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Meldungen vom 28.07.2003

  • Kohlemäßig: Kaufkraft-Ranking der Städte und Taschengeld der Kids

    Wie groß war die Verwunderung, als im Juni die Frankfurter Unternehmensberatung Mercer Human Resource Consulting nicht München oder Düsseldorf, sondern Berlin zur teuersten Stadt Deutschlands erklärten. Prompt erschienen in den Tageszeitungen − von den Mieten bis zu Lebensmittelpreisen − alle möglichen Tabellen, die der bayrischen Metropole die Teuermannskrone zurückgaben. München ist aber nicht nur teuerste Stadt Deutschlands, sondern laut Globus Infografik/GfK auch die mit der größten Kaufkraft. 21.880 Euro beträgt dort das verfügbare Jahreseinkommen, im Bundesdurchschnitt sind es 16.600 Euro und in Berlin 16.874. Düsseldorf liegt mit 21.020 nach München, Bergisch−Gladbach und Erlangen erst an vierter Stelle. Mit jeweils über 19.000 Euro verfügbarem Einkommen gut davor sind auch Stuttgart, Wiesbaden, Bonn, Mainz, Darmstadt und Mühlheim an der Ruhr. Teures Pflaster hin, Kaufkraft her, der Haken an den diesbezüglichen Städtestatistiken ist der, dass sie meist völlig an der Realität der Bürger vorbeigeht. Keine Realität für Otto−Normal−Verbraucher sind zum Beispiel Golfplätze, die bei der Liste von Mercer offenbar eine Rolle spielten. 1,75 Euro (3,42 DM) für zirka 60 bis 70 qcm Kuchen bei der größten Bäckereikette, das ist für Süßschnäbel die Realität in München. über das Taschengeld der Kinder mag sich so mancher Erwachsener wundern, stark gestiegen sind in den letzten 20 Jahren aber nicht nur die Preise, sondern auch die Bedürfnisse. Denn ein Handy gehört heute schon fast zur Standardausrüstung von Jugendlichen, und wer keines hat, ist in seiner Clique schneller out als deren Eltern in den 70er Jahren, wenn damals nötige Accessoires wie Schlaghosen und Plateauschuhe fehlten. Im Schnitt verfügen Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 19 Jahren laut Kids Verbraucheranlasyse 2003 (HDE) über ein Taschengeld von 73 Euro, bei den Jungen sind es 81, bei den Mädchen hingegen nur 64 Euro. Besonders krass wird der Unterschied, wenn Jugendliche mit 16 einen riesigen "Taschengeldsprung" von 41 auf 271 Euro bei den Jungen beziehungsweise 38 auf 164 Euro bei den Mädchen machen. IT−Fachhändlern kann der gar nicht so kleine Unterschied nur freuen, zeigen doch verschiedene Umfragen, dass männliche Jugendliche im Schnitt Einiges mehr für Computer und Peripherie ausgeben als ihre weiblichen Altersgenossen. (kh) …mehr

