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Meldungen vom 26.05.2003

  • Iomega erneuert NAS-Server-Reihe

    Mit der neuen Midrange-Serie "P400" erweitert Iomega die NAS-Produktreihe. Der Hersteller empfiehlt die Produkte kleinen und mittelgroßen Unternehmen für das Speichern, Sichern oder Wiederherstellen kritischer Geschäftsdaten.Die NAS-Server "P435m", "P440m" und "P445m" verfügen über Kapazitäten von 320, 480 und 720 Gigabyte. Sie arbeiten mit Pentium 4-Prozessoren und beinhalten Dual-Gigabit-Ethernet-Ports sowie einen Standard-SCSI-Port für Tape-Backup. Die Kapazitäten der je 1 Höheneinheit großen Geräte verteilen sich auf je vier hot-swappable Festplatten.Bei dem Betriebssystem aller Modelle handelt es sich um das auf Windows 2000 basierende "Windows powered NAS". Somit verfügen sie auch über die entsprechenden Windows-Features. "Distributed File System Service" (DFS) bindet zusätzliche NAS-Server in das Netzwerk ein. "Active Directory-Services" (ADS) verwaltetet User, Server und Regeln, der "Persistent Storage Manager", erstellt Snapshots und ermöglicht so die Wiederherstellung verlorener, beschädigter oder versehentlich gelöschter Dateien. "File Replication Service" (FRS) repliziert Regeln und Login-Skripte zwischen Windows 2000-Servern. Für die Zuteilung von Speicherplatz, das Filtern von Dateien und für die Erstellung von Reports sorgt der "Storage Resource Manager" (SRM).Die Kapazitäten der Iomega NAS-Server der gesamten P-Serie reichen jetzt inklusive der vor kurzem angekündigten P800-Reihe von 480 Gigabyte bis 1,4 Terabyte. NAS P445m kostet 7.590 Euro, NAS P440m ist für 5.590 Euro zu haben und für NAS P435m verlangt Iomega 4.590 Euro. (ce) …mehr

  • HP spendiert "Openview" selbstheilende Softwarekräfte

    „Selbstheilende" (self healing) Beigaben zu Hard- und Software lassen derzeit IT-Marketingabteilungen aufblühen. Denn nachdem diese Beigaben in der Lage sein sollen, die Produktivität in Unternehmen allgemein durch IT-Kontrolle konkret steigern zu können, eignen sie sich ideal als Türöffner zu Unternehmen. So demonstrierte IBM unlängst selbstheilende Mainframes nebst Systemmanagement-Software von Tochter Tivoli, und Computer Associates (CA) spendierte seiner „Unicenter"-Software vergleichbare Werkzeuge. HP, der dritte im Bunde der großen Anbieter von Verwaltungs-Software für IT-Netze, mag da nicht nachstehen.„Self-Healing Service" und das „HP Virtual Server Environment" heißen die Produkte, mit der die „Openview"-Abteilung IT-Netze proaktiv zu managen und im Bedarfsfall vor einem Systemausfall durch geschickte Ressourcennutzung zu schützen verspricht. Mit „Fehlerbehebung in Echtzeit" hat HP das erste Produkt verschlagwortet. Nach Angaben des Herstellers können mit ihm Systeme und Applikationen durch Parametrisierung von Echtzeitverhalten, verglichen mit zugrunde gelegten Systeminformationen über normales Laufzeitverhalten, kontrolliert und beurteilt werden. Der Service gebe „eine Empfehlung, wie der IT-Administrator am besten auf die Störung reagiert", ab. Die Software benutze Web Services, um gewonnene Informationen an die Support-Abteilung zu übermitteln, und diese könne bei laufenden Betrieb entscheiden, wie sie ein selbstverständlich redundantes Netz ohne Betriebszeiteinbuße nutzt. Mit dem „Virtual Server Environment" (VSE), das unter HP-UX läuft und die Installation des „Workload Manager" 2.1 (WLM) voraussetzt, könnten Serverkapazitäten besser ausgenutzt werden. Jede Applikation erhalte definierte Rechenzeit, sprich Serverkapazität, wobei der Administrator die Regeln für den Umfang der Rechenleistung festlege. Brauche eine Applikation mehr Leistung, werde ihr diese sozusagen auf Zuruf (on demand) eingeräumt. HP kündigte an, binnen der nächsten zwölf Monate weitere Management-Software anzubieten. Mit dem Ziel, Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihre IT-Ressourcen nicht nur besser zu managene, sondern acuh IT-Prozesse an Geschäftsprozesse anzupassen. (wl) …mehr

