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Meldungen vom 13.07.2001

  • Umweltminister fordert Aufklärung über Risiken von Mobilfunksendern

    Der schleswig−holsteinische Umweltminister Klaus Müller hat im Kieler Landtag dazu aufgefordert, die Bevölkerung über mögliche gesundheitliche Risiken von Mobilfunksendern aufzuklären. Hier seien vor allem die Anlagenbetreiber gefordert, so Müller.Zwar sei ein Zusammenhang zwischen den biologischen Effekten der von Sendemasten abgestrahlten elektromagnetischen Feldern und möglichen gesundheitlichen Folgen noch nicht geklärt. Doch ob diese elektromagnetischen Felder negative gesundheitliche Auswirkungen haben könnten, bedürfe der weiteren Untersuchung, sagte Müller.Allerdings sieht der Umweltminister keinen Sinn in einer änderung der aktuellen Grenzwertregelung, und auch die Einführung von so genannten Schutzgebieten hält er nicht für erstrebenswert.(kj) …mehr

  • Wegwerf-Handy kommt auf den Markt

    Es heißt Phone-Card-Phone, kommt wie so vieles aus den USA und ist so klein wie eine Scheckkarte. Die Firma Dieceland will Ende dieses Jahres in den USA das Handy zum Wegwerfen auf den Markt bringen. Anfang 2002 soll das Minitelefon auch in Europa für 20 bis 30 Mark über ein Netz aus Handyautomaten verfügbar sein. Benutzt wird es mit einem Headset. Im Preis sind 60 Gesprächsminuten enthalten. Technischer Hintergrund des Einmal-Telefons ist ein flexibler Schaltkreis, der sich falten lässt. Analysten geben dem Produkt in Deutschland allerdings keine großen Chancen. Jörg Forthmann, Leiter Presse- und öffentlichkeitsarbeit bei Mummert + Partner, prophezeite der Financial Times Deutschland: "Das wird ein Flop." Zum einen besitzt das Wegwerf-Handy kein Display. Man kann nur telefonieren, aber nicht angerufen werden. Dementsprechend fällt auch die SMS-Funktion weg. Zum anderen halten die Experten die Deutschen für viel zu umweltbewusst für ein solches Produkt. Die enthaltene Sechs-Volt-Batterie wird nämlich jedesmal mit dem Gerät weggeworfen. Der Hersteller will im ersten Jahr immerhin 300.000 Stück seines Patents verkaufen. Es sei ein witziges Werbegeschenk mit viel Platz für aufgedruckte Werbebotschaften oder als "Not-Telefon" im Auto. Der Hersteller hat bereits jetzt eine genaue Vorstellung von der Zukunft. Geht es nach Dieceland, dann werden zum Beispiel die Laptops in Zukunft alle aus Pappe, ganz leicht und eher am Kiosk zu haben sein als im Computerfachhandel. (gn) …mehr

  • Yahoo hat wieder Geld

    8,7 Millionen Dollar liegen derzeit bei Yahoo in der Portokasse, denn dies ist genau der Betrag, den der Portalbetreiber im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres als Gewinn verbuchen konnte. Ein kleiner Erfolg, denn in ersten drei Monaten des Jahres musste sich Yahoo noch mit einem Verlust in Höhe von 11,5 Millionen Dollar herumschlagen. Doch der kleine Erfolg in Sachen Gewinn kehrt sich recht schnell ins Gegenteil um: Im zweiten Quartal des Vorjahres kam Yahoo noch auf einen Gewinn von 69,2 Millionen Dollar! ähnlich mau sieht es auch in puncto Umsatz aus: Während Yahoo im Vorjahr noch auf einen Umsatz von 273 Millionen kam, stehen jetzt nur ein Umsatz von 182,1 Millionen Dollar in den Bilanzen. Terry Semel, der neue Yahoo-Chef, gibt sich trotz dieser zahlen cool: "Yahoo hat die Kontrolle über seine Zukunft. Meine Aufgabe ist es, das Geschäft von Yahoo zu stabilisieren und weiterzuentwickeln." Im Gegensatz dazu ein Analyst: "über den Zahlen zu liegen, die man zuvor zweimal nach unten korrigiert hat, löst nun nicht gerade Standing Ovations aus." (mm) …mehr