  • Devolo AG zieht erfolgreiche erste Jahresbilanz

    Gewiss ist die Marktführerschaft bei niedrigmargigen analogen Modems − hier fielen auf die Aachener Devolo AG mit fast 12.500 Geräten rund ein Drittel aller in Deutschland verkauften Modems − nichts, was in die Zukunft reicht. Doch ein Jahr nach der Gründung zeige das immerhin, so die Aachener, dass man − im Gegensatz zur neuen Elsa − sich mit Erfolg und gegen starke Konkurrenten wie zum Beispiel Creative oder Acer im Markt für Datenkommunikation habe etablieren können. "Wir haben alle Vertriebskanäle erschlossen", sagt Devolo−Marketier Christoph Rösseler gegenüber ComputerPartner. Doch vor allem habe man "mit Freude" festgestellt, dass die Microlink−Produkte dLan "gut im Markt angekommen sind". Die Nachfrage nach den Internet− Access und LAN−Verbindungskomponenten übersteige die Produktion, so Rösseler, weshalb man in Aachen alles tue, um die Nachfrage zu befriedigen und weiter für gute Umsätze zu sorgen. Zudem werde man mit Handelsvertretern ins Ausland expandieren: Italien und die Beneluxländer stehen im Herbst auf de Programm. "Wir rechnen uns mit lokalisierten Produkten gute Chancen aus", blickt der Marketier voraus. "Wir kümmern uns bereits um Distributoren", so dass man sich in Aachen erwartet, dort, wie hierzulande, in Retail−Läden vertreten zu sein. Darüber hinaus werde Devolo im Herbst "mit einem neuen Produkt", auf der kommenden Cebit "mit weiteren Produkten" aufwarten können. So sieht sich der aus der Elsa AG hervorgegangene Kommunikationsspezialist, der derzeit rund 30 Mitarbeiter beschäftigt, auf der Erfolgspur. Man habe sich in allen Segmenten, die man angegangen hat, deutlich positionieren können. Den Fehler der alten Elsa, in zu vielen Märkten zu agieren, werde man bestimmt nicht machen. "Wir wissen, was wir können und was wir wollen", sagt Rösseler. (wl)  …mehr

  • Siemens rechnet mit 2,2 Milliarden Euro Jahresgewinn - ICN wird dazu nichts beisteuern

    Unermüdlich ist Siemens−Vorstandschef Heinrich von Pierer, geht es darum, positive Entwicklungen in seinem Unternehmen festzustellen. Mit "Siemens ist unter Dampf", beschreibt er die allgemeine Stimmung in seinem Konzern; das werde sich durch den voraussichtlichen Jahresgewinn dokumentieren lassen. "Für das Gesamtjahr will der Konzern ein Ergebnis von 2,2 Milliarden plus X erreichen", sagte er. Das wäre zwar deutlich weniger als im Vorjahr, in dem fast drei Milliarden Euro in Siemens−Kasse blieben, doch angesichts der IT−Flaute − "die See weiterhin ziemlich rau ist" so der Siemens−Kapitän − wäre das noch immer ein respektabler Gewinn. Doch die Investitionskrise hinterlässt auch bei Siemens tiefe Dellen. So sank der Gewinn im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Ende: 30. Juni) auf 632 Millionen Euro gegenüber 725 Millionen im Vergleichsquartal 2002. Der Umsatz fiel auf 17,38 (Vorjahreszeitraum:20,48) Milliarden Euro; ebenso ging der Auftragseingang um zehn Prozent auf 17,21 Milliarden Euro zurück. Nun beklagt Siemens die schwierigen Geschäftsbedingungen, den starken Euro, der Siemens−Angebote sowohl teurer macht als auch beim Umwechseln die Umsätze schmälert, doch Analysten sind sich einig, dass der Siemens−Dampfer erhebliche Probleme haben wird, einstige Gewinnbringer wieder in profitable Gewässer zu steuern. Vor allem die Abteilung ICN (Information and Communication Networks), aber auch ICM (Information and Communication Mobile) sowie die Serviceabteilung SBS machen immer weniger Umsatz und keinen beziehungsweise kaum Gewinn. So musste ICN einen Verlust von 125 (minus 84) Millionen Euro verbuchen; der Umsatz ging gegenüber dem Vergleichsquartal 2002 von 2,19 auf 1,68 Milliarden Euro zurück. ICM setzte statt 2,5 2,16 Milliarden Euro um; der operative Gewinn betrug gerade mal 17 (minus neun) Millionen Euro. Für die Serviceabteilung errechnete Siemens einen Gewinn von 17 Millionen Euro gegenüber fünf Millionen im Vorjahrszeitraum. Der Umsatz ging infolge der "Marktschwäche für IT−Dienstleistungen" auf 1,28 (1,36) Milliarden Euro zurück. Zumindest die anhaltende ICN−Schwäche veranlasst von Pierer zu einem deutlichen Schritt: Er wird, nachdem der bisherige Vorstandverantwortliche Volker Jung aufs Altenteil wechselt, die Abteilung kommissarisch leiten. Ob er allerdings der Abteilung, die nach wie vor zwischen Festnetz− und IP−Netzen hin und her schwankt, die geforderte deutliche Ausrichtung geben kann, bleibt offen. Denn der schwache Markt und hausinterne strategische Fehler summieren sich auf, wie ein Analyst meinte. "Es erscheint wenig wahrscheinlich, das die IT−Abteilungen in nächster Zeit signifikante Gewinne zum Gesamtergebnis von Siemens beisteuern können", formulierte ein Analyst der Schweizer Bank Credit Suisse sarkastisch. Dazu von Pierer: "Die Zuversicht ist gestiegen, dass das das letzte Verlustquartal war." Wie gesagt, dem Siemens−Chef ist es ein Anliegen, für gute Stimmung im Haus zusorgen −selbst wenn ICN für Entlassungen, "Kapazitätsanpassungen" (Siemens) und permanente Verluste steht. (wl)  …mehr

