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Meldungen vom 01.10.2003

  • Acers Tablet-PC-Schelte: Microsoft tut zuwenig für die Notebook−Alternative PCs

    Mit Tablet−PCs kann man derzeit nur Geld verlieren. Diese Erfahrung macht Acer, eine der ersten Firmen, die Microsofts im Jahr 2001 erstmals angekündigte, im November 2002 vorgestellte Alternative zu Notebooks anbietet. "Niemand kann derzeit mit einem profitablen Tablet−PC−Geschäft rechnen", erklärte Campell Kan, Chef der Notebook−Abteilung des taiwanischen Herstellers, in einem Interview mit dem IDG−News−Service. Die Nachfrage sei zu gering; monatlich 8.000. höchstens aber ausgelieferten 10.000 Tablet−PCs würden die 10 Millionen Dollar−Investition zum Verlustgeschäft machen. Laut Kan hatte Acer mit monatlichen Stückzahlen in der Größenordnung von zwischen 20.000 und 30.000 Tablet−PCs kalkuliert. "Wir sind nicht zufrieden", fasste der Manager seine Sicht der Dinge zusammen, die deutlich von seinem Unmut über Microsoft mangelnde Unterstützung für die Notebook−Alternative geprägt ist. Kan vermisst das Engagement des Urhebers. "Ich kann nicht erkennen, dass Microsoft viel dafür getan hätte, den Markt voran zu bringen", kritisiert er das Marketing der Redmonder. Dieses, in Kombination mit den hohen Tablet PC−Preisen und dem Fehlen von Anwendungen, die auf die Rechner zugeschnitten wären, seien die Gründe für den mangelnden Erfolg der tragbaren Computer.Allerdings wisse er, dass die Gates−Company im vierten Quartal eine Marketingkampagne starten werde, um die Tablet PCs im Weihnachtsgeschäft an den Mann zu bringen. Entsprechend werde Acer seine momentan drei Modelle um ein viertes erweitern. Das "Travel Mate C300" genannte Modell mit einem 14.1−Zoll Bildschirm und internem, wahlweise mit einem DVD−ROM oder CD−ROM−Laufwerk ausgerüstet, kann sowohl als Notebook als auch als stiftbasierter Tablet PC verwendet werden. Es soll rund 2.000 Dollar kosten. Kans Microsoft−Kritik endete allerdings mit der eher versöhnlichen Bemerkung, man könne nicht mit allem sofort Geld verdienen. "Man muss auch in die Zukunft investieren", so der Acer−Manager, der damit auf das für 2005 oder 2006 angekündigte neue Windows−Betriebssystem anspielte. Im Moment aber gilt es vielleicht, den Rat der IDC −Analystin Kitty Fok zu beherzigen. Sie schlägt vor, den Tablet−PC als Nischenprodukt mit gerätetypischen Anwendungen einem kleinen Kreis von Interessenten schmackhaft zu machen. Oder, wie ihr zweiter Vorschlag lautet, einfach die Preise zu senken.(wl)  …mehr

  • Microsoft finanziert Partnerlösungen für mittelständische Unternehmen

    Das Leasing-Angebot Null-Prozent-Finanzierungkampagne des Geschäftsbereichs Business Solutions von Microsoft lief gestern aus und wird abgelöst durch "Total Solution Financing". Seit heute bietet die aus Navision und Great Plains entstanden ERP-Division (Enterprise Resource Planning) dieses neue Modell für die Finanzierung von Unternehmenssoftware an. Das Angebot gilt einerseits für ERP-Lösungen von Microsoft Business Solutions. Andererseits umfasst es auch die Branchenlösungen auf Basis von "Navision" und "Axapta" der Business-Solutions-Partner. Im Rahmen dieses Modells werden die gesamten Projektkosten einer ERP-Installation finanziert, also die Kosten für Hard- und Software sowie Aufwendungen für die Implementierung und anfallende Services. Das Angebot arbeitet mit festen Raten über einen Zeitraum von drei, vier oder fünf Jahren. Kreditgeber ist die Microsoft Capital Corporation, die Finanzierungsgesellschaft von Microsoft. Das neue Konzept wird ausschließlich über den zertifizierten Partnerkanal von Microsoft Business Solutions angeboten. Detaillierte Informationen zu dem Gesamtfinanzierungsangebot der Microsoft Capital Corporation finden hier. (hei) …mehr

