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Meldungen vom 25.06.2003

  • Allasso: Articon-Aktionäre stimmen Verkauf an In-Technology zu

    Dem Verkauf des Sicherheits-Distributors Allasso an den Storage Spezialisten In-Technology steht nun nichts mehr im Wege. Die Aktionäre der Allasso-Mutter Articon-Integralis haben dem Deal auf der Hauptversammlung mehrheitlich zugestimmt. Die Transaktion soll Ende Juli 2003 abgeschlossen sein und wird ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 400 Millionen Euro und 450 Mitarbeitern hervorbringen. (gn)  …mehr

  • Mehrheit der Deutschen ist "drin"

    Im Jahr 2003 ist die Zahl der deutschen Internetnutzer um 5,4 Millionen auf insgesamt 32,1 Millionen Bundesbürger über 14 Jahre gestiegen. Zählten im vergangenen Jahr noch 50,1 Prozent der Deutschen zu den Offlinern, also zu den Nicht−Nutzern des Internet ohne Beschaffungsabsicht, und 41,7 Prozent zu den Nutzern des Mediums, so hat sich das Verhältnis in diesem Jahr nahezu umgekehrt: Den 50,1 Prozent Onlinern stehen heute 42,7 Prozent Offliner gegenüber. Die restlichen 6,2 Prozent sind die sogenannten "Nutzungsplaner", also die Offliner, die innerhalb der nächsten 12 Monate online gehen wollen.Dies sind die Kernergebn des (N)Onliner Atlas 2003, den TNS Emn und die Initiative D21 Anfang der Woche in Berlin vorgestellt haben. Mit über 30.000 Interviews soll dies die größte Studie zur Nutzung und Nicht−Nutzung des Internet sein, die es ermögliche, bis auf die Ebene der Regierungsbezirke regionale Unterschiede der Internet−Nutzung in Deutschland sichtbar zu machen.Besonders starke Zuwächse der Internet−Nutzung hat TNS Emn in den neuen Bundesländern festgestellt. Hier stieg der Anteil der Internet−Nutzer von 37 auf 47 Prozent in 2003. In einigen Regierungsbezirken Ostdeutschlands sind anteilsmäßig sogar mehr Bundesbürger online als in Teilen der alten Bundesländer.Der Blick auf die andere Seite des digitalen Grabens zeigt, dass Offliner, also Nicht−Nutzer des Internet ohne Beschaffungsabsichten, deutlich älter und überwiegend weiblich sind, über ein formal niedriges Bildungsniveau und ein deutlich niedrigeres Einkommen verfügen. Auch wenn die Zahl der Offliner stetig abnimmt, treten die Merkmale, die Onliner und Offliner untersche, deutlich hervor. So werden Onliner im Durchschnitt zwar immer älter, die Offliner allerdings auch. Allein in der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren sind seit 2002 1,8 Millionen neue Onliner zu verzeichnen. Das Durchschnittsalter der Onliner ist von 36,6 Jahre auf 37,7 Jahre gestiegen, während die Hälfte der Offliner älter als 62 Jahre ist.Auch der Abstand zwischen Männern und Frauen bezüglich der Internet−Nutzung hat sich im letzten Jahr wieder vergrößert. Zwischen 2001 und 2002 war der Zuwachs an weiblichen Internet−Nutzern größer. In diesem Jahr sind 80 Prozent der Männer zwischen 14 und 40 Jahren online, jedoch nur 68 Prozent der Frauen. Die Abstände vergrößern sich in den höheren Altersgruppen: Die knapp sechs Prozent Onliner in der Altersgruppe über 70 Jahre sind zu 80 Prozent Männer.Die Printausgabe des (N)Onliner Atlas 2003 kann zum Preis von 21 Euro Schutzgebühr unter www.nonliner−atlas.de bestellt werden. Der Betrag wird vollständig zur Unterstützung eines Jugendprojektes der Initiative D21 verwendet.(go) …mehr

