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Meldungen vom 12.09.2001

  • Terroranschläge in den USA: Finanzmärkte am Trudeln

    Die beispiellosen Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington haben auf den internationalen Finanzmärkten eine Schockwelle ausgelöst und mehren die Befürchtungen vor einer weltweiten Rezession. Panikverkäufe an Dollar−Beständen haben den Euro und den japanischen Yen gestärkt. Zu Panikverkäufen kam es aber auch auf den Aktienmärkten in Europa und Asien. Während die Wall Street in New York auch heute geschlossen bleibt, kritisierten Börsianer, dass der Handel in Fankfurt fortgesetzt wurde. "Es ist schon ein Witz: Der Handel wurde erst eingestellt, als die Deutsche Börse eine Bombendrohung erhalten hat", meinte ein Händler. Der Dax war nach Börsenschluss am Dienstag um 8,5 Prozent eingebrochen, konnte sich nach einem schwachen Start am Mittwoch zunächst auf 4.400 Punkte wieder leicht erholen, um dann wieder auf Talfahrt zu gehen. "Wir stellen uns auf einen heißen Mittwoch ein, denn schon bei dem kleinsten Pups reagieren einige Kunden panisch. Und hier kann man nun wirklich nicht von einem kleinen Pups sprechen", sagte ein Wertpapierhändler bei der Dresdner Bank bereits am Vortag. "Der Handel ist orientierungslos, eine klare Tendenz nicht zu erkennen", lautet der Kommentar eines Marktkenners dem Handelsblatt gegenüber. Solange die US−Börse geschlossen sei, werde die Nervosität bleiben. Hoch spekulativ nennt ein anderer Händler das Geschehen an der Frankfurter Börse. Zu den größten Gewinnern am Mittwoch früh gehörten SAP und Infineon. Im Aufwind befindet sich das Papier der Siemens−Tochter unter anderem auch durch Nachrichten über den möglichen Kauf der Chipsparte von Toshiba. Dennoch gibt die WGZ−Bank keine Entwarnung. Mittelfristig ändere sich nichts an der schlechten Lage bei Chip− und insbesondere Speicherherstellern. überkapazitäten hätten zu einem harten Verdrängungswettbewerb geführt. Und es bleibe daher bei der Empfehlung "Reduzieren". So lautet auch die Empfehlung der Commerzbank für Versicherer, deren Aktien nach einem Aufwärtstrend am Vormittag bald wieder ins Minus gerutscht sind. Marktbeobachtern zufolge kämen auf sie durch die Terroranschläge Schadensersatzansprüche von über zehn Milliarden Dollar zu. Betroffen sind vor allem die Rückversicherer wie die Münchner und Schweizer Rück. Während die Börsen in Europa sich in ihrem Schlingerkurs noch halbwegs fangen konnten, reagierte die in Tokio weiterhin mit Ohnmacht. Der Index des japanischen Nikkei war am Vortag um über sechs Prozent unter die 10.000−Punktemarke gerutscht und damit auf den Tiefststand seit 17 Jahren. ähnlich stark eingesackt ist anfangs auch der Hongkonger Hang−Seng−Index, konnte dann aber wieder ins Plus drehen. Von Kurseinbrüchen besonders betroffen sind die ohnehin schon schwer angeschlagenen Chipwerte und die Papiere von IT−Unternehmen, die stark von dem Handel mit den USA abhängen. Allein die Aktie von Sony ist im Handel am Mittwoch morgen um fünf Prozent auf 4.730 Yen eingebrochen. (kh) …mehr