  • Gartner empfiehlt (vorläufigen) Verzicht auf Microsoft-Dienst

    Weil Microsoft die Sicherheitslücke in seiner Passport-Benutzerdatenbank noch immer nicht beseitigt hat, empfehlen die Marktforscher von Gartner jetzt sämtliche Verbindungen zu dem Dienst abzubrechen. Unternehmen sollten mindestens bis November auf Passport verzichten oder warten, bis Microsoft belegen kann, dass der Dienst wieder sicher ist. Auch sollten sie ihre Kunden über das Problem und die dazugehörigen Empfehlungen von Microsoft informieren. Gartner selbst hält die Gefährdung der Kundendaten für "sehr groß". (mf) …mehr

  • Betrug und Geldwäsche: Ericsson unter Verdacht

    Der schwedische Mobilfunkkonzern Ericsson ist offenbar in einen Fall von Betrug und Geldwäsche verwickelt. Wie die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Schweizer Medien berichtet, haben eidgenössische Kantonspolizisten und Staatsanwälte aus Schweden und der Schweiz jetzt entsprechende Unterlagen beschlagnahmt. Sie stammen aus dem Büro eines Rechtsanwalts in Zürich und eines ehemaligen Ericsson-Mitarbeiters in Schaffhausen. Für die Durchsuchung hat es zwei Anlässe gegeben: Zum einen ermittelt die schwedische Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen bereits über ein Jahr gegen Ericsson. Die Behörde wirft dem Unternehmen vor, in den Jahren 1998 und 1999 einen Betrag von 3,3 Milliarden schwedischen Kronen (360 Mio. Euro) an Mittelsmänner in der Schweiz überwiesen zu haben, ohne den Zweck der Zahlungen und den Verbleib des Gelds plausibel darlegen zu können. Zum anderen hatte die Schweizer Bank UBS bis in das Jahr 2001 hinein verdächtige Kontobewegungen im Volumen von 300 Millionen Schweizer Franken (197 Mio. Euro) an die Behörden gemeldet. Beide Ermittlungen verweisen nun auf dieselbe Spur. „Wenn der Zahlungsempfänger ein Beamter war, dann könnte es sich um Bestechung handeln. Wenn es ein Mitarbeiter von Ericsson war, dann handelt es sich um Betrug", sagte der Züricher Bezirksstaatsanwalt Yvo Happler. In einer Mitteilung von Ericsson hieß es am Donnerstag, dass die Durchsuchung ein normaler Teil der Ermittlungen sei und Ericsson diese nicht weiter kommentieren wolle. Der Konzern sei bislang nicht der Geldwäsche oder Korruption verdächtigt worden. (mf) …mehr

  • Baan baut seinen Channel aus

    Der zum Verkauf stehende Hersteller von Unternehmens-Software Baan hat Charley Powell zum Vice President Worldwide Indirect Channel Sales ernannt. Powell zeichnet damit verantwortlich für die Organisation des indirekten Channels in den weltweit acht Vertriebsregionen des ehemaligen SAP-Herausforderers. Dieser Schritt untermauere die Unternehmensstrategie, die Zahl der Partner deutlich zu erhöhen. Wiederverkäufer vertreiben den Angaben zu Folge die Baan-Produkte in rund 60 Ländern an kleine und mittelständische Unternehmen. Powell hat eine lange Historie in der IT-Industrie und arbeitete auch schon einmal für Baan. Ab 1996 war er bei dem ERP-Hersteller als Senior Vice President Sales der Region West in den USA tätig, bis er das Unternehmen 1999 verließ, um die Position des President und Chief Executive Officer bei One Realm anzunehmen, einem Unternehmen, das Technologien für die Übersetzung von Software-Programmen entwickelte. Seine Laufbahn begann Powell 1976 als Senior Accountant bei Price Waterhouse. 1978 wechselte er zu StorageTek, wo er die Leitung für Magnetband- und Diskettenlaufwerke übernahm. 1984 avancierte er zum Chief Financial Officer des Hardware-Lieferanten Aweida Systems und 1986 zum Director of International Operations bei Columbine Systems, einem Anbieter von Software für die Rundfunkindustrie. 1987 erhielt er die Position des Vice President International Operations bei J.D. Edwards, bevor er 1992 als Chief Operating Officer und Chief Financial Officer zu Kapre Software wechselte, einem Software-Hersteller für Unternehmensanwendungen. Bevor Powell erneut zu Baan kam leitete er sein eigenes Unternehmen in Denver, die Charles Group, die sich auf die Entwicklung strategischer Verkaufstaktiken für junge Unternehmen spezialisiert hat. (hei) …mehr

