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Meldungen vom 07.02.2001

  • Windows und Office müssen in Zukunft nach dem Kauf freigeschalten werden

    Softwaremulti Microsoft will sich in Zukunft nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Nachdem anscheinend die Appelle an die vielen tausend bewußten und unbewußten Softwarepiraten der Welt nichts gefruchtet haben, werden zukünftige Versionen von Windows und Office nur mehr mit der sogenannten "Produktaktivierungstechnologie" ausgeliefert. Ganz nach dem Motto "Se Ihr nicht willig, dann zwingen wir Euch zu unserem Glück", muß der Käufer die Software innerhalb von dreißig Tagen oder 50 Starts telefonisch oder per Internet freischalten lassen. Geschieht dies nicht, wird das Programm zumindest teilweise funktionsuntüchtig. Der Freischaltcode wird auf Basis der Hardware des Käufers berechnet und kann laut Hersteller anonym beantragt werden, sofern der Nutzer dies wünscht. So ist in Zukunft auch mit der zweiten Installation auf dem heimischen Rechner Schluss. Allerdings, so Microsoft, wirken sich Hardwareänderungen am angegebenen Rechner nur dann aus, wenn sie "signifikant" sind. Nur dann muß ein neuer Hardwarecode her. (gn) …mehr

  • Dell und Oracle: Gemeinsamer Linux-Server

    Einen Intel-basierenden Server mit Linux als Betriebssystem wollen der Computerhersteller Dell und das Softwareunternehmen Oracle gemeinsam entwickeln. Während Oracle wahlweise die 9i-Datenbank oder den 9i-Application-Server beisteuert, will Dell ein Linux-Zentrum einrichten, in dem die Kunden ihre Anwendungen auf dem Server ausprobieren können. (so) …mehr

  • Gewinnwarnung und Entlassungen: Nun erwischt es auch Toshiba

    Die Toshiba Corp. reiht sich in die Liste anderer großer Computerhersteller, die mit einer Gewinnwarnung an die öffentlichkeit treten. So wurde die Nettogewinnerwartung für das am 31. März 2001 endende laufende Geschäftsjahr um nahezu 30 Prozent auf 96 Milliarden Yen (umgerechnet 1,745 Milliarden Mark) nach unten rev, nachdem man gerade erst im Oktober stolz verkündet hatte, dass man in den ersten sechs Monaten erstmals seit drei Jahren wieder schwarze Zahlen geschrieben habe. Der nichtkonsol Gewinn (ohne Tochterunternehmen und Beteiligungen) hinkt mit 33 Milliarden Yen sogar um 54,8 Prozent hinter den ursprünglichen Erwartungen hinterher. Der konsol Umsatz wird nach den neuesten Zahlen mit 5,98 Billionen Yen um 3,8 Prozent unter Forecast liegen. Als Gründe für den Umsatz− und Gewinneinbruch unter anderem den schwächelnden US−Markt, eine geringere Nachfrage nach bestimmten Schlüsselprodukten und den sich weiter fortsetzenden Preisverfall, so etwa bei DRAMs. Viel schwerer wiegt jedoch, dass der Elektronikriese auch bei Digitalprodukten und Handys hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibt. Auch das Notebook−Geschäft scheint nicht mehr so gut zu laufen. Denn den jüngsten Zahlen von Marktforscher Dataquest zufolge ist Toshiba bei den Mobilen im vierten Quartal 2000 von dem ersten auf den dritten Platz nach IBM und Direktanbieter Dell abgerutscht. Ganz kampflos will sich bei Toshiba aber nicht den Spitzenplatz nehmen lassen. Starke Hoffnungen setzt das Unternehmen laut Marketingmanager Thomas K−Müller auf Innovation im Produktbereich, so zum Beispiel auf Notebooks mit Wireless LAN und integrierter Bluetooth−Anbindung (siehe ComputerPartner 05/01). Dass das Unternehmen in den USA schon seit einem Jahr auch als Direktanbieter auftritt, hat Toshiba offenbar kein Glück gebracht.Jetzt startet das Unternehmen, wie so viele andere Hersteller auch, Maßnahmen zur Kosteneinsparung. So müssen im amerikanischen Werk 500 Mitarbeiter gehen, weil die Noteboos und Desktop−PCs in Zukunft auf den Philippinen und in Japan produziert werden. Naheliegende Vermutungen, die Entlassungen seien eine Reaktion auf die Flaute im PC−Markt vor allem im vierten Quartal, räumt das Unternehmen aber aus. Die Maßnahme sei nun bereits seit 18 Monaten geplant, auch ein brillantes viertes Quartal hätte diesen Schritt nicht verhindert, so Joe Formichelli, Vice−Pres der Toshiba Computer Systems Group.(kh) …mehr

