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Meldungen vom 21.09.2001

  • Neuer Digitalfernseh-Standard MHP in Deutschland

    Die Multimedia Home Platform (MHP) ist der neue Standard für das Digitalfernsehen in Deutschland. Darauf haben sich die Kirchgruppe, ARD, ZDF, RTL sowie die Landesmedienanstalten geeinigt. Die neue Technik, die zügig eingeführt werden soll, verspricht eine weitgehende Standardisierung der Settop-Boxen. Bereits Mitte nächsten Jahres sollen erste MHP-Dienste angeboten werden. In einigen Jahren soll das digitale TV das bisherige analoge Fernsehen in Deutschland vollständig ablösen.  …mehr

  • AMD macht Pentium 4 Konkurrenz: Noch dieses Quartal kommt der "Palomino"

    Der kalifornische Chip−Hersteller AMD wird noch in diesem Quartal mit der Auslieferung seines Palomino−basierten Athlon−Prozessors mit 1,5 GHz beginnen. Nach Ansicht von Kevin Krewell, Senior−Analyst bei Micro Design Resources, wird der Athlon 1,5 eine echte Konkurrenz zum Pentium 4 mit 1,9 bis 2 GHz von Intel sein.Der neue Prozessor basiert auf der verbesserten Palomino−Architektur, obwohl er noch mit 0,18−Micron−Technologie produziert wird. Im ersten Quartal des nächsten Jahres soll er aber laut AMD auf 0,13−Micron umgestellt werden, so dass der Palomino nach Analystenberechnung nur sechs bis neun Monate auf dem Markt sein wird.(go) …mehr

  • Internet-Wurm Nimda: rund 130.000 Rechner infiziert

    Lediglich bis zu 130.000 Computer und Webserver sind nach Ansicht von Experten bislang von dem Internet−Wurm Nimda lahmgelegt worden. Wie Netzwerk−Monotoring−Anbieter berichten, habe sich die Geschwindigkeit, mit welcher der Wurm Microsoft−Server und mit "Outlock" beziehungsweise "Internet Explorer" arbeitende PCs befiel, deutlich verlangsamt. Patches und Signatur−Updates sind mittlerweile von diversen Antiviren−Hersteller und Microsoft auf einer eigenen Nimda−Webseite erhältlich. So erklärte beispielsweise Netzwerker Matrix, seinen Messergebn zufolge seien rund 2,5 Prozent der annähernd 1.300 Web−Seiten befallen worden, die das Unternehmen überwacht. Internet Traffic Report. berichtet, diverse Web−Seiten seien deutlich langsamer geworden. Antiviren−Anbieter Network Associates (NAI) erklärte, die Attacken von Nimda seien deshalb unter der anfänglichen Erwartung geblieben, da mittlerweile zahlreiche Windows−Administratoren, leüft durch den Wurm Code Red die empfohlenen Patches installiert hätten. (wl) …mehr

  • IBM kündigt 130 Lotus-Mitarbeitern und stellt Websphere 5.1 vor

    Unhöflicherweise ohne die Mitarbeiter zuvor wenigstens informiert zu haben, hat IBM 130 US−Mitarbeitern der Software−Einheit Lotus gekündigt. Am Freitag letzter Woche seien die Mitarbeiter informiert worden; jetzt könnten sie sich auf die Suche nach einer neuen Position innerhalb IBMs machen. 30 Tage stehen ihnen dafür zur Verfügung.Lotus, 1995 von IBM gekauft, wurde im Juli definitiv als eigene Company eliminiert. Seitdem rangiert sie als eigene, mit Marketing− und Vertriebsleuten agierende Software−Unit im viersäuligen Software−Konglomerat Big Blue. Lediglich der Name "Lotus" ist von dem einstigen Groupware−Pionier übrig geblieben.Mitteilsamer zeigte sich IBM in Sachen Websphere. Es teilte mit, die Version 5.1 des "Websphere Commerce Business Edition" sei nun käuflich erwerbbar. Die Web−Transkationssoftware beinhalte nun Bestandsverwaltung, Supply−Chain−Management und Realtime−Bearbeitung, unterstützt werden die Protokolle HTML (Hypertext Markup Language), XML (Extensible Markup Language), WML (Wireless Markup Language) und Enterprise−Javabeans.Websphere wird zusammen mit dem Websphere−Application−Server und der hauseigenen Datenbank "DB2" sowie den Lozus−Produkten Quickplace und Sametime für den Einstiegspreis von 125.000 Dollar ausgeliefert. Der Preis richtet sich nach der Zahl der eingesetzten Server−Prozessor. Bei Mehrprozessor−Umgebungen gibt es Rabatte.(wl) …mehr