  • Karstadt: Bundle aus PC, Digitalkamera und Drucker für 999 Euro

    Da kann nicht mal mehr Aldi mithalten: Karstadt bietet in seinem Online−Shop ein Bundle aus PC, Monitor, Digitalkamera, Drucker und Scanner, Tastatur, Maus und Lautsprecher für knapp 1.000 Euro an − natürlich nur, solange der Vorrat reicht. Der Computer ist von Lintec und wurde mit einem AMD Athlon XP 2400+Prozessor ausgestattet. Der Arbeitsspeicher umfasst 256 MByte DDR−RAM, die Festplatte bringt es auf 80 GByte. DVD−Laufwerk und CD−RW Brenner sind natürlich auch vorhanden. Als Software wurden Windows XP Home, Star Office 6.0, Corel Essential beigelegt, als "Schmankerl" auch noch die und das Strategiespiel "Siedler IV". Der 17 Zoll CRT−Monitor hat laut Angaben eine Auflösung von 1024x768 dpi. Der Drucker kommt von Lexmark: Der "Z25"−Tintenstrahldrucker ist für Fotodruck besonders gut geeignet und bietet eine Auflösung von 1200x1200 dpi. Dem "Mustek ScanExpress 1200 UB" wurden noch die die Bildbearbeitungssoftware Ulead PhotoExpress sowie die OCR−Software Finereader Sprint 4.0 beigelegt. Bei dem Preis darf man von der dazugehörigen Digitalkamera natürlich nicht all zuviel erwarten: Die Genius "G−Shot P210" verfügt über 2,1 Megapixel und einen 8 MByte−Flash Speicherchip. Die maximale Auflösung beträgt 1600x1200 dpi. (mf)  …mehr

  • Gartner: Hotspot-Hype in Europa

    Die Zahl der sogenannten "Hotspots" wird in diesem Jahr explodieren, dies prognostizieren jedenfalls die Marktforscher von Gartner. Sie gehen davon aus, dass die Zahl der drahtlosen Internetzugänge via Wireless LAN noch 2003 in Europa von 829 auf 15.308 steigen wird. Für 2005 rechnen die Analysten sogar schon mit über 39.000. Weltweit werde die Zahl der Hotspots dieses Jahr auf 71.000 zulegen. Dies sei aber noch immer zu wenig, um die Nachfrage zu befriedigen, glaubt Gartner. Bei den User−Zahlen erwarte man weltweit einen Anstieg von 2,5 Millionen (2002) auf 9,3 Millionen. Zugleich sei der Zuwachs bei den tatsächlichen Anwendung aber eher gering: Schon im vergangenen Jahr habe sich gezeigt, dass über 90 Prozent der insgesamt 2,5 Millionen Konsumenten nur Gelegenheitsnutzer seien. Die Marktforscher warnen auch vor einer überhitzung des Marktes. Die Erwartungen, die die Industrie in diese Technik setze, würden vorerst enttäuscht werden, glaubt Gartner. Es werde nach der "Hype−Phase der überzogenen Erwartungen" zu einer "massiven Desillusionierung" kommen. Denn die Hotspots bräuchten Zeit, um eine ausgereifte Zugangsplattform zu werden und die "Ebene der Produktivität" zu erreichen, heißt es in der Studie. Die Kollegen von Forrester Research sehen es dramatischer: Sie glauben, dass der Großteil der Hotspot−Investitionen mangels Anwender umsonst getätigt wird. (mf)  …mehr

  • Ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter wegen Betrug verhaftet

    Ein ehemaligen Microsoft−Mitarbeiter wurde am Montag in den USA verhaftet. Ihm wird vorgeworfen Software im Wert von 17 Millionen Dollar über das betriebsinterne Bestellsystem Microsofts geordert und zu seinem eigenen Vorteil verkauft zu haben. Dem 43−jährigen Richard Gregg wird ferner Betrug in 62 Fälle zur Last gelegt. Gregg beteuert seine Unschuld. Bereits im Dezember letzten Jahres feuerte Microsoft den Mitarbeiter. Zur gleichen Zeit wurde der Betrugsfall Daniel Feussner aufgedeckt (ComputerPartner online berichtete). Ihm wurde damals vorgeworfen Software im Wert von neun Millionen Dollar intern bestellt und zu seinen eigenen Gunsten verkauft zu haben. Feussner verstarb Anfang Februar diesen Jahres im Alter von 32 Jahren in einem Krankenhaus in Seattle. Microsoft ließ verlauten Gregg sei der Grund, warum das Unternehmen gegen Ende letzten Jahres strengere Regeln aufstellte, die Diebstahl verhindern sollten. "Als wir im vergangenen Jahr von den Aktivitäten erfuhren, unternahmen wir sofort verschiedenen Schritte, um sicher zu gehen, dass dies nicht mehr vorkommen kann. Außerdem übergaben wir den Fall Gregg dem Gericht", soweit John Connors, Microsofts Chief Financial Officer und Verantwortlicher für interne Angelegenheiten. "Seit dieser Zeit arbeiten wir sehr eng mit dem FBI und der Staatsanwaltschaft zusammen und wir haben unser internes Bestellsystem geändert, um uns zukünftig vor solchen Fällen zu schützen". (ce) …mehr

