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Meldungen vom 16.07.2003

  • Wie sicher ist mein Computer?

    Ob Computer, mit denen man das Internet benutzt, vor Hackern, Trojanern oder DoS−Attacken sicher sind, kann an über eine spezielle Webseite des Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen herausfinden. Der kostenlose Online−Test prüft, welche Informationen der benutzte Browser frei zur Verfügung stellt, welche Cookies und ob JavaScript und Java, Active X und VB Script aktiviert sind und folglich die Ausführung aktiver Inhalte, also Daten und Scripts Dritter, auf dem Rechner möglich ist. In einem dritten Schritt werden offene PC−Ports gescannt. Wer allerdings seinen Rechner in einem Firmennetz betreibt, muss bei dem Test mit Einschränkungen rechnen. Firewalls und netzinterne Administrationsvorgaben schließen beispielsweise einen Portscann aus.(wl) …mehr

  • Sysdat-Chef Hellmann erhebt schwere Vorwürfe gegen Banken

    Noch Anfang dieses Jahres war Lothar Hellmann, Chef des Kölner Systemhauses Sysdat, optimistisch, das Schlimmste überstanden zu haben und glaubte an eine konjunkturelle Erholung in Deutschland. Doch dann kam der Irak-Krieg und einiges andere noch dazu, und die Kölner mussten neu disponieren. "Wir straffen weiter", sagt Hellmann und geht davon aus, dass Sysdat am Ende dieses Jahres weniger als 400 Mitarbeiter haben wird, wobei er allerdings keine Entlassungen vornehmen will. Bereits im vergangenen Jahr schaffte er es nur durch ein straffes Kostenmanagement, wozu auch eine dreimonatige Kurzarbeit gehörte -, rote Zahlen zu verme. Frei werdende Stellen wurden zudem nicht besetzt. Ende des Jahres 2002 standen daher 60 Namen weniger auf der Gehaltsliste als im Vorjahr. Der Umsatz ging von 180 auf 159 Millionen Euro zurück. Die Banken sind in dieser Situation für die deutsche Wirtschaft keine Hilfe. Bei diesem Thema steigt der Blutdruck des Kölner Unternehmers stark an. Er ärgert sich maßlos über die Bankvorstände, die mit waghalsigen Finanztransaktionen und riskanten Beteiligungen eine schwere Bankenkrise verursacht haben. "Der Mittelstand muss durch teure Kredite jetzt für das Mismanagemt der Banken büßen", wettert Hellmann. Er meint, dass es zwar eigentlich nicht mehr schlechter werden kann, aber momentan seien auch keine steigenden IT-Investitionen zu erkennen. Statt dessen hat er bei den IT-Leitern seiner Kunden eine besorgniserregende Einstellungsveränderung festgestellt. "Früher", sagt er, "mussten spätestens nach drei Jahren die Rechner ausgetauscht werden. Heute dagegen berichten die IT-Leiter mit vor Stolz geschwellter Brust, dass die Rechner bei ihnen schon seit fünf Jahren laufen. Das ist für uns natürlich ein Problem." Ein Lichtblick ist das, was Hellmann mit seiner Erfahrungen gerne noch als "mittlere Datentechnik" bezeichnet, die alte AS/400 von IBM, die heute I-Serie heißt. Das Geschäft mache nach wie vor Spaß, sagt Hellmann, weil die Anwender auf dieser Architektur bleiben und nicht zu Intel wechseln, wo viel weniger Marge zu verdienen ist. Natürlich, Neugeschäft sei in diesem Segment schwierig, im Wesentlichen gehe es hier um Austausch und Erweiterung. "Das Wichtigste ist heute, die Kosten im Griff zu haben", sagt Hellmann. Ohne die befristete Kurzarbeit im vergangenen Jahr und andere kostensenkende Maßnahmen wäre das Unternehmen in die roten Zahlen gerauscht. Und das kann Hellmann überhaupt nicht le. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der aktuellen ComputerPartner 29/03. (sic)  …mehr