  • Epson: Fünf Flachbettscanner mit Scharfblick

    Mit ihren neuen Geräten aus der Scanner−Serie Perfection will sich die Epson Deutschland GmbH endgültig aus der 600−dpi−Klasse verabschieden. Die Modelle "Perfection 1250“ und "Perfection 1650“ gibt es als Normalversion oder optional mit einem zusätzlichen Dia−Aufsatz für Kleinbilder. Dagegen umfasst das Modell "Perfection 2450 Photo“ die Durchlichteinheit serienmäßig. Diese bietet eine maximale Scan−Fläche von 4 x 9 Zoll und drei verschiedene Filmadapter. Der 2450er−Scanner kommt mit Firewire− und USB−2.0−Schnittstelle daher. Sein maximales Auflösungsvermögen beziffert der Hersteller mit 2.400 x 4.800 ppi.Neben dem Colour−Double−CCD−Sensor verfügen alle neuen Epson−Modelle über Micro−Step−Drive−Technik. Damit, verspricht der Hersteller, könnten selbst kleinste Vorlagen gestochen scharf und mit 48 Bit Farbtiefe eingelesen werden. Außerdem habe die neue Technik die Scan−Geschwindigkeit verbessert: Auf einen Farb−Scan mit 600 ppi müsse der Anwender nur 42 Sekunden warten, im Schwarzweiß−Modus dauere es eine halbe Minute. Der Perfection 2450 Photo ist ab Oktober für 929 Mark zu kaufen. Das 1250er Modell besitzt eine maximale Auflösung von 1.200 x 2.400 ppi. Wird mit dieser Einstellung eine DIN−A4−Farbseite eingescannt, vergehen 8,5 Minuten, für eine monochrome Seite gleicher Auflösung benötigt das Gerät knapp drei Minuten. Bei dieser Auflösung hat der Anwender die Möglichkeit, das Bild achtfach zu vergrößern. Der Perfection 1250 arbeitet mit einer externen Farbtiefe von 24 Bit. über ein USB−Interface tauscht er Daten mit dem PC aus. Der Preis liegt bei 269 Mark (319 Mark mit Dia−Aufsatz).Das leistungsmäßig mittlere Modell der neuen Geräte mit der Bezeichnung Perfection 1650 liefert eine Auflösung von 1.600 x 3.200 ppi. Auch bei der Farbtiefe, die Epson mit 42 Bit angibt, lässt dieser Scanner den 1250er hinter sich. Das Scannen einer DIN−A4−Seite dauert 65 Sekunden (monochrom) beziehungsweise 190 Sekunden (Farbe, be Male mit 1.600 ppi). Das Zoom−Intervall von 50 bis 200 Prozent ist in Ein−Prozent−Schritten gerastert. Der Preis beträgt 519 Mark (619 Mark mit Dia−Aufsatz). (de/tö) …mehr

  • NAI: Quellcode für PGP offen gelegt

    Entwickler können ab sofort den Quellcode des Software Development Kits von Pretty Good Privacy (PGPsdk) downladen, einsehen und prüfen. PGP gehört US−Softwerker Network Associates (NAI).NAI betont, dass es sich dazu entschlossen habe, da zum einen die US−Regierung jetzt die Exportbeschränkungen für kryptographische Quellcodes gelockert habe, zum andern das Unternehmen sein Engagement zeigen wolle, wie ernst es ihm sei, unabhängigen Experten "den Zugang zu den sensibelsten Bereichen unserer Sicherheitsprodukte" offen zu legen. Quelltexte des PGPsdk gibt es derzeit für Win32, Mac OS, Linux, Solaris, AIX und HP−U.(wl) …mehr

  • Angestellte verbreiten vertrauliche E-Mails

    Der Firmenrechner erfreut sich bei Angestellten großer Beliebtheit − auch für private Zwecke. 90 Prozent der Angestellten in amerikanischen Unternehmen verbringen nach eigenen Angaben mindestens eine halbe Stunde ihrer Arbeitszeit mit den Schreiben und Beantworten privater E−Mails. Das geht aus einer Studie der Marktforscher von NFO Indepth Interactive hervor, die gemeinsam mit Elron Software durchgeführt wurde. 45 Prozent der privaten E−Mail−Nutzer surfen weitere 30 Minuten privat im Web. (bv) …mehr

