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Meldungen vom 09.04.2003

  • Red Hat bringt Anwender-Software heraus

    Der Kauf der Münchner Open-Source-Anbieters Ars Digita durch Red Hat vor einem Jahr trägt erste Früchte: Ab sofort hat der Linux-Spezialist auch eine Content-Management- und eine Portal-Lösung im Angebot. Beide Software-Pakete liegen im Quellcode vor und können von der Website der Amerikaner herunter geladen werden. Das Red Hat Enterprise Content Management System ist ein reines Java-Produkt. Es verfügt über Module zur Verwaltung von mehren lese-, schreib- und Freigabe-berechtigten Anwendern, bietet Worfkflow-Funktionalität und vermag auch mit Multimediadaten umgehen. Mit dem Red Hat Enterprise Portal Server lässt sich nach Aussagen des Anbieters ein Unternehmensportal aus "dem Nichts stampfen". Die Software ist ferner Lage, mehrere Applikationen auf einer Benutzeroberfläche zusammen zu fassen, außerdem ist das daraus entstandene Portal für jeden einzelnen Anwender individuell anpassbar. Man kann beide Pakete mit den Service-Leistungen von Red Hat Networks erwerben oder auch frei herunter laden. Dann ist allerdings eine Registrierung notwendig. (rw) …mehr

  • Apple bringt sein Portfolio an Videolösungen auf Vordermann

    Neue Versionen seiner professionellen Software für die Videobearbeitung bringt Computerbauer Apple demnächst auf den Markt. Auf einer Fachmesse in Las Vegas stellte das Unternehmen "Final Cut Pro 4" vor, außerdem die Kompositionssoftware "Shake 3" und die Authoring-Lösung "DVD Studio Pro 2".  …mehr

  • HP-Drucker für DIN-A1-Formate: Weil Grafiker es gerne groß mögen

    Hewlett−Packards neuer Drucker ist wahrlich kein Gerät von der Stange. Schließlich ist er auch für DIN−A1−Ausdrucke, wie sie im Grafikumfeld gebraucht werden, oder für das Anfertigen von Postern geeignet. Es handelt sich um den Tintenstrahldrucker "Designjet 120" mit sechs voneinander unabhängigen Tintenpatronen in den Farben cyan, magenta, gelb, schwarz, cyan hell und magenta hell. Das Gerät kommt mit Papierformaten von DIN A6 bis DIN A1+ zurecht und arbeitet mit einer maximalen Auflösung von 2.400 x 1.200 dpi. Das Papiereinzugsfach bietet Platz für Formate bis DIN A3+. Größere Formate oder bis zu 300 Gramm pro Quadratmeter dicke Vorlagen müssen einzeln und manuell zugeführt werden.Stolz ist HP auf die Arbeitsgeschwindigkeit des Druckers: Im Entwurfsmodus schafft er zum Beispiel zehn DIN−A4−Seiten pro Minute, eine DIN−A3−Seite in 1,5 Minuten oder eine DIN−A1−Seite in fünf Minuten. Im so genannten "Präsentationsmodus" auf Hochglanzpapier braucht er für eine DIN−A3−Seite vier Minuten, für eine DIN−A1−Seite zwölf Minuten.Besonders wichtig ist in den Augen des Herstellers auch das integrierte automatische Farbkalibrierungssystem. Dieses soll für eine gleichmäßige und jederzeit wiederholbare Farbqualität der Ausdrucke sorgen. Einmal installiert, beherrscht das Gerät nicht mehr nur die Druckersprache PCL 3, sondern auch Postscript 3.Im Vergleich zum Standardmodell Designjet 120 ist die Variante "Designjet 120NR" ist mit dem Printserver Jetdirect 615N ausgestattet, was ihn netzwerkfähig macht. Außerdem vermag er nicht nur auf Einzelblätter zu drucken, sondern auch auf einer Papierrolle, die bis zu 45 Meter lang sein darf. Bei Bedarf schaltet er automatisch auf Rollenzufuhr um. Die be Designjets besitzen 64 MB Speicher und können über die USB− oder Parallelschnittstelle angesteuert werden. Sie sind ab Mai erhältlich und kosten 1.495 beziehungsweise 1.995 Euro. (tö) …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner, Heft 15/003