  • Peoplesoft kommt J.D. Edwards-übernahme näher

    Oracle wird Peoplesoft ohne J.D.Edwards als Zugabe nicht kaufen können. Dies wird zumindest immer wahrscheinlicher, nach dem das US-amerikanische Department of Justice (DOJ) die vorzeitige Beendigung der Wartefrist im Zusammenhang mit dem Tauschangebot von Peoplesoft zum Erwerb aller ausstehenden Aktien von J.D. Edwards gewährt hat. Das Tauschangebot von Peoplesoft für J.D. Edwards wird am Donnerstag, den 17. Juli 2003, um Mitternacht (Eastern Daylight Time), ablaufen. Die Conway-Company erwartet bis zu diesem Zeitpunkt den Abschluss der Akquisition. Doch das schreckt Larry Ellison, CEO bei Oracle, nicht ab: Der Datenbank-Spezialist verlängerte sein übernahmeangebot für Peoplesoft bis Freitag, den 15. August 2003. "Wir bleiben dabei Peoplesoft zu übernehmen. Mit oder ohne J.D.Edwards", betont der Oracle-Manager Jim Finn. Branchenkenner gehen aber davon aus, dass Oracle kein Interesse an J.D.Edwards habe, da ein Großteil der Produkte des Software-Herstellers aus Denver an die AS/400-Plattform von IBM gebunden sind. Bleibt die Möglichkeit, die Vermögenswerte von J.D.Edwards im Anschluss an die Peoplesoft übernahme zu verkaufen. Gerüchten zu Folge hat die auf Fertigungsunternehmen spezialisierte SSA Global Technologies, die erst kürzlich mit dem ERP-Spezialisten Baan zusammengeführt wurde, bereits Interesse an den Assets von J.D.Edwards angemeldet. hei  …mehr

  • SAP-Partner implementieren Business One in Rekordzeit

    Die Software für kleine und mittelständische Unternehmen "Business One" von SAP lässt sich schnell installieren, doch das Customizing gestaltet sich noch schwierig. ComputerPartner zeigt in der kommenden Ausgabe 29 auf Seite 26 anhand der Projekterfahrungen der SAP-Channel-Partner Waiblinger Softwarehaus und Weber Datentechnik, wie sich die Probleme knacken lassen. (hei) …mehr

  • USB-Dockingstation für Notebooks

    Der Saarbrückener EDV−Anbieter Anubis Electronic GmbH bietet eine Dockingstation für Windows−Notebooks an, die laut Anubis−Angaben "alle gebräuchlichen PC−Schnittstellen" bietet. Die "Typhoon 7−in−1"−Dockingstation ist unter anderem mit zwei PS/2−Schnittstellen für Maus und Tastatur ausgerüstet, des weiteren mit zwei USB−Anschlüssen (Version 2.0) und einem 10/100 MB−LAN−Anschluss via USB 2.0. Ferner ermöglicht ein zweites USB−Kabel eine Peer−to−Peer−Direktverbindung zu einem zweiten Rechner und weiteren Peripheriegeräten. Die "PC−Linq"−Funktion wird mittels der beiliegende Software eingerichtet. Das 18,5 mal 2,5 mal 7 cm messende Gerät, das über einen Hub mit weiteren Geräten verbunden werden kann, wird über ein eigenes Netzteil versorgt; als Systemanforderung geben die Saarbrücker einen Pentium II−Rechner und im Fall der USB 2.0−Anschlüsse Windows 2000 und XP an. 79 Euro stehen auf der Anubis−Liste als empfohlener Verkaufspreis. (wl)  …mehr