  • Entwarnung bei Sun: Alle Mitarbeiter haben überlebt

    Sun Microsystems atmet auf: Offenbar haben alle Mitarbeiter der New Yorker Niederlassung den Terrorangriff auf das World Trade Center überlebt. Die Büros des Herstellers befanden sich im 26. und 27. Stockwerk des südlichen Turms, bei voller Besetzung arbeiteten hier 300 Mitarbeiter. Vor einigen Stunden war noch nicht klar, wie viele von ihnen sich am Arbeitsplatz befanden, als das Flugzeug in das Gebäude stürzte. Die amerikanische Unternehmenszentrale gab jetzt Entwarnung: 200 Mitarbeiter hätten sich bereits im Büro befunden, alle hätten das Gebäude noch rechtzeitig vor dem Einsturz verlassen, so ein Sun-Sprecher. Nach ersten Schätzungen konnten sich alle Menschen, die sich nach dem Einschlag unterhalb des 33. Stockwerks befanden, retten. (mf) …mehr

  • Nach den Terroranschlägen: Tote, Verm, IT-Büros in den zerstörten Türmen

    Von unserem Nachrichtendienst " News Services" erhielten wir heute folgende Aufstellung über IT−Büros in den be gestern komplett zerstörten Türmen des "World Trade Center". In den 110 Stockwerken der zwei Türme arbeiteten täglich rund 50.000 Menschen. Turm 1 (Nord Turm) AT&T Corp., 51st Stockwerk. Avenir Inc., 78. Stockwerk. (Softwareentwickler)− Avesta Computer Services Ltd., 21. Stockwerk (IT− und Software—Beratungsfirma) Blue Sky Technologies Inc., 46. Stockwerk. Cheng Xiang Trading USA Inc., 22. Stockwerk. (unbestätigt) EMeritus Communications, 83. Stockwerk (unbestätigt) Global Crossing Holdings Ltd., 83. Stockwerk.(unbestätigt) Kanebo Information Systems Corp., 46. Stockwerk Martin Progressive LLC, 77. Stockwerk. (IT−Beratungsfirma) Meganet Management Consultants Inc., 46. Stockwerk. Network Plus Inc., 81. Stockwerk. Securant Technologies, 79. Stockwerk. Strategic Communications Inc., 46. Stockwerk Suggested Open System Inc., 46. Stockwerk The Beast Dot Com Inc., 80. Stockwerk. Tower 2 − South Tower Paging Network of New York, 14. Stockwerk Sun Microsystems Inc., 25. und 26. Stockwerk Die Angaben zu den vier Unternehmen, die mit dem Zusatz "(unbestätigt)" aufgelistet sind, stammen von der Nachrichtenagentur Associated Press. News Service konnte diese Angaben bislang nicht bestätigen. Konkrete Schreckensnachrichten kommen von Akamai Technologies und dem Netzwerker MRV Communications. Daniel C. Lewin, CEO von Akamai,starb ebenso wie Edmund Glazer, CFO von MRV, in einem der be Flugzeuge, die in die Türme des World Trade Centers gelenkt wurden. Der größte Mieter des World Trade Centers, die Investmentbank Morgan Stanley, gab bekannt, nur "begrenzte Informationen" über das Schicksal seiner rund 3.500 Mitarbeiter zu haben, die in insgesamt 25 Stockwerken des World Trade Centers Arbeitsplätze hatten.Siemens, Oracle und Compaq bestätigten mittlerweile, Mitarbeiter seien schwer verletzt worden oder es sei über ihren Verbleib nichts bekannt. Sun erklärte, keiner der rund 300 Mitarbeiter sei getötet oder verletzt worden.(wl) …mehr