  • Oracles Special Edition erreicht den Mittelstand noch nicht

    Schweigen im Walde herrscht bei SAP und Oracle, werden die be Software-Hersteller nach den Lizenzumsätzen ihrer Mittelstandslösungen "Business One" und "E-Business Special Editon" gefragt. "Diese Zahlen veröffentlichen wir nicht", erklärt Stein Surlien, der frischgebackene Vice Presisent Alliance and Channels bei Oracle EMEA.Larry Ellison, CEO bei Oracle, betonte auf der Anwenderkonferenz des Datenbankspezialisten in London zwar, wie einfach die Special Edition zu implementieren sei: "Eine Linux-box anschließen, den Anwender-Namen eingeben und los geht es." Doch der Metagroup-Analyst Rüdiger Spiess glaubt nicht an die Worte des Oracle-CEO: "Das ist eine schöne Marketing-Message."Laut dem Metagroup-Analysten reiche es bei der Zielgruppe von 100 bis 500 Mitarbeitern nur selten, die Special Edition Out-of-the-box zu implementieren. "Ohne Customizing geht das nicht." Den durchschnittlichen Preis von 80.000 bis 100.000 Euro für 15 Professional User sieht Spiess deshalb nicht relastisch für potenzielle Kunden an. In EMEA versuchen derzeit 62 Oracle-Partner ihr Glück mit der Special-Editon. Doch der größte Teil davon agiert in Großbritannien.In Deutschland steht der Datenbank-Spezialist mit der Mittelstandslösung dagegen noch am Anfang. "Wir haben eine Handvoll Partner", erklärt Rolf Schwirz, Gechäftsführer bei Oracle in Deutschland. (hei)  …mehr

  • Tulip prozessiert gegen Dell wegen Patentverletzung

    Der Prozess wegen Patentrechtsverletzungen, den der niederländischer PC−Hersteller Tulip gegen PC−Direktanbieter Dell in den USA seit dem Jahr 2000 angestrengt hat, hat am Montag dieser Woche in Wilmington, Delaware, begonnen. Tulip fordert 192 Millionen Dollar Schadensersatz mit der Begründung, Dell habe in seinen "Optiplex"−PCs ein von Tulip geschütztes Mainboard−Design verwendet. Das Patent, das für einen Erweiterungsschacht gilt, sei seit 1997 gültig, so Tulip. Seitdem habe Dell rund vier Millionen Rechner des Typs im Wert von 6,39 Milliarden Dollar abgesetzt, so dass die Niederländer Lizenzgebühren in Höhe von 192 Millionen Dollar errechnet haben. Dell wehrte sich mit der Behauptung, es habe bis zum Eingang der Klage vor drei Jahren das Tulip−Patent nicht gekannt. Im übrigen sei die Schadensumme viel zu hoch. Zum Vergleich: Dell erwirtschaftete im letzten Geschäftsjahr 35,6 Milliarden Dollar, Tulip gerade 58,9 Millionen Dollar. (wl) …mehr

  • Computerspiele: 350 Millionen Euro weniger Umsatz durch Raubkopien

    Auf etwa 50 Millionen Stück pro Jahr schätzen Experten derzeit das Volumen des Raubkopie−Marktes für Computerspiele in Deutschland. "Das ist mehr als doppelt so viel wie wir verkaufen", beklagt Herman Achilles, Geschäftsführer des Verbandes der Unterhaltungssoftware Deutschland (VUD). Er beziffert den Umsatzausfall für die Branche auf rund 350 Millionen Euro jährlich. Auf der Computerspiel−Messe GC Games Convention, die Ende August in Leipzig statt findet, wolle man nun verstärkt auf die Problematik aufmerksam machen. Dort soll es auch gute Nachrichten aus der Branche geben: "Obwohl wir im Vergleich zum Vorjahr auf Grund der zahlreichen Kopien weniger einzelne Computerspiele verkauft haben, hat sich unser Umsatz nicht verschlechtert", sagt Achilles. Mit den einzelnen CD's seien höhere Erlöse erzielt worden. Die Geschäftsentwicklung bei der Unterhaltungssoftware sei stabil. Rund 1,1 Milliarden Euro setzte die Branche im vorigen Jahr um. "Im Bereich der Unterhaltungsmedien haben wir inzwischen das Kino abgehängt", so Achilles. (mf)  …mehr