  • Palm: Mit Highend-Ausstattung in den Einsteigermarkt

    Palm hat soeben ein neues Handheld-Modell vorgestellt, das "M125". Dabei handelt es sich um ein Gerät für den Einsteigermarkt, allerdings mit Highend-Ausstattung: Es ist das erste der "m100"-Serie, das den 33-Megahertz Drangonball-Prozessor von Motorola eingebaut hat. Der "m125" läuft mit dem Betriebssystem Palm OS 4.0, hat 8 Megabyte Arbeitsspeicher und verfügt über einen SD (Secure Digital)- und einen Multi-Media-Card-Steckplatz sowie eine USB-Cradle. Erhältlich ist er ab sofort für zirka 630 Mark. (st) …mehr

  • Auch für Computer-Bauteile gilt das Rückgaberecht

    Ein erstes Richtung weisendes Urteil zum zweiwöchigen W der Verbraucher im neuen Fernabsatzgesetz fällte das Oberlandgericht Dresden. Es untersagte einem Versender von Computer−Bauteilen in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen Komponenten wie RAM−Module, Motherboards und Speichermedien vom garantierten Rückgaberecht auszunehmen. Der Versender hatte die Ausnahme damit begründet, dass die Bauteile Waren im Sinne des § 3 Absatz 2 Nummer 1 Fernabfrage−Gesetz sind, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zur Rücksendung geeignet sind. Das Mitte 2000 in Kraft getretene Fernabfragegesetz räumt Käufern ein, ohne Angabe von Gründen, jede per Mailorder, Telefon oder Internet bestellte Ware innerhalb 14 Tage zurück geben zu können. Als klar definierte Ausnahmen benennt der Gesetzgeber entsiegelte CDs, V− oder Audioaufzeichnungen, Zeitschriften und alle ersteigerten Waren. Das OLG erkannte die Argumentation des Klägers nicht an. Im Urteil he es "Es ist nicht ersichtlich, warum die Rücksendung der genannten Gegenstände ihrer Art nach nicht möglich sein sollte. Durch den Versand selbst werden sie nicht unbrauchbar. Vielmehr kann man sie unendlich oft hin− und herschicken, ohne dass sie ­ außer durch bloßen Zeitablauf­ an Wert verlieren oder unbrauchbar werden". Der Versender hatte genau diesen Wertverlust reklamiert. Das Oberlandgericht Dresden hat einen Streitwert von 20.000 Mark festgelegt, womit eine Revision vor dem Bundesgerichtshof ausgeschlossen ist. (ce) …mehr

  • Hewlett-Packard muss nun doch Verkaufszahlen von CD-Brennern nennen

    Hewlett−Packard muss wohl doch die genauen Stückzahlen aller in Deutschland verkauften CD−Brenner bekannt geben. Das Oberlandgericht Stuttgart hatte dies im Verfahren um pauschale Urheberrechtsabgabe auf CD−Brenner bereits am 21. Juni entschieden, woraufhin Hewlett−Packard Rechtsmittel einlegte. Diese Berufung hat das Oberlandgericht Stuttgart jetzt aus prozessualen Gründen verworfen. Das Gericht entschied dies auf Grundlage des § 511a der Zivilprozeßordnung, wonach der Beschwerdewert einer Berufung mindestens 1.500 Markt betragen muss. Das Gericht schätzt die Kosten der Bekanntgabe jedoch auf lediglich 500 Mark. Hewlett−Packard sieht eine Auskunft, wie viele CD−Brenner seit dem 1. Februar 1998 verkauft wurden, nur gerechtfertigt, wenn das Unternehmen dazu verpflichtet wäre, pauschale Abgaben auf CD−Brenner zu bezahlen. In dieser Sache ist allerdings noch kein endgültiger Richterspruch gefällt. Sollte das Oberlandgericht im weiteren Verlauf des Verfahrens HP dazu verurteilen, Urheberrechtsabgaben auf CD−Brenner zu bezahlen, so hat das Unternehmen weiterhin alle Möglichkeiten, dieses Urteil im Wege der Berufung überprüfen zu lassen. Hans−Jochen Lückefett, Mitglied der Geschäftsführung bei HP sagte hierzu: "Das Internet hat nur dann eine wirtschaftlich tragfähige Grundlage, wenn die angebotenen Dienstleistungen vergütet werden. Nahezu täglich hören wir von Online−Medien, Verlagen und Plattenlabels, die ihr bisher kostenloses Angebot nur noch gegen Bezahlung und mit Kopierschutz zur Verfügung stellen. Damit werden pauschale Urheberrechtsabgaben überflüssig". (ce) …mehr