    Liebe Leserinnen und Leser, in der morgen erscheinenden Ausgabe 15/2003 von ComputerPartner lesen Sie unter anderem: +++ UnpluggedFür Einsteinet-Chef Hotter ist seine Hausbank an der Insolvenz mit schuld. Sein Vorwurf: Sie hat dem ASP-Anbieter den Stecker rausgezogen +++ Der Fall ElsaDie Neue Elsa soll in massiven Schwierigkeiten sein. Für das Management sind dies Erfindungen der bösen Konkurrenz. Also alles in Butter? +++ Purer LuxusHighend-Grafikkarten für Spieler sind reine Prestige-Produkte. Für den Anwender reichen Mittelklassekarten völlig aus. Die Zahlen sprechen für sich +++ PlatzwartConnected: Clevere Backup-Software Mit besten Wünschen für die Woche, Ihre ComputerPartner-Redaktion. (wl) …mehr

  • Registrierungsschlüssel für Windows Server 2003 zirkuliert im Internet

    Für Microsofts „Windows Server 2003" ist ein Registrierungsschlüssel im Internet aufgetaucht. Es handle sich um einen sogenannten „3-in-1"-Key, war beispielsweise auf der amerikanischen Web-Side Neowin zu lesen. Damit könnten nicht nur die drei Varianten „Standard", und „Enterprise" und „Web" der Server-Software freigeschaltet werden, sondern, da es sich um einen „Corporate Key" handelt, auch mehrerer Server. „Windows Server 2003" soll in zwei Wochen ausgeliefert werden.Eine Microsoft-Sprecherin erklärte, man wisse von diesem Schlüssel, man vermute sogar, dass ein Kunde den Registrierungsschlüssel ins Netz gestellt habe, doch wolle man den Schlüssel selbst nicht ändern.. Allerdings werde der Konzern alles tun, um die Verbreitung des Schlüssels zu unterbinden, so die Konzern-Sprecherin. Das liegt auf der Hand, denn mit dem „Corporate Key" könnten Benutzer die Software-Registrierung bei Microsoft umgehen und damit Raubkopien der neuen Unternehmens-Betriebssoftware frei schalten. Für Microsoft ist diese negative Überraschung seit der Einführung von Windows XP im Winter 2001 nichts Neues. Schon zwei Wochen vor dem Markteintritt von Windows XP kursierten zwei Registrierungsschlüssel im Internet. Infolge dessen versuchte damals der Redmonder Konzern, mit dem Service Pack 1 nicht registrierte Kopien dadurch auszuschalten, dass dieser sich den Registrierungsschlüssel der installierten Windows XP-Kopie ansah und im Fall einer nicht bei Microsoft registrierten Kopie die Installation des Service Packs verhinderte. Eine Deinstallation der Kopie erfolgte jedoch nicht. Damals erklärte Microsoft, es halte für wahrscheinlich, dass rund 90 Prozent aller nicht registrierten Kopien durch die beiden Schlüssel freigeschaltet wurden. (wl) …mehr

  • NEC: Verlust statt Gewinn

    Das Geschäftsjahr 2002/2003 (Stichtag: 31. März) wird für den Elektronikkonzern NEC nicht mit einem Gewinn, sondern mit einem Verlust enden. Wie der größte japanische Hersteller von Telekommunikationszubehör, Chips und Computern erklärte, wird in der Bilanz ein Nettoverlust von über 25 Milliarden Yen (rund 195,4 Millionen Euro) ausgewiesen werden. Der Konzern war von einem Nettogewinn in Höhe von über zehn Milliarden Yen (rund 78,1 Millionen Euro) ausgegangen. Der Umsatz werde konzernweit, wie im Oktober 2002 prognostiziert, 4,68 Billionen Yen (etwa 36,6 Milliarden. Euro) betragen. Im Vorjahr hatte NEC 5,1 Billionen Yen umgesetzt und dabei einen Nettoverlust von 312 Milliarden Yen ausgewiesen.NEC begründet den Nettoverlust mit Wertberichtigungen auf Aktien sowie steuerlichen Rückstellungen. „Wir haben bei den Kostenreduzierungen größere Fortschritte gemacht als erwartet", erklärte NEC. Das operative Ergebnis gab der japanische Konzern mit NEC mit rund 115 Milliarden Yen (rund 898,5 Millionen Euro) an. Dazu, wie weit die Handy-Expansionspläne nach Europa verfolgt werden, sagte NEC nichts. (wl) …mehr

