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Meldungen vom 05.07.2002

  • Sie haben mit Ihrem PC noch ein Hühnchen zu rupfen?

    Jetzt können gefrustete und am Boden zerstörte PC-Anwender ihren Gefühlen endlich freien Lauf lassen. Unter der Internet-Adresse www.pckiller.com lehren die Anwender ihre Computer das Fürchten. Neben Tipps, wie man aus seinen Boxen einen lustigen Zimmergrill bastelt oder die Tastatur für eine kleine Partie Scrabble fachgerecht zerlegt, kommen Hardcore-Fans bei der Bearbeitung des PCs durch eine Axt auf ihre Kosten. Für eher sportliche PC-Anwender stehen nette Downloads wie zum Beispiel ein Maus-Tacho bereit, der die mit der Maus zurückgelegte Strecke und jeden Klick über einen Zähler auf dem Desktop anzeigt. Die Idee für diese Webpage stammt von dem Internet-Dienstleister H2O Media AG, der dafür eigens die Executainment Software Group GmbH als Tochterunternehmen gegründet hat. „Die Webseite soll auf lustige Art und Weise helfen, aufgestaute Aggressionen abzubauen", sagt Robert Schlittenbauer, Vorstandsmitglied bei der H2O Media AG. „Ein Psychologe hat daher mit Rat und Tat zur Seite gestanden." (bw) …mehr

  • Sicherheitsbericht: 610 neue Hintertürchen für Hacker entdeckt

    Der Juni war aus Sicht der Sicherheitsexperten von Internet Security Systems (ISS) der turbulenteste Monat im zweiten Quartal diesen Jahres. Auslöser für die Überstunden waren vor allem die jüngsten Sicherheitslücken in den Open Source Programmen „Apache" (Webserver) und bei der Tool-Sammlung „OpenSSH", die besonders bei Unix-Usern beliebt sind. Bei den Tools handelt es sich um Verschlüsselungsmechanismen für Netzwerkverbindungen über Telnet, FTP oder Rlogin. Die X-Force, eine Art Geheimdienst für Sicherheitslücken bei ISS, hat im letzten Quartal genau 610 Schwachstellen entdeckt und im "Internet Risk Impact Summary Report dokumentiert. Neben „Apache" und „OpenSSH" machte auch Microsofts SQL Server wieder einmal ein Türchen für ungebetene Besucher auf. Ein Fehler in der XML-Implementation ermöglichte Crackern gezielte Denial-of-Service und Systemeinbrüche. Die statistischen Werte und Trendanalysen stammen aus 350 Network- und Server-based Intrusion Detection Systemen sowie von rund 400 Firewalls, die weltweit installiert sind. „Wir haben damit gerechnet, dass sich das allgemeine Sicherheitsrisiko in den vergangenen drei Monaten im Internet erhöht. Die Entdeckung einiger signifikanter Schwachstellen hat unsere Erwartungen allerdings übertroffen", erklärte Dennis Trace, Director der X-Force Special Operations bei ISS. Von den protokollierten Angriffen erfolgten rund 70 Prozent nach wie vor auf den allseits beliebten HTTP-Port 80 (Hypertext Transport Protocol), über den der gesamte Datenverkehr des World Wide Web läuft. Auf dem zweiten Platz der Hacker-Beliebtheits-Skala landet zum ersten Mal der Kommunikationskanal für SQL-Datenbanken (1433). Im zweiten Quartal wurden der X-Force über eine halbe Million SQL-Würmer von mehr als 7.500 unterschiedlichen Quellen gemeldet. Den dritten Platz belegt das File Transfer Protocol (FTP, Port 21). Kein Wunder: Der FTP-Service läuft auf den meisten Webserver ungesichert parallel, auch wenn der Dateiübertragungsdienst von den Betreibern nicht aktiv genutzt wird. Überraschenderweise ist auch der „Nimda"-Wurm weiterhin erfolgreich auf Deutschlands Rechnern unterwegs. Obwohl er inzwischen ein beträchtliches Alter erreicht hat, stuft ISS die Gefahr weiterhin als bedrohlich ein. Vor allem mittelständische Betriebe und Privatleute seien nach wie vor Opfer der „Nimda"-Family. (gn) …mehr