  • Bill Gates zum kommenden Betriebssystem: Longhorn wird gruselig

    Zumindest ein kleiner Schauer soll den Windows-gewohnten Anwendern beim Anblick von Longhorn den Rücken runterlaufen, wenn man Microsoft-Gründer Bill Gates glauben darf. Denn Longhorn soll sich deutlich von seinem Vorgänger untersche und deshalb den Benutzern einiges an Umstellungen abverlangen, berichtet unsere Schwesterpublikation PC-Welt. Die Windows-gewohnten Anwender würden Longhorn vielleicht nicht auf Anhieb mögen, weil es gegenüber seinen Windows-Vorgängern sehr viele Unterschiede aufweisen soll. Diese Vermutung äußerte Microsoft Chairman und "Chief Software Architect" Bill Gates am Donnerstag auf Microsofts alljährlichen Analystentreffen in Redmond, dem Hauptsitz des Unternehmens. Mit Aussagen wie "Longhorn ist etwas gruselig....wir sind bereit, Dinge zu ändern" verblüffte der geniale Unternehmensgründer seine Zuhörer, während er einen Obstsalat verschlang und eine Diät-Cola in sich hineinschüttete. Longhorn soll eine Fülle von Veränderungen und Upgrades gegenüber Vorgängerversionen von Windows mitbringen. Gates hält es deshalb für möglich, dass Anwender ein bis zwei Jahre brauchen, bis sie Longhorn wirklich akzeptieren und verinnerlichen. Zum Release-Datum äußerte sich Gates diesmal sehr zurückhaltend. Noch im Mai auf der Windows Engineering Hardware Conference (WinHEC) hatte Microsoft Longhorn für 2005 angekündigt. Darauf wollte sich der Microsoft-Boss jetzt aber nicht mehr festlegen. "Longhorn ist innovativ....da muss noch einiges gemacht werden...". Keinesfalls wolle man auf einige der geplanten Neuerungen verzichten, nur um das Einführungsdatum halten zu können. "Wir brauchen ein Big Bang-Release, um Aufregung zu erzeugen", so Gates. Zu Details der Neuerungen bei Longhorn gibt sich die Softwareschmiede schmallippig. Die größten änderungen werden wohl die grafische Bedienoberfläche, also den Desktop, und ein neues Dateisystem betreffen. Eventuell wird aber auch nur das bestehende Dateisystem NTFS verbessert. Eine Betaversion von Longhorn ist für 2004 geplant. Wenn auch noch kaum greifbare Fakten zu Longhorn feststehen, sind sich die Finanzanalysten doch zumindest in einem einig: Longhorn wird - wieder einmal - eine der wichtigsten Windows-Neuvorstellungen in der Firmengeschichte von Microsoft werden. Wie zuvor schon Windows XP, Windows 95 und Windows 3.0 ... (cm)  …mehr