  • Chip-Broker ACG rechnet mit weniger Umsatz und Gewinn

    Für das laufende Jahr erwartet der Wiesbadener Chip-Händler ACG weniger Umsatz und Gewinn als ursprünglich geplant. So geht ACG jetzt nur noch von 400 Millionen Euro statt ursprünglich 550 Millionen Euro Umsatz aus. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungendes im Nemax 50 notierten Unternehmens soll jetzt 15 statt 36 Millionen Euro betragen.(kj) …mehr

  • Compuserve: Preiserhöhung wegen Monopol-Abzocke

    AOL−Tochter Compuserve erhöht zum 1. August 2001 für den Tarif "Compuserve Office" die Gebühren. So muss der Kunde in der Hauptzeit zwischen neun und 18 Uhr künftig 2,9 statt wie bisher 1,9 Pfennig pro Minute berappen. In der Nebenzeit bleibt es beim alten Preis von 4,9 Pfennig pro Minute.Grund für die Preiserhöhung ist die Neureglung der Inkasso−Vereinbarung der Deutschen Telekom AG (DTAG), nach der die ehemalige Monopolgesellschaft ihren Mitbewerbern für ein Call−by−Call−Gespräch jeweils 2,8 Pfennig berechnen darf. Außerdem darf die Deutsche Telekom pro Tarif−Abrechnung einen Betrag von 9,0 Pfennig einstreichen. Von der Preiserhöhung nicht betroffen ist "Compuserve Pro", da bei diesem Tarif die Rechnung direkt an den Kunden geht. (kh) …mehr

  • Peacock sitzt mit Systemhäusern zusammen

    Der IT-Dienstleister Peacock hat ein so genanntes "Channel Advisory Board" eingerichtet, das Fachhändlern die Möglichkeit geben soll, gemeinsam mit der Führungsebene des Distributors Marktstrategien zu entwickeln. Das Gremium, das zweimal im Jahr tagen wird, besteht neben den Vertretern von Peacock aus Managern von insgesamt neun ausgewählten Systemhäusern. (mm) …mehr

  • Cisco kauft wieder

    Mit dem Kauf des kalifornischen Gigabit-IP-Ausrüsters von MANs, Aurora Netics, tut Cisco nach siebenmonatiger Pause das, was es bis dahin gewohnheitsmäßig allmonatlich tat: Einkaufen. Cisco zahlt für das Start-up-Unternehmen 150 Millionen Aktiendollar. Die 55 Mitarbeiter von Aurora Netics werden zu Cisco wechseln. Cisco hat seit 1993 über 70 Firmen aufgekauft. Die jüngsten Akquisitionspläne der Netzwerker deuten Marktanalysten als positives Zeichen. (wl) …mehr

  • Microsoft 2: Mehr Freiheit für PC-Hersteller

    Microsoft lockert die Lizenzbestimmungen für Windows 98, 2000 und XP (ab Ende Oktober auf dem Markt). PC−Hersteller können in Zukunft den Internet−Explorer aus dem Start−Menü und von der Windows−Arbeitsfläche löschen und dafür Browser der Konkurrenz installieren. Kenner der Szene sehen in dieser Entsche eine Reaktion auf das Urteil des Berufungsgerichts im Anti−Trust−Verfahren gegen Microsoft. Dem Urteil zufolge behindern die geltenden Nutzungsbestimmungen für Windows wettbewerbsw die Verbreitung von Browsern anderer Unternehmen. Microsoft versucht mit seinem Schritt allem Anschein nach zu verhindern, dass ein vorläufiger Richterspruch im noch offenen Verfahren den Launch von Windows XP verzögert. (de) …mehr

