Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Meldungen vom 19.04.2002

  • Microsoft-Prozess: Bärendienst von AMD-Chef Sanders

    Mit seinem Einwand, dass die von neun US-Bundesstaaten geforderte Basisversion des Betriebssystems Windows kontraproduktiv sei, hat der von Microsoft als Zeuge geladene AMD-CEO Jerry Sanders dem Softwareriesen wohl eher einen Bärendienst erwiesen, das heißt keinen großen Gefallen getan. Denn als auf einem Hearing am Dienstag nachgehakt wurde, musste der Chef des ewig Zweiten unter den Chipherstellern zugeben, dass er weder die Sachlage genau analysiert hatte, noch bar jeder eigener Interessen in die Verhandlung gegangen war: „Wir haben gehofft, dass Microsoft AMD als die einzige verbliebene Alternative zum Monopol von Intel unterstützen wird." (kh) …mehr

  • Softwarelösung für IEEE 802.11x-Systeme

    Auf der Winhec (Windows Hardware Engeneering Conference) stellte Microsoft die Weichen für ein preiswertes drahtloses Home-Netzwerk. Der Softwaregigant will quasi im Alleingang eine Software-Lösung für den Standard IEEE 802.11x anbieten. Dann sind nur noch Standard-Hochfrequenz-Komponenten notwendig, um ein preiswertes drahtloses Netz aufzubauen.Wie früher bei den sogenannten Win-Modems übernimmt der Prozessor im Rechner die gesamte Abwicklung des Datentransfers. Das macht ein drahtloses Netzwerk enorm billig. Doch Microsoft setzt damit einen proprietären Standard, der es für Anwender anderer Betriebssysteme schwierig machen wird, solche Hardwarekomponenten zu nutzen. Ohne Windows hat der Anwender praktisch keine Chance, ein Billig-Netzwerk aufzubauen. (jh) …mehr

  • Apple mit 40 Millionen Dollar Quartalsgewinn

    Mit einem Nettogewinn von 40 (Vorjahresquartal: 43) Millionen Dollar hat Apple das 2. Quartal (Stichtag: 30. März) des Fiskaljahres2001/2002 abgeschlossen. Der Umsatz lag bei 1,495 (1,375) Milliarden Dollar. Rund 45 Prozent des Umsatzes erzielte Apple im Ausland. Vor allen Dingen Europa habe mit „starken Zahlen" aufwarten können, so Apple. Ferner sei die Nachfrage nach dem neuen Imac „unglaublich", erklärte CEO Steven Jobs. Das Unternehmen lieferte im Quartal 813.000 Macs aus, acht Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 220 000 Imacs wurden laut Apple von Januar bis März ausgeliefert. Auch die Ibooks (141.000 Stück) und der MP3-Spieler Ipod (75.000) wurden gut verkauft. Aber auch der alte Imac wurde och unter die Leute gebracht: 152.000 Stück wurden laut Apple im 2. Quartal verkauft. Andres hingegen das Profi-Segment: 89.000 ausgelieferte Powerbooks und 211.000 Power Macs zeigen eine schwache Nachfrage. Finanzchef Fred Anderson erklärte die Kaufzurückhaltung mit dem Fehlen wichtiger Applikationen für Mac-OS X. Apple rechnet im laufenden Quartal mit einem Umsatz von 1,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn solle gleich bleibend ausfallen oder gegenüber dem März-Quartal leicht zulegen. (wl) …mehr

