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Meldungen vom 21.10.2002

  • F-Secure und Telekom: Security-Dienste für 350.000 kleine Unternehmen

    Security-Anbieter F-Secure will zusammen mit der Deutschen Telekom etwa 350.000 kleine und mittlere Unternehmen mit Antiviren- und Firewall-Diensten versorgen. F-Secure liefert die Security-Applikationen und die Anwendungen zur Abonnentenverwaltung. Außerdem übernimmt das finnische Unternehmen das Hosting des Services. Die Telekom wird sich um die Vermarktung, den Verkauf und den technischen Support für die Services kümmern. Bedenken, dass dieser Deal den eigenen Partnern sauer aufstoßen könnte, hat Travis Witteveen, Geschäftsführer von F-Secure, nicht. „Unsere Händler sind an den Kunden, die wir mit den Services adressieren, gar nicht interessiert. Dabei handelt es sich ja um kleine Unternehmen mit durchschnittlich fünf PCs. Für unsere Partner werden die Kunden erst ab einer Größenordnung von etwa 50 bis 100 PCs attraktiv", winkt er ab. Die Antivirus- und Personal-Firewall-Services können ab dem 1. November 2002 als Abonnement per Download bei der Telekom geordert werden. Ab Januar 2003 ist zudem der Vertrieb über die T-Punkt-Filialen der Telekom vorgesehen. Die Rechnung für die Services bekommen die Kunden jeden Monat mit ihrer normalen Telefon-Rechnung zugestellt. An Nachfrage wird es nach Meinung der beiden Kooperationspartner nicht mangeln. Etwa 60 Prozent der rund zwei Millionen kleinen Unternehmen in Deutschland würden Business Anwendungen online nutzen und hätten wachsenden Bedarf, sich abzusichern. IDC prophezeit den Abonnements von Security-Diensten innerhalb der nächsten drei Jahre eine jährliche Steigerungsrate von 90 Prozent. Mehr dazu lesen Sie in der nächsten Ausgabe von ComputerPartner.(gn) …mehr

  • Neuer BTO-Service für Fujitsu Siemens Partner

    Unter dem Namen „Built4you" stellt Fujitsu Siemens Computers seinen Fachhandels-Partnern ein erweitertes Online-Konfigurations-Tool vor. Entgegen dem bisherigen „Value4you-Programm", das feste Konfigurationen vorgibt, können Händler sich in dem neuen Programm das gewünschte Produkt aus verschiedenen Komponenten, Accessoires, Softwarekomponenten und Servicepaketen zusammenstellen. Außerdem stehen aus allen Produktfamilien auch bereits vorkonfigurierte Vorzugsvarianten zur Verfügung. Die beiden Tools: „PC-Architekt" und „System-Architekt" versorgen den Partner mit Konfigurationsmöglichkeiten und Preisinformationen. Außerdem unterstützen sie bei der Angebots- und Bestellvorbereitung. Neben dem BTO (built to order)-Konfigurator stellt „Built4you" auch Informationen zum Produkt- und Komponentenanlauf und -auslauf bereit. Eine Mindestbestellung sei in diesem Programm nicht vorgesehen. So könnten auch Einzelgeräte ohne zusätzliche Assemblierungskosten über die jeweiligen Vertriebskanäle bei FSC bestellt werden. Als Lieferzeit garantiert FSC bei PCs und intelbasierten Servern 10 Tage. Unix-Server liefere der Hersteller innerhalb von 25 Tagen an jede angegebene Adresse innerhalb von Deutschland. (bw) …mehr