  • Geplante HP-Compaq-Fusion schreckt Taiwans IT-Industrie auf

    Die angekündigte Fusion zwischen Hewlett−Packard und Compaq trifft die taiwanische IT−Industrie wie ein Schock. Denn be PC−Riesen gehören mit Auftragsvolumina in zweistelliger Milliardenhöhe zu den wichtigsten OEM− und ODM−Kunden (Original Design und Original Design Manufacturing) der Insel. Nachdem die einheimische Wirtschaft die Asienkrise halbwegs gut überstanden hatte, macht man sich dort seit mehr als einem halben Jahr zusehendst Sorgen, wie es angesichts des wachsenden Preisdrucks, schleppender Absatzzahlen und der zunehmenden Verlagerung der einheimischen Industrie nach China weitergehen soll. Obwohl der Mega−Merger voraussichtlich erst im Jahr 2004 abgeschlossen sein wird, beginnen sich viele der Auftragnehmer jetzt schon zu fragen, welchen von ihnen das neu entstehende Unternehmen den Vorzug geben wird. Industriebeobachter gehen davon aus, dass sich in Zukunft HP vorbehalten wird zu entsche, welche Komponenten wo eingekauft werden. Und das könnte einigen der Compaq−Partner schwer zu schaffen machen.Compaq hat seine Notebook−Orders erst unlängst auf die taiwanischen Unternehmen Inventec, Arima Computer und Quanta sowie auf die koreanische LG Electronis Inc. neu aufgeteilt. HP’s Labtops kommen hauptsächlich aus der Produktion von Compal und Quanta. Die wichtigsten Kontraktpartner für Compaqs PC−Produktion sind FIC (First International Computer), Abit Computer Corp., Hon Hai und Mitac. HP hingegen favorisiert bei seinen PC−Orders neben FIC nur Asustek sowie den Mischkonzern Tatung und bleibt diesen Unternehmen auch bei Motherboards treu, während Compaq Motherboards vor allem bei Gigabyte, Microstar (MSI), die Elitegroup und Abit ordert. (kh) …mehr

  • Nach dem Anschlag: Krisentelefone, Service-Nummern und Websites

    Nach dem ersten Schock des gestrigen Anschlages auf das Word Trade Center bemühen sich gerade zahlreiche Stellen, zumindest etwas Licht in das Chaos zu bringen. So gibt es Web−Adressen, wo besorgte Bürger nach Angehörigen suchen können, sowie diverse Krisentelefone und Info−Hotlines. Eine ständig aktualisierte Auswahl davon finden Sie hier:Krisentelefon der deutschen Botschaft: Die deutsche Botschaft in den Vereinigten Staaten ist unter den folgenden Telefonnummern zu erreichen: 001−202−4715528; 001−202−2984350; 001−202−4715527; 001−202−2984365. Krisentelefon des Auswärtigen Amtes: Das Auswärtige Amt in Berlin ist unter den folgenden Telefonnummern zu erreichen: 030−500046001 oder 01888−174600.Fluglinien: Bei der Lufthansa kann man unter der Telefonnummer 0800−1009499 Informationen über Flüge in die Vereinigten Staaten und nach Kanada erfragen. Eine Liste der stornierten und umgeleiteten Flüge gibt es auf der Lufthansa −Website. American Airlines ist unter der Nummer 069−50985070 für Anfragen zu erreichen.Forum für die Suche nach Angehörigen und Freunden: Die Schweizer Firma Kaufcom hat eine Website eingerichtet, wo Privatleute Suchanfragen posten können. Auf der Seite finden sich diverse Telefonnummern, zum Beispiel die der New Yorker Krankenhäuser.Liste der bislang bekannten Opfer: Der amerikanische Nachrichtensender CNN hat eine vorläufige Liste der Opfer des Attentates angelegt.(st) …mehr

  • Oracle kauft 3Cube

    Datenbänkler Oracle ist um ein Unternehmen reicher. Am 1. August wurde die auf Collaborative−Software spezialisierte, private kalifornische Firma 3Cube zu einem nicht genannten Preis übernommen. 3Cube, 1999 mit Venture−Geld gegründet, bietet Software für Internet− und −Intranet− Konferenzen an, darunter "Web Meeting Services". Laut Oracle wird diese Software in Oracles Konferenzsoftware "iMeeting" integriert werden. (wl) …mehr