  • Tech Data: Kundenbeirat geht an den Start

    Der Münchner Broadliner Tech Data, auch bekannt als unter dem ehemaligen Namen Computer 2000, hat auf dem gestrigen Tech Data Forum 2002 in München die Mitglieder des frisch gebackenen Kundenbeirats bekannt gegeben. Vorsitzender des achtköpfigen Gremiums ist Jürgen Schäfer, Geschäftsführer der BechtleLogistik & Service GmbH. Außerdem sind mit dabei: Frank Garrelts, Vorstand der Akcent Computerpartner Deutschland GmbHWaldemar Zgrezbski, Vorstand von TaskarenaOliver Haubrich, Geschäftsführer von Electronic PartnerRolf Cersovski, Geschäftsführer von WichmannThomas Fojuth Head of Procurement & Purchasing der T-Systems PCM AGAngela Vogt, Geschäftsführerin der Teutodata Computer Systems GmbH Paul Holdschik, Vorstand von TendiDer Kundenbeirat soll in Zukunft in die strategischen Entscheidungen des Distributors eingebunden werden und quasi als verlängerter Arm des IT-Fachhandels fungieren. Das Gremium wird einmal pro Quartal tagen. Die erste Sitzung findet in Kürze in München statt. Im Internet soll ein eigener Bereich geschaffen werden, wo die Kunden die Ergebnisse der Sitzungen einsehen, aber auch ihre Sorgen und Nöte hinterlassen können. „Bisherige Händlerbeiräte waren eigentlich immer nur besser informierte VIP-Kunden. Unser Beirat soll aber bidirektional funktionieren", verspricht Tech Data Chef Martin Furuseth.(gn) …mehr

  • Gartner: Microsoft drängt den Nutzern den Passport geradezu auf

    Innerhalb eines halben Jahres hat sich die Zahl der Nutzer des Microsoft „Passport" von sieben auf 14 Millionen glatt verdoppelt. Ausdruck echter Begeisterung für das Single-Singn-on-Prinzip ist das aber nicht, fand Marktforscher Gartner anhand einer Umfrage heraus. 80 Prozent der Nutzer sollen nur Passport-Accounts anlegen, um bestimmte Microsoft-Websites besuchen zu können. Nur zwei Prozent der Befragten hätten sich dafür entschieden, weil sie von den Vorteilen des Single-Sign-on überzeugt sind. (kh) …mehr

  • Blauer Brief für indiskreten HP-Mitarbeiter

    Wer bei Hewlett-Packard arbeitet, sollte Firmeninterna auch als solche behandeln. Andernfalls entlässt ihn die Company. Wie jetzt geschehen mit einem Mitarbeiter, der eine interne E-Mail an die Presse weitergeleitet hatte. Zwar sind weder Name noch Position des Mitarbeiters bekannt, eben so wenig das E-Mail, doch US-Zeitungen mutmaßten, es handle sich um eine im März versandte Mail. In dieser waren HP-Mitarbeiter aufgefordert worden, über mögliche Probleme bei dem Zusammenschluss mit Compaq zu diskutieren. Den jüngsten Indiskretionsfall konnte HP noch nicht klären. Ein unbekannter Mitarbeiter hatte einen Mitschnitt des Anrufbeantworters von CEO Carly Fiorina publik gemacht. Auf dem Mitschnitt ist zu hören, wie die energische Fusionsbefürworterin sich zwei Tage vor der Aktionärsabstimmung bei HP überlegte, wie zwei Großinvestoren, die Deutsche Bank und Northern Trust zur Zustimmung bewegt werden könnten. Fiorina soll gesagt haben, man müsse bei beiden „etwas Außergewöhnliches unternehmen". (siehe Artikel).Mittlerweile ermitteln wegen diesem Mitschnitt die amerikanische Börsenaufsicht SEC und ein New Yorker Staatsanwalt gegen HP. Zudem verwendet der gegen die Fusion nun klagende Walter Hewlett den Mitschnitt, um seine Behauptung nachzuweisen, dass HP Großaktionäre wie die Deutsche Bank unter Druck gesetzt habe (siehe Artikel: HP/Compaq-Fusion: Fiorina feiert Sieg). (wl) …mehr