  • Fast TV Server AG und Advanced Medien verschmelzen

    Gestern haben die börsennotierte Advanced Medien AG und die "IT−Traditionsfirma" Fast TV Server AG den Entwurf eines Verschmelzungsvertrages unterschrieben und beim Amtsgericht zur Eintragung ins Handelsregister eingereicht. Am 1. Dezember werden die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über die Verschmelzung sowie über die geplanten Kapitalmaßnahmen (Erhöhungen) abstimmen. Die neue Firma wird Fast TV Server AG heißen und voraussichtlich Anfang 2004 unter neuem Namen und mit erweitertem Geschäftsfeld den Börsenplatz der Advanced Medien im Prime Standard übernehmen. Der Hauptgeschäftszweck des neuen Unternehmens wird die Weiterentwicklung und Vermarktung der von Fast entwickelten Produkte sein. Die Fast TV−Server sind laut Unternehmensangaben Referenzgeräte in der Geräteklasse Festplattenrekorder für zeitversetztes Fernsehen. Die Technologie wird von Fast an Hersteller der Unterhaltungselektronik lizensiert. Durch die neuen Home−Entertainment−PCs mit dem aktuellen Betriebssystem Microsoft Windows XP Media Center könnten diese Produkte schon in diesem Weihnachtsgeschäft auch in Deutschland zu einem interessanten Marktsegment werden. Advanced Medien selbst ist ein Filmrechtehändler, der unter anderem die Rechte an dem BMG−Titel "Heartbreakers" oder "Grasgeflüster" von Universal besitzt. Auch wenn das Unternehmen seit längerem keine neuen Filmrechte mehr gekauft hat, soll aber das bestehende Filmvermögen in der neuen Firma weiterhin ausgewertet werden. Schon seit über zwei Jahren war das Unternehmen auf der Suche nach einem potenten Partner, der das Advanced−Medien−Geschäft fortführen kann. Da im direkten Umfeld kein passender Partner gefunden werden konnte, wurden artverwandte Unternehmen angesprochen. Otto Dauer, Vorstand der Advanced Meiden AG fand in Mathias Zahn, Vorstand der Fast TV Server AG, den richtigen Partner. Der Filmrechtehändler benötigte dringend einen finanzstarken Partner und Fast kann durch diese Verschmelzung relativ komfortabel an die Börse gehen. Die beiden wollen nun die neue Firma mit einer Vorstandsdoppelspitze führen.(go) …mehr

  • Actebis-Käufer Hemani: "Der Wettbewerb muss sich vor uns fürchten"