  • Lernout Hauspie versucht sein Glück mit neuem Restrukturierungsplan

    Der unter Gläubigerschutz stehende Softwarekonzern Lernout&Hauspie hat beim belgischen Konkursgericht einen neuen Restrukturierungsplan vorgelegt. Im Juni diesen Jahres hatte das Gericht einen ersten Plan zurückgewiesen. Lernout Hauspie will das Kerngeschäft Spracherkennungs− und Sprachsyntheseprodukte zusammen mit 400 Mitarbeitern in eine neue Firma (vorläufiger Codename "Newco") überführen. Die US−Division Dictaphone soll ebenfalls in ein separates Unternehmen überführt werden. In der Folge müssten 200 Beschäftigte entlassen werden. Zur Finanzierung des Konzepts benötigt Lernout Hauspie 20 bis 25 Millionen Dollar. Ein Konsortium von fünf belgischen und deutschen Banken, denen Learnout Hauspie insgesamt 340 Millionen Dollar schuldet, soll 65 Prozent an Dictaphone erhalten, Newco soll zu 100 Prozent an die Kreditgeber gehen. Sobald der Restrukturierungsplan genehmigt ist, will Lernout Hauspie die Maßnahmen umsetzten. Die neuen Firmen haben Chancen, bald Käufer zu finden. Das Unternehmen gab bekannt bereits zwei Angebot namhafter Vertreter aus der Softwarebranche erhalten zu haben. Die ät der Interessenten wollte Firmenchef Phillippe Bodson nicht nennen. Sollte es jedoch bis Oktober 2001 zu keinem Vertragsabschluss kommen, will er Konkurs anmelden, denn dann gehen dem Konzern die Geldmittel aus. Ob das Kerngeschäft von Lernout Hauspie überlebt oder nicht, spielt für die Aktionäre allerdings schon jetzt keine Rolle mehr. Sie werden auf jeden Fall auf ihr Geld verzichten müssen. Sowohl nach US− als auch nach belgischen Konkursgericht werden zuerst die Kreditgeber entlohnt. "Wenn von der Konkursmasse nicht genug übrig bleibt, um die Schulden zu bezahlen, dann reicht es auch nicht für die Aktionäre. In dieser Situation sind wir jetzt. Daran kann ich nichts ändern", bedauert Bodson. (ce) …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner Heft 36/2001

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,in der neuen ComputerPartner lesen Sie unter anderem:+++ Nach dem SchockZweifel bei VertriebspartnernHP/Compaq−übernahme unter Beschuss+++ Mehr AggressivitätDas Feindbild des neuer Sun−Chefs Wilke+++ Kassenschlager CAD/CAMMarktforscher: Gute Aussichten für IT−Händler+++ Radikaler Sparkus bei ActebisA wird aufgelöst und bei Peacock integriert +++ Thema der Woche: IT−Sicherheit +++ COS AG: Umsatzplus bei sinkendem ProfitMit besten Wünschen für die WocheIhre ComputerPartner−Redaktion(wl) …mehr

  • Merrill Lynch-Umfrage: Die Firmen sitzen auf ihrem Geld

    Düster ist das Fazit, das die amerikanische Investment-Bank Merrill Lynch aus ihrer neuesten "Tech-Strat"-Umfrage gezogen hat: Demnach bestehe kaum mehr Zweifel daran, dass man es mit einer globalen IT-Rezession zu tun habe. Bei der Umfrage wurden insgesamt 65 CIOs (Chief Information Officer), davon 50 aus amerikanischen und 15 aus europäischen Firmen, nach ihren Investitionsplänen für die nahe Zukunft befragt. Insgesamt sind die IT-Budgets bei den befragten Firmen in diesem Jahr nur um 2,6 Prozent höher als im Vorjahr, die Analysten hatte zuvor mit einem neunprozentigen Wachstum gerechnet. Aussicht auf eine Besserung zum Jahresende hin besteht der Umfrage zufolge kaum: Denn die Hälfte der Firmen will ihr Budget bis zum Jahresende nicht voll ausschöpfen, 40 Prozent der Unternehmen rechnen sogar mit weiteren Einsparungen. Erst im zweiten Quartal des nächsten Jahres rechnen die meisten Unternehmen wieder mit steigenden Ausgaben, Merrill Lynch rechnet für das nächste Jahr mit einem Anstieg der IT-Investitionen um 4,6 Prozent gegenüber diesem Jahr. (st) …mehr