  • Exact-Szymaniak: Drohgebärden gegenüber den Händlern

    Mit harten Bandagen kämpft Szymaniak, Hersteller von kaufmännischer Standardsoftware, derzeit um seine Kundenbasis. So schrieb die Exact−Tochter ihren Partnern ein Rundschreiben, das der ComputerPartner−Redaktion vorliegt, In dem Schreiben ist die Rede von einer "gezielten Kampagne gegen unser Haus und gegen die ProSoftware", die es zu bekämpfen gelte. Um "wieder eine neue Vertrauensbasis zu schaffen", wie es in dem Brief heißt, sollen sich die Händler schriftlich mit einem Wettbewerbsverbot einverstanden erklären. Das untersagt den Szymanik−Partnern, ihren Kunden "direkt oder indirekt" Angebote zum Wechsel auf ein Konkurrenzprodukt zu machen oder "aufgrund eines Kundenwunsches" in Verhandlungen über den Wechsel zu einem Konkurrenzprodukt einzutreten. Bei Zuw droht das Unternehmen mit der fristlosen Kündigung der bestehenden Betreuungs− und Pflegevertragsbeziehungen, sowie mit einer Vertragsstrafe in "Höhe des fünffachen Jahresbetreuungs/Pflegeentgelts".Eine Branchenkennerin wertet die Maßnahme als Versuch, die verunsicherte Händlerschaft wieder auf Kurs zu bringen: Denn nach einer früheren Ankündigung von Szymaniak, die ProSoftware einzustampfen, hatten sich einige von ihnen nach Konkurrenzprodukten für ihre Kunden umgeschaut. Wie aus dem Schreiben hervorgeht erwartet Exact Szymaniak von den Partnern jetzt, dass sie statt dessen erfolgreich die neue Software "Exact Pro" vertreiben sollen. (st) …mehr

  • Entlassungen bei 3Com und miserable Quartalszahlen

    Der angeschlagene Netzwerk−Ausrüster 3com wird 1.000 Mitarbeiter mehr entlassen als angekündigt. Insgesamt baute das Unternehmen weltweit 6.000 Jobs seit November vergangenen Jahres ab, damit halbierte 3com seine Belegschaft im Vergleich zum letzten Jahr. Die vorgelegten Unternehmenszahlen für das am 31. August geendete erste Quartal des Fiskaljahres 2002 macht deutlich warum: 232,4 Millionen Dollar Verlust weist 3com aus, nahezu viermal so viel wie Vorjahreszeitraum. Da betrug der Fehlbetrag 59,2 Millionen Dollar. Der Umsatz brach von 933,8 Millionen Dollar auf 389,6 Millionen Dollar ein. Die Umsätze im vierten Quartals des vergangenen Fiskaljahres betrugen 468 Millionen Dollar. Rund 214 Millionen Dollar setzte 3Com in Amerika (USA und Kanada) um, 108 Millionen Dollar in Europa. Den Rest steuerte der asiatisch−pazifische Raum bei. Als Konsequenz daraus stieg das Unternehmen bereits aus mehreren Geschäftsfeldern aus, darunter Internet Appliances und Breitband−Modems für Consumer. Aber auch das Geschäft mit den verbleibenden Unternehmensbereichen Internet Access Equipment, Network−Switches und Netzwerk−Karten war im ersten Quartal des Fiskaljahres schwach. Trotzdem erkläret CEO Bruce Claflin, man habe "einige ermutigende Zeichen" für eine Verbesserung der künftigen Unternehmenszahlen ausgemacht. Claflin nannte wenig überraschend eine verbesserte Kostenstruktur, vor allem bei Personal und Herstellung. Im übrigen wolle der Netzwerker im vierten Fiskalquartal wieder schwarze Zahlen schreiben. Wie? Indem die Kosten weiter deutlich verringert werden. Ob 3Com damit in die derzeit geschätzte Richtung "fabless company", also lediglich Entwicklungs− und Verkaufsfirma marschiere, blieb offen. (hei/wl) …mehr