    Der Multitasking−Manager Joe Hemani hat derzeit eine Vielzahl von Jobs: Er ist Chairman und Hauptaktionär des englischen Distributors Westcoast, und seit kurzem auch neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Actebis Holding GmbH und wohl baldiger Inhaber der Actebis−Gruppe.In dieser Funktion verliert Hemani keine Zeit, den Wettbewerbern bereits im Vorfeld zu zeigen, wie der Hase läuft. "Wir werden der drittgrößte Distributor in Europa sein. Aber bis Mitte 2004 will ich auf Platz zwei der europäischen Rangliste: Die Pläne dazu habe ich bereits in der Tasche und der Wettbewerb sollte sich fürchten − sehr fürchten", drohte Hemani in einem Interview mit der englischen Fachhandelszeitschrift "Microscope". Zur Zukunft der Actebis−Gruppe will sich der Manager jedoch auch gegenüber dem englischen Fachhandelsjournal nicht auslassen. Es sei noch zu früh, um Details zu kommunizieren, blockt er ab. Lediglich was die Namensgebung betrifft, gesteht er zu, dass der Name Westcoast fallen gelassen werde und die Gruppe − den in 15 Ländern bekannten Namen − Actebis weiterführen werde. Auch die Herstelleraufstellung beider Distributoren (Actebis und Westcoast) bleibe bestehen. "Wir sind sicher, dass wir mit unseren Lieferanten, in den von uns bearbeiteten Regionen, profitabel sein werden", ist der Manager überzeugt.Die Akquisition der Actebis−Gruppe scheint jedoch nicht der letzte Streich des britischen Distributors zu sein: "Es gibt ein Gebiet in Europa, das ebenfalls reif für eine Konsolidierung ist: Und wir haben bereits Pläne, in diese Richtung weiterzugehen", gibt sich Hemani kämpferisch. Genauere Details dieser Pläne will der Manager aber noch nicht bekannt geben. Marktbeobachtern zufolge sei der nordische Distributor Scribone eines der potenziellen Ziele, spekuliert die britische Fachhandelszeitschrift weiter. Mitbewerber beobachten Hemanis Aktionen zwar mit Argusaugen, geben sich jedoch überwiegend gelassen: Meine Oldersma, Managing Director bei Ingram Micro UK, bezweifelt, dass der neue Rivale den zweiten Platz der europäischen Distributoren−Ranglisten erreichen und dabei profitabel sein kann.Nicht nur das Schicksal der Actebis−Gruppe, sondern auch die Zukunft der European Wholesale Group (EWG) ist durch die Westcoast−Einkaufstour ins Wanken geraten. Der Zusammenschluss der vier unabhängigen europäischen Distributoren Also ABC, Esprinet, Copaco und Westcoast sieht der neuen Situation mit gemischten Gefühlen entgegen. Offiziell wird die Akquisition "von allen vier Gründungsmitgliedern als natürliche Entwicklung des EWG−Konzepts begrüßt und akzeptiert." Und die Allianz legt nach: "Westcoast und die anderen drei Mitglieder von EWG haben den gemeinsamen Wunsch, dass Actebis der EWG beitritt." Hinter den Kulissen ist jedoch noch alles unklar. So hänge die Aufnahme von Actebis von verschiedenen Vorbedingungen ab. Zum Beispiel müsse ein neues Geschäftsmodell innerhalb der Gruppe definiert werden. "Dieses muss den neuen Herausforderungen gerecht werden, die aus der derzeitigen überschneidung der geschäftlichen Aktivitäten potenzieller Mitgliedsfirmen auf bestimmten europäischen Märkten resultieren", gibt die Gruppe bekannt. Zudem müssten "alle rechtlichen und vertraglichen Probleme, die nach der Entwicklung des neuen Geschäftsmodells und der offiziellen Anfrage von Actebis, der EWG beizuzreten, entstehen, gelöst werden. "Die endgültige Entscheidung über den Zeitpunkt und die Art der Eingliederung von Actebis in die EWG wird zu Beginn des nächsten Jahres erwartet. (bw)  …mehr

  • LG-Electronics-Brenner beschreibt CD-Rs mit 52−facher Geschwindigkeit

    Mit dem "GCE−8525B" bietet LG Electronics einen schnellen Brenner für 59 Euro. Das interne E−IDE−Laufwerk beschreibt CD−R−Rohlinge mit 52−facher, CD−RW−Disks mit 32−facher Geschwindigkeit. Es erreicht damit laut Hersteller eine Datenrate von maximal 7.800 KB/s. Für sicheres Brennen sollen ein Buffer−Uderrun−Schutz und ein 2 MB großer Cache sorgen.Das Gerät unterstützt das "Mount Ranier"−Verfahren. Damit entfällt laut Hersteller das mühsame Formatieren wiederbeschreibbarer CDs. Stattdessen lassen sich Daten einfach per Drag Drop auf das Medium schreiben. (haf) …mehr

  • CPU-Kühler von Cooler Mate: Seitlich angeblasener Eiswürfel

    Technisch optimiert hat nach eigenen Angaben Hersteller Cooler Mate seinen neusten CPU−Kühler "Icecube". Um eine bessere Wärmeableitung zu erzielen, sitzt der Lüfter nicht über dem Kühlkörper, vielmehr wurde er seitlich angebracht. Neben dem üblichen Metalllamellen und einem Aluminium−Kupfer−Boden verfügt der "Eiswürfel" zusätzlich über integrierte Heatpipes. Dank der neuen Konstruktion vergrößert sich die Entfernung zwischen kalten und heißen Zonen und damit auch die Temperaturdifferenz. Das kommt nach Meinung des Anbieter einer besseren und schnelleren Wärmeabfuhr zu Gute. Zudem würde auf Grund des Axiallüfters ein Hitzstau über dem hitzeempfindlichen Die vermieden werden. Der von Coolsonic vertriebene CPU−Kühler kommt mit AMD−Prozessoren einschließlich der XP 3400+−Klasse, sowie allen Intel Pentium III− und Duron−CPUs zu Recht. Der Hersteller hebt insbesondere das leise Betriebsgeräusch von maximal 21 dBA hervor. Neben einer Montageanleitung befindet sich neben dem Kühler auch die passende Wärmeleitpaste in der Blister−Packung. Das Produkt ist ab sofort verfügbar, der empfohlene Endkundenpreis beträgt knapp 43 Euro. (cm)  …mehr