  • PGP lebt: Version 8 als Beta jetzt kostenlos zum Download

    Das ungeliebte Kind von Network Associates, die Verschlüsselungssoftware PGP, hat wieder eine Zukunft. Nachdem der Sicherheitsanbieter monatelang einen Käufer für PGP gesucht hatte, haben sich ehemalige PGP-Mitarbeiter zusammengetan, im Juli die PGP Corporation gegründet und im August das PGP-Portfolio inklusive aller Rechte von NAI gekauft. Lediglich die Produkte, die mit der PGP-sdk Encryption Development Software entwickelt wurden, bleiben weiterhin bei NAI. Ausgestattet mit 14 Millionen Dollar von zwei Investoren will das junge Unternehmen nun zunächst einmal die brachliegenden 7.900 Lizenzen wieder aufleben lassen. Die PGP-Kunden hatten nach Aussage von Steve Abbott, Vice President International and OEM Sales von PGP, etwa zehn Monate lang keine Chance mehr ihre Lizenzen upzudaten. „Aber sie sind uns treu geblieben. Von den 7.900 hat nur einer gewechselt", freut sich Abbott. Er ist sich sicher, dass die Kunden, ihre Lizenzen erneuern werden, denn diese laufen in der Regel nur ein Jahr. Die Distribution für Deutschland und Österreich hat nun der Sicherheits-Disti Icon Systems übernommen. Eine deutsche Niederlassung von PGP wird es erst einmal nicht geben, und so soll sich der Disti auch um den Wiederaufbau des Partnernetzes kümmern. „Da gibt es ja kaum noch einen Partner, der sich wirklich auskennt. Das ist fatal, weil PGP mit kompetenten Partnern steht und fällt", gibt ein Branchenkenner zu bedenken. Für Icon ist so auch eines der ersten Ziele, die Partner zu informieren und zu schulen. „Im ersten Quartal 2003 werden wir eine bundesweite Roadshow zu diesem Thema starten", berichtet Walter Jekat, Geschäftsführer der Icon. Aktuell steht erst einmal die Version 8 von PGP ins Haus. Die Betaversion der Software gibt es auf der Homepage von PGP kostenlos zum Download. „Die Resonanz ist erfreulich. Innerhalb der ersten 24 Stunden hatten wir 22.500 Downloads zu verzeichnen", freut sich Abbott. Das finale Produkt soll im nächsten Monat auf den Markt kommen. Und im Sommer des nächsten Jahres soll es eine komplett neue Produktgeneration von PGP geben. (gn) …mehr

  • Microsoft glänzt mit starkem Quartal

    Als hätte man in Redmond von der Krise der IT-Branche nichts gehört. Der Softwarekrösus Microsoft legt ein bombenstarkes Quartalsergebnis hin. Der Umsatz betrug im ersten Kalenderviertel des laufenden Geschäftsjahres 7,75 Milliarden Dollar, gegenüber dem Vergleichzeitraum ist dies eine Steigerung von satten 26 Prozent. Das Unternehmen selbst hatte ursprünglich "nur" 7,1 Milliarden Dollar erwartet. Auch der Nettogewinn erreichte astronomische Höhen: 2,73 Milliarden Dollar flossen erneut in die Kassen von Microsoft, im ersten Quartal 2001 waren es 1,28 Milliarden Dollar.  …mehr

  • Mozilla kommt!

    Nach dem unrühmlichen Abgang von Netscape hofft nun die Community auf Mozilla, den Kernbestandteil des ehemalig marktführenden Webbrowsers. Nun steht die Beta-Version dessen Releases 1.2 zum freien Download zur Verfügung. Darin haben die Entwickler einige Neuerungen realisiert. So vermag beispielsweise Mozilla 1.2bWebseiten in seinen Cache laden, etwa die hinter der gerade angesteuerten Homepage liegenden Angebote, was die Ladezeiten insgesamt verkürzt. Ferner lassen sich die Steuerungs-Buttons oben im Menü wahlweise als Text, Icons oder beides anzeigen – dies ist eine Zugeständnis an die eingefleischten Anwende des Internet-Explorer. Browser-Versionen von Mozilla 1.2 Beta existieren für alle Windows- und Linux-Plattformen sowie für Mac OS X. (rw) …mehr

  • Systems-Abschlussbericht: 80.000 "Top"-Fachbesucher zeugen vom "Erfolg"

