Mitarbeiter verkleinert. Diese Maßnahmen werden sich allerdings erst in den nächsten zwei Quartalen in den Zahlen niederschlagen. Bei Fantastic erwartet niemand mehr, dass die Gewinnschwelle noch in diesem Jahr erreicht werden kann. Chief Financial Officer Andreas Emmenegger rechnet damit, dass die liqu Mittel des Unternehmens in Höhe von 52,3 Millionen Dollar auch ohne Einnahmen noch für etwa sechs Quartale ausreichen.Fantastic hofft auf Kooperationen mit HP und IBM, die in der zweiten Jahreshälfte dringend benötigte Kunden einbringen sollen. Gemeinsam mit HP will das Unternehmen beispielsweise Software für Anbieter von Telekommunikationsdiesten entwickeln. Einer der Referenzkunden ist das zweite deutsche Fernsehen (ZDF), das von Fantastic Software und Dienstleistungen für den Betrieb interaktiver digitaler Fernsehkanäle bezieht. Das Projekt befindet sich derzeit in der Pilotphase und wird in ausgewählten Regionen unter dem Namen "ZDF.mobil" ausgestrahlt. Für Fantastic bringt dieser Kunde allerdings erst seit dem zweiten Quartal etwas ein, denn erst seit diesem Zeitpunkt muß das ZDF dafür zahlen. (gn) …mehr

  • Clarfeld ist offen für alle

    Die Clarfeld GmbH, erst vor einem knappen halben Jahr geretteter Anbieter kaufmännischer Software, bemüht sich derzeit intensiv um neue Wiederverkäufer. So sollen ab sofort auch Fachhändler, die keine Clarfeld-Partner sind, auf Provisionsbasis die Produkte die Lohnbuchhaltung, Warenwirtschaft und Finanzbuchhaltung der Marke "Selectline" verkaufen können. Die Abwicklung des Auftrages - Beratung, Implementierung und Schulung - wird dann von den Clarfeld-eigenen Conf-Centern übernommen. Insgesamt scheint sich das Unternehmen wieder auf Wachstum einzustellen. Nach eigenen Angaben will es die Zahl der Partner bis Ende 2002 von derzeit 130 auf 250 ausbauen. (st) …mehr

  • Pentium 4-Preis im freien Fall

    Ende August gibt Intel eine weitere Pre für den alten Pentium 4−Prozessor FPGA 423 bekannt. . Laut der Schwesterzeitschrift PC−Welt soll der Preis für das 1,8−Gigahertz−Modell um satte 54 Prozent fallen, so dass der Prozessor im Handel vermutlich weniger als 600 DM kosten wird. Mit dieser "Preisattacke" wolle Intel den Absatz des Intel−Prozessors ankurbeln und den Konkurrenten AMD in Schwierigkeiten bringen, schreibt die PC−Welt.Der Preisabschlag für niedriger getaktete Varianten liege zwischen 31 und 48 Prozent. − womit der Pentium III 1200 dann 12 Dollar teurer wäre als der verbilligte Pentium 4 mit 1,8 Gigahertz. Deutlicher kann Intel nicht zeigen, dass es mit den bisherigen Pentium 4−Verkäufen nicht zufrieden ist. Ins munkeln, der neue Pentium 4−Prozessor FPGA 478 werde in der zweiten Septemberwoche auf den Markt kommen. Dass die ersten Pentium 4 (FPGA 478) den Kennern zufolge den alten Prozessorkern enthalten, sei angemerkt. Dieser Kern ist in 0.18 Mikrometer−Technologie hergestellt und wird schlicht in das neue Gehäuse eingebaut. Die überflüssigen 50 Pins bleiben wahrscheinlich frei und dienen als Reserve für künftige Erweiterungen ("future connector"; im Schaltplan sind sie mit nc gekennzeichnet,; nc steht für "non connected".).(jh/wl) …mehr

  • Schwaches Produktgeschäft: Arxes verfehlt reduzierte Ziele

    Die Arxes Information Design AG hat die Zahlen für ihr Geschäftsjahr 2000/2001 (Ende 30. Juni) vorgelegt: Der Umsatz stieg zwar gegenüber dem Vorjahr um 90 Prozent auf 271 Millionen Euro an. Von den ursprünglich geplanten 302 Millionen und auch von der reduzierten Prognose (280 Millionen) ist er aber dennoch ein gutes Stück entfernt. Auf der Ergebn kam es inklusive einmaliger Restrukurierungskosten in Höhe von 6,1 Millionen zu einem Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von 5,8 Millionen Euro − der ursprüngliche Plan lag bei einem Gewinn von 11,1 Millionen Euro und wurde bereits vorsorglich drastisch auf 600.000 Euro reduziert. Von der schlechten Marktlage unverschont blieb das Dienstleistungsgeschäft: Es lag im abgelaufenen Jahr mit einem Gewinn von 22 Millionen Euro über Plan.Jetzt startet das Unternehmen einen harten Sparkurs: Im ersten Halbjahr will es monatlich eine Million Euro einsparen. So soll die Arxes−Tochter ISD EDV−Beratungsgesellschaft mit Arxes verschmolzen werden, außerdem wird der Vorstand verkleinert: Das Ressort Solution wird aufgelöst und in die Arxes Engineering Solutions GmbH übergehen.(st) …mehr