  • Microsoft offeriert applikationsbezogene "Active Directory"-Version

    Der Redmonder Softwarekonzern wird in diesem Sommer sein Netz-Verwaltungs-Werkzeug „Active Dirctory" um eine neue abgespeckte Version bereichern. Er werde zusätzlich eine „Stand alone"-Lösung auf den Markt bringen, die auf LDAP basiere. Sie soll in der Lage sein, einzelne Applikationen mit Web-Services zu verknüpfen und abteilungsweise zu verwalten. Damit werde, so Microsoft, der Zwang zur Replikation der Benutzer-Informationen in einer gemeinsamen Active Directory-Domäne hinfällig. Die als „Active Directory/Application Mode" (AD/AM) gerade in einer Beta-Version vorgestellte Lösung kann nach Ansicht von Experten Administratoren das Leben wirklich erleichtern. Denn sie ermögliche, bestimmte Zugangsrechte oder Benutzerinformationen zu einer definierten Applikation in einem eigenen Datenpool abzuspeichern. Das bei „Active Directory" übliche aufwendige Abgleichen (Synchronisieren) von Nutzerinformationen in dem vorgeschriebenen firmenübergreifenden AD-Schema werde entfallen. Trotzdem werde die AM-Version mit „Active Directory" zusammen arbeiten können, so dass beispielsweise allgemeine Nutzer-Informationen, die in einem AD-Schema abgelegt sind, nicht in der AM-Version repliziert werden müssten. Mit der neuen Version, die um die 2.000 Dollar kosten dürfte und auf Windows XP und 2003 laufen wird, hofft Microsoft, mit LDAP-Konkurrenten wie Sun oder Novell gleichzuziehen. Erstmals war von der AM-Version im Sommer vorigen Jahres die Rede. Seitdem aber blieb es ruhig, was Microsoft offensichtlich ganz gegen seine sonstige Gewohnheit, jede Zeile Software-Code mit einer Marketingmeldung zu versehen, nutzte, um diese Version bis zur jetzigen Beta-Reife zu entwickeln. (wl) …mehr

  • FBI fordert Abhörschnittstellen von VoIP-Anbietern

    Das FBI hat scheinbar Schwierigkeiten beim Belauschen von Voice over IP Verbindungen. Wie die amerikanische Nachrichtenagentur AP berichtet, hat die US-Bundespolizei von den Mobilfunkanbietern die Einrichtung von Abhörschnittstellen für Internet-Telefonie gefordert. Außerdem will das FBI von der Industrie einheitliche technische Standards, die das Abhören von Telefonaten über das Internet Protocoll für die Behörden einfacher machen. Les Szwajkowksi, der Chef der Abteilung für die Überwachung von elektronischem Datenverkehr, erklärte gegenüber AP, dass die Vielzahl der bisher verwendeten Systeme durch ihre unterschiedlichen Architekturen die Lauschangriffe für das FBI sehr aufwendig und teuer machen.Rechtlich gesehen sitzt das FBI aber in dieser Sache am kürzeren Hebel. Denn das Gesetz verpflichtet die Anbieter bislang nur, den Behörden Abhörmöglichkeiten für digitale Telefonie wie zum Beispiel ISDN bereitzustellen. Voice over IP ist jedoch ein Internetdienst und fällt somit nicht unter diese Regelung. (gn) …mehr