  • Happy Hacker: 20 Jahre Chaos Computer Club

    Am 12. September 1981 wurde der Chaos Computer Club (CCC) am Tisch der Kommune 1 in den Redaktionsräumen der Berliner Tageszeitung taz gegründet. Nun, anlässlich des 20jährigen Jubiläums, präsentiert sich der CCC in seiner Gründungsstadt Berlin mit einer Ausstellung in der Congresshalle am Alexanderplatz. Wau Holland, Gründungsmitglied des CCC, hat allerdings den runden Geburtstag nicht mehr erlebt. Er starb im August im Alter von 49 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Berühmt wurde der CCC 1984: Club−Mitglieder hatten eine Sicherheitslücke beim Bildschirmtext−System (Btx) der Deutschen Bundespost aufgespürt. Und zum Beweis erleichterte der CCC die Hamburger Sparkasse um 135.000 Mark. Dennoch hat der Hackerclub in Deutschland keinen allzu schlechten Ruf. Das liegt vor allem an der regen öffentlichkeitsarbeit. Der CCC warnte zum Beispiel als erster vor Computerviren und trojanischen Pferden. (bv) …mehr

  • Gartner: Apples Produktstrategie übertrumpft die der Wintel-Anbieter

    Seitdem Apples "Imac" das Licht des Marktes erblickt hat, trommelt der kalifornische Computerbauer, er allein habe die geeigneten Multimedia−Maschinen für Heimbenutzer und Schulen. Aus der Riege der Wintel−Anbieter kommen zwar zaghaft formulierte gegenteilige Beteuerungen, doch so richtig laut musste diese bisher nicht die Marketingmaschine ankurbeln. Denn für sie allein spricht die Macht des Faktischen: Software, Spiele und ungezählte Bearbeitungs− und Schnittstellenwerkzeuge für den Heimv−, −foto− und −spiele−Benutzer, Marke Wintel, zeigen doch deutlich, wo die Hersteller von Unterhaltungselektronik und Heim−PC−Produkten ihre realen Gewinnchancen ansiedeln. Falsch ruft nun Marktforscher Gartner der gewinnsüchtigen Meute zu. Nicht ihr, sondern Apple habe mittlerweile zu einer profitablen Produktstrategie gefunden. Warum? Weil Apples Strategie den multimediasüchtigen Anwender zwinge, seinen Computer in kurzen Abständen nach− beziehungsweise aufzurüsten. Immer neue rechenintensive Anwendungen, die ruckfrei und ohne lähmende Verarbeitungspausen abgespielt werden wollen, sorgten dafür. Die Wintel−Fraktion hingegen kämpfe laut dem Marktforscher mit einer für sie unerfreulichen Veränderung des "durchschnittliche Lebenszyklus eines gewerblich genutzten PCs". Derzeit wird dieser im Schnitt drei Jahre eingesetzt, dann entsorgt. Doch es könnten schon bald vier Jahre werden. Denn zum einen steht mittlerweile für jegliche Büro− und Spieleanwendung genügend Rechenpower zur Verfügung. Zweitens seien mittlerweile viele Firmennetze darauf ausgelegt, über Browser in den firmeneigenen Softwarebeständen suchen zu können und diese dann über entsprechende Applikationsserver aufrufen zu können. So zieht Gartner den Schluss: Da die PC−eigene Rechenleistung zunehmend weniger ins Gewicht falle, gäbe es für Anwender und Unternehmen immer weniger Grund, den Wintel−PC nachzurüsten. Nun muss diese Botschaft lediglich von Hersteller Apple bei Third−Party−Anbietern publik gemacht werden, um diese in den Sechs−Prozent−Markt zu lotsen. So groß ist derzeit Apples Anteil am weltweiten PC−Markt...(wl) …mehr