  • Bonus auf Altgeräte bei Tandberg Data

    Quasi mit einem vorgezogenen Nikolaus will die Tandberg Data GmbH Fachhändlern eine Freude machen: Altgeräte werden bis zum 31. Dezember 2001 beim Kauf eines neuen Streamers oder Autoloaders angerechnet. Die Marketing−Aktion des Herstellers ist dreistufig aufgebaut. So bekommt der Fachhändler beim Neukauf eines "SLR7/60/100" 75 Euro, wenn er ein altes DDS−, Tandberg−Travan−, Panther−Mini− oder SLR−Laufwerk an Tandberg Data zurückgibt. Gar 300 Euro sind beim Update von einem "DLT4000/7000/8000" auf ein "Super−DLT−Laufwerk" drin. Wer einen gebrauchten SLR−Streamer gegen einen Autoloader der Serie "SLR60" oder "100" eintauscht, erhält 500 Euro. Einzige Bedingung: Das Neugerät muss über einen autorisierten Distributor oder Systemintegrator von Tandberg Data bezogen werden. (mm) …mehr

  • Computermäuse: zu groß für Kinderhände?

    Für die Humanbiologin Inge Schröder steht fest: Normale Computermäuse können Kindern gesundheitlich schaden. Die für Erwachsene gebauten Mäuse seien für Kinderhände viel zu groß, sagte Schröder in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Die Mäuse könnten Verkrampfungen und Schmerzen auslösen; sogar die typischen Computerkrankheiten wie das RSI−Syndrom gefährdeten oft an Computern spielende Kinder. In Deutschland gibt es laut Schröder noch keine kindergerechten Mäuse in Ladengeschäften zu kaufen. Die Biologin hatte zusammen mit einer Diplomandin 130 Kindergarten− und Grundschulkinder beim Umgang mit einer normalen und mit einer extra entwickelten Kindermaus untersucht. "Die Haltung der Kinder unterschied sich bei den be Mäusen dramatisch", erklärte Schröder. So blieben Arme und Schultern der Kinder die ganze Zeit angespannt: "Das Handgelenk der Kinder liegt auf der Maus auf, sie können sich nicht abstützen", stellte Schröder fest. Mit einer kleineren Kindermaus konnten die Jungen und Mädchen Handgelenk und Unterarm entspannt auf dem Tisch ablegen. "Für Kinder liegen Langzeitdaten noch nicht vor", räumte Schröder ein.Kindergerechte Mäuse sind jedoch über das Internet ab zirka 45 Mark zu beziehen, zum Beispiel über pc−mouse und Emporium.(wl) …mehr

  • Atos mit deutlich verbesserten schwarzen Zahlen

    Mit 1,518 (Vorjahreszeitraum: 1,402) Milliarden Euro Umsatz und 67,3 (28.5) Millionen Euro Nettogewinn zeigen die Halbjahreszahlen 2001 (stichtag: 30. Juni), die der französische IT−Dienstleister Atos Origin SA jetzt vorlegte, eine deutliches Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris macht erfolgreiche Kostensenkungen und die fast abgeschlossen Fusion mit Origin, die Anfang November 2000 erfolgte fü+r die Ergebn geltend.Vorstandsvorsitzender Bernard Bourigeaud erklärte, jetzt müsse das Unternehmen für weiteres Wachstum sorgen. Dafür werden Account−Managements und das CRM−Team ausgebaut; ferner konzentriere man sich auf das Kerngeschäft, das aus IT− und E−Business−Lösungen sowie dem Betrieb von Daten−Centern besteht. In Deutschland unterhält Atos diverse Niederlassungen, unter anderem in Hamburg, Berlin, Stuttgart und Nürnberg. Das Unternehmen beschäftigt hierzulande zirka 1.800 Mitarbeiter; der Umsatz betrug im letzten Jahr etwas mehr als 225 Millionen Euro.(wl) …mehr