  • CRM-Studie im Mittelstand: KMUs intensivieren Bestandskundenpflege

    Nach Einschätzung von Schwetz Consulting konzentriert sich der Mittelstand in der aktuellen Wirtschaftssituation verstärkt auf die Pflege seiner Bestandskunden. Diese gehe aus einer im Februar 2003 durchgeführte Studie der Unternehmensberatung hervor. Von den 573 befragten Unternehmen aus neun Branchen nutzen 38,2 Prozent bereits Software zum Kundenbeziehungsmanagement, 40 Prozent setzen keine Software ein und 21,8 Prozent der CRM-Entscheider planen den Einsatz einer solchen Lösung. Neben einer besseren Bestandskundenpflege soll das CRM-System in erster Linie einen optimierten Zugriff auf die Kundendaten ermöglichen. Entsprechend der wirtschaftlichen Lage nennen die Befragten in der Schwetz-Studie als drittwichtigstes Ziel die Realisierung von ungenutzten Verkaufspotentialen. Zu den wahrnehmbaren Benefits nach der CRM-Einführung zählten in erster Linie ein qualifizierterer Adressbestand, ein effizienterer Vertrieb sowie die Optimierung von Standardabläufen. (hei) …mehr

  • Mitarbeiter aufgepasst: Novell-CEO Messman ist von dem Unternehmensergebnis enttäuscht

    Novell-CEO Jack Messman befriedigen die Unternehmenszahlen der letzten drei Monate (Ende: 30.April 2003) nicht. Als „nicht genügend profitabel" kanzelte er sein Unternehmen ab und kündigte an, durch nicht näher konkretisierte Kostensenkungen für eine Gewinnverbesserung zu sorgen. Der Softwerker musste Quartalsverluste in Höhe von 29 (Vorjahresquartal: minus 173) Millionen Dollar bilanzieren. Der Umsatz lag bei 276 (Vorjahresquartal: 274) Millionen Dollar. Nach Umsatzregionen aufgelistet, trugen die USA 126 Millionen Dollar (zwölf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum) zu dem Ergebnis bei, EMEA 112 Millionen Dollar (plus 22 Prozent) , Asien 21 Millionen (plus fünf Prozent) und Kanada und Lateinamerika 17 Millionen Dollar (minus neun Prozent). Der Cashflow lag bei minus 26 Millionen Dollar.Allein mit dem Schwenk auf Linux zeigte sich Messmann zufrieden. Die Anfang April angekündigte Unterstützung habe zu einem vermehrten Interesse an Novells Software-Kollektion für Identitätsmanagement geführt. Auch die Messaging-Plattform „Groupwise" und die Netzwerk-Management-Software „Zenworks" hätten sich gut entwickelt. Den Klassiker „Netware" erwähnte der CEO mit keinem Wort, während die Consulting-Dienste, die unter der Marktflaute leiden, immerhin mit ihrem Negativtrend erwähnt.(wl) …mehr