  • Handelspräsident fordert bessere finanzielle Rahmenbedingungen für den Mittelstand

    Das dringende Ziel der Wirtschaftspolitik muss sein, die Eigenkapitalquote der kleinen und mittleren Betriebe zu erhöhen. Die Mittel dazu bestehen darin, die Unternehmensgewinnen weniger stark zu besteuern sowie die Abschreibungsmöglichkeiten zu verbessern. Diese Forderung stellte der Präsident des Bayerischen Einzelhandels (LBE), Erich Vorwohlt, beim gestrigen Tag des Bayerischen Handels in München. Obwohl das Bankenabkommen "Basel II" mit Rating- und Bonitätsprüfung voraussichtlich erst 2006 in Kraft tritt, sind die Auswirkungen in Form von schwierigerer Kreditversorgung bereits heute zu spüren. Das zeigt eine Umfrage unter den LBE-Mitgliedern, an der sich 1.300 Betriebe beteiligt haben.  - Die Kreditaufnahme ist für 39 Prozent der Unternehmen schwieriger geworden. - 24 Prozent der Firmen haben in den letzten zwölf Monaten Kredite für Investitionen beantragt, 25 Prozent wurden abgelehnt. - Gründe für die Ablehung waren unter anderem 52 Prozent unzureichende Sicherheiten, zu 43 Prozent die Geschäftspolitik der Banken und ebenfalls zu 43 Prozent eine zu niedrige Eigenkapitalquote des Antragstellers. Darüber hinaus richtete sich der LBE-Präsident gegen die pauschale Verurteilung bestimmter Wirtschaftszweige. Stattdessen sollten die Banken stärker darauf achten, wie sich auch in schwierigen Branchen einzelne Unternehmen entwickeln. Es könne nicht angehen, dass einem Unternehmen ein Kredit verwehrt würde, nur weil es in einer bestimmten Branche tätig sei. (sic) …mehr

  • FSC macht Ernst: Gehalts- und Urlaubskürzungen durchgesetzt

    Das Bad Homburger IT-Unternehmen Fujitsu Siemens Computers macht mit dem Sparen Ernst. Um sich für das laufende Geschäftsjahr schwarze Zahlen zu sichern, müssen die Mitarbeiter Gehalts- und teilweise Urlaubskürzungen hinnehmen. Diese Regelung trat mit Wirkung zum 1. Juli in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember. Wie ComputerPartner bereits in der Ausgabe 23/02, Seite 10, berichtete, wollten Gewerkschaft und Betriebsrat nur gegen Arbeitsplatzgarantie diesen Sparmaßnahmen zustimmen, die aber die Geschäftsleitung verweigerte, um sich wirtschaftlichen Entscheidungsspielraum zu erhalten.Die Kürzungen sind gestaffelt. Die Arbeitszeit der tariflich beschäftigten Mitarbeiter reduziert sich um zwei Stunden, das Tarifgehalt entsprechend. Außertariflich Bezahlte (das sind etwas mehr als 1.000 Beschäftigte) verzichten auf sechs Urlaubstage sowie auf 20 Prozent ihres variablen Gehaltsbestandteils im ersten Halbjahr, der zweimal jährlich bezahlt wird. Die „normale" Führungsebene (350 Manager) verzichten auf acht Urlaubstage und 30 Prozent der Extraprämie für Extraleistungen und bei der oberen Führungsebene (170 Betroffene) werden sogar zehn Urlaubstage und 40 Prozent der variablen Zahlungen gestrichen. Nach Firmenangaben beträgt das Einsparungsvolumen durch diese Kürzungen rund 15 Millionen Euro allein in Deutschland. Wie die Gewerkschaft und der Betriebsrat zu diesen Einsparungen stehen und wie es bei FSC weitergeht, lesen Sie in der nächsten Ausgabe der ComputerPartner. (go) …mehr