  • Power Paper: winzige Batterie aus dem Drucker

    Mit einer Batterie, die auf Papier oder Kunststoff gedruckt werden kann, lässt die israelische Firma Power Paper aufhorchen. Die Stromquelle ist nur einen halben Millimeter dick und erzeugt eine Spannung von 1,5 Volt. über den Aufbau der Minibatterie hüllt sich das Unternehmen in Stillschweigen. Nach Expertenmeinung ist es denkbar, die Batterien eines Tages in integrierte Schaltungen oder Kreditkarten einzubauen. (tö) …mehr

  • WWL will Kunden und Mitarbeiter der bankrotten Kabel AG

    Die Internet−Agentur WWL Internet AG in Nürnberg führt Gespräche mit dem bankrotten Konkurrrenten Kabel New Media AG aus Hamburg. Die Nürnberger bestätigen entsprechende Meldungen, ohne aber Einzelheiten mitzuteilen. Nach einem Bericht der "Welt am Sonntag“ von gestern wird WWL die Kunden sowie 200 bis 300 der heute noch insgesamt rund 400 Mitarbeiter von Kabel übernehmen. Unwahrscheinlich ist es nach dem Zeitungsbericht, dass WWL den Konkurrenten komplett übernimmt und Kabel als Unternehmen bestehen bleibt. "Wir wollen die Geschäfte weiterführen, nicht aber die gesamte Firma übernehmen“, zitiert die "WamS“ einen WWL−Mitarbeiter. WWL hatte erst vor wenigen Tagen ihr Grundkapital um 3,5 Millionen Euro erhöht. Dennoch stehen auch die Nürnberger noch lange nicht auf gesunden Beinen. Im vergangenen Jahr musste WWL bei einem Umsatz von 17,2 Millionen Euro einen Verlust (Ebit) von 27,2 Millionen Euro ausweisen. Im ersten Quartal lag der Umsatz bei 4 Millionen Euro, der Verust (Ebit) bei 7,8 Millionen Euro. WWL beschäftigt derzeit rund 360 Mitarbeiter. (sic) …mehr

  • Marktforscher an Werber: Teenies ansprechen!

    Die entsche Zielgruppe im Internet werden in Zukunft Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren sein. Das hat der Online-Marktforscher Jupiter MMXI herausgefunden. Ihren Erhebungen zufolge verbringen die Teenies immer mehr Zeit im Netz - im Juni 2001 durchschnittlich acht Stunden, während es im Januar 2001 waren es fünf Stunden. Und ebenso rege, wie sie durchs Netz surfen, schicken sie Fundstücke wie Bilder, Musik, Witze oder Grußkarten an Freunde weiter - 38 Prozent der Befragten tun dies mehrmals pro Woche. Die Botschaft der Marktforscher an die Werber lautet deshalb: Werbebotschaften so formulieren, dass die Jugendlichen sie an gleichgesinnte weitergeben. (st) …mehr

  • Dell beendet PC-Linux-Ausflug

    Klammheimlich hat sich PC−Riese Dell aus dem Linux−PC−Geschäft wieder ausgeklingt. Ab sofort gibt es bei dem Direktanbieter kein vorinstalliertes Red−Hat−Linux mehr. Das Interesse war zu gering, begründet Dell seine Entsche; man werde jedoch, falls genügend Bedarf feststellbar sei, wieder Linux auf PCs offerieren. Zur Erinnerung: "Das Einzige, was noch schneller als Linux wächst, ist Linux auf Dell−Rechnern", erklärte Dell−Eigner Michael Dell auf der "Linux World" letztes Jahr.Dells Rückzug aus dem PC−Linux−Geschäft ist allerdings nicht vollständig. Kunden, die 50 und mehr PCs mit Linux wünschten, bekommen diese weiterhin. Doch dass die Texaner jetzt ihre Desktop−Linux−Wunden lecken, ist offensichtlich. Weder das Engagement bei dem US−Softwerker Eazel, Spezialist für Linux−PC, noch die Beteiligung bei Linux−Distributor Red Hat schlug sich bisher in nennenswerten Verkaufszahlen oder deutlicher Linux−Kompetenz nieder. Eazel meldete im Mai dieses Jahres Konkurs an, und der Erfolg von Linux als Desktop−Rechner hält sich nach wie vor in Grenzen. Allein bei Servern triumphiert Linux − in diesem Segment ist Dell auch weiterhin mit Linux−Offerten vertreten. Immerhin hatte Michael Dell im Vorjahr auf besagter Messe verkündet: "Wir investieren mehr Geld in Forschung und Entwicklung von Linux als in jedes andere Betriebssystem, das man bei uns kaufen kann."(wl) …mehr