  • Markt für Multis wächst - 250 Prozent Plus im Druckermarkt

    Der Druckermarkt wächst wieder - zumindest im Multifunktionsbereich. Nach vorläufigen Schätzungen der Marktforscher wurden im ersten Quartal 2003 etwa 335.000 der Alleskönner auf Tintenbasis verkauft, im Vorjahreszeitraum gingen in Deutschland nur 102.000 über den Ladentisch. Eine größere Rolle spielen in diesem Markt allerdings nur zwei Anbieter: Lexmark und HP halten zusammen - je nach Analystenschätzung - 80 bis 90 Prozent des Marktes. Drucker-Gigant HP hält beachtliche 56 Prozent des Marktes, musste damit allerdings einen Verlust hinnehmen: Im Vorjahresquartal hatten die Amerikaner noch 70 Prozent in der Hand. Nach Stückzahlen kann von einem Minus nicht mehr die Rede sein: Im ersten Quartal 2002 verkaufte HP 71.400 der Tinten-Multis, jetzt waren es 187.000 Stück.An zweiter Position liegt Lexmark mit etwa 35 Prozent. Als einziger Hersteller in diesem Segment konnte man damit auch bei den Marktanteilen große Zuwächse verzeichnen (Vorjahresquartal: 21,6 Prozent) Nach Stückzahlen legte Lexmark von 22.000 auf 123.000 zu. Den Rest des Marktes teilen sich Epson, Canon, Brother und Philips. (mf) …mehr

  • Zweiter Versuch: HP-Markenshop geht online

    Der erste HP-Markenshop „hpshop24.de" geht online: Ab Anfang Juni werden die Kunden hier das Komplettportfolio der HP Imaging und Printing Organisation (IPG) vorfinden. Darunter das gesamte Druckerangebot, aber auch Consumer PCs, Notebooks, PDAs und Projektoren sowie Zubehör. Der Shop ist ein Pilotprojekt. Er wurde gemeinsam von HP, Otto und Actebis entwickelt und aufgebaut. Otto bringt sein Know-how für die Abwicklung des Endkundengeschäftes mit ein, Actebis stellt die logistische Infrastruktur. Für die Koordination und den Betrieb des Projektes wurde außerdem die Firma Agito GmbH gegründet, die in der Otto-Gruppe eingegliedert ist. Man reagiere mit dem neuen Angebot auf die wachsende Bedeutung des Online-Handels und verstärke sein Engagement mit bewährten Channel-Partnern, so HP. Anders als bei dem vor drei Jahren unternommenen Versuch, in einem elektronischen Store HP-Produkte selbst direkt zu vertreiben, setzte man nun auf langjährig bewährte Partner. IPG Vertriebsdirektor Reiner Drees: „Die E-Commerce-Angebote unserer Partner entwickelt sich von Jahr zu Jahr positiver. Online-Shopping etabliert sich zunehmend als Ergänzung zum Vor-Ort-Kauf. Wir sind gesprächsbereit, wenn weitere Partner mit eigenen E-Commerce-Vorschlägen auf uns zukommen." Die Produkte des Herstellers werden online bereits von Otto, Media-Markt, Promarkt, Vobis, ARP Datacon und Amazon vertrieben. Wenn sich das Modell in Deutschland bewährt, soll es auch in anderen Ländern umgesetzt werden. (mf) …mehr

  • Symantec-Umfrage zu Spams: über 90 Prozent löschen geduldig jeden Tag

    Spam-Mails werden zunehmend zu einer der lästigsten Nebenerscheinung, die das Internet hervor gebracht hat. Anlass genug für Security-Anbieter Symantec, zusammen mit der Computerzeitschrift Chip rund 8.000 Internetnutzer zu diesem Thema zu befragen. Aus der Umfrage geht hervor, dass rund 73 Prozent der privaten Nutzer regelmäßig von Spams heimgesucht werden. Jeder vierte Nutzer wird zudem am Arbeitsplatz von Massenmails attackiert. Über die Hälfte der Befragten berichtet von 10 bis 50 Spams pro Woche.Dennoch versucht die überwiegende Mehrheit - über 90 Prozent - die unerwünschten Mails im Briefkasten einfach zu ignorieren und zu löschen. Nur 47 Prozent versuchen sich durch Filter oder Blocker davor zu schützen. Vier Prozent halten es gar für eine gute Idee, dem Spam-Versender durch Antwort zu bitten, ihn aus dem Verteiler zu streichen. Dies ist so ziemlich die ungeeignetste Maßnahme gegen Spams. „Die Antwortmails bestätigt nur die Richtigkeit der Adresse. Gerade darauf warten unseriöse Anbieter", warnt William Plante, Leiter weltweiter Markenschutz bei Symantec.Während die meisten Anwender Spams lediglich als lästig und unangenehm empfinden, wurde jeder Zehnte bereits wirklich dadurch geschädigt. In erster Linie handelt es sich dabei um verdeckte Installationen von Dialern, unbewusster Erwerb raubkopierter Software oder nie gelieferte Ware. Handfeste Tipps für den Umgang mit der Spam-Plage hat Symantec auf seiner Homepage zusammen gefasst.(gn) …mehr