  • Dialer: Prov müssen notfalls Seiten sperren

    Prov müssen Dialer−Seiten sperren, wenn auf die Höhe der anfallenden Telefongebühren nicht "klar und verständlich" hingewiesen wird. Dies ergibt sich aus einem Beschluss des Landgerichts Köln (Az. 31 O 287/03). Unseriöse Dialer−Anbieter verleiten Internet−Nutzer immer wieder durch eine trickreiche Ausgestaltung von Internet−Seiten und Pop−Up−Fenstern zum Download von Dialer−Software und zur Anwahl von 0190−Nummern zu stattlichen Tarifen. Die Höhe der Tarife wird dem Nutzer dabei oft bewusst verschwiegen. Aus dem E−Commerce−Recht ergibt sich klar und eindeutig, dass die weit verbreitete Praxis unseriöser Dialer−Anbieter rechtsw ist. Paragraph 312 e des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) verpflichtet Internet−Anbieter nämlich unter anderem zu einer "klaren und verständlichen" Mitteilung über die Höhe aller anfallenden Gebühren. Das E−Commerce−Recht gilt nicht nur für die Dialer−Anbieter selbst, sondern auch für Prov, die Dialer−Nummern weitervermieten. Werden Prov auf Rechtsverstöße unseriöser Dialer−Anbieter hingewiesen, so sind sie zur Sperrung der Nummern verpflichtet, wenn der Anbieter den Rechtsverstoß trotz Abmahnung fortsetzt. Dies hat das Landgericht Köln in seinem Beschluss bestätigt und einen Prov unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 Euro zur Nummernsperre verpflichtet. Wenig verbraucherfreundlich fiel dagegen ein Urteil des Amtsgerichts Mönchengladbach aus (Az. 5 C 286/02). Dort hatte ein Dialer−Geschädigter einen Prov auf Erstattung von knapp 400 Euro Telefongebühren verklagt, die bei einer unbemerkten Dialer−Einwahl angefallen waren. Da nicht mehr feststellbar war, an welchen Dialer−Anbieter die Gebühren geflossen waren, meinte der Geschädigte, den Nummernprov für den Schaden haftbar machen zu können. Das Amtsgericht Mönchengladbach wies die Klage ab. Begründung: Wenn der Dialer−Anbieter trotz sorgfältiger Recherchen des Prov nicht mehr ausfindig gemacht werden könne, sei dies das Risiko des Nutzers. Einen "W, der eine Haftung begründen könnte, habe der Prov nicht. Die be aktuellen Urteile kommentiert der auf Internetrecht spezialisierte Berliner Anwalt Niko Härting: "Oft ist es schwer, gegen unseriöse Dialer−Anbieter vorzugehen. Daher liegt es nahe, die Prov haftbar zu machen, die an den Aktivitäten der schwarzen Schafe mitverdienen. Die Entsche des LG Köln ist daher wegweisend. Allerdings zeigt das Urteil aus Mönchengladbach, dass nach wie vor große Rechtsunsicherheit besteht."  …mehr

  • Teac: DVD-Brenner, der "Minus" und "Plus" beherrscht

    Bei 289 Euro liegt der empfohlene Verkaufspreis von Teacs DVD-Brenner "DV-W50D". Das Laufwerk kann DVD+R- und DVD-R-Scheiben mit bis zu vierfacher, DVD-RW-Medien mit bis zu zweifacher und DVD+RWs mit bis zu 2,4facher Geschwindigkeit beschreiben. Der Dual-DVD-Brenner passt an eine E-/Atapi-Schnittstelle. (tö) …mehr