  • Microsoft gegen Palm auf der DEMOmobile 2001 in Californien

    Auf der von 6. bis 7. September veranstalteten DEMOmobile 2001−Konferenz in La Jolla, Californien war eines der Haupt−Diskussionsthemen der Krieg zwischen den be PDA−Betriebssystemen Microsoft−Pocket−PC und Palm OS. Während bei der letztjährigen Veranstaltung fast jeder Hersteller Palm OS−basierende Produkte vorstellte, stieg dieses Jahr die Zahl der Aussteller, die Ihre Produkte mit der Microsoft−Plattform präsentierten sehr stark an.Die gleichen Personen, die Microsoft auf der DEMOmobile favorisierten sagten jedoch auch, dass der Kampf zwischen den be Giganten noch nicht zu Ende sei. "Palm wird noch eine Menge zu tun haben", bemerkte Ronald Spears, Pres und Chief Executive Officer der Vaultus Inc., die auf dem Kongress mit einem IPaq ihre Wireless−Enterprise−Software ins rechte Licht rückte. Palm’s kürzliche Akquisition des Betriebssystem−Anbieters BE Inc. ComputerPartner berichtete ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Bleibt für den PDA−Riesen zu hoffen, dass er es nicht − wie manch anderer vor ihm − versäumt, sich den Marktanforderungen anzupassen.(bw) …mehr

  • Der Letzte macht das Licht aus: Gateways europäische Niederlassungen geschlossen

    Der angeschlagene US−Computerhersteller Gateway hat seinen Plan, die europäischen Niederlassungen in Irland, Großbritannien und Zypern zu schließen, genau 30 Tage nach der Ankündigung in die Tat umgesetzt, und damit die gesetzlich vorgeschriebene Frist für Beratungen auf den Tag genau eingehalten. Seit Sonntag sind die Gateway−Lager in Europa, im Mittleren Osten und Afrika geschlossen. Nur in Frankreich dauern die Verhandlungen über das Einstellen Geschäftsbetriebes noch an.Somit sind allein in Europa 1.120 Stellen dem Rotstift zum Opfer gefallen, davon 900 in Irland und 185 in Großbritannien. In Zypern, der Zentrale für Südost−Europa, den mittleren Osten und Afrika, verlieren 35 Mitarbeiter ihren Job. Der PC−Direktanbieter setzt die Kosten für den Ausstieg auf rund 200 Millionen Dollar an. Das sind rund 42 Prozent der 475 Millionen Dollar, die Gateway im laufenden Quartal für eine Restrukturierung seines Geschäftes aufwenden will.(go) …mehr

  • Frontrange löst sich von Microsoft

    Unter den Codenamen "Fusion" entwickelt der CRM−Spezialist Frontrange derzeit eine Systemarchitektur, die zwar auf Microsoft Web−Services Dotnet aufsetzen wird, aber künftig nicht nur Microsofts Datenbank SQL unterstützt, sondern auch die anderer Hersteller wie IBM, Oracle, Informix oder Sybase. "Die neue Architektur wird nichts enthalten, was die Anbindung anderer Software behindert", erklärt Dana Buys, CEO bei Frontrange. Die bisherigen Applikationen gehen in eine CRM−Suite ein, die der Software−Hersteller gerade unter den Arbeitstitel Orion entwickelt. Die System−Architektur Fusion und die CRM−Suite Orion sollen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres verfügbar sein. Mehr über den Strategiewechsel von Frontrange sowie dessen neue Allianzen und Produkte lesen in der neuen ComputerPartner−Ausgabe 36. (hei) …mehr