  • ERP-Anbieter PSI übernimmt IT-Consultant

    Der Hersteller von Unternehmens-Software PSI hat die Büsing & Buchwald Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung zu 100 Prozent übernommen. Das Beratungsunternehmen für die Energiewirtschaft beschäftigt rund 30 Mitarbeitern und erwirtschaftete einem Jahresumsatz von 3,3 Millionen Euro. Büsing & Buchwald soll als eigenständige Marke weitergeführt und als selbstständige Gesellschaft in die PSI-Gruppe integriert werden. Der Sitz des Unternehmens bleibt Barsinghausen. Beide Geschäftsführer werden laut PSI auch in Zukunft für die Gesellschaft tätig sein. Nach der im Jahr 2000 getätigten Akquisition des Bereiches Gas-Managementsysteme vom Debis Systemhaus komplettiert die PSI AG ihr Leistungsangebot in diesem Markt. (hei) …mehr

  • SAP: Im zweiten Halbjahr wird alles besser

    Hätte nicht das Beratungsgeschäft um 18 Prozent zugelegt, die Bilanz des Softwareherstellers SAP für das erste Quartal wäre mau ausgefallen. Denn der Umsatz mit Softwarelizenzen litt an der schwachen Investitionsbereitschaft der Kunden, und ging im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 402 Millionen Euro runter. So legte der Gesamtumsatz des Unternehmens im Jahresvergleich um neun Prozent auf 1,66 Milliarden Euro zu. Die Aufwendungen für den Kauf von Top Tier und die Commerce-One-Transaktion mit eingerechnet, blieb unter dem Strich ein Konzernergebnis von 65 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 109 Millionen Euro.„Das erste Quartal entspricht im großen und ganzen unseren Erwartungen", kommentierte SAP-Vorstandssprecher Henning Kagermann. Während die amerikanischen Unternehmen noch sehr zurückhaltend investierten, habe die Region Europa (plus elf Prozent) sehr ermutigende Ergebnisse geliefert, so Kagermann. Seinen Plan, den Umsatz im Gesamtjahr um 15 Prozent zu steigern, behält das Unternehmen bei. Man erwarte ein deutlich stärkeres zweites Halbjahr, so der offizielle Ausblick.(st) …mehr

  • T-Systems mit deutlichem Minus Im letzten Geschäftsjahr

    Die T-Systems International, eigenen Angaben zufolge das zweitgrößte Systemhaus in Europa und Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, muss im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 ein Minus von 261 Millionen Euro (vor Steuern) bilanzieren. Im Jahr 2000 hatte das Systemhaus noch 2,5 Milliarden Euro Gewinn erzielt. Diese Zahlen veröffentlichte die Financial Times Deutschland (FTD) unter Berufung auf eine ihr vorliegende interne Analyse der beiden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften PricewaterhouseCoopers (PwC) und Ernst & Young (E&Y). Die beiden Gesellschaften haben den Konzernabschluss der Deutsche Telekom für das Jahr 2001 geprüft und testiert. Laut FTD wollte die Telekom die Zahlen nicht kommentieren. Ein Sprecher bestätigte aber, die Telekom werde bei ihrer Bilanz-Pressekonferenz am nächsten Dienstag die Geschäftsentwicklung der vier Konzernsparten T-Mobile, T-Online, T-Com und T-Systems detailliert darstellen. Man darf also gespannt, wie Telekom-Vorstandschef Ron Sommer das Ergebnisdebakel des sogenannten Hoffnungsträger T-Systems schildern wird. Das Systemhaus mit 40.000 Mitarbeitern gilt neben der Mobilfunkgesellschaft T-Mobile als Hoffnungsträger im Telekom-Konzern. Sommer hatte vor kurzem angekündigt, die T-Systems werde bis zum Jahr 2004 die Umsatzrendite massiv steigern. (wl) …mehr