  • Apple: "der schnellste PC der Welt" oder 64 Bit-Computing mit PowerPC 970

    Mit der Präsentation der neuen, längst überfälligen G5−Macintosh−Rechner hat Apple möglicherweise neue Trumpfkarten im Desktop−Rechnermarkt präsentiert. Vorsorglich stellte CEO Steve Jobs auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco die G4−Nachfolger mit dem Superlativ vor: "Wir liefern heute den schnellsten Personal Computer der Welt aus." Klar ist: Die G4−Nachfolger sollen Apples schwaches Geschäft mit professionellen Rechnern wieder in Fahrt bringen. Tatsächlich könnten sie, zusammen mit dem auf 64 Bit ausgelegten Betriebssystem MacOS X, Version 10.3 ("Panther" genannt), das als Update Ende des Jahres für 139 Euro auf den Markt gebracht werden soll, das angeschlagene Renommee des Intel−Konkurrenten in den zentralen Märkten Verlage und Agenturen erneuern und dem Fachhandel neue Impulse geben. Ob jedoch die neuen Rechner, die von IBMs 64 Bit−Prozessor "PowerPC 970" angetrieben werden, Apple insgesamt aus dem mittlerweile dauerhaften Drei−Prozent−Marktanteilsloch im Desktopsegment hieven werden − das zu beurteilen, erscheint einen Tag nach der Vorstellung Apples zu früh. Jedenfalls taten Steven Jobs und seine Mannschaft ihr Bestes, um die neuen, abwärtskompatiblen Rechner deutlich gegenüber der Intel−Konkurrenz zu illumminieren. Natürlich dadurch,  dass Jobs die G5−Rechner, die ab August in den Läden stellen sollen und zwischen 2.202 Euro und 3.264 Euro (Dual−Prozessor−Version mit zweimal 2 GHz getaktet), kosten werden, mantraartig immer wieder ob ihrer Leistung beschwor. "Wir haben das Herz eines 64−Bit−Supercomputer genommen und es in einen Desktop−Chip verpflanzt", merkte er beispielsweise unter Anspielung auf die Herkunft des G5−Chips aus IBMs Unix−Serverschmiede an. Aber vor allem dadurch, indem der Apple−Präs anhand von Benchmarks für 3D−Rendering und der wie seit Jahren vorgeführten und dennoch beindruckenden Photoshop−Demonstration zeigte, dass der schnellste Intel−Dual−Prozessor−Computer derzeit nur halb so schnell rechnen kann wie die in ein modisch silbernfarbenes Alugehäuse verpackten Apple−Rechner. Zudem versprach Jobs, mit IBM zusammen im nächsten Jahr 3 auch GHz−Rechner anbieten zu können − man scheint im kalifornischen Hauptquartier das GHz−Gemäkle eindeutig satt zu haben. Als Leistungsdaten für die durch neun Kühler gew leisen Rechner − 35 dB im Normalbetrieb − gibt Apple an: 1,6, 1,8 und 2 GHz Taktrate, von 256 MB bis zu acht GB Arbeitsspeicher in der momentan schnellsten Ausführung (128−Bit−DDR−SDRAM mit 400 Megahertz und bis zu 6,4 GB/s Durchsatz), seperate, ein Gigahertz schnelle Front−S−Busse, einen Point−to−point−System−Controller für den schnellen Transfer von Daten zwischen Subsystemen, Hypertransport−Verbindungen, mit 133 MHz getaktete PCI−X−Erweiterungssteckplätze (ab dem 1,8 GHz−Modell), Serial−ATA−Festplatten − 80, 160 und 160 GB − und AGP−8X−Pro−Grafikbeschleuniger alternativ von Nv oder ATI. Für die Peripherie gibt es Firewire 800, USB 2.0, Gigabit Ethernet und zum ersten Mal, zusätzlich zu den analogen Eingängen, digitale Audio−Ein− und Ausgänge (5.1, optisch). "Airport"−WLAN , Bluetooth und anderes mehr können dazu bestellt werden. PS: Weiterhin gibt es G4−Powermacs im Apple−Programm.(wl)  …mehr

  • Titelthemen ComputerPartner, Ausgabe 26/2003

    Liebe Leserinnen und Leser, in der morgen erscheinenden Ausgabe 26/2003 von ComputerPartner lesen Sie unter anderem:+++ IsolierstationNorman Datas neue Version von Virus Control schickt alle eingehende E−Mails erst einmal in Quarantäne. Nur gesunde Dateien kommen auch wieder raus.+++ Knappes GutDie Chip−Produzenten haben die Nachfrage nach Flash−Speichern massiv unterschätzt. Jetzt steigen die Preise. Mit einer Entspannung ist erst im Herbst zu rechnen.+++ Die Rückkehr46 Millionen 2,5−Zoll−Festplatten sollen im nächsten Jahr verkauft werden. Grund genug für Seagate, nach jahrelanger Abstinenz wieder in dieses Segment zu einzusteigen.+++ Eine Schachtel SicherheitDie Firewall für jedermann, der 149 Euro übrig hat+++ PreBenq senkt Beamer−Preis um 1.000 €Mit besten Wünschen für die Woche, Ihre ComputerPartner−Redaktion. (wl) …mehr

  • Ausgeträumt: Die RFI Distribution GmbH macht am 30. Juni endgültig dicht

    Die RFI Distribution GmbH in Mönchengladbach wird zum 30. Juni 2003 Ihr Geschäft liqu. Das bedeutet für die 14 Mitarbeiter nach einem langen Kampf nun das endgültige Aus.Nachdem die "RFI Mobile Technologies AG" im August vergangenen Jahres unter Druck des Mutterkonzerns Lintec ihren Ausstieg aus dem Distributionsgeschäft bekannt gab, wurde drei Monate später die "RFI Distribution GmbH" gegründet und ersparte damit 15 ehemaligen