    Anscheinend unbeeindruckt von den massiv rückläufigen Zahlen bei Ausstellern und Besuchern feiert Veranstalter Messe München die diesjährige Systems. Sie sei in dreierlei Hinsicht ein „Erfolg" gewesen. Erstens habe die so genannte „Entscheidermesse" mit 1.600 (Vorjahr: 2.700) Ausstellern einen "kompakten und repräsentativen Überblick der IT- und TK-Branche" ermöglicht; zweitens sei der Anteil der "Top-Entscheider" unter den rund 80.000 (Vorjahr: 117.000) Fachbesuchern auch in diesem Jahr sehr hoch gewesen; drittens habe man, wie angekündigt, in der IT-Branche einen Stimmungswandel und bei den Besuchern Investitionsbereitschaft festgestellt. "Die Messe hat damit die in sie gesteckten Erwartungen der Branche erfüllt, positive Signale zu setzen", heißt es im offiziellen Systems-Abschlussbericht. So hätten 47 (43) Prozent der Aussteller die Systems mit den Noten „Ausgezeichnet" bis „Gut" bewertet. Allerdings: Lediglich 45 Prozent der Besucher gaben an, neben der Systems eine andere Messe zu besuchen. An weiteren Erfolgszahlen, ermittelt durch eine Umfrage auf der Systems, legte die Messeleitung vor: Als Entscheider bezeichneten sich eigenen Angaben zufolge rund 90 Prozent der Fachbesucher (Vorjahr: 86 Prozent), leitende Positionen bescheinigten sich 49 (45) Prozent; auf der "ersten Führungsebene" siedelten sich rund 30 (24) Prozent an. Dass sich ferner rund 15 Prozent als CEOs beziehungsweise CIOs bezeichneten, und fast ein Drittel der Systems-Besucher ein Investitionsvolumen von über 100.000 Euro ausgeben kann, rundet nach Angaben der Messeleitung das insgesamt positive Bild der Systems ab. "Diese Ergebnisse bestätigen uns, dass wir mit unserer zweistufigen Besucherkommunikation - einmal die IT-Entscheider im Mittelstand, zum anderen die Top-Executives anzusprechen - auf dem richtigen Weg sind", lobte Klaus Dittrich, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe München, sich und die Besucher. Infolge dessen werde die Systems auch im nächsten Jahr (vom 20. bis 24. Oktober) stattfinden. Ob die Besucher dann wieder vor allem Lösungen zur Kostensenkung und Prozessoptimierung suchen werden, steht dahin. Jedenfalls verweist die Messeleitung darauf, dass in diesem Jahr vor allem der Mittelstand von den Partnerständen sogenannter Key-Player - damit sind die Stände von IBM, Microsoft, SAP und Sun gemeint - angezogen worden wäre. Als weitere Applausmaschine darf der Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) nicht fehlen. Dessen Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder erklärte sibyllinisch: "Die Messe verlief insgesamt so gut, dass wir für das kommende Jahr wieder steigende Ausstellerzahlen erwarten." Man habe bei den Ausstellern und den Messebesuchern eine zunehmend optimistische Stimmung ausgemacht. Diese bestätige "die Bitkom-Analyse für die weitere Marktentwicklung. Danach erwartet der Branchenverband für 2003 eine leichte Stabilisierung der Nachfrage." Mehr dazu lesen Sie in ComputerPartner 42/02 - ab kommenden Donnerstag auf Ihrem Tisch. (wl) …mehr

  • AMD: Verluste über Verluste

    AMD konnte einen Umsatz von 508 Millionen Dollar vermelden und musste einen Netto−Verlust von 254 Millionen Dollar für das dritte Quartal eingestehen. Das ist das fünfte Quartal in Folge, in dem AMD einen Verlust hinnehmen musste. Damit steht der Chip−Produzent seit dem zweiten Quartal 2001 auf der Verliererseite. AMD braucht dringend neue CPUs, um mit dem Erzrivalen Intel mithalten zu können. Die Athlon−Reihe schafft nicht einmal virtuell, gemessen nach Quantispeed, die Taktraten der Intel−Prozessoren. Außerdem soll der neueste Prozessor, der Athlon 2800+, nur in homöopathischer Dosierung in Nordamerika verkauft werden. In Europa wird diese CPU erst im ersten Quartal 2003 erwartet. Das Weihnachtsgeschäft ist damit für AMD gelaufen.Und mit der Einführung des "Hammer" wird es vorerst auch nichts. AMD will sich zu der Verzögerung nicht äußern, um Spekulationen keinen Vorschub zu geben. Nach Meinung von Ins müssen es aber schwerwiegende Probleme sein, die den Start des "Hammer" derart verzögern. Gerüchten zufolge soll das Chipdesign einen Fehler aufweisen. Wenn AMD aber das Design überarbeiten muss, wird der "Hammer" keinesfalls vor dem zweiten Quartal 2003 fertig werden. (jh) …mehr