  • Verbleib bei Windows ist günstiger als Umstieg auf Linux, sagt Infora

    Eine von Microsoft in Auftrag gegebene und von der Unternehmensberatung Infora erhobene Studie zu Migrationskosten von Windows NT auf andere Plattformen kam zu einem klaren Ergebnis. Für ein typisches deutsches mittelständisches Unternehmen mit über 100 PC-Arbeitsplätzen ist es auf jeden Fall günstiger, von Windows NT auf Windows 2003 am Server und Windows XP am Client zu migrieren, als in beiden Fällen auf Linux zu setzen. Letzteres käme das Unternehmen um 20 bis 26 Prozent teurer zu stehen. Inforas Auswahl der Alternativen stieß aber am Markt auf Unverständnis, denn kaum ein Unternehmen wird komplett auf Linux migrieren: sowohl am Server als auch bei den Clients. Derartige Fällen sind bisher aus öffentlicher Verwaltung bekannt geworden, etwa die Stadt Schwäbisch Hall. Ob die Stadt München ihre 16.000 Client-PCs auf Linux umrüsten wird, entscheidet sich höchst wahrscheinlich übermorgen – während einer Vollversammlung des Münchener Stadtrats. In der freien Wirtschaft, wo meist Abschreibungsfristen von drei Jahren eingehalten werden, wird der Windows-Release-Wechsel weitaus häufiger vorgenommen, als bei Behörden. Deswegen trifft man dort nur noch selten auf reine Windows-NT-Umgebungen auf den Arbeitsrechnern. Auf Server-Seite kommt dagegen Linux immer häufiger zum Einsatz, am Client ist diese Plattform jedoch weniger erwünscht, das es dort eine Vielzahl von branchenspezifischen Windows-Anwendungen zu unterstützen gilt. (rw) …mehr

  • COS bietet den Partner Projektfinanzierung über die Alpha Leasing an

    Eine IT-Projektfinanzierung auf die Beine zu stellen, ist aufgrund der Zurückhaltung der Kreditversicherer und Banken derzeit nicht immer ganz einfach. Eine der Möglichkeiten, die sich dem Fachhandel bieten, ohne den eigenen Kopf hinhalten zu müssen, ist Leasing. Im Zuge der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der COS AG und der Alpha Leasing, bietet der Lindener Distributor seinen Kunden jetzt die Möglichkeit der Projektfinanzierung „für komplette EDV-Umgebungen", so das Unternehmen, über Leasing an.Um seinen Handelspartnern diese Art der Finanzierungsmöglichkeit aufzuzeigen, veranstaltet der Lindener Distributor am 5. Juni 2003 eine Schulung. Von 17 bis 19.30 Uhr wird es in der Firmenzentrale um Computer- und IT-Leasing, Finanzierung, Vertragsverwaltung sowie System-Management gehen.(bw) …mehr