  • AMD: Flash-Flaute trübt das Ergebnis im ersten Quartal

    AMD, nach Intel zweitgrößter Chiphersteller der Welt, kann zwar bei PC-Prozessoren auf einen neuen Rekord verweisen, leidet aber unter der Absatzflaute bei Flash-Speichern. Acht Millionen CPUs hat AMD im ersten Quartal bis einschließlich April 2002 auf den Markt gebracht und damit 684 Millionen Dollar oder drei Prozent mehr umgesetzt als noch im Frühjahr 2001. Im anhaltend schwachen Geschäft mit Flash-Speichern ging der Quartalsumsatz aber innerhalb eines Jahres von 411 auf 160 Millionen Dollar um 61 Prozent in die Knie. Insgesamt lag der Umsatz im ersten Quartal 2002 mit 902 Millionen Dollar um 24 Prozent unter Vorjahresniveau und um fünf Prozent unter dem Ergebnis vom vierten Quartal 2001. Mit 9,2 Millionen Dollar fiel der Nettoverlust aber wesentlich gelinder aus als die 15,8 Millionen in den vorangegangenen drei Monaten.Für das im Mai beginnende zweite Quartal erwartet AMD wieder einen leichten Anstieg bei Flash-Speichern, während der CPU-Absatz saisonal bedingt voraussichtlich um fünf bis zehn Prozent zurückgehen dürfte. Gute Absatzchancen für die Athlon-XP-Prozessoren malt sich der Intel-Herausforderer durch den Umstieg auf die 0,13-Mikron-Technologie aus. 820 bis 900 Millionen Dollar lautet das Umsatzziel fürs zweite Quartal.(kh) …mehr

  • Der Preis geht runter: Letzte Chance für die Xbox?

    Jetzt hat auch Microsoft eingesehen, dass die Xbox zu teuer ist und hat den Preis für die Luxuskonsole um mehr als ein Drittel gesenkt. So wird der empfohlene Verkaufspreis ab dem 26. April nur noch 299 Euro betragen. Um die Kunden, die noch 479 Euro bezahlt haben, nicht zu verärgern, hat sich Microsoft eine Sonderaktion einfallen lassen: Die glücklichen Konsolenbesitzer können sich auf der hauseigenen Xbox-Website eintragen, und bekommen zwei Spiele und einen Xbox-Controller kostenlos. Als „Dankeschön", wie es Microsoft verstanden wissen will.Dass die Xbox zu teuer und nach nur einem Monat im Markt hierzulande schon ein Ladenhüter ist, pfeifen inzwischen schon die vielzitierten Spatzen von den Dächern. Microsoft glaubt, mit der Preissenkung das Ruder noch einmal herumreißen zu können: "Die phänomenal positive Resonanz auf Xbox durch Testberichte, Preise und Spielverkäufe hat uns klar gezeigt, dass die Konsumenten Xbox lieben. Wir werden sicherstellen, dass der Preis nicht das Hindernis auf dem Weg zur Xbox-Erfahrung ist", so Sandy Duncan, Vice President, Xbox Europe. (st) …mehr

  • Nexsi ist pleite

    Noch vor einem Monat auf der Cebit war Dominic Byrne, Nordeuropa-Direktor von Nexsi Systems, voller Hoffnung: "Wir bauen ein schlagkräftiges Team aus Fachleuten und Channel-Partnern auf."Das ist nun nicht mehr nötig, denn der Hersteller von Hochleistungs-Netzwerk-Lösungen ist pleite. Grund hierfür: Die dritte Finanzierungsrunde hat nicht statt gefunden, so das Nexis nun zahlungsunfähig geworden ist. Am Markt angetreten ist der Anbieter mit einem sogenannten "Content Service System" an, das Daten mit 2 bis 8 GBits/s auch durch eine Firewall hindurch übertragen, dabei in VPN-Tunnels verpacken und mit 3DES verschlüsseln kann. Das ganze basierte auf dem von Nexis selbst entwickeltem Chip, der eigenen Worten nach "das Abarbeiten von Datenpaketen auf einem bisher unbekanntem Performance-Level" ermöglichen sollte. Soviel ist heute bereits bekannt: das "Nexsi 800"-System wird nicht mehr vertrieben. (rw) …mehr