  • Farbvisitenkartenscanner von Corex

    Der Farbvisitenkartenscanner "Cardscan Executive 600c/V6" von Corex ist in der Lage, farbige Visitenkarten einzulesen. Dabei bietet er eine Scangeschwindigkeit von zwei bis drei Sekunden pro Karte. Nach dem Einlesen der Visitenkarte werden die Adressdaten selbständig in die richtigen Felder einer Adress−Datenbank eingefügt und auf dem Bildschirm angezeigt. Anschließend lassen sich manuelle Korrekturen an den Adressdaten vornehmen. Eine Datensynchronisation kann mit Outlook oder PDA´s erfolgen. Zum Lieferumfang gehört neben einem USB−Kabel die entsprechende Software. Erhältlich ist der Visitenkartenscanner bei der Papyrus Software−Entwicklung GmbH. Preis: etwa 750 Mark. (kat) …mehr

  • Avnet hebt neue Business-Unit aus der Taufe

    Storage, Network und Security sind die Arbeitsfelder der neuen Business−Unit, die die Avnet Applied Computing GmbH (AAC) Anfang September ins Leben gerufen hat. Das Unternehmen betont, dass es mit der Bündelung der Bereiche Storage−Management, Communication und "Eizo E−Client" neue Wachstumsfelder besetzen und diese künftig projektorientiert bearbeiten wolle und sich dabei bewusst auf wenige Hersteller beschränke."Eine enge Kooperation mit den Herstellern sowie die Einbeziehung des Endkunden in die unterschiedlichsten Vertriebsaktivitäten sind dabei unerlässlich", so Gerhard Hundt, Geschäftsführer der AAC Deutschland, der das 10−köpfige Team des neuen Geschäftsbereiches leitet. "Gerade in Zeiten, in denen das allgemeine PC−Geschäft sehr schwierig ist, wollen wir in ein neues Geschäftsfeld einsteigen beziehungsweise dieses ausbauen, in dem größere Wachstumsraten zu erwarten sind. Damit werden wir Umsatzwachstum erreichen und Arbeitsplätze für die Zukunft sichern", gibt sich Hundt professionell optimistisch.(mm) …mehr

  • Papierähnliche Displays für mobile Arbeiter

    Die Entwicklung flexibler Transistoren hat sich die amerikanische Firma E−Ink zur Aufgabe gemacht. In Planung sind nach Angaben der Firma ein papierähnliche Displays. "Unsere endgültige Vision nennen wir Radio Paper", erklärte Forschungsdirektor Michael McCreary. Damit meint er ein lesbares Display, das wie ein Zeitschrift anmutet und Nachrichten, Bilder und Grafiken drahtlos empfängt. Binnen der nächsten drei bis fünf Jahre soll ein marktreifes Produkt entwickelt werden. Parallel dazu, mit der Aussicht, in den nächsten zwölf Monaten eine fertige Lösung zu haben, will E−Ink Silizium−Transistoren auf einer flexiblen Trägerschicht namens "Silicon−on−flex" entwickeln. Sie sollen in PDAs eingesetzt werden und für bessere Lesbarkeit bei deutlich geringerem Stromverbrauch sorgen. E−Ink, beheimatet in Cambr, Massachusetts, ist eine Capital−Venture−Firma. 1997 gegründet, wird die Firma unter anderem von Philips und Lucent finanziert. Letztere Firma stellt zudem Techniken zur Verfügung, mit denen flexible Transistoren entwickelt werden können. Derzeit arbeitet E−Ink an Displays, die mit Hilfe elektronisch gesteuerter, flüssiger Tinte in der Lage sind, beliebige Informationen auf Displays darzustellen. Solche Displays kommen unter andrem bei Kiosksystemen zum Einsatz.(wl) …mehr

  • Computec: Klage gegen Axel Springer Verlag

    Der Computerspiele−Verlag Computec Media AG hat beim Landgericht München eine Klage gegen den Axel Springer Verlageingereicht. Gegenstand der Klage ist die nach Computecs−Auffassung "wettbewerbs− und sittenw Kopplung von Zeitschriften mit kompletten Spielen". Der Verlag, so der Spielehersteller, vertreibt in dem Magazin Computerbild Vollversionen von Computerspielen für knapp fünf Mark, während die Spiele im Handel bis zu 100 Mark kosten. Damit würden Kunden "in übertriebener Weise angelockt". Nach Ansicht Computecs stehe nicht das Magazin an sich im Vordergrund, sondern die Beigaben. (kat) …mehr

  • Wird der Taifun in Taiwan die Speicherpreise nach oben treiben?