  • Vorsicht: Trickbetrüger zocken immer öfter eBay-Händler ab

    Immer mehr Gauner entdecken laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" die Auktionsplattformen für ihre betrügerische Machenschaften. Neueste Masche sind frei erfundene Treuhandfirmen. So bekommen vor allem Anbieter und Händler von hochpreisigen Waren E-Mails von angeblichen Interessenten zugesandt, die das Geschäft gerne außerhalb der Auktionsplattform über die Bühne bringen möchten - verlockend, bleiben einem doch die Auktionsgebühren erspart. Die E-Mail enthält aber eine winzige Bedingung: Aus angeblichen Sicherheitsbedenken heraus möchte man den Deal gerne über ein treuhänderisches Unternehmen abwickeln - schließlich will ja keiner ein Risiko eingehen. In den bekannt gewordenen Betrugsfällen schlug der angebliche Käufer den Online-Treuhänder "Safetrading.net" vor. Der Verkäufer willigte ein, registrierte sich und tatsächlich fand sich einige Tage später eine elektronische Bestätigung des Treuhänders über den Eingang der Kaufsumme in der Mailbox wieder. Guten Glaubens wurde die Ware auf den Weg an die angegebene Adresse in Amsterdam gebracht. Doch dann platze die Sache. Als der Verkäufer nach Tagen nachsehen wollte, wo sein Geld bleibt, erwartet ihn nach Eingabe der Webadresse des Treuhänders nur noch eine Fehlerseite, die Ware war auf nimmer Wiedersehen verschwunden. Kein Einzelfall seien Betrügereien dieser Art, wie "Der Spiegel" weiter berichtet. Ob "trading-secure.com", "safer-market.com", "better-trader.com" oder "ebaysecure.net" - hinter allen diesen Domains verbergen sich Trickbetrüger, die es auf hochwertige Artikel abgesehen haben. Nicht selten sind arglose Händler Waren im Wert von bis zu 7.000 Euro auf diese Art und Weise los geworden. Die Chancen, wieder an seine Pakete zu kommen, sind mehr als gering. In fast allen Fällen verschwinden die Spuren irgendwo im Ausland. Wer sich intensiver mit den Tricks der Auktionsbetrüger beschäftigen will, dem sei die Website sos4auctions.com ans Herz gelegt. Der Betreiber Fenton Smith veröffentlich dort jeglichen Betrüger. Auch eine deutschsprachige Selbsthilfegruppe hat sich zwischenzeitlich im Internet eingerichtet. (cm)  …mehr

  • Runde Sache: Toshibas neuer Wohnzimmer−Projektor

    Der japanische Elektronikkonzern Toshiba unternimmt den Versuch, über ein ausgefallenes Design auf seinen neuen Heimkino−Projektor "ET1" aufmerksam zu machen. Das Gerät kommt nicht im üblichen viereckeigen Gehäuse daher, sondern erinnert eher an eine zu dick geratene Frisbee−Scheibe. Der auf LCD−Technologie basierende Projektor beherrscht nebnem dem üblichen 4:3−Format auch die bei Heimkino−Fans beliebte 16:9−Darstellung. Bei einer Auflösung von 858 x 480 Bildpunkten und 16,7 Millionen Farben schafft der Neuzugang eine Bilddiagonale von knapp 80 Zentimeter bis hin zu drei Meter. Den Kontrastwert beziffert der Hersteller mit einem Verhältnis von 600:1, für klare Lichtverhältnisse soll eine 130 Watt starke Lampe sorgen, die laut eigenen Angaben bis zu 2.000 Stunden durchhalten soll. Im Sparmodus sind es gar 3.000 Stunden. Der Fokus kann am Gerät manuell eingestellt werden, zudem steht ein digitaler Zoom zu Verfügung. Angestöpselt werden kann an den Projektor so ziemlich alles, was an Unterhaltungselektronik in den Stuben zu finden ist. Ein DVD−Spieler, Digitalkamera, Spielekonsole, Fernseher oder Videokamera wird beim Anschluss automatisch erkannt. Damit soll vor allem Einsteigern der Umgang mit dem "ET1" erleichtert werden. Auch kann ein PC oder Apple−Rechner an das Gerät angeflanscht werden. Fallen die projizierten Bilder schräg an die Wand werden die Verzerrungen per Knopfdruck automatisch korrigiert. Weiteres Ausstattungsmerkmal ist ein integrierter Lautsprecher mit einer Ausgangsleistung von fünf Watt. Optional kann ein externer Subwoofer angeschlossen werden. Der Anwender kann zudem zwischen den Tonausgabemodi "Stereo" oder "Surround" wählen. Die Entwickler haben auch Augenmerk auf ein möglichst niedriges Betriebsgeräusch gelegt. Laut Herstellerangabe beträgt dieses gerade mal 28 dB. Toshibas neuer Wurf kommt im Oktober 2003 zum Preis von 1.499 Euro auf den Markt. (cm)  …mehr