  • ITK dringt immer stärker in die Arbeitswelt vor

    Kenntn rund um PC und Internet gewinnen für deutsche Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Fast 43 Prozent der Beschäftigten verfügen mittlerweile über einen Internetzugang. Das sind 15 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2000, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim Ende 2002 in einer repräsentativen Befragung von rund 4.500 Unternehmen mit fünf und mehr Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe und ausgewählten Dienstleistungsbranchen herausfand.Die Bedeutung von Informations− und Kommunikationstechnologien (ITK) variiert stark zwischen den einzelnen Branchen. Am weitesten verbreitet sind Computer und Internet im Arbeitsalltag von Banken und Versicherungen sowie EDV und Telekommunikationsdienstleistern. Mehr als 80 Prozent der Angestellten arbeiten hier überwiegend am Computer. Im verarbeitenden Gewerbe sind IKT−Anwendungen deutlich weniger wichtig. Dennoch ist beispielsweise auch in der Verbrauchsgüter− und der Grundstoffindustrie (ohne Chemie) als den Wirtschaftszweigen mit der geringsten Computerdiffusion in Deutschland der Computer für mehr als jeden dritten Beschäftigten inzwischen unverzichtbares Arbeitsmittel.Die Befragung zeigt weiter, dass Unternehmen in immer stärkerem Umfang ITK einsetzen. So ist etwa der Anteil der Unternehmen mit Internetanschluss gegenüber dem Jahr 2000 um acht Prozentpunkte auf jetzt mehr als 93 Prozent gestiegen. Die Unternehmen nutzen das Internet vor allem für die Eigendarstellung und die Abwicklung von Geschäften. Gut 75 Prozent der Unternehmen verfügen über einen eigenen Internetauftritt, und rund 39 Prozent nutzen das Internet als Vertriebskanal. Dabei kommt vor allem dem B−to−B−Handel große Bedeutung zu.Das wichtigste Ziel bei Investitionen in ITK ist laut ZEW die Beschleunigung von Geschäftsprozessen. Fast 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland verfolgen dieses Ziel. Demgegenüber wollen nur 55 Prozent der Unternehmen durch den Einsatz von Computer− und Kommunikationstechnologien Personalkosten einsparen. Aber das ist oftmals leichter geplant als umgesetzt. Haupthemmnis für ein stärkeres Engagement in ITK seien nach Ansicht von fast einem Drittel der Unternehmen insbesondere fehlende Kenntn des Personals. (go) …mehr

  • IBM verstärkt sich mit dem australischen Web-Content-Spezialisten Aptrix

    Die Akquisition des Spezialisten für Web−Content−Management−Systeme Aptrix hat IBM bekannt gegeben. Der Kauf, zu dem keine finanziellen Details zu erfahren waren, soll die hauseigene Software−Abteilungen "Websphere" und Lotus und deren Portal− und Content Management−Software stärken. Geht es nach IBM, soll die Applix−Software sofort unter dem Namen "Lotus Workplace Content Development" für IBMs "WebSphere Portal−Server" angeboten werden. Laut Big Blue werden die Mitarbeiter und Niederlassungen von Aptrix, inklusive der Büros in London und Boston, in den Lotus−Geschäftsbereich eingegliedert. Aptrix, 1996 als Presence Online gegründet, ist ein langjähriger IBM−Partner und bislang vor allem als Lösungsanbieter für Großunternehmen aufgefallen. (wl)  …mehr

  • Auftragsfertiger Quanta baut so viele Notebooks wie noch nie

    Ein historisches Produktionshoch verzeichnete der taiwanesische Notebook-Produzent Quanta im vergangenen Monat. Das Unternehmen, das vor allem für Branchenriesen wie Toshiba oder Hewlett-Packard tragbare Rechner zusammenschraubt, beziffert den Ausstoß im Juni auf 800.000 Exemplare. Das macht sich auch im Umsatz des IT-Fabrikanten bemerkbar. Im ersten Halbjahr setzten die Taiwanesen rund 3,1 Milliarden Euro um - eine Steigerung von knapp 78 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mitbewerber Compal Electronics konnte seinen Umsatz ebenfalls steigern und legte um 17 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu. Nach Erhebung des asiatischen Branchendienstes Digitimes fallen inzwischen rund 22 Prozent aller weltweit gefertigten Notebooks von den Produktionsbändern Quantas. (cm)  …mehr

  • Quelloffene Groupware aus Magdeburg

    Die quelloffene Groupware−Software "Web−Groupware" liefert ab sofort die Magdeburger Skyrix Software AG aus. Die Groupware, die als Alternative zu Microsofts "Exchange" gedacht ist, beinhaltet Gruppentermin− und Ressourcenplanung, unternehmensweite Kontaktverwaltung, projektbezogene Dokumentablagen, E−Mail−Integration und Aufgabenlisten. Sie wurde im Rahmen des Open−Source−Projekt Opne Groupware Org (OGo) entwcikelt. Die Software steht als Quelltext und in vorkompilierten Versionen für RPM−kompatible Linux−Versionen (Red Hat Package Manager) und für Debian−Distributionen zur Verfügung. Die Magdeburger erklärten, sie würden kostenpflichtigen Support leisten und Zusatzmodule für die Software anbieten. Beispielsweise durch ein Modul, das Mail−Clients wie zum Beispiel "Outlook" oder "Evolution" mittels MAPI einbindet. "Wenn man "OpenGroupware" zusammen mit "OpenOffice" einsetzt, bekommt man eine integrierte Kollaborationslösung, die ausschließlich aus freier Software besteht", warb Jens Enders, Skyrix−Chef, für die Software. Mehr dazu lesen Sie bitte auch in der kommenden Ausgabe 29/03 von ComputerPartner auf Seite 10. (wl)  …mehr