  • Memorex will Zusammenarbeit mit Fachhandel weiter ausbauen

    Als neuer Sales Manager Distribution D.A.CH beim CD−R− und CD−RW−HerstellerMemorex Europe Ltd. hat sich Dirk Karthaus den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Fachhandel und den Wiederverkäufern zum Ziel gesetzt. Diese Aufgabe wird er von der Dortmunder Niederlassung des Unternehmens aus erledigen. Ein Teil der Unterstützung ist die Erhöhung der Popularität des Markennamens, wofür Memorex seit dem 1. September 2000 die European Top 20 auf dem europäischen Musiksender MTV sponsort. Außerdem wird eine MTV−Case Archivierungsbox beworben, die über den Fachhandel erhältlich ist. Zusätzlich ist der Hersteller im Moment dabei, Bonusprogramme für Handels−Partner auszuarbeiten.Bevor Karthaus zu Memorex kam, war der 34−jährige unter anderem als Key Account Manager bei Konkurrent Verbatim tätig und arbeitete als Sales−Manager beim IT−Medien−Hersteller Micro Terra BV. (bw) …mehr

  • MSH verlässt Neuen Markt

    Die MSH International Service AG beendet den Handel ihrer Aktien am Neuen Markt. Das Unternehmen hat die Aufnahme der Notierung ihrer Aktien am Geregelten Markt beantragt. Die Deutsche Börse hat bereits ihre Zulassung erteilt, so MSH. Der Wechsel ist für den 15. Februar geplant. Seit der MSH−übernahme durch Systematics kontrollieren die Hamburger 97,5 Prozent der MSH−Aktien, die noch verbleibenden 2,5 Prozent werden weiter am Neuen Markt gehandelt. (ch) …mehr

  • PC-Spezialist umwirbt Comtech-Mitarbeiter

    Obwohl die Comtech-Mitarbeiter noch nicht auf der Straße stehen, kommen bereits überdeutliche Zeichen aus Bielefeld: Das Franchise-Unternehmen PC-Spezialist erklärte heute öffentlich: "Wir wollen allen qualifizierten Mitarbeitern der nach einem Bericht des Branchenmagazins ComputerPartner vor dem Aus stehenden Comtech Vertriebsgesellschaft ein neues Tätigkeitsfeld bieten." Besonders geeignete Mitarbeiter könnten sich mit PC-Spezialist eine neue Existenz im Computerhandel aufbauen, wirbt Frank Roebers, PC-Spezialist-Vorstand. (ch) …mehr

  • Starke Zuwächse bei Servern und Workstations

    Entgegen dem schwächelnden PC−Markt erfreuten sich Server und Workstations im Jahr 2000 weltweit gesunder Wachstumszahlen von jeweils über zehn Prozent. 3,9 Millionen Server wurden laut Marktforscher Dataquest letztes Jahr abgesetzt, 1,1 Millionen davon allein im vierten Quartal. Gegenüber dem Vorjahr 1999 ist das ein Absatzzuwachs von 14,4 Prozent;  im Quartalsvergleich legte der Servermarkt sogar um 21 Prozent zu. Dataquest führt diese kräftigen Verkaufszahlen vor allem auf die starke Nachfrage nach Servern auf Basis der Intel−Architektur zurück. Mit 42,2 Prozent und 61,2 Prozent konnten Dell und Sun Microsystems die stärksten Absatzzuwächse verzeichnen. So ist es Dell gelungen, Hewlett−Packard auf den vierten Platz zu verweisen. Mit über einer Million Stück führt Compaq die Liste der Serverhersteller abermals an, ist aber wie IBM mit jeweils knapp elf Prozent wesentlich weniger stark gewachsen als Dell und Sun. Für Workstations verzeichnet Dataquest einen Absatzzuwachs von 10,7 Prozent auf über 1,65 Millionen Stück. Mit mehr als 381.700 Workstations oder einem Plus von über 60 Prozent konnte sich Dell in dem Markt erstmals in Führung setzen und seinen Anteil von 16 auf über 23 Prozent steigern. Der Absatz des nunmehr zweitplatzierten Sun stieg dagegen nur um 11,3 Prozent, wobei der Marktanteil mit 21,7 Prozent in etwa gleich geblieben ist. Bronzeträger Hewlett−Packard verlor mit knapp 290.000 Workstations hingegen 7,2 Prozent, und IBM musste sogar Absatzeinbußen von 19,1 Prozent hinnehmen. Verschiedenen Hersteller zufolge ist der Workstation−Absatz im vierten Quartal leicht zurückgegangen. Dataquest führt das vor allem auf die schwache Nachfrage in den USA zurück, wo traditionell rund 50 Prozent der Workstations verkauft werden. Im Zuge der beginnenden Rezession in dem wichtigsten Abnehmerland sei auch in den ersten Monaten des Jahres 2001 nicht mit deutlichen Absatzzuwächsen zu rechnen. (kh) …mehr