  • Computer Associates: CA-World erfüllt nicht die Erwartungen

    Gestern ging die Partner− und Kunden−Veranstaltung von Computer Associates zu Ende. Die anvisierte Besucherzahl von 26.000 wurde mit knapp 10.000 Teilnehmern ganz klar verfehlt. Zwar gab es diesmal einige Neuigkeiten zu verkünden, etwa die neue 3x6−Strategie, neue Brands ("Brigthstor") und neue Produkte ("Unicenter 3.0"). Doch die Partner waren nur teilweise zufrieden. "Es fanden weniger technische Sessions als im Vorjahr statt", bedauert ein Teilnehmer aus Baden−Württemberg. Trotzdem würden alle befragte Partner nächstes Jahr wieder zur CA−World nach Orlando zurückkehren. "Hier treffen wir all die Ansprechpersonen von der amerikanischen Zentrale, an die wir sonst kaum herankommen", so ein CA−Partner aus Bayern. Mit Kritik wollte er dennoch nicht zurückhalten: "Bei der Einhaltung von Verträgen hapert es bei Computer Associates noch". Mehr von der CA−World lesen Sie nächste Woche in der Print−Ausgabe von ComputerPartner. (rw) …mehr

  • Motorola nagt am Hungertuch

    232 Millionen Dollar Miese ohne Sonderposten machte der Elektronikkonzern Motorola im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Dies trifft das Unternehmen umso härter, als dass es noch im Vergleichzeitraum des vergangenen Jahres einen Gewinn von satten 551 Millionen Dollar ausweisen konnte. Dementsprechend sind die Umsatzzahlen des Konzerns: Während Motorola im zweiten Quartal des vergangenen Jahres einen Umsatz von 9,3 Milliarden Dollar erzielte, sank er jetzt um 19 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar. "Der Rückgang bei den Aufträgen für Kommunikationsausrüstung ist schlimmer, als viele in der Branche zuerst gedacht hatten. Das Ungleichgewicht zwischen Lagerbeständen und Nachfrage hat sich auf Europa ausgebreitet", kommentierte Motorola-Chef Christopher Galvin die Zahlen und gab sich im gleichen Atemzug recht zuversichtlich: "Wir w, wie wir in einer rezessionsartigen Umgebung zurecht kommen. Das Mobiltelefongeschäft zeigt bereits wieder einige Zeichen einer Erholung." (mm) …mehr

  • Diagonale Verbindungen versprechen schnellere Chips

    Geradezu revolutionär erscheint ein Chipdesign, an dem die US−Firma Simplex Solutions und Toshiba derzeit arbeiten. Statt wie bisher mit rechtwinkligen Verbindungen zwischen den Schaltkreisen vorliebzunehmen, sollen künftig auch diagonale Verkabelungen möglich sein. Die kürzeren Wege würden – so die Meinung der be Unternehmen – die Leistung der Prozessoren um zehn Prozent steigern und ihren Energieverbrauch um 20 Prozent reduzieren. Außerdem ließen sich auf einem Wafer 30 Prozent mehr Chips als mit der herkömmlichen Methode unterbringen.Bei einem Muster−Prozessor (einem einfach aufgebauten so genannten "Risc“−Chip) gelang es den Firmen immerhin schon, zwei der fünf Ebenen mit 45−Grad−Verbindungen auszustatten. Neben der Suche nach der optimalen Verbindung zwischen Millionen Transistoren stehen die Entwickler dabei aber auch noch vor anderen Herausforderungen: Zum einen müssen die Programme, die den optimalen Weg für die Signale suchen und die Verzögerungen aufgrund unterschiedlicher Wegstrecken berücksichtigen, umgeschrieben werden. Zum anderen müssen auch die Apparate, die die Strukturen auf das Silizium übertragen, umgebaut oder erst noch hergestellt werden. (tö) …mehr