  • Internet: Nach Mega-Wachstum bleiben die ewigen "Zauderer" übrig

    Zwischen Frühjahr 1995 und Mai 2003 ist die Zahl der deutschen Internetnutzer laut den DIW−Wirtschaftsforschern in Berlin von 250.000 auf knapp 39 Millionen oder etwa 47 Prozent der Bevölkerung angestiegen. Doch seit einem Jahr verlangsamt sich die Wachstumskurve deutlich. Fast die Hälfte der "Zauderer" sind über 60 Jahre alt, von denen die meisten wohl weiter Offliner bleiben werden. Die wichtigsten Gründe für die anhaltende Web−Abstinenz sind bei den Jüngeren die Kosten für Computer und Internetzugang. Besonders ältere fühlen sich aber auch technisch überfordert oder sehen im Internet keinen zusätzlichen Nutzen. Es gibt sie aber auch, die grundsätzlich Bedenken und Ressentiments gegen das Internet haben und undifferenziert alles ablehnen, was mit Computern zu tun hat oder dieses gar als Teufelswerk ansehen. überdurchschnittlich stark verbreitet ist das Internet in den Unternehmen. 62 Prozent der Firmen nutzen bereits das Internet, Tendenz weiter steigend. Der Sprung ist beachtlich, denn eine ComputerPartner−Analyse im Frühjahr 1997 hatte ergeben, dass damals nur rund zehn Prozent der IT−Fachhändler (!) einen Internetanschluss hatten und drei Prozent diesen auch geschäftlich nutzten. Selbst bei großen IT−Unternehmen war es damals noch durchaus üblich, dass nur einem ausgesuchten Kreis von Angestellten im Bereich Sales und Marketing Internet und E−Mail offen standen. Heute, sechs Jahre später, scheint das unvorstellbar.  …mehr

  • Bea Systems: Weblogic mit Entwicklungsumgebung und Portalmaschine

    Ab sofort steht auf Beas Website die komplette "Weblogic Platform 8.1" zum Download bereit. Die Suite umfasst den Applikationsserver, eine Java Virtual Machine (JVM), ein Modul zum Erstellen von Unternehmensportalen, ein Integrationswerkzeug sowie die Entwicklungsumgebung "Workshop 8.1". Entwicklungsversionen der Software stehen Partner ein Jahr kostenlos zur Verfügung. (rw) …mehr

  • Borderware mit Brightmail: Firewall mit Spam-Filter

    Borderwares "Mxtreme Mail Firewall"−Appliance ist ab sofort auch mit der Filter−Software "Anti−Spam 5.0" von Brightmail ausgestattet. Beide Sicherheitsanbieter behaupten, 97 Prozent der unerwünschten E−Mails zu entdecken. Möglich soll dies sein, indem die Software alle E−Mails mit einen Internetverweis (URL) auf nicht geschäftsrelevante Websites aussortiert. Systemadministratoren in Unternehmen steht zusätzlich die Option offen, eigene Regeln zu definieren und umzusetzen. Das ganze wird auf Abonnentenbasis verkauft: Das "MX−200"−Device schlägt dabei mit etwa 4.000 Dollar pro Jahr zu Buche, MX−400 ist für rund 15.000 Dollar per anno zu haben und das High−end−Modell MX−800 kostet ungefähr 25.000 Dollar jährlich. Verpflichtet sich der Kunde, das Angebot für mindestens drei Jahre wahrzunehmen, gibt es einen 15−prozentigen Rabatt. (rw) …mehr