  • Düstere Dataquest-Studie: Der deutsche PC-Markt ist noch viel schlechter dran

    Das amerikanische Marktforschungsunternehmen hatte erst vergangene Woche ein düsteres Bild vom deutschen PC−Markt im zweiten Quartal 2001 gemalt. Doch das britische Unternehmen Gartner Dataquest sieht noch schwärzer. So musste laut Dataquest der deutsche PC−Markt im zweiten Quartal einen starken Rückgang von 11,9 Prozent hinnehmen. Wie erwartet belegte Deutschland mit 1,3 Millionen verkaufter PCs (Desktop und Mobile, jedoch ohne Server) dennoch den ersten Platz in Europa, was einen Anteil von 18 Prozent an der Gesamtsumme von 7,3 Millionen PCs darstellt. Das professionelle Segment im deutschen Markt wies ein negatives Wachstum von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus, während der Konsumentenmarkt mit einem Rückgang von 21,7 Prozent sogar regelrecht eingebrochen ist.Laut Thomas Reuner, Analyst bei Dataquest in London, verzeichnete der deutsche PC−Markt das schlechteste Ergebnis in seiner Geschichte. Dabei gab es besonders stark betroffene Verlierer und trotz eines rückläufiges Marktes auch strahlende Gewinner. Dataquest sieht in Deutschland Fujitsu−Siemens mit einem Marktanteil von 20,2 Prozent immer noch auf dem ersten Platz, obwohl das Unternehmen ein Minus von 20,5 Prozent verdauen musste. Der Zweitplazierte ist Compaq mit einem Marktanteil von 10,3 Prozent. Die Texaner mussten vor allem durch den Einbruch im Consumer−Markt 35,8 Prozent einbüssen. Auf dem dritten Platz liegt der preisaggressive Direktanbieter Dell mit 6,8 Prozent (Plus 22,9 Prozent). Hewlett−Packard folgt mit 6,0 Prozent Marktanteil (Plus 7,8 Prozent) und IBM schließt die Top−Five mit einem Marktanteil von 5,7 Prozent (Plus 0,9 Prozent). Die anderen Hersteller, zu denen nach Dataquest−Rechnung auch Maxdata gehört schlossen das Quartal mit einem Minus von 7,7 Prozent bei einem Marktanteil von 50,9 Prozent ab.(go) …mehr

  • Lucent-Ausverkauf trifft jetzt auch Europa

    Der massenhafte Stellenabbau von Lucent geht weiter: Wie die "Nürnberger Nachrichten" unter Berufung auf interne Quellen berichten, will der Telekom−Ausrüster seine Werke in Europa künftig nicht mehr in Eigenregie betreiben − was nicht verkauft oder von Dritten betrieben wird, soll geschlossen werden. Die Maßnahmen seien Teil des Plans von Lucent, jegliche Serienfertigung aufzugeben. Dem internen Papier zufolge werden in Europa in der Forschung und Entwicklung sowie in der Logistik 35 Prozent der Stellen gestrichen werden, im Vertrieb fallen 40 Prozent weg und bei den sogenannten "allgemeinen Stabsstellen" 50 Prozent. Insgesamt sind bei Lucent in Europa 3.500 Mitarbeiter beschäftigt, 750 davon in einem Nürnberg Werk. Gegenüber der dpa bezeichnete Harald Kettenbach, Lucent Pressesprecher für Europa, die Pläne als "schlimmsten denkbaren Fall". Laut Kettenbach befindet sich das die Europa−Geschäftsführung bereits in Verhandlungen mit dem europäischen Lucent−Betriebsrat. Norbert Hahn, Lucent−Sprecher in Deutschland, erklärte gegenüber ComputerPartner, die gestrige Vorstandssitzung habe zum Resultat gehabt, dass nun auch die deutsche Niederlassung mit Sitz in Nürnberg "nicht ungeschoren davon komme". Die rund 900 Entlassungen könne er so nicht bestätigen. Er bestätigte jedoch, dass rund 600 Mitarbeiter in der Nürnberger Produktionsstätte gehen müssten, "wenn wir keine größere Produktionsstätte mehr haben wollen."Lucent plane im Moment, die Fabrik zu verkaufen oder per Outsourcing weiter zu betreiben. Nur im schlimmsten Fall werde sie geschlossen. Das könne nur der Aufsichtsrat beschliesen; dessen nächste Sitzung sei für den 13. August anberaumt. Zum Standort Deutschland mit rund 3.500 Mitarbeitern erklärt Hahn, dass er im Vergleich zu anderen Ländern ausgesprochen gut dastehe. "Standorten, die ihr Soll nicht erfüllt haben, wird einiges weggeschnitten, anderen wird das gutgeschrieben." Keinesfalls werde man sich aus Europa und insbesondere Deutschland zurück ziehen: "Gerade Europa und Deutschland sind Wachstumsmärkte. Hier werden Netze mit moderner Technologie installiert." Trotzdem wollte Hahn nicht dementieren, dass das den "Nürnberger Nachrichten" zugespielte Papier direkt aus der Betriebsversammlung kam und folglich das darin durchgespielte Entlassungsszenario theoretisch wäre. "Man wird dort etwas abschne, wo nichts läuft", sagte er. Unter anderem sei davon die GMS−Abteilung betroffen.(st/wl) …mehr

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