  • Online Shops: Händler sind mit den Vorschriften überfordert

    Mit der Zunahme der Absatzmöglichkeiten über Online−Shops hat die Bundesregierung im Sinne des Verbraucherschutzes in den vergangenen Jahren eine Vielzahl neuer Gesetze erlassen. Der Kölner Online−Shop Prüfer Trusted Shops hat seit Anfang seiner Tätigkeit über 900 Prüfberichte ausgewertet und hat eine Liste der häufigsten Fehler von Online−Händlern aufgestellt:Fehlende oder unvollständige nachvertragliche InformationenNicht ausreichende Hinweise zum DatenschutzFehlender Hinweis zur Einsicht in den VertragstextOffensichtlich unzulässige Klauseln in den AGBFehlender Hinweis zum W im Verlauf der BestellungUnzulässige Einzelheiten oder Einschränkungen des WUnzulässige Ausschlüsse vom WFehlende Angaben zum VertragsschlussZweifelhafte Einbeziehung der AGBUnvollständige Anbieterkennzeichnung, oft unter mändlichem VerweisVor allem eine weitreichende Informationspflicht sowie ein zweiwöchiges W des Kunden seien die wichtigsten Punkte, bei denen jedoch die meisten Fehler gemacht werden. "Viele Anbieter hören zum ersten Mal während unserer Zertifizierung von den nachvertraglichen Informationspflichten, dem Verbot der Datenweitergabe oder dem zweiwöchigen W, sagt Carsten Föhlisch, Justiziar der Trusted Shops GmbH. Rechtlich mangelhaft geführte Online−Shops können für den Betreiber dann schnell zum Bumerang werden. Nach einem Geschäftsabschluss flattert dann statt der erhofften Bezahlung eine Klage ins Haus.(bw) …mehr

  • Samsung beginnt Massenproduktion von 1-Gigabit-DDR-Chips

    DRAM−Anbieter Samsung Electronics Co. (SEC) hat am Montag dieser Woche, sieben Monate nach den ersten Samples, die Massenproduktion von 1−Gigabit−DDR−Chips auf Grundlage der 0,1−Mikron−Technologie aufgenommen. Branchenkenner sprechen bereits davon, dass dies den Chipmarkt revolutionieren könnte. Der Chip soll in den Versionen DDR266 und DDR333 verfügbar sein und die Herstellung von Servermodulen mit einer Speicherkapazität von bis zu vier Gigabyte ermöglichen. Das entspräche der Menge Text von 260.000 Tageszeitungsseiten oder 5.000 Büchern oder der Datenmenge eines Films mit einer Länge von acht Stunden. Darüber hinaus soll es für Desktops und Notebooks auch Module mit einer Kapazität von zwei Gigabyte geben. Dem koranischen News−Service Digital Chosun zufolge soll der Markt für 1−Gigabit−DDR−DRAM−Chips von 90 Millionen Dollar in diesem Jahr bis 2005 auf ein Volumen von 7,5 Milliarden Dollar und bis 2007 sogar auf über 12 Milliarden Dollar anwachsen. (kh)  …mehr

  • BVG Group: Rettung für verloren geglaubte E-Mails

    OE-Mail Recovery 1.4, die neueste Version der E-Mail-Rettungssoftware der russischen BVG Group, arbeitet nur mit dem Outlook-Express-Client. Die damit im DBX-Format abgespeicherten E-Mails sind nach Systemabstürzen oft nicht mehr aufzufinden. Die Lösung verspricht, die zerstörten DBX-Daten in von Outlook lesbare ELM-Files umzuwandeln. Der Preis beträgt 45 Dollar pro Arbeitsplatz. (rw) …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner, Ausgabe 29/2003