  • Internationaler Vergleich: Deutsche IT-Studenten sind beim Berufseinstieg zu alt

    Deutschlands Hochschulabsolventen der IT können ihr hohes Alter beim Berufseinstieg nicht durch fachliche Qualitäten aufwiegen: Viel zu lange Studienzeiten bei zu geringen Wissensvorteilen beklagen Professoren und Praktiker im Rahmen einer Meinungsumfrage unserer Schwesterpublikation "Computerwoche". In Weiterbildungsveranstaltungen träfen 22− oder 23−jährige Amerikaner auf 27− oder 28−jährige Deutsche − "und es gibt keine großen Unterschiede, was die technischen Kenntnisse betrifft", so Michael Seiger, Senior Manager bei Accenture. Die Verkürzung von Studienzeiten, auch wenn das zu geringeren IT−Kenntnissen führt, fordert TU−Professor Manfred Broy: "Da verzichte ich gerne auf das Praxissemester, wenn die Absolventen ein halbes Jahr früher in das Arbeitsleben einsteigen." Eine fundierte Grundlagenausbildung genüge, das Berufsleben zu meistern, so Broy weiter. Eine Diplomarbeit oder Promotion hilft dagegen nach Ansicht der Expertenrunde durchaus, im späteren Berufsalltag schneller und zielgerichteter Projekte umzusetzen. Denn gestandene Projektmanager sind in der Industrie nach wie vor gefragt, sind sich Praktiker und Unternehmensmanager einig. Eine weitere Forderung ist die Verbesserung von oft "spärlichen" Englischkenntnissen: "Muss man heute überhaupt noch darüber reden, dass jeder Englisch können muss", fragt Ernst Denert, Vorsitzender des Vorstands der IVU Traffic Technologies AG. Um der deutschen Wirtschaft auch künftig eine gute Ausgangsposition zu sichern, hält Broy eine Elite−Ausbildung für unumgänglich: "Wir brauchen in der Bundesrepublik einige Topuniversitäten. Wir hängen hierzulande leider immer noch an der Vorstellung, dass die Universitäten alle das gleiche Niveau haben sollten." Es seien Universitäten gefragt, die sich als innovative Partner der Industrie verstehen und gemeinsam die Informatik der Zukunft gestalten. Broy: "Wenn wir unsere Hausaufgaben richtig machen, können wir in Zukunft weltweit eine Führungsrolle spielen." (mf)  …mehr

  • Das gibt es auch: ein Distributor, der wächst

    Während das Gros der Distributoren über die schwache Nachfrage klagt, freut sich der frankische Disti Systeam in Ebensfeld über ein zweistelliges Umsatzwachstum. Rund 42 Millionen Euro Umsatz im ersten Halbjahr dieses Jahres bedeuten einen Zuwachs gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres um immerhin 13 Prozent. Im vergangenen Jahr konnte Systeam−Geschäftsführer Volker Mitlacher sogar einen Anstieg um 27 Prozent auf 78 Millionen Euro berichten. "Und das ohne nennenswerte Ausweitung der Produktpalette", jubelt er. System hat nach eigenen Angaben rund 4.500 aktive Kunden, hauptsächlich Systemhäuser mittlerer Größe. Rund 2.000 Rechnungspositionen werden pro Tag erstellt. Das Unternehmen versteht sich zwar als Broadliner, hat aber einen Schwerpunkt beim Thema Drucker und Zubehör. Auch ist Systeam BTO−Partner für Acer−Server. (sic) …mehr