  • Microsoft startet eine weitere Windows-CE-Offensive

    Die Pläne, Windows CE als das Betriebssystem für Autoradios und Kühlschränke durchzusetzen, gibt Microsoft keinesfalls auf. Im Rahmen einer Entwicklerkonferenz in Las Vegas verkündete der Software−Riese eine strategische Allianz mit diversen Chipherstellern. Halbleitergrößen wie ARM Ltd., Alchemy Semiconductor, Cirrus Logic, Hitachi, Intel, MIPS Technologies, National Semiconductor, NEC, Texas Instruments oder Toshiba erhalten danach einen Einblick ins Allerheiligste, den Quellcode von Windows CE 3.0. Ja sie dürfen sogar diesen Code auf ihre Bedürfn hin modifizieren, dieses hat Microsoft bisher noch keinem erlaubt. Ferner beabsichtigt der Konzern eine Embedded−Version von Windows NT für Glücksspielautomaten zu entwickeln. Hier stellt sich natürlich die Frage, in wieweit der Konzern für Systemabstürze nach einer Glückssträhne haften mag. Eine weitere Anwendung dürfte bald auch in Deutschland ihre Anhänger finden: Windows CE soll nämlich auf Handhelds laufen, die Fußballschiedsrichter mit sich führen, um sich darauf verlangsamte Wiederholungen von strittigen Spielszenen genauer zu betrachten. Damit gäbe es endlich keine Fehlentsche mehr. (rw) …mehr

  • Internet-basierte Bestellsysteme: Warum der Durchbruch auf sich warten lässt

    Obwohl mittlerweile jedes zweite deutsche Firmen für den Einkauf Internet−basierte Bestellsysteme verwendet, lässt der Durchbruch des E−Procurement hierzulande auf sich warten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung KPMG Consulting AG unter rund 100 Einkaufsleitern deutscher Firmen.Als fortschrittlichster Wirtschaftszweig in Sachen elektronische Beschaffung erwies sich die Automobilbranche, während die Konsumgüterindustrie und der Handel noch Nachholbedarf haben. Hemmfaktoren für die Einführung des E−Procurement sind den Einkaufsleitern zufolge Organisationsprobleme, Sicherheitsfragen, die Vielfalt der Systemanbieter und die Dynamik, mit der Produkte am Markt auftauchen und wieder verschwinden.Allerdings versprechen sich die Unternehmen auch Vorteile von der Einführung elektronischer Warenbeschaffung: 95 Prozent der Befragten gehen von einer Senkung ihrer Prozesskosten aus, und 56 Prozent rechnen mit Einsparungen bei den Materialkosten.Allgemein ginge der Trend weg der Entwicklung eigener Lösungen und hin zum Einsatz von Standardlösungen, so KPMG. Firmen sollten bei der Einführung von E−Procurement darauf achten, dass alle Unternehmensbereiche eingebunden werden, empfiehlt die Unternehmensberatung.(kj) …mehr

  • Innominate gibt den Standort Karlsruhe auf

    Nach ihrer Beinahe−Pleite Ende des vergangenen Jahres setzt die Berliner Innominate AG ihren Konsol fort. Zum 1. Februar gab der Linux−Dienstleister seinen Standort Karlsruhe auf und führte diesen in die Colibri GmbH über. Mit dem von Florian Spanachi 1994 ins Leben gerufenen Unternehmen ist Innominate Ende 1999 fusioniert. Dieses Engagement ist nun passé und die Berliner konzentrieren sich nur noch auf die Themen Sicherheit und Hochverfügbarkeit im Open−Source−Umfeld, während Colibri, neu gegründet, ihren angestammten Bereichen Multimedia und Softwareentwicklung weiterhin die Treue hält. (rw) …mehr