    Liebe Leserinnen und Leser, in der morgen erscheinenden Ausgabe 29/2003 von ComputerPartner lesen Sie unter anderem: +++ Linux−LagerBeflügelt von der wachsenden Nachfrage nach Open−Source−Software, herrschte auf dem Linux−Tag vergangene Woche in Karlsruhe eine Riesenstimmung+++ VertrauensfrageWas ist und wem nutzt die "Trusted Computing Platform Alliance" (TCPA)? Während die Industrie die Sicherheit für den User herausstreicht, befürchten Anwender die totale Kontrolle+++ HaifischbeckenAllein in Deutschland kämpfen 73 Hersteller mit knapp 500 Produkten von Digitalkameras um die Kunden. Die Branche rechnet mit einer baldigen Marktbereinigung.+++ Business One in 14 TagenWie SAP−Partner das Mittelstandspaket in Rekordzeit implementierten+++ SpielsachenTerratec erweitert sein Produktportfolio Mit besten Wünschen für die Woche, Ihre ComputerPartner−Redaktion. (wl) …mehr

  • Philips kehrt wieder in die Gewinnzone zurück

    Der Elektronikkonzern Philips hat im ersten Quartal 2003 einen Nettogewinn von 42 Millionen Euro erwirtschaftet und kehrt den roten Zahlen somit den Rücken. Noch ein Jahr zuvor standen im Vergleichzeitraum mit einem Minus von 1,36 Milliarden Euro tiefrote Zahlen in den Büchern der Niederländer. Positiv entwickelt hat sich Angaben des Unternehmens die Medizintechniksparte, der Geschäftsbereich Halbleiter schreibt allerdings noch Verluste. Philips-Chef Gerard Kleisterlee geht jedoch davon aus, dass dieser Bereich im vierten Quartal 2003 wieder in die Profitabilität zurückkehren wird. Indessen läuft das Kosteneinsparungsprogramm unvermindert weiter. Bis dato hat das Unternehmen 338 Millionen Euro gespart, rund eine Milliarde sollen es bis Ende 2004 werden. (cm)  …mehr

  • Aus Sorge um den Job: Deutsche melden sich immer seltener krank

    Laut einer Statistik des Bundesgesundheitsministeriums sanken im ersten Halbjahr 2003 die krankheitsbedingten Fehlzeiten in Deutschland mit 3,66 Prozent der Sollarbeitszeit (entspricht 3,93 Arbeitstagen) auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Wie "Die Welt" berichtet, ist das ein Rückgang von 12,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2002. Der aktuelle Hauptgrund wird wohl die Sorge der Arbeitnehmer sein, in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit wegen zu vieler Fehltage den Job zu verlieren. Andererseits ging laut Statistik schon seit einigen Jahren der Krankenstand stetig zurück. Diese Tendenz wird jedoch damit erklärt, dass in den vergangenen Jahren der Anteil der Arbeitnehmer in Industrie und auf dem Bau mit schwerer körperlicher Arbeit und damit erhöhter Verletzungs− und Krankheitsgefahr gesunken ist, während der Anteil der Beschäftigten im Dienstleistungsbereich stieg. (go) …mehr

  • Trojanisches Pferd macht PCs zu Porno-Servern

    In Russland angesiedelte Spammer gehen nach einer neuartigen hinterhältigen Methode vor. Sie schmuggeln Trojanische Pferde auf die Rechner unw Opfer, die Massen-Mails aussenden und als Host für pornografische Inhalte dienen. Sicherheitsexperten bekamen erste Hinweise auf das illegale Treiben bereits Ende Juni, sagte Joe Stewart, Analyst beim Security-Spezialisten Lurhq. Damals waren Massen-Mails unter anderem mit Angeboten russischer Porno-Sites aufgefallen, die alle paar Minuten von einem anderen Absender ausgingen, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche weiter berichtet. Das "Migmaf" (Migrant Mafia) genannte Trojanische Pferd dient als eine Art Proxy-Server, über den die Spammer ihre wahre Herkunft verschleiern. Einerseits ersetzt es die Original-Adresse durch die IP-Adresse des infizierten Rechners, andererseits schleust es die pornografischen Inhalte über den Rechner, wenn ein Spam-Empfänger auf einen Link in der Massen-Mail klickt. Um die Spuren weiter zu verwischen, werden infizierte PCs immer nur für kurze Zeit eingesetzt, so die Experten. Auf welchem Weg die Spammer den Schädling verbreiten, ist noch nicht bekannt. Laut Stewart ist ein Wurm als Träger ebenso möglich wie ein manipuliertes ActiveX-Control. Auch könnten infizierte Dateien in Online-Tauschbörsen wie Kazaa eingeschleust oder via IRC (Internet Relay Chat) auf die Rechner gebracht worden sein. (cm)  …mehr

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