  • Kyocera-Mita-Geschäftsführer Schlierkamp kritisiert Partner

    Eigentlich könnte Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer der Kyocera Mita Deutschland GmbH zufrieden sein: Der Hersteller hat seine zweite Position im deutschen Laserdruckermarkt im ersten Halbjahr 2002 ausgebaut, auch im Kopierersegment legte man zu. Dennoch spart der Manager nicht mit Kritik - an seinen Partnern. Denn von den 300 Händlern, die in Deutschland Kyocera Mita Produkte vertreiben, fahren derzeit nur rund 100 „zweigleisig": Sie bieten beim Kunden sowohl Drucker wie auch Kopierer des Herstellers an. Der Rest bleibt lieber bei einem Thema, was den Geschäftsführer ärgert. Seit der Übernahme des Kopiererspezialisten Mita im Januar 2000 werden die Partner des Konzerns kräftig ermuntert, ihre Kompetenzen auszubauen. „Es gibt schon einige Partner, die verstanden haben, welche Chance sich ihnen da eröffnet", so Schlierkamp. „Aber leider gibt es auch viele, die es noch nicht begriffen haben - oder nicht begreifen wollen." Vor allem die klassischen Druckerhändler würden beim Thema Kopierer eher abwinken, erzählt Schlierkamp. Die Kopiererhändler hätten hingegen die Ärmel hochgekrempelt, sich weitergebildet und die Drucker ins Portfolio aufgenommen: „Die sind hier eindeutig besser unterwegs." Natürlich sei es für den Hersteller von Vorteil, wenn der Partner beim Kunden das gesamte Portfolio verkaufen könne, gibt Schlierkamp zu. Wenn er es nicht kann, seien die Folgen für den Händler aber schlimmer: „Wenn ich mich nur mit einem Thema beschäftige, ist die Flanke offen." Die Konkurrenz habe einen Ansatzpunkt, um einen Fuß in die Tür des Kunden zu kriegen. Und dem Händler entgeht möglicherweise so manches Projekt-Geschäft, sagt Schlierkamp. Wenn es beispielsweise um einen Großkunden geht, der Drucker, Kopierer und den dazugehörigen Service von Kyocera Mita haben will: „Ich suche dann natürlich nach dem passenden Partner. Und wenn einer, der in Frage kommen würde, eine der Optionen nicht mit anbietet, habe ich ein Problem". Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema lesen Sie in der nächsten ComputerPartner-Ausgabe. (mf) …mehr

  • Tech Data: Systems-Gerücht dementiert - Broadliner geht doch auf die Cebit

    Im Dealers-only auf dem Münchner Messegelände kursierte vergangene Woche das Gerücht, Tech Data habe die Cebit-Teilnahme im nächsten Jahr wieder abgesagt. "Nein, das stimmt nicht. Wir werden auf die Cebit gehen", stellte Marketing-Manager Udo Fußbroich auf Anfrage von ComputerPartner klar. Er habe die Spekulationen auch gehört, und sei "sehr überrascht" gewesen. Auch der Cebit-Auftritt 2003 von Value-Added-Tochter TD Midrange stehe fest, betonte Fußbroich. (ch) …mehr

  • Intel überdenkt Preispolitik bei seinen Prozessoren

    Einem Bericht des taiwanischen Online−Dienstes Digitimes zufolge plant Intel, die Preise für Desktop− und Notebook−Prozessoren anzugleichen. Demnach soll der Pentium 4−M künftig nur noch etwa 10 bis 15 Prozent teurer sein als der Pentium 4 – jeweils bezogen auf die gleiche Taktfrequenz. Wie die Zeitung weiter berichtet, müssen Notebook−Bauer für mobile Prozessoren derzeit noch zwischen 39 Prozent (bei den 1,8−GHz−Ausführungen) und 114 Prozent (bei den 2,0−GHz−Modellen) mehr bezahlen als die Produzenten von Desktop−PCs.Mit dieser änderung in der Preispolitik will Intel in erster Linie den Absatz seiner Pentium−4−M−CPUs ankurbeln. Nach wie vor gibt es genug Notebook−Hersteller, die in ihre mobilen Rechner lieber die billigeren Desktop−Prozessoren einbauen – allerdings auf Kosten von Akkulaufzeit und Wärmeentwicklung. Da Intel im ersten Quartal 2003 aber eine neue Mobil−CPU (Codename: Banias) auf den Markt bringen will, bestünde die Gefahr, auf den Pentium−4−M−Prozessoren sitzen zu bleiben. Der Banias soll bei einer dem Pentium 4 vergleichbaren Leistung nur ein Drittel des Stroms verbrauchen. Intels bisherige Preispolitik war auch mit ausschlaggebend, dass eine neue Gerätekategorie auf den Markt kam: Computer, die wie Notebooks aussehen, aber Desktop−Komponenten beinhalten ("Desknote"−Geräte). (tö) …mehr