  • Inrange zum Schleuderpreis verkauft

    Für schlappe 190 Millionen Dollar in bar übernimmt der Connectivity-Hersteller Storage Networking Technologies (CNT) den Hersteller von Direktoren für Speichernetze Inrange Technologies. CNT überredete die derzeitig Mutter von Inrange, die SPX Corporation, ihren 91-prozentigen Anteil zu verkaufen. Der relativ günstige Kaufpreis resultiert aus dem derzeit niedrigen Aktienkurs von Inrange. Er betrug heute zu Handelsbeginn an der Frankfurter Börse 2,12 Euro. Der niedrige Kurs wiederum läge daran, dass die Geschäfte im vergangenen Jahr in den USA nicht besonders gut liefen, erklärt Christine Schmidt, Marketing Managerin der deutschen Inrange-Niederlassung gegenüber ComputerPartner. "Auch das letzte Quartal lief in den USA im Gegensatz zu Europa nicht besonders gut", so Schmidt. In dem Kauf sieht sie eher einen Gewinn für Inrange: "Die beiden Unternehmen ergänzen sich. Sobald das Kartellamt den Kauf bestätigt, sind wir der größte Connectivity-Hersteller weltweit". (ce) …mehr

  • Maxdata wieder im Aufwind: 13 Prozent Plus im ersten Quartal 2003

    Auch wenn die Zahlen noch vorläufig sind, sie zeigen dennoch einen eindeutig positiven Trend beim Monitor- und PC-Hersteller Maxdata auf. Das Marler Unternehmen wird demnach trotz weiterhin angespannter wirtschaftlicher Lage, das erste Quartal 2003 mit 171,1 Millionen Euro beenden. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahresquartal mit 152 Millionen Euro Umsatz ein Plus von 13 Prozent. Während in Q1/02 der Ebit (Gewinn vor Steuern) bei einer halben Million Euro lag, soll er nach Firmenangaben im ersten Quartal 2003 bei 1,3 Millionen Euro liegen, was einen Sprung von 130 Prozent bedeutet.Auch für das zweite Quartal gibt sich Maxdata sehr optimistisch und erwartet wiederum ein zweistelliges Wachstum von zehn Prozent auf einen Umsatz von 140 bis 145 Millionen Euro und damit einhergehend mindestens eine Verdoppelung des Ebit von 0,2 auf zirka 0,4 bis 0,7 Millionen Euro. Für das gesamte Jahr 2003 erwarten die Maler ein zehnprozentiges Umsatzwachstum von 635,1 Millionen Euro auf etwa 700 Millionen Euro. Gleichzeitig soll der Gewinn vor Steuern um 23 Prozent von 8,1 Millionen Euro auf rund zehn Millionen Euro steigen.Der detaillierte 3-Monats-Bericht wird am 7. Mai 2003 vorgestellt. Am gleichen Tag findet auch die Hauptversammlung statt, auf der Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von 0,25 Euro je dividendenberechtigter Aktie für das abgelaufene Geschäftsjahr 2002 vorschlagen wollen.Was Maxdata für das aktuelle Jahr plant, um die Verkaufszahlen zu verbessern, lesen Sie ab Donnerstag in der ComputerPartner, Ausgabe 15/03.(go) …mehr

  • Filenet übernimmt einen seiner OEM-Partner

    Der Anbieter von Enterprise Content Management-Lösungen (ECM) Filenet hat die kanadische Shana Corporation, Hersteller von Software für elektronische Formulare (E-Forms), übernommen. Der Kaufpreis für die Übernahme des Formular-Management-Spezialisten beträgt rund 8,5 Millionen US-Dollar in bar. Das Entwickler-Team von Shana wird den Angaben zu Folge den Kern eines Filenet Development Centers in Kanada bilden und soll sowohl die weitere Produktentwicklung als auch den Kunden-Support der Filenet E-Forms-Lösungen unterstützen. Der Dokumentenmanagement-Spezialist vermarktet bereits seit vergangenem Jahr im Rahmen einer OEM-Vereinbarung mit Shana eine integrierte E-Forms-Lösung (hei) …mehr