  • Comtech vor dem Aus

    Nach der Pleite von Brinkmann in der letzten Woche ist bereits der nächste Kand, der sich vom deutschen Markt verabschiedet, in Sicht: Die PC−Kette Comtech soll nach ComputerPartner vorliegenden Informationen noch in diesem Jahr schließen: "Am 30.6. ist die Zentrale in Waiblingen dicht. Aufhalten kann das nur noch Gerhard Schm persönlich", berichtet ein Unternehmensins. Viele der 607 Comtech−Mitarbeiter sind bereits auf Jobsuche. Vergleicht man die Comtech−Flyer von Dezember (noch 112 aufgeführte Filialen) und Januar, sind bereits 14 Zweigstellen, unter anderem in Aschenburg, Konstanz und Karlsruhe von der Liste verschwunden. "Mobilcom wird die rentablen Comtech−Filialen behalten, sich aber vom PC−Geschäft verabschieden und nur noch Telekommunikationsartikel unter dem Namen Mobilcom verkaufen", meint ein Beobachter. Gerhard Schm, der 1999 die Branche mit dem Mobilcom−Comtech−Deal in Erstaunen und Ratlosigkeit versetzte, hüllt sich in Schweigen. Er lässt durch seine Pressestelle mitteilen: "Einzelheiten zur Reorganisation gibt Mobilcom auf seiner Pressekonferenz am 13.2. bekannt." Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen ComputerPartner 05/00. (ch) …mehr

  • Xerox: Sonderaktionen für Fachhändler

    Mit einer befristeten Aktion versucht der angeschlagene Konzern, seine Händler zu motivieren. So bekommt jeder Partner, der bis zum 28. Februar 2001 vier XOP−Farbdrucker (Phaser 750, 850, 790, 1235 und DC 4 LP) ordert, einen Bonus von 1.000 Mark. Eine Digitalkamera im Wert von 1.300 Mark gibt es als Bonus für die Bestellung eines "Phaser 790", vorausgesetzt, der Auftrag geht bis zum 31. März bei Xerox ein. Diese Promotionaktion gilt allerdings nicht bei einem Produktmix oder Bestellung des Gerätes im Rahmen des ersten Angebots. Mit der dritten Aktion unter dem Motto "The extra Programme" können Händler, die mit dem Hersteller eine Umsatzvereinbarung für 2001 treffen, bis zu vier Prozent des Einkaufspreises sparen. Dabei wird das Umsatzziel aufgeteilt, bei Erreichen des jeweiligen Quartalszieles erhält der Partner einen Bonus von zwei Prozent für die folgenden Produkte: A4−Personal−Laser, A4− und A3−Netzwerk−Laser sowie A4− und A3−Phaser Farbdrucker. "Grafik−Arts"−Fachhändler bekommen auf A3−Phaser einen Bonus von vier Prozent. (mf) …mehr

  • Internet soll keine virtuelle Steueroase bleiben

    Noch handelt es sich zwar um geringe Beträge, doch so mancher hat es sich bereits zu Nutzen gemacht, dass es für das Internet noch keine international abgestimmten Reglen zur Besteuerung gibt und beispielsweise die Umsatzsteuer leicht zu umgehen ist. So dürfe es nicht weitergehen, meint Manfred Overhaus, Staatssektretär im Bundesfinanzministerium. Auf dem Internationalen Pressekolloquium der Deutschen Telekom stellte er fest, dass es ein steuerfreies Internet nicht geben kann. Dabei gehe es nicht um die Einführung neuer Steuern, sondern lediglich um die "Anwendung bestehenden Steuerrechts". Es gebe keinen Grund, führte er aus, für einen PC keine Steuer zu bezahlen, nur weil man ihn über das Netz bestellt habe. (so) …mehr

  • RSA kauft Xcert

    67,5 Millionen Dollar in bar ist dem amerikanischen Spezialisten für Public−Key−Infrastruktur−Lösungen (PKI), RSA Security, der Erwerb der privaten US−Firma Xcert International wert. Xcert bietet Software für digitale Zertifikate an; zu seinen Kunden zählen Banken und Anbieter von Zertifikatsdienstleistungen, außerdem der englische Netzwerker Marconi. Mit diesem hat RSA Anfang Februar eine Kooperation abgeschlossen, der zufolge PKI−Produkte mit Marconi−Lösungen verkauft werden sollen.Die Akquisition des rund 150 Mitarbeiter zählenden Softwerkers, der in diesem Jahr rund zehn Millionen Dollar umsetzen will, soll binnen zweier Quartale abgeschlossen sein. Laut RSA, das im vergangenen Geschäftsjahr 39 Millionen Dollar Gewinn bei einem Umsatz von rund 280 Millionen Dollar erzielte, ergänzen sich die hauseigene PKI−Produktktlinie, der "Keon"−Server, und die zugekaufte "Sentry"−Lösung. Jetzt gehe es darum, den Anteil am weltweiten PKI−Markt deutlich zu erhöhen.(wl) …mehr