  • Titelthemen ComputerPartner, Heft 40/2003

    Liebe Leserinnen und Leser,in der morgen erscheinenden Ausgabe 40/2003 von ComputerPartner lesen Sie unter anderem: +++ HamsterkäufeMonitor− und Notebookhersteller kaufen ganze Panel−Fabriken leer. Wer nicht rechtzeitig für das vierte Quartal geordert hat, guckt in die Röhre.+++ Medien−ZentraleTV, Audio, Video, Internet − der PC wird wohnzimmertauglich. Mit dem Windows XP Media Center liefert Microsoft das passende Betriebssystem.+++ Lob und TadelHöhere Anforderungen − leistungsoriente Vergütung: Wie die deutschen Händler und Systemhäuser HPs Channelprogramm "Partner One" bewerten.+++ Ist der breit, Mann!Innovative Technik: Multi−Screen−Computer mit bis zu acht Monitoren +++ Sichere MailsPGP verschlüsselt am Server Mit besten Wünschen für die Woche, Ihre ComputerPartner−Redaktion. (wl) …mehr

  • Hitachis Dauerläufer mit 60 GB

    Für den Dauerbetrieb konzipiert ist das 2,5−Zoll−IDE−Laufwerk "Travelstar E7K60" von Hitachi, das ab sofort bei MCE erhältlich ist. Die 60−GB−Festplatte ist für 732 Betriebsstunden im Monat spezifiziert und damit für einen 7x24−Stunden−Einsatz geeignet. Im Ultra−DMA−5−Modus erreicht das Laufwerk eine maximale Transferrate von 100 MB/s. Die Platte ist robust und soll selbst starke Erschütterungen schadlos überstehen. Der Endkundenpreis liegt bei 279 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. (haf) …mehr

  • Allied Telesyn gibt Rabatte auf Switches

    Die Partner des Netzwerkherstellers Allied Telesyn können bei bestimmten Switches jetzt bis zu 20 Prozent Rabatt erhalten. Die Aktion läuft noch bis zum 17. Oktober und gilt für die "FS700"−und die "FS200"−Serie. Dabei handelt es sich um nicht managebare Layer−2−Fast−Ethernet− und um Fast−Ethernet−Dual−Port−Switches. Ab einem Netto−Einkaufswert von 1.000 Euro erhalten die Partner einen Rabatt von zehn Prozent und ab 2.500 Euro 20 Prozent Ermäßigung. Der Rabatt wird dem Händler beim Distributor (Actebis, Also ABC, Compu−Shack, ELD Datentechnik, Ingram Micro, Tech Data etc.) eingeräumt. (afi) …mehr

  • Microsoft fordert Abschaltung von Lindows−Website

    Microsoft hat den Linux−Distributor Lindows aufgefordert, die Webseite MSfreePC.com vom Netz zu nehmen. Auf dieser hatte das Unternehmen aufgefordert, Microsoft−Gutscheine zum Erwerb des Linux−basierten Betriebssystems oder anderer Software im Lindows−Onlineshop zu verwenden. Die Vergabe der Gutscheine hatte Microsoft Ende Juli im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs angekündigt. In einer damit beigelegten Klage wurde dem Konzern von kalifornischen Verbraucherschutz−Organisationen vorgeworfen, seine Monopolstellung ausgenutzt zu haben. Insgesamt sollen Gutscheine im Wert von 1,1 Milliarden Dollar verteilt werden. Lindows bot den Verbrauchern auf MSfreePC.com jetzt an, die entsprechende Antragstellung für sie zu übernehmen, wenn sie im Gegenzug LindowsOS oder die Büro−Software StarOffice von Sun kaufen. Die ersten 10.000 Teilnehmer sollten zusätzlich mit einem kostenlosen PC "belohnt" werden. Das fand Microsoft gar nicht komisch und outete die Seite zudem als "irreführend" − die Online−Anträge haben keine Gültigkeit. Wer einen Gutschein will, muss die entsprechenden Formulare nämlich auch selbst unterschreiben und sie inklusive seiner Microsoft−Kaufbelege an den Konzern schicken. Lindows−Chef Michael Robertson bedauerte inzwischen öffentlich, dass Microsoft neue Technologien ausgrenzt und auf die Verwendung des altmodischen Postweges besteht". (mf)  …mehr