  • Geldmaschine

    Kim Schmitz lockt mit Millionengewinn

    Ex-Hacker Kim Schmitz meldet sich (wieder mal) zurück. Der wegen Insidergeschäften Verurteilte suchte bereits im August 2002 via Anzeige Investoren für ein neues Geschäftsmodell, jetzt hat es offenbar auch einen Namen: „Trendax -- The Money Making Machine" soll das „Kimperium" offenbar wieder nach vorne bringen. …mehr

  • Tech Data Deutschland: neuer Zentraleuropachef greift in Broadline-Organisation ein

    Tech Data Deutschland arbeitet an einem Kampfplan für das laufende Geschäftsjahr 2003/04 (31. Januar). Als sogenannter „interner Berater" hat dafür Andreas Dürst, neuer Senior-Vice-President für Zentraleuropa, seine Zelte - „für drei bis vier Tage in der Woche", so der Manager - in der Baierbrunnerstrasse aufgeschlagen. Er startete bereits mit Aufräumarbeiten. Erste Veränderungen betrafen Produkt-Marketing und Einkauf. Produkt-Marketingdirektor, Michael Schüller, erst vor rund einem Jahr eingestellt, musste gehen. Die offizielle Version lautet: Er habe Tech Data „aus persönlichen Gründen verlassen". Künftig übernimmt Geschäftsführer Martin Furuseth Schüllers Job: Denn beide Abteilungen - PM und Einkauf - sind jetzt dem Front-Office-Bereich zugeordnet und berichten direkt an den Vertriebs- und Marketing-Chef. Vorher trug das Back-Office die Verantwortung für den Einkauf. Branchenkenner spekulieren bereits seit Montag vergangener Woche, dass mit dieser Veränderung wieder Entlassungen bei Tech Data auf dem Plan stünden. Dürst dementiert gegenüber ComputerPartner: „Wir haben das im Februar begonnene Rightsizing beendet. Der Prozess ist abgeschlossen und derzeit planen wir keinen weiteren Personlabbau." Dürst will seine beratende Funktion in der Deutschland-Zentrale aber nicht als Kritik an Geschäftsführer Martin Furuseth verstanden wissen. Auf die Frage, ob die Tech-Data-Deutschland-Geschäftsführung sein uneingeschränktes Vertrauen genieße, antwortet der Schweizer deutlich: „Ja, natürlich!"Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der aktuellen ComputerPartner-Ausgabe 15/03 auf Seite 38. (ch) …mehr

  • Oracle-Chef Ellison: Siebel und Ariba werden untergehen

    Oracle-Chef Larry Ellison glaubt nicht, dass sich die Computerindustrie von ihrer Krise erholen wird. Die „goldene Phase ist unwiderruflich vorbei", sagte Ellison in einem Gespräch mit dem „Wall Street Journal" und prophezeite gar das nahe Ende des kalifornischen Silicon Valley. "Was wir erleben ist das Ende des Silicon Valley in seiner jetzigen Form", so der Oracle-Chef in dem Interview. „Das nächste große Ding" sei nicht der IT-, sondern der Biotechnologie-Sektor. Dem Wachstummotor der vergangenen Jahrzehnte sagt Ellison hingegen eine düstere Zukunft voraus: Zunehmend standardisierte Produkte würden fortan von einer kleinen Zahl Unternehmen verkauft, dünne Gewinnmargen seien in Zukunft die Norm. „In der Computerindustrie gibt es die bizarre Vorstellung, dass wir nie eine reife Industrie sein werden." Dabei habe die Branche ihre maximale Größe bereits erreicht, so Ellison. Außerdem glaubt der Manager, dass der Branche noch eine Konsolidierungsphase bevor steht, nach der nur ein paar große Mitspieler übrig bleiben werden. Keine wirklich neue Erkenntnis. Interessant ist allerdings, wer laut Ellison überleben wird und wer nicht: Zu den Gewinnern gehören seiner Meinung nach Oracle, Microsoft, Cisco, IBM, Dell, Intel, SAP und Amazon. Spezialanbieter wie Ariba, Commerce One, BEA oder Siebel Systems seien hingegen „dem Untergang geweiht". Siebel-Chef Tom Siebel „lieferte" bereits eine Erklärung für das düstere Szenario: „Vielleicht hat Ellison eine Sitzung mit seinem Therapeuten verpasst." (mf) …mehr