  • SAP will mit neuen ASP-Partnern den Mittelstand gewinnen

    Die Pläne von SAP, sich mit seinen Softwarelösungen im Mittelstand zu etablieren, sind nicht neu. Bereits seit 1999 gibt es beim Softwareunternehmen die Initiative "SAP.readytowork", in der vor allem mittelständische Unternehmen über ASP-Modelle an SAP gebunden werden sollen. SAP ist bisher vor allem bei den großen Unternehmen vertreten und tut sich bisher beim Mittelstand unter anderem wegen der billigeren Konkurrenzprodukte von Navision Damgaard schwer. Um das zu ändern, hat sich SAP einen Ruck gegeben, und sich nach Partnern umgesehen, die über Application Service Prov die SAP-Lösungen an die mittelständische Kundschaft bringen sollen. Anscheinend erfolgreich: Wie die "Financial Times Deutschland" meldet, konnte SAP in den letzten zwei Monaten elf neue ASP-Partner für sich gewinnen. So sind es mittlerweile 15 Partner, das Programm soll aber noch weiter ausgebaut werden. (st) …mehr

  • Hewlett-Packard: Heribert Schmitz ist neuer Geschäftsführer

    Heribert Schmitz ist neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Hewlett-Packard GmbH. Wie das Unternehmen bekannt gab, übernimmt sein Vorgänger Rainer Ge als General Manager die strategische Planung für den Geschäftskundenbereich bei HP Europa. Schmitz ist seit 1983 im Unternehmen, war zunächst für den Ausbau des Projektgeschäftes in Deutschland und Europa zuständig, übernahm dann 1989 die Leitung der damaligen HP Professional Services Organisation. Der HP-Geschäftsleitung gehört er seit 1993 an, war zuletzt als Vice Pres und General Manager für HPs Service-Geschäft in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika verantwortlich. Neben seiner neuen Aufgabe als Vorsitzender der Geschäftsführung der Hewlett-Packard GmbH wird Schmitz den Geschäftsbereich HP Services in Deutschland leiten. Nachfolger Ge in dessen Funktion als Leiter der Vertriebsorganisation Geschäftskunden in Deutschland wird Heiko Meyer. (mf) …mehr

  • IBMs PC-Gruppe künftig ohne Intel-Server

    Für Branchenkenner wenig überraschend, hat IBM seine Server−Abteilung um die Intel−basierte, früher "Netfintity" genannte "X−Server"−Abteilung komplettiert. Gleichzeitig wurden auch die "Server Appliance"−Abteilung aus der PC−Abteilung, IBM−intern "Personal Systems Group" genannt, ausgegliedert − sie arbeitet künftig selbständig −, während die Highend−Drucker−Abteilung nun der PC−Abteilung zugeschanzt wurde. Big Blue begründet die überfällige Neuordnung der Server−Abteilung mit der gebotenen klaren Zuordnung aller Server gegenüber Kunden. Historisch gesehen habe die Entwicklung von Intel−Servern in Richtung Hochgeschwindigkeits−Rechner − IBM hat zum Beispiel letzte Woche einen 64−Wege−Server auf Intel−Basis vorgestellt − die Ausgliederung aus der PC−Abteilung überfällig gemacht.Auf die Frage, ob mit der Server−Ausgliederung die PC−Abteilung erneut in Frage gestellt sei, antwortete IBM−Sprecher Hans−Jürgen Rehm: "Wir verstehen uns als Vollsortimenter." Er wollte allerdings "als äußerstes Szenario" nicht ausschließen, dass IBM künftig mehr OEM−Komponenten als bisher in die PCs einbaue. Für die "Personal Systems"−Abteilung, seit zwei Quartalen profitabel, davor jedoch zwei Jahre lang defizitär, gelte nun, wie ein Branchenbeobachter sagte, ihre Profitabilität ohne die einträgliche Server−Abteilung zu beweisen. (wl) …mehr

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