  • Zurück-Button im Internet Explorer birgt Gefahren

    Von dem schwedischen Physikstudenten Andreas Sandblad kommt die Mitteilung, er habe einen schweren Sicherheitsloch in Microsofts „Internet Explorer" Version 6 aufgespürt: Der "Zurück"-Knopf des Browser-Marktführers erlaube es einem Angreifer, per JavaScript auf lokale Dateien zuzugreifen. Die Sicherheitseinstellungen für die "Internet-Zone" könnten relativ einfach ausgehebelt werden. Sandblad hat eigenen Angaben zufolge Microsoft bereits im November 2001 auf den Fehler aufmerksam gemacht. Im März dieses Jahres schickte er nochmals Informationen über diesen Explorer-Fehler nach Redmond, bevor er jetzt den Bug in oben angegebenen Bugtraq-Forum veröffentlicht hat. Ob diese Veröffentlichung Microsoft veranlasst, den dringend erforderlichen Softwareflicken zur Verfügung zu stellen, steht dahin. Bisher wiegelte Microsoft ab. „Ein Angreifer muss einen Nutzer dazu bringen, auf einer manipulierten Site den Zurück-Knopf zu drücken. Dieses Szenario bedeutet keine echte Bedrohung für Anwender, die Standard-Best-Practices folgen", befand eine Sprecherin der Gates-Company. Einen Softwareflicken hat es folglich bislang nicht gegeben. (wl) …mehr

  • Toshiba stellt Einsteiger-PDA vor

    Der Pocket PC e310 ist der zweite Handheld des Notebook-Riesen Toshiba. Als Zielgruppe für den Farb-PDA fasst der Hersteller speziell die privaten Anwender ins Auge.Das mit einem 206 MHz Intel Strongarm Prozessor ausgestattete Gerät läuft wie auch der Pocket PC e570 mit dem vorinstallierten Betriebssystem Microsoft Pocket PC 2002. Es wiegt 140 Gramm bei den Ausmaßen von 124 x 80 x 12,4 Millimeter. Ob die vom Hersteller anvisierte Zielgruppe bei einem Endkunden-Verkaufspreis von 499 Euro inklusive Mehrwertsteuer zugreifen wird, bleibt allerdings abzuwarten. Ab Ende April soll der Pocket PC e310 im Handel erhältlich sein.(bw) …mehr

  • HP/Compaq-Fusion: Fiorina feiert Sieg

    HP-Chefin Carly Fiorina ist sich offensichtlich sicher, dass sie ihr Fusions-Ziel mit Compaq erreicht hat. Denn die HP-Aktionäre stimmten laut Unternehmensangaben mit 837,9 zu 792,6 Millionen Stimmen für die Fusion. Die restlichen noch auszuzählenden Stimmen seien für den Ausgang der Entscheidung nicht mehr relevant, so HP. Infolge dessen - gegen die Einwände von Opponent Walter Hewlett, es handle sich um eine "extrem enge Abstimmungsmarge" und um vorläufige Ergebnisse - erklärte Fiorina sich zur Siegerin im Kampf um die Fusion mit Compaq. Sie erklärte recht einsilbig, sie sei froh, dass HP die schwierige Phase des Kampfes um die Fusion hinter sich habe. Jetzt sehe sie der neuen HP gespannt entgegen. Die Fusion der beiden IT-Riesen soll den nach IBM zweitgrößten IT-Konzern der Welt ergeben. Kritiker hatten unter anderem bemängelt, Fiorina habe die Risiken der Fusion geschönt dargestellt und verschwiegen, das die Service-Abteilung der fusionierten Unternehmen längst nicht so stark sei wie den Aktionären geschildert. Mit dem vorläufigen Ergebnis gibt sich Walter Hewlet längst nicht geschlagen. Er klagt gegen die Fusion vor einem amerikanischen Gericht. Das Verfahren soll am 23. April beginnen (siehe dazu auch den heutigen Artikel: Blauer Brief für indiskreten HP-Mitarbeiter). (wl) …mehr

Zurück zum Archiv