  • Preisanstieg befürchtet: Digitalkamera-Boom bringt Linsen-Hersteller mächtig ins Schwitzen

    Der hohe Absatz von Digitalkameras und Kamera-Handys hat zur Folge, dass die Linsen-Hersteller mit der Lieferung nicht nachkommen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr weltweit 24,5 Millionen Digitalkameras verkauft. Das sind 66 Prozent mehr als 2001 und rund fünf Millionen mehr als von der japanischen Camera & Imaging Products Association (CIPA) ursprünglich prognostiziert. In diesem Jahr geht CIPA allein für die Märkte Nordamerikas und Europas von rund 31,45 Millionen verkaufter Geräte aus. Die Digitalkamera-Hersteller rechnen sogar mit 33 Millionen Stück. Als Ende 2000 die ersten Kamera-Handys auf den Markt kamen, konnte niemand ahnen, wie sehr diese Geräte einschlagen würden. Nach Schätzung von Japans Multimedia Research Institute wurden davon im vergangenen Jahr rund 20 Millionen Stück verkauft. Meist handelte es sich dabei jedoch um Kamera-Einheiten mit einer geringen Auflösung von 0,31 Megapixel. Einige Anbieter wie der japanische Mobilfunk-Betreiber NTT Docomo planen aber, schon im Mai Modelle mit einem Megapixel auf den Markt zu bringen. Während die meisten Handy-Kamerateile mit Kunststofflinsen auskommen, setzen solche mit einem Megapixel oder gar mehr Glaslinsen voraus. Dies würde die Situation auf dem Markt für Kameralinsen noch mehr anspannen. „Selbst wenn wir unsere Produktionskapazitäten erweitern würden, könnten wir nur zu 60 bis 70 Prozent die Nachfrage nach Digitalkamera-Linsen befriedigen und müssten bei anderen Herstellern zukaufen", klagt Makoto Kimura, President der Imaging-Division von Nikon. „Wenn es uns nicht gelingt, die Produktion deutlich zu erhöhen, wird es bald zu einer ernsten Linsen-Knappheit kommen", bestätigt Tamron-President Morio Ono. Sollte das der Fall sein, müsste sich der Handel wieder auf steigende Preise einstellen. (kh) …mehr

  • Kodak: Fotos auf Knopfdruck im Postkartenformat

    Ein digitales Fotos knipsen, die Kamera auf eine Dockingstation stecken und Fotos an Ort und Stelle ausdrucken: Mit dem „Easy Share Printer Dock 6000" von Kodak soll es funktionieren. Die Kombination aus Kamerastation und Thermo-Drucker bringt Bilder direkt auf Papier - ohne Einsatz eines Computers. Das Gerät ist jedoch nur mit der neuen Kodak-Digitalkamera „LS663 Zoom" einsetzbar und wird künftig noch mit Modellen der 600er- und 6000er-Serie kompatibel sein.Die Bilder werden im Format 10 x 15 Zentimeter auf wasserfestem Papier ausgedruckt. Die Druckgeschwindigkeit beziffert Kodak auf 90 Sekunden pro Bild, wobei für den ersten Direktausdruck 120 Sekunden benötigt werden. Das integrierte Display zeigt an, wie viele Fotos mit dem Farbband noch gedruckt werden können. Obendrein können mit dem Gerät Fotos von der Kamera auf den Rechner übertragen, die Kamera-Akkus aufgeladen oder die Bilder über ein Video-Kabel am Fernseher angesehen werden. Zum Lieferumfang gehört ein Starter-Kit mit zehn Fotopapieren und einem Farbband sowie Netzadapter. Der Preis liegt bei rund 250 Euro. (kat) …mehr

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