    Der Taifun "Nari", benannt nach einer koreanischen Blume, nahm sich Zeit. Mit nur 2,4 Meilen pro Stunde und Windstärken von mäßigen 40 Meilen pro Stunde zog er am Montag und Dienstag 36 Stunden lang über den Nordhälfte Taiwans hinweg. Doch er brachte unvorstellbare Regenmassen mit sich, die über 80 Tote forderten. U−Bahnlinien mussten gesperrt werden, und wie verlautet, wird es noch mindestens drei Tage dauern, bis die Strom− und Wasserversorgung im Großraum Taipeh mit seinen rund sechs Millionen Bewohnern wieder voll gewährleistet werden kann. Wie bereits berichtet, hielten sich die direkten Verluste durch Wasserschäden an Produktionsanlagen und in Warenlagern für die einheimische IT−Industrie in Grenzen. Viel schwerer wiegen aber die indirekten Verluste durch Strom− und Transportausfälle sowie durch die Wasserknappheit, die bei einigen Unternehmen drohen, eine Woche lang die Produktion lahmzulegen. George Linardatos, Country−Manager bei dem Motherboard− und Speicherhersteller Transcend, konnte an den ersten zwei Tagen in dem taiwanischen Headquarter seines Unternehmens zum Beispiel niemanden erreichen und erhält bis dato nur sporadisch Nachrichten über den Stand der Dinge. Er befürchtet, dass es noch mindestens bis Montag dauern wird, bis die Produktion wieder voll aufgenommen werden kann. "Die Auswirkungen auf die Speicherpreise sind noch nicht abzusehen, die Lagerhaltung wird aber langsam knapp. Ich gehe deshalb davon aus, dass die Preise für DRAM−Module in der nächsten Woche auf jeden Fall leicht steigen werden." Was die Versorgung mit Elektrizität während der laufenden Produktion angeht, habe man aus dem verheerenden Erdbeben vor zwei Jahren gelernt und Notstromaggregate angeschafft. "Insofern hielt sich der Schaden zunächst einmal in Grenzen. Ein paar Computer am Eingang unseres Headquarters in Taipeh mussten dran glauben. Hauptplatinen sind nicht so schnell zu ersetzen, für deren Sicherheit war aber gesorgt. Die schwierige Wasserversorgung hat in den letzten Tagen nicht nur die Produktion, sondern auch die Aufräumarbeiten behindert. Das hat sich aber offenbar gebessert." Eine Mitarbeiterin der internationalen Verkaufsabteilung von Kingmax in der Nähe von Taiwans Silicon Valley, dem Hsinchu−Industriepark zirka 100 Kilomenter südlich von Taipeh, meint: "Bei uns lief alles normal, wir haben sogar am Sonntag noch gearbeitet. Ob die Lieferengpässe einiger betroffenen Mitbewerber aus dem Umkreis Taipeh eine Angleichung der Speicherpreise erforderlich machen wird, das wird der Markt zeigen." Zeitungsmeldungen zufolge beläuft sich der direkte Gesamtschaden für die börsennotierten Unternehmen auf umgerechnet etwa 100 Millionen Mark. Hinzu kommt, dass viele Taiwaner sich zur Zeit von Aktienpaketen trennen, um Geld für die Restaurierung und den Wiederaufbau ihrer von den Flutmengen zerstörten oder beschädigten Häuser und Wohnungen zur Verfügung zu haben. Beliebte Abstoß−Kand sind die Aktien von Versicherungen und IC−Unternehmen wie die der Wafer−Produzenten TSMC und UMC. Laut ComputerPartner−Recherche war UMC abgesehen von staatlichen Einrichtungen das einzige große IT−Unternehmen, das in chinesischen Online−News mit einer Schadensmeldung zitiert wurde. Jedoch sollen die Verluste keine direkten Folgen für die Produktion gehabt haben. (kh) …mehr

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