  • Datenschutz-Behörden befürchten gläsernen Bürger durch die SCHUFA

    Mit wachsender Sorge verfolgen der Bundesbeauftragte für Datenschutz und die Datenschutz-Behörden einiger Bundesländer die Entwicklung der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Diese will sich nicht mehr nur auf die kreditgebende Wirtschaft beschränken, sondern ihr Geschäftsfeld um die Bereiche Wohnungswirtschaft, Versicherungen und Inkassounternehmen erweitern. Dadurch würde eine privatrechtlich organisierte Zentraldatei entstehen, die möglicherweise das Persönlichkeitsrecht jedes Einzelnen gefährden könnte.Laut den Datenschutz-Behörden verarbeitet die Schufa bereits jetzt die personenbezogenen Daten von rund 59 Millionen Bürgern. Das entspricht nahezu der gesamten erwachsenen Bevölkerung der Bundesrepublik. Durch die neuen Geschäftsfelder würde der Datenbestand noch wesentlich umfassender, was die Persönlichkeitsprofile der gespeicherten Bürger um einiges verfeinern würde.Durch die Beteiligung von Inkassounternehmen könnten beispielsweise schon Streitigkeiten mit Handwerkern zu Schufa-Einträgen führen. In der Folge, so die Datenschutzbehörden, könnte es zum Beispiel im Einzelfall passieren, dass eine Personen deswegen eine Wohnung oder einen Versicherungsschutz nicht bekommt, weil eine Maurer-Rechnung aufgrund von Mängeln zurück gehalten wurde. Jeder verlorene Rechtstreit würde so damit die eigene Bonität für Kredite, Mietverträge und Versicherungen verschlechtern. Der gläserne Bürger wäre damit Realität.(gn) …mehr

  • Siemens und Microsoft kündigen "Kommunikationsrevolution" an

    Auf der „European Knowledge Transfer Conference", die vergangenen Donnerstag und Freitag in München statt fand, enthüllten Siemens und Microsoft Einzelheiten ihrer gemeinsamen Strategie im Kommunikationsbereich. Noch in diesem Jahr will Siemens "Open Scape" auf den Markt bringen. Diese Software verwendet die Messaging-Dienste des Real-Time-Communication-Servers 2003 (RTC) von Microsoft. Beide Unternehmen basteln seit einem Jahr zusammen an dem technischen Konzept der Kommunikationstechnologie, gemeinsame Marketing- und Sales-Aktivitäten für die Zukunft sind geplant. Einzelheiten zum genauen Erscheintermin sowie zu den Preisen sind noch nicht bekannt. Den Launch des RTC plant Microsoft für Anfang des dritten Quartals diesen Jahres, Open Scape soll ein oder zwei Monate später folgen. Die Siemens-Software bietet den Anwendern Zugang zu allen Kommunikations-Resourcen eines Unternehmens, inklusive Sprachfunktionen, E-Mail, Instant Messaging und weiteren Collaboration-Diensten. Dabei arbeitet die Plattform rein IP-basiert und geht über gegenwärtige klassische Unified-Communication-Applikationen hinaus. Diese Lösungen ermöglichen es lediglich, E-Mails via "text-to-speech" anzuhören. Wahlweise kann auch ein Telefonanruf über einen Click am PC gestartet werden. Open Scape öffnet noch weitere Kommunikationswege. Die Software erstellt eine so genannte "Buddy"-Liste, die die Erreichbarkeit einer Person via Telefon, Handy, E-Mail, Instant Messaging oder andere Kommunikationsmedien anzeigt. "Stellen sie sich einen virtuellen Kommunikations-Agenten vor" erklärt Bernd Kuhlin, President Enterprise Networks bei Siemens ICN. "Dieser Agent kennt alle Teilnehmer, weiß wo sie sich befinden und welche Kommunikationsmittel ihnen zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen". Anwender können per Klick auswählen, über welche Kommunikationswege sie den Tag über erreichbar sind. Die Buddy-Liste zeigt dem Suchenden die passende Möglichkeit, um eine andere Person zu erreichen. Diese "presence-based" Kommunikation erleichert es, mit anderen in Kontakt zu treten. Gleichzeitig können die Anwender entscheiden, zu welcher Zeit sie für bestimmte Personenn über einen definierten Kommunikationskanal erreichbar sein wollen. Die so genannte "Multiresource Collaboration" soll die Zusammenarbeit zwischen mehreren Teams erleichtern. So ermöglicht das Werkzeug Multimedia-Konferenzen aufzubauen, in denen jeder Teilnehmer das für ihn passende Endgerät nutzt. Der Gesprächsleiter kann die Personen, die an der Konferenz teilnehmen sollen, aus der Buddy-Liste auswählen. Darauf hin kontaktiert die Applikation alle eingeladenen Gäste und gewährt ihnen Zugang zu benötigten Dokumenten über ein Collaboration-Portal. (ce) …mehr

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