  • "Digitale Habenichtse": Chipriesen drängen auf Billig-PCs für die Dritte Welt

    Die Märkte in den entwickelten Ländern Nordamerikas, Europas und Japan schreiten einer zunehmenden Sättigung entgegen. Die Dritte Welt ist dagegen noch weitgehend digitales Brachland, das es nach Meinung von Industrievertretern auf der "Computex 2003" in Taipei, Taiwan, letzte Woche mit günstigen Angeboten zu beackern gilt. "Die Welt ist geteilt zwischen den digital Besitzenden und Habenichtsen ("Haves" und "Have−nots")", erklärte Via−Chef Chen Wen−chi auf einem Via Technology Forum am Rande der größten Computermesse Asiens. "In China, Indien und vielen anderen Ländern − und entwickelten Ländern − sind viele Menschen noch vom Internet ausgeschlossen, und für sie sprechen wir über bezahlbaren und feature−reichen Zugang zum Internet." Durch Konzentration auf Computerchips mit niedriger Leistungsaufnahme, sei Via in der Lage, den Menschen in der Dritten Welt zu günstigen Geräten zu verhelfen, so zum Beispiel in Thailand, wo sich viele Menschen mit nicht oder niedrig verzinslichen staatlichen Darlehen für PCs mit Via−Prozessor und −Chipsatz entschieden. "Wir möchten dies nicht nur in Thailand sehen, sondern auch in Taiwan, China, Indien und in der ganzen Welt", so Chen. Jason Chen (Chen Junsheng), Vice President von Intel in Taiwan, äußerte sich Anfang letzter Woche zuversichtlich, dass der große Nachholbedarf in der Dritten Welt über die nächsten drei Jahre für anhaltendes Wachstum sorgen werde. Den von ihm vorgelegten Zahlen nach, sollen in die sogenannten "Emerging Markets" (aufstrebenden Märkte) im Jahre 2006 bereits rund 40 Prozent aller PC−Verkäufe gehen. 1999 lag der Anteil gerade mal bei 20 Prozent. AMD−Vize Phil Pompa erklärte indes: "Unsere Kunden in Taiwan halten nach Märkten jenseits des PCs Ausschau" und verwies dabei auf Thin−Clients von CPU−Abnehmer Wyse Technologies. Albert Sisto, CEO von Softwareentwickler Phoenix Technologies, zufolge könnte ein Preispunkt von unter 200 Dollar auch das PC−Geschäft in der Ersten Welt wieder ankurbeln. "Die Industrie muss sich zu einer Art 99−Dollar−Markt entwickeln", lautet sogar die provozierende Forderung Sistos. Mit webfähigen Spielekonsolen für 100 bis 200 Dollar seien Sony, Nintendo und Microsoft, 18 Millionen davon bis Jahresende voraussichtlich in Taiwan oder über Taiwan in China produziert, schon auf dem richtigen Weg. Hinzu kommen unzählige Handys, Smartphones und PDAs, die dem PC an der Internet−Front mehr und mehr Konkurrenz machen. (kh)  …mehr

  • Novell tritt dem Linux−Verband bei

    Vor drei Monaten hat Novell erstmals eigene Linux−Produkte angekündigt. Datei− und Druck−Server, Verzeichnisdienst und Kommunikations−Software, all diese Bestandteile der Nterprise−Produktlinie werden nun sowohl unter Red Hat als auch Suse Linux Ende des Jahres erhältlich sein. Auch die übernahme von Ximian vor knapp zwei Monaten schlägt sich bereits in neuen Produkten nieder: Die Software−Management−Dienste von Ximian Red Carpet werden in die Nterprise Linux Services einfließen. Außerdem ist nun Novell Feder führend beim Gnome−Projekt dabei und treibt zusätzlich die Initiative Mono voran. Hierbei geht es um die Portierbarkeit von Dotnet−Anwendungen auf Linux, Unix andere Windowslose Plattformen. Gestern ist schließlich Novell dem LIVE Linux Verband beigetreten: "Diese Engagement kommt für uns zum richtigen Zeitpunkt", sagt Live−Vorsitzender Thomas Uhl. "Linux kann sich nur verbreitern, wenn große Soft− und Hardware−Hersteller es unterstützen. Die Mitarbeit von Novell wird dem einen Schub geben." Dem pflichtet auch Marina Walser, Marketingchefin bei Novell Zentraleuropa bei: "Unsere Kunden können künftig zwischen verschiedenen Plattformen wählen und auch Open−Source−Lösungen einsetzen. Netware werden weiterhin fortwickeln und verbessern". (rw) …mehr