  • Microsoft 1: Wir haben mehr eingenommen ... aber

    Softwarekrösus Microsoft überrascht: Er werde 6,5 bis 6,6 Milliarden Dollar Umsatz im vierten Quartal Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Stichtag: 30.Juni) bilanzieren. Veranschlagt waren 6,3 bis 6,5 Milliarden Dollar. Die Gewinne bleibe, wie angekündigt, bei 41 bis 42 Cent pro Aktie. Das operative Geschäft sei gut gewesen, so Microsoft. Man habe im Kernbereich erfreulich viele Softwarepakte verkauft. Weniger positiv ist der Grund, warum der Softwerker mit dieser Mitteilung die öffentlichkeit überrascht: Er muss eine sogenannte "Goodwill−Abschreibung" nach amerikanischen Bilanzrecht (US GAP) vornehmen. Diese beträgt 3,9 Milliarden Dollar, bedingt durch den Wertverlust von Kabel− und im Tk−Firmen, an denen sich die Firma beteiligt hat. Folglich werde der tatsächliche Gewinn im Schlussquartal nur einen Cent je Aktie betragen. Am 19. Juli wird die gates−Company ihre Jahreszahlen offiziell bekanntgeben.(wl) …mehr

  • MIS AG: geringere Umsatz- und Gewinnprognose

    Die MIS AG hat vorläufige Zahlen zum ersten Halbjahr 2001 vorgelegt. Die Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahr planmäßig auf 43 Prozent, ganzen 31,7 Millionen Euro.  …mehr

  • Chemische Reaktion zerstört CD unweigerlich

    Die heute auf einer CD gespeicherten Informationen könnten schon bald unbrauchbar sein. Sauerstoff- und Wassermoleküle zerstören CD langsam aber unaufhörlich. Ein Laserstrahl tastet die in Form von Vertiefungen im Material gespeicherten Informationen ab und gibt die Daten w. Eine Aluminiumschicht reflektiert dabei das eingestrahlte Licht. Mit Sauerstoff- oder Wasserstoffmolekülen reagiert das Aluminium - es wird durchsichtig. Die Informationen auf der CD sind zwar noch vorhanden, können aber vom Laser nicht mehr abgetastet werden. Wie lange dieser Prozess dauert ist umstritten. Einige Experten schätzen die Haltbarkeit von CDs auf 25 bis 30 Jahre, andere gehen von bis zu 100 Jahren aus. Die Musikindustrie hält einen Hinweis auf dieses Problem für "überflüssig". Ein Ersatzanspruch für zerstörte CDs besteht nicht. Die Gewährleistungspflicht beträgt hier, wie auch bei allen anderen Gebrauchsgegenständen, sechs Monate. Fachleute in großen Archiven richten sich schon heute darauf ein, ihre CDs demnächst zu überspielen. (ce) …mehr

  • Razzien bei Mobilfunkanbietern

    Die europäische Aufsichtsbehörde für Wettbewerb hat die Büros von neun Mobilfunkanbietern in Deutschland und England durchsucht. Grund: Mutmaßlich überhöhte Roaming-Kosten. (Nutzt ein Handy-Besitzer ein anderes Netz als das seines Betreibers, spricht man von Roaming). Die Komm nannte noch keine Namen der betroffenen Firmen. Da der Wettbewerb in vielen Ländern aufgrund einer zu geringen Anzahl von Anbietern nicht richtig funktioniere, verdächtigen Mitarbeiter der Behörde schon seit längerem Firmen in der Branche, überhöhte und diskriminierende Preise verbotsw miteinander abgestimmt zu haben. "Roaming-Preise sind für Verbraucher undurchsichtig", so der Sprecher des EU-Wettbewerbkomm Mario Monti. Die zeitgleich durchgeführten Razzien ziehen nicht automatisch ein förmliches Kartellverfahren nach sich. Falls es dazu kommen sollte, müssen die schwarzen Schafe hohe Bußgelder gewärtigen. Die Ermittlungen können sich über Jahre hinziehen. (de) …mehr

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