Aufbau und Betrieb von IT-Infrastruktur

Cancom und Cisco machen Schulen fit

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Hersteller und Systemhaus möchten gemeinsam Bildungseinrichtungen mit digitalen Lösungen ausstatten.
Rüdiger Rath COO bei Cancom: "Wir beschleunigen die digitale Transformation im Bildungswesen."
Rüdiger Rath COO bei Cancom: "Wir beschleunigen die digitale Transformation im Bildungswesen."
Foto: Cancom

Cancom und Cisco wollen ganz eng in den Produktsegmenten Vernetzung, Sicherheit, Kommunikation, zentrale Geräte- und Benutzerverwaltung sowie beim zuverlässigen und sicheren IT-Betrieb in Schulen zusammenarbeiten. Damit sollen die technischen Grundlagen für einen sicheren und störungsfreien Unterricht mit digitalen Endgeräten geschaffen werden. Schlüsselfertige und zentral betreute Lösungen für Bildungseinrichtungen sind das Ziel dieser Kooperation zwischen Cancom und Cisco.

Dazu gehört beispielsweise ein belastbares WLAN als Grundausstattung. Darauf aufbauend würde Cancom die Anforderungen der Schulen an Sicherheit, Geschwindigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit in fertige - auf Cisco-Technologien basierende - Lösungen "übersetzen", um digitale Unterrichtsformate Realität werden lassen. Die neuen Systeme sollen sich auch in bereits bestehende Strukturen flexibel und modular etablieren lassen. Hierbei kooperieren Cancom und Cisco auch mit regionalen und kommunalen IT-Dienstleistern und Rechenzentren.

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c.m.c. 2022 - New Managed Services

MSPs und CSPs müssen ihre Managed Services erweitern. Auf dem c.m.c. Kongress am Mittwoch, den 1. Juni 2022, in München, zeigen Service Provider, wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.
channel meets cloud cmc

Ganz besonders großen Wert legen die Kooperationspartner auf Sicherheit, um alle eingesetzten Endgeräte datenschutzkonform zu betreiben und vor Cyberangriffen zu schützen. Hier geht es um klare Regelungen des Netzwerkzugangs, individuelle Zugriffsrechte, Filter gegen jugendgefährdende Inhalte und Absicherung von Endgeräten gegen Diebstahl und Malware.

Diese Netzwerk- und IT-Security-Leistungen sollen den Bildungseinrichtungen in Form von individuellen Service-Paketen angeboten werden - inklusive Installation, Wartung, Instandhaltung und Betrieb. Laut Cancom können diese Service-Pakete bei Bedarf skaliert und an veränderte Anforderungen angepasst werden. Im Idealfall müssen Schulen kein eigenes Personal für den Betrieb der eigenen IT-Infrastruktur abstellen.

"Mit über 25 Jahren Projekterfahrung im Bildungswesen kennen wir die spezifischen Herausforderungen der Schulen. Im Schulalltag sind verschiedenste Endgeräte unterschiedlicher Hersteller im Einsatz", erklärt Georg Achterling, Director Sales Public Education bei Cancom. Und er verweist darauf, dass etwa die Anforderungen der Lehrer und Schüler an die Endgeräte sich deutlich unterscheiden, was bei der Anschaffung und beim Betrieb berücksichtigt werden muss.

Cancom-COO Rüdiger Rath ergänzt: "Mit digitalen Infrastrukturen und Anwendungen wollen wir das Lernen, Lehren und Zusammenarbeiten unabhängig von Ort und Zeit ermöglichen." Digitale Systeme in Schulen müssen laut Rath so konzipiert sein, dass sie den spezifischen Anforderungen im Bildungsbereich genügen.

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