  • Umfrage: 30 Prozent der Deutschen arbeiten auch am Wochenende

    Regelmäßige Wochenendarbeit ist in Deutschland weiter verbreitet als in vielen anderen europäischen Ländern: 30,9 Prozent der deutschen Arbeitnehmer - aber durchschnittlich nur 26,4 Prozent ihrer europäischen Kollegen - sind an jedem Wochenende beruflich eingespannt. Der Unterschied hat mit der Grundeinstellung zu tun: Der Anteil derer, die Samstags- und Sonntagsarbeit kategorisch ablehnen, beläuft sich in Deutschland nur auf ein knappes Drittel, in den restlichen Ländern hingegen auf fast zwei Fünftel (39,7 Prozent). Dies sind die herausragenden Ergebnisse der jüngsten europaweiten Online-Umfrage von "Monster", einer der wenigen noch verbliebenen Online-Stellenbörsen, an der sich insgesamt 13.497 Beschäftigte in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, der Schweiz und Spanien beteiligt haben. Im gesamteuropäischen Zusammenhang stellen die deutschen Umfrageergebnisse dennoch keine Extremwerte dar. Die deutlichste Zustimmung - mit Anteilen von jeweils über 50 Prozent - erhielt die Aussage "Mein Wochenende ist mir heilig!" in Spanien, Finnland, den Niederlanden und Frankreich. Umgekehrt ist das Arbeiten an jedem Wochenende in der Schweiz sowie in Großbritannien, Norwegen, Dänemark und Belgien am häufigsten; die Werte liegen hier zwischen 37,5 und 31,2 Prozent. (mf) …mehr

  • Partnerprogramme der Mobilfunkanbieter im überblick

    Die Interessensgemeinschaft Fellini hat auf ihrer Webseite neuerdings einen Überblick der Partnerprogramme aller wichtigen Mobilfunkanbieter. Aufgelistet sind inhaltliche Schwerpunkte, Ansprechpartner oder die Rahmenbedingungen für Vergütung, zum Beispiel Provisionen, Umsatzbeteiligung oder Sponsoring. Die Interessensgemeinschaft Fellini ist eine gemeinsame Initiative unter anderen von Sun Microsystems, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Dokumentations- und Informationszentrum München (DIZ). Ziel ist es, die Entwicklung und Vermarktung von mobilen Datendiensten zu forcieren und vor allem auch für kleinere Unternehmen lukrativ zu machen. Als zentrale und offene Entwicklungsplattform dieser Dienste will Fellini zum Beispiel die Angebote kleiner Unternehmen bündeln und den Mobilfunkanbietern dann gesammelt vorstellen. Die Zeit von der Konzeption bis zur Markteinführung soll so um bis zu 40 Prozent verkürzt werden.(gn) …mehr

  • Java-Chip für mobile Geräte

    Aus dem Haus des kalifornischen Chipdesigners Ajile Systems kommt das erste, komplett auf Java basierende Referenzdesign für Handhelds und PDAs. Zielgruppe für das bis zu 500.000 Dollar teure Design sind OEMs. Das „Java Communications Device" namens „aJ-100WRP" basiert auf der Prozessor-Eigenentwicklung AJ-100-Java-Prozessor, in dem eine JVM (Java Virtual Machine) steckt. Er führt Java-Code direkt aus und ermöglicht einfaches Threading in Echtzeit. Ferner beinhalte das Referenzdesign Entwicklungswerkzeuge und Funktionen für „kollaborative" Einsätze, so das Unternehmen. Der Chip läuft mit acht MByte SRAM, acht MByte Flash-Speicher und dem Java-Betriebssystem. Das Referenzdesign beinhaltet unter anderem einen 3,5 Zoll-TFT-Bildschirm, eine Mini-Tastatur, einen USB-Port, einen Touchscreen und einen MMC Kartenslot. Laiut Ajile werden Java-Anwendungen wie HTML-Browser, E-Mail, MP3-Player, SMS und GPRS- und CDMA 2000-Mobilfunk (GPRS: General Packet Radio System; CDMA: Code Division Multiple Access) unterstützt, zudem Spiele. (wl) …mehr