  • Lintec-Tochter Batavia Multimedia AG entlässt und rüstet sich zum Verkauf

    Mit fünf Mitarbeitern weniger ringt die nun achtköpfige Tiefenbacher Batavia Multimedia AG um ihr überleben. Laut Vorstand Thomas Goletz waren die nunmehr "betriebsbedingt entlassenen" fünf Mitarbeiter in der Buchhaltung beschäftigt beziehungsweise damit, Kundenansprüche zu prüfen, die Batavia seit 2001 beschäftigen. Seit damals wird gegen das Unternehmen ermittelt, um zu klären, ob es den europaweiten Handel mit Chips nur zum Schein betrieben habe. Während letztere ihre Arbeit beendeten − "die Chipdeals sind vor dem Abschluss; die Verfahren werden demnächst eröffnet", so Goletz gegenüber ComputerPartner −, werde die Buchführung wie geplant zur Batavia−Besitzerin Lintec AG nach Taucha bei Leipzig verlegt. Wie lange Lintec die Batavia AG noch ihr eigen nennen wird, werde sich laut Goletz in den nächsten zwei bis drei Wochen heraus stellen. Man sei derzeit "in Gesprächen mit Interessenten für Batavia". Er rechne damit, dass die Lintec−Tochter verkauft werde, obwohl die Umsätze des Multimedia− und PC−Anbieters "nicht zufriedenstellend" seien. "Wir haben uns mehr Umsatz erhofft", so Goletz. Daran sei nicht nur die "allgemein schlechte Auftragslage" schuld, sondern auch "das schlechte Image" des Unternehmens. Die Niederbayern würden nach wie vor mit den Chip− und dem Pixelnet−Skandal um den ehemaligen Vorstand Matthias Sawatzky identifiziert. Dennoch seien "ehemalige Mitarbeiter an dem Namen Batavia interessiert", so Goletz. (wl)  …mehr

  • Verkauf von Digitalkameras beflügelt Absatz von Speicherkarten

    Die Gesellschaft für Unterhaltungs− und Kommunikationselektronik (GfU) hat in einer Erhebung herausgefunden, dass sich der Absatz von Speicherkarten in etwa parallel zum Verkauf von Digitalkameras entwickelt. So wurden laut GfU im Jahr 2002 in Deutschland rund 2,6 Millionen Speicherchips verkauft, noch im Jahr zuvor waren es gerade mal 800.000 Stück. Für das laufende Jahr erwarten die Marktforscher, dass über fünf Millionen Stück über die Ladentheke gehen werden. Der Umsatz mit den Speicherwinzlingen lag 2002 bei 156 Millionen Euro, für 2003 wird ein Anstieg auf 255 Millionen Euro erwartet. Nach den verschiedenen Formaten aufgeschlüsselt, hat die Compactflash−Karte mit einem Anteil von 36 Prozent die Nase vorn. Es folgt die SD−Karte mit 27 Prozent Marktanteil, die Smart Media Card mit elf Prozent, der Memory Stick mit acht sowie die Multimedia−Card und XD−Picture−Card mit jeweils fünf Prozent. Die restlichen acht Prozent entfallen auf den Bereich "Sonstige". (cm)  …mehr

  • SBS übernimmt Installation und Wartung für Hitachi Data Systems

    Siemens Business Services (SBS) wird ab sofort IT−Services inklusive Beratung und Support als Generalunternehmer für die Hitachi−Storagetochter HDS (Hitachi Data Systems) anbieten. Zum Leistungsumfang gehören Installations− und Wartungsdienstleistungen für HDS−Kunden. Im Zuge der Partnerschaft wird SBS seine Mitarbeiter auf HDS−Produkte schulen und dafür zertifizieren. "Neben den vier Wachstumssäulen Enterprise Storage, Software, Network Attached Storage und modulare Speicherlösungen sind Services für uns ein Markt mit großem Potenzial, das wir zusammen mit Siemens Business Services erschließen wollen", sagt dazu Michael Speck, General Manager Deutschland bei HDS. (haf) …mehr

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