  • Quartalsabschluss bei m+s: Restrukturierung im Plan

    Die M+S Elektronik AG hat ihr erstes Quartal seit der begonnenen Restrukturierung abgeschlossen: Das Unternehmen meldet für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 (31. Juli) einen Nettoverlust von 7 Millionen Euro (1,4 Millionen im Vorjahresquartal) und einen Vorsteuerverlust in Höhe von 8,6 Millionen Euro (1,7 im Vorjahresquartal). Gleichzeitig stieg der Umsatz von 118 auf 149,5 Millionen Euro. Das Ergebnis deckt sich mit den Prognosen, die das Unternehmen auf seiner Bilanzpressekonferenz am 26. Juli abgegeben hatte.Die Umstrukturierung ist derweil in vollem Gange: 100 von 330 Mitarbeitern seien bereits entlassen worden. Noch in diesem Jahr rechnet das Unternehmen mit Einsparungen in Höhe von zehn Millionen Euro, bis zum Geschäftsjahr 2003/2004 sollen jährlich 70 Millionen Euro gespart werden. Mit einer Belebung des Marktes rechnet der IT−Dienstleister frühestens gegen Ende dieses Jahres, entsprechend verhalten sind denn auch die Umsatzprognosen für das gesamte Geschäftsjahr: 610 Millionen Euro sind geplant, im letzten Geschäftsjahr waren es noch 668 Millionen.(st) …mehr

  • Angst vor Datenklau: Fast jeder zweite PC-Nutzer verzichtet aufs Surfen im Web

    45 Prozent der deutschen PC−Nutzer haben Angst vor einem M mit ihren persönlichen Daten und verzichten daher lieber aufs Surfen im WWW. Nur 25 Prozent der PC−Nutzer fühlen sich ausreichend informiert, wie sie ihre Daten bei der Internetnutzung schützen können. Das ergab eine Studie, die die Forschungsabteilung der British American Tobacco unter dem Titel "Der gläserne Konsument" auf Grundlage einer Befragung von 2.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren am Dienstag in Hamburg veröffentlicht hat. Beruflich nutzen 22 Prozent der Befragten einen PC, privat 34 Prozent. 12 Prozent haben in der Firma Zugang zum Internet, 17 Prozent zu Hause. Die Verfügbarkeit von PC und Internet sagt aber noch lange nichts über die Nutzungsintensität aus. Denn nur 25 Prozent der Befragten schalten ihren PC daheim mindestens einmal pro Woche ein, regelmäßig ins Internet schauen trotz wachsender Tendenz nur elf Prozent der Bundesbürger; 1996 waren es gerade mal zwei Prozent, 1998 drei Prozent und im Jahr 2000 acht Prozent. (kh) …mehr

  • USA macht Kopierschutz zum Gesetz

    Die USA will den Kopierschutz bei PCs und Geräten der Consumer-Elektronik gesetzlich vorschreiben. Das berichtet das Online-Magazin Wired. Bereits im Herbst soll der erste Gesetzentwurf, der "Security Systems Standards and Certification Act (SSSCA) eingebracht werden. Demnach verstößt in den USA zukünftig gegen das Gesetz, wer Computerausrüstung herstellt oder verkauft, die keine zertifizierte Kopierschutztechnik enthält. Erfasst werden sollen alle Arten von digitalem Inhalt, wie zum Beispiel Musik, E-Books und V. Zahlreiche Hersteller bauen bereits Kopierschutztechnik in die Geräte ein. (bv) …mehr

  • Trauer und Bestürzung

    Fassungslos stehen wir vor dem Le, das die Terroranschläge in den USA ausgelöst haben. Unser Mitgefühl und unsere Solät gelten allen amerikanischen Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere den Kolleginnen und Kollegen unserer Muttergesellschaft, der International Data Group (), ihren Familien und Freunden. Wir verurteilen zutiefst diese verbrecherischen Angriffe auf unschuldige Menschen und die Zerstörung unserer gesellschaftlichen Freiheit.Vorstand der Communication Verlag AG, Geschäftsführung und alle Mitarbeiter …mehr

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