  • HP-Promotion: Business-Desktops für eine Woche billiger

    Bis zum 31. Juli bietet HP Deutschland die Workstations "xw4000" und "xw5000" um bis zu 36 Prozent billiger an. Ferner wirbt das Unternehmen während dieser Woche mit vergünstigten Preisen für Monitore und Speichererweiterungen. Die " xw5000" kostet nun 1.299 Euro; dafür erhält man einen mit 2,4 GHz getakteten Pentium 4−Rechner, der mit zwei mal 512 MByte DDR 266 MHz ECC bestückt ist und HPs Dual−Channel−Memory−Technologie verwendet. Der Rechner enthält eine 80 GB−Festplatte, ein CD−RW−Laufwerk und Nvidias 64 MB−Grafikadapter "Quadro4 380XGL". Für 799 Euro gibt es die kleinere, für Entwickler gedachte Workstation "xw4000". Sie ist ebenfalls mit einem 2,4 GHz schnellen Pentium 4−Chip ausgerüstet, jedoch nur mit 512 MByte DDR ECC−RAM, einer 40 GB−Festplatte, einem CD−RW−Laufwerk und einer 4x AGP−Grafikkarte mit Multi−Monitor Support. Sie kann wahlweise mit Nvidias 64 MB−Grafikadapter "Quadro4 200 NVS" oder dem 32 MB−Adapter "Quadro2 EX" bestückt werden. Auf beiden Workstations ist wahlweise Microsofts "Windows 2000" oder "Windows XP Professional" vorinstalliert. Im Preis enthalten sind drei Jahre Vor−Ort−Service am nächsten Arbeitstag, so HP. Beide Rechner können online oder bei HP−Händlern bestellt werden. (wl)  …mehr

  • Microsoft lockert seine Lizenzbedingungen und senkt Gebühren

    Anlässlich einer Anhörung vor einem US-Bezirksgericht, die zu Zweck anberaumt war, die Erfüllung der vor zwei Jahren im Rahmen des "Antikartell-Prozesses" verhängten Auflagen vom Softwarekonzern eingehalten werden, gab Microsoft-Anwalt Rick Rule bekannt, dass die Kosten für Lizenzen künftiger niedriger ausfallen werden. Zudem werden diese künftig alle Versionen der Betriebssysteme umfassen und nicht nur die jeweils letzte Ausgabe. Anfang des Monats war in einem Zwischenbericht kritisiert worden, dass Microsoft seine Netzwerkprotokolle nicht zu "vernünftigen und nicht-diskriminierenden" Bedingungen lizenziere. Microsoft habe sich einsichtig gezeigt und sei nunmehr auf die Wünsche der Lizenznehmer und Beschwerdeführer eingegangen, so Rule. In drei Monaten tagt das Gericht erneut und fordert bis dahin erneut einen Zwischenbericht über den Fortgang hinsichtlich der Erfüllung der Auflagen von den Redmondern ein. Nach einem Bericht des Wall Street Journal sei ein weiterer Report ursprünglich erst in einem halben Jahr vorgesehen gewesen. (cm)  …mehr

  • Oracle warnt vor gefährlichen Sicherheitslücken

    Vor drei Software −Löchern, wovon zwei gefährlich seien, warnt Datenbank−Anbieter Oracle. Ferner warnte das Unternehmen erneut vor einem vierten Loch im Application Server. "Unser Rating−System bezieht sich auf die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung und dem theoretischem Schaden, der damit angerichtet werden kann", erläutert Oracle−Manager John Heimann. Wie in dem Advisory beschrieben, sind die beiden schlimmen Bugs in der E−Business Suite 11i und in allen Versionen von Oracle Applications für Unix und Windows−Plattformen zu finden. Ein Patch wurde bereit gestellt. Der Fehler betrifft das CGI−Skript "FNDWRR". Mit diesem werden Reports und Log−Dateien dargestellt. Doch da der Puffer überschrieben werden kann, könnte beim Skriptaufruf durch eine manipulierte URL fremder Code in ausgeführt werden. Dazu benötige der Angreifer nur einen Webbrowser. Die zweite schwere Lücke entdeckte Oracle im Java Server. Bei diesem könnte ein Angreifer die Konfiguration und Infos zum Host−System aufrufen und sich mittels Buffer Overflow eigenen Code auf dem System ausführen lassen. Auch hier steht ein Patch bereit. Die dritte Lücke im Datenbank−Server ist laut Oracle minder schwer. Zwar könnte ein Angreifer erneut eigenen Code auf dem System ausführen lassen, doch dafür müsste er über Administratoren−Rechte verfügen. Ein Patch steht bereit. (wl)  …mehr

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