  • Sun entlässt nach Verlust elf Prozent der Belegschaft

    Nachdem Sun Microsystems das erste Quartal (Stichtag: 29. September) seines laufenden Fiskaljahres 2002/03 mit einem Nettoverlust von 111 (Vorjahresquartal: minus 180) Millionen Dollar abgeschließen musste, teilte das Unternehmen mit, es werde weltweit 4.440 Arbeitsplätze oder elf Prozent der Belegschaft abbauen. Sun hatte bereits im Oktober des Vorjahres 3.900 Stellen gestrichen und beschäftigt aktuell 39.400 Mitarbeiter. CEO Scott McNealy erklärte, Sun werde zunächst in den USA sein Personal verkleinern, dann in Europa. Anfang der Woche kursierten bereits Gerüchte, der Microsoft-Kontrahent werde bis zu 8.000 Jobs streichen. Die Quartalseinnahmen betrugen 2,75 (2,86) Milliarden Dollar; den operativen Verlust bezifferte Sun auf 211 (minus 395) Millionen Dollar. "Der für Ende September erwartete Aufschwung ist nicht vollständig eingetreten", bedauerte Finanzchef Steve McGowan. Laut Sun verliefen die Geschäfte mit Vier- und Acht-Wege-Unix-Servern sowie das Servicegeschäft zufrieden stellend; das Unix- und das Linux-Geschäft zeigten, dass Sun HP und IBM hinter sich gelassen habe. Zudem habe man mit dem Büropaket "StarOffice" schwarze Zahlen geschrieben. Nach Regionen betrachtet sanken die Umsätze in den USA und Japan um sieben beziehungsweise 13 Prozent; das Europageschäft blieb stabil. McGowan wagte die Prognose, Sun werde in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres wieder profitabel sein. (wl) …mehr

  • Apple-Gründer Steve Wozniak: Das Ende der PC-Upgrades ist in Sicht

    Geht es nach dem Apple Gründer Steve Wozniak, könnten sich PC-Benutzer schon jetzt darauf einrichten, nicht länger von PC-Upgrades drangsaliert zu werden. Denn Wozniak will beim Blick auf die mittlerweile eingesetzte Prozessor-Technologie bemerkt haben, dass die Chiptechnologie dort angekommen sei, wo PC-Nutzer sie am liebsten von Anfang an gehabt hätte: bei einem wenigstens zehn Jahre Gebrauchsfähigkeit garantierenden Einsatzszenario ihrer Computer. Die „eingebaute Ineffizienz" der Mikrotechnologie, die dazu geführt habe, dass PC-Benutzer alle drei Jahre gezwungen worden seien, neue PCs zu erwerben, neige sich dem Ende zu, erklärte Wozniak den Gästen des gerade abgehaltenen 200-jährigen Jubiläums des U.S. Patent and Trademark Office in Washington. „Man erreicht irgendwann eine Stufe, wo sich zwar die Technik weiterentwickelt, zugleich die Preise fallen, aber die grundsätzliche Substanz sich nicht mehr ändert. Wir sind jetzt auf dieser Stufe angekommen", erklärte der Apple-Gründer. Seiner Meinung nach hätten PC-Benutzer mittlerweile „genau so viel Computer wie sie brauchen". Eine nochmalige Geschwindigkeitsverdoppelung „brauchen sie wirklich nicht", erklärte er. Dass diese Meinung für Apple Schützenhilfe bedeutet, ist offensichtlich. Das Unternehmen aus Cupertino lässt seit mehr als einem Jahr auf eine Weiterentwicklung (G5) seiner G4-Rechner warten. Mit der Zwischenlösung G4-Dual-Prozessor sind Mac-Benutzer nur mäßig zufrieden. Nicht nur, da für diese Macs wenige Programme zur Verfügung stehen, sondern auch, weil leistungshungrigen Prepress-Programme in Verlagen und Agenturen ältere Apple-Rechner vor ernste Performance-Probleme stellen. (wl) …mehr

  • Rote Karte für unerwünschte Werbe-Faxe

    Empfänger unerwünschter Werbe-Faxe haben nicht nur die Möglichkeit, den Versendern gerichtliche Unterlassungserklärungen ins Haus zu schicken. Nach einem Urteil des Amtsgerichts Frankfurt können sie von den dubiosen Geschäftemachern, die mit den teuren 0190-Nummern arbeiten, auch die Recherchekosten ersetzt verlangen.  …mehr

  • Logitech bring Funk-Webcam auf den Markt

    Eine Webcam, die kabellos Bilder zum PC überträgt, vertreibt Hersteller Logitech ab Ende November. Das Empfängerteil hat vier Kanäle und kann so die Daten von entsprechend vielen Kameras verarbeiten.  …mehr

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