  • Mäuse, die noch mehr können

    Mit vier neuen Mäusen, die über ihre Eingabefähigkeit hinaus eine zusätzliche Funktion besitzen, bereichert Qtronix Technology sein Sortiment. Die Modelle „Lynx MI" und „Lynx MII" weisen an ihren hinteren Enden jeweils zwei Steckplätze für Speicherkarten auf. Bei der MI-Maus können die formatgleichen Secure-Digital- und Multimedia-Karten sowie der Memory Stick gelesen und beschrieben werden. Die MII-Maus ist hingegen kompatibel zu Smart-Media-Karten und den formatgleichen Compact-Flash-Karten sowie Microdrive-Festplatten. Anders die Mäuse „Lynx LII" und „Lynx LIV". Sie zeichnen sich durch einen integrierten Sensor aus, der den Fingerabdruck des Benutzers überprüft und ihm daraufhin den Zugang zum Rechner gestattet oder verwehrt. Alle vier Neulinge arbeiten optisch mit einer Auflösung von 400 dpi und lassen sich an die USB-Schnittstelle anschließen. Die Mäuse mit den Steckplätzen kosten 40 Euro, die mit den Sensoren 100 Euro. (tö) …mehr

  • Gründer Archibald Horlitz kauft Gravis AG zurück

    „Ich bin froh, es endlich geschafft zu haben." Der Seufzer der Erleichterung kommt von Archibald Horlitz, dem Gründer des Apple-Händlers Gravis AG. Er hat, zusammen mit seinen Kollegen Martin Wuppermann und Wilfried Gast, nach knapp einem Jahr den Gravis-MBO (Management Buyout) geschafft. 70 Prozent der Gravis-Aktien wechselten den Besitzer; bei der Teles AG, die 1999 den nach Cancom größten deutschen Apple-Händler gekauft hatte, bleiben 20 Prozent der Aktien. Laut Horlitz will sich die Gravis AG, zu der noch Verlagsdienstleister HSD Consulting GmbH gehört, auch nach dem MBO auf ihr angestammtes Metier, den Retailbereich, konzentrieren. Allerdings werde der Fokus sich nach und nach in Richtung „Mobile Computing", also „Ibook" und Powerbook", verschieben. „Es sind die Bereiche mit dem stärksten Wachstum", weiß der Gravis-Gründer. Darüber hinaus kann sich Horlitz gut vorstellen, die Ladenkette jenseits der deutschen Grenzen in Großstädten, zum Beispiel Zürich oder Paris, zu etablieren. Apple habe in Europa erkennbar kein Interesse, eigene Läden einzurichten, erklärt der Gravis-Eigentümer. Um den MBO, der lange auf sich warten ließ, doch zu ermöglichen, hat die Teles AG Horlitz mehrere Millionen Euro - sozusagen als Morgengabe - mit auf den Weg gegeben. Diese Summe setzt sich „aus Darlehen und getätigten Investitionen" (Horlitz) zusammen, so dass der Gravis-Chef sagen kann: „Wir sind finanziell stabil." Das muss der Apple-Händler angesichts des „volatilen" (Horlitz) Computer-Marktes auch sein. „Angesichts der heutigen Situation blicken wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den MBO", bekennt der Gravis-Neueigner inmitten der IT-Krise. Dass der deutsche Apple-Markt im Speziellen schwierig ist, nachdem in diesem mangels Zuwachs an Marktanteilen ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb stattfindet, weiß Horlitz. Apple bewege sich eindeutig in Richtung „kleiner, aber feiner Nischenanbieter". Dennoch stelle diese Nische einen lukrativen Markt dar, „wenn man weiß, wie man sich in diesem aufstellt" (Horlitz). In Zahlen ausgedrückt: Gravis werde in diesem Jahr rund 50 Millionen Euro erwirtschaften. (wl) …mehr

  • Tobits Geheimnis: David.TV - demnächst in Ihrem (Heim-) Kino?

    Die Ankündigung klingt vielversprechend: "Wenn Napster schon für Aufregung gesorgt hat, dann wird es nach dem 10. August erst so richtig Ärger geben! An diesem Tag werden wir unsere neueste Entwicklung erstmalig einem ausgewählten Kreis von Personen vorstellen." Dieser Text stammt aus einer Einladung der Tobit Software AG im westfälischen Ahaus. Um was es sich bei dem neuen Produkt handelt, wird noch nicht verraten, nur der Name: Es heißt David.TV, hat also vermutlich etwas mit Vernetzung (David) und Fernsehen zu tun. Dementsprechend ist die Vorankündigung dramaturgisch perfekt inszeniert - wie der Trailer für einen Kinofilm, der demnächst auf den Markt kommt. David.TV, erfährt man, sei "mehr als nur ein weiteres Produkt eines erfolgreichen Software-Herstellers". David.TV sei der "Startschuss für eine massive Veränderung der Medienlandschaft". Gleichzeitig betont Firmenchef Tobias Groten aber, dass die generelle Ausrichtung von Tobit als Anbieter von Business Software (Faxware, David) nicht zur Disposition stehe. "David.TV ist die geradlinige Weiterentwicklung der Firmenphilosophie", erklärt er. Man darf gespannt sein, was sich die Westfalen ausgedacht haben. (sic) …mehr

  • Borlands Applikationsserver zieht mit Konkurrenten gleich

    Die Firma Borland kennt man vornehmlich von ihren Entwicklungswerkzeugen "Jbuilder", "Delphi" oder "Kylix". Dabei hat die Company auch noch einen ausgereiften Applikationsserver anzubieten. Die AppServer Edition des "Enterprise Severs" kommt nun in der Version 5.1 heraus und wendet sich vornehmlich an ISVs (Independent Software Vendors). Diese erhalten den Applikationsserver ohnehin quasi gratis dazu, wenn sie die Entwicklungsplattform "Jbuilder" von Borland erwerben. In einem von dem australischen Forschungsinstitut Csiro durchgeführten Vergleichstest hat sich nun Borlands Applikationsserver als ebenbürtig zu "Websphere" von IBM und "Weblogic" von Bea erwiesen. In punkto Performanz und Skalierbarkeit war die Borland-Software den Produkten der Marktführer sogar überlegen. Mehr über australische Benchmarks können Sie in der kommenden Ausgabe von ComputerPartner print lesen. (rw) …mehr

  • Deutschland-Umsatz von Oracle sinkt

    Neben dem Quellcode der Oracle-Datenbanken zählen die Geschäftsergebnisse der Landesgesellschaften zu den best gehüteten Geheimnissen der Ellison-Company. Jetzt gab Rolf Schwirz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Oracle Deutschland GmbH, zumindest die Umsatzzahlen des Datenbankspezialisten hier zu Lande bekannt: Der Umsatz sank im am 31. Mai 2002 geendeten Geschäftsjahr um rund 60 Millionen auf 435 Millionen Euro. Im Vorjahr erwirtschaftete Oracle Deutschland noch einen Umsatz von 494 Millionen Euro. Weitere Details zum Ergebnis ließ sich Schwirz nicht entlocken. Er betonte aber, dass sich die operative Marge verbessert hätte. Unternehmensweit stieg diese Kennzahl von 34,5 auf 36,9 Prozent. Als strategische Ziele für das Geschäftsjahr 2003 nannte der Deutschland-Chef: Die Nummer eins im Datenbankmarkt zu verteidigen, den Ausbau der Marktanteile im Application-Server- sowie im CRM-Geschäft und das Outsourcing-Business. Auffällig dabei ist, dass die klassischen ERP-Anwendungen nicht dazugehören. „Wir sind keine Träumer", beantwortete Schwirz die entsprechende Frage. Er glaube nicht, dass in diesem Bereich ein Megatrend weg von SAP einsetzen wird. (hei) …mehr

  • WLAN knackt die letzte Meile

    Ein Hinterhof-Startup zieht das Interesse von Intel auf sich. Zwei Bastler wollen mit einem modifizierten WLAN-Chip den Zugang der letzten Meile revolutionieren. Layne Hot und John Furrier möchten den Telcos dieser Welt zeigen, dass ein preiswerter Breitbandzugang mit heutiger Technologie möglich ist. Ihre Firma Etherlinx haben die beiden Softwareingenieure gegründet, um mit einer Erweiterung des populären WLAN-Standards 802.11b die Kabel- und Telefongesellschaften auf der letzte Meile überflüssig zu machen. Mittels eines Verstärkers, der aus einem WLAN-Chip und einem weiterem modifizierten Standardbaustein besteht, soll die Reichweite bis auf 30 Kilometer vergrößert werden. Ganze Stadteile ließen sich so mit Breitband versorgen, Kabel und DSL würden überflüssig. Die WLAN-Parameter werden über die Software abgeändert, und ein 802.11b-Chip kann dann direkt mit der Antenne zusammenarbeiten. „Das ist zwar nicht die eleganteste Methode", gesteht Furrier, „aber sie ist billig und funktioniert." Kapitalgeber hat das junge Unternehmen noch nicht gefunden, jedoch sind inzwischen Regierungsstellen und Industrie auf die beiden jungen Bastler aufmerksam geworden. (jh) …mehr

  • SER AG stellt Insolvenzantrag

    Der Insolvenzantrag der Neustadter SER AG kommt nicht überraschend. Denn nachdem am 12. Juni der damalige Alleinvorstand der SER Systems AG, Gert Reinhardt, die US-Tochter verkauft hatte und zugleich die österreichische Tochter an die SER Solutions Deutschland GmbH überging, blieb von der SER Holding AG nichts mehr übrig als ein leerer, hochverschuldeter Mantel übrig. Mit den Worten von SER: „Am 12. Juni 2002 hat der damalige Alleinvorstand der SER Systems AG das US-amerikanische Geschäft der Gesellschaft veräußert. Die Gesellschaft hat den Käufer in der Folge aufgefordert, die ohne Rücksicht auf ihre Liquiditätslage vertraglich fixierten Kaufpreisfälligkeiten (in Höhe von 20 Millionen Dollar; Anmerkung der Redaktion) wenigstens zum Teil vorzuverlegen. Inzwischen ist mit Sicherheit davon auszugehen, daß der Käufer diesem Verlangen nicht entsprechen wird. Die Wirksamkeit der Kaufverträge wird von verschiedenen Seiten in Zweifel gezogen. Die kreditgebenden Banken der SER Systems AG haben daher am 02.07.2002 den bestehenden Poolvertrag gekündigt. Zugleich hat eine der Poolbanken ihre Kreditlinien mit Wirkung zum 15.07.2002 gekündigt. Die Geschäftsführungen der SER Systems AG und der SER SoftTech GmbH (vormals SER Technology Deutschland GmbH) waren aus diesen Gründen verpflichtet, für die genannten Gesellschaften heute die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen." Angesichts dieser Meldung und Vorgänge um den SER-Niedergang erscheint es als sicher, dass die Insolvenz diverse gerichtliche Klagen nach sich ziehen wird. Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) hat solche bereits angekündigt . (wl) …mehr

  • Jeder Deutsche gibt 432 Euro für technische Konsumgüter aus

    Laut des neuen Marktberichtes 2001/2002 des Bundesverbands Technik des Einzelhandels e.V. wird der Bundesbürger im Jahr 2002 im Durchschnitt 432,47 Euro für technische Konsumgüter ausgeben.Dabei entfallen auf die klassische Unterhaltungselektronik fast 100 Euro, während auf den Bereich PC/Multimedia gut drei Euro mehr entfallen. Knapp 51 Euro werden demnach für Unterhaltungssoftware ausgegeben und gut 38 Euro für Mobil-/Telekommunikation. Im Einzelnen klingen sie Summen relativ gering. Rechnet man jedoch die Pro-Kopf-Ausgaben zusammen, ergibt sich ein Gesamtmarktvolumen von prognostizieren 35,6 Milliarden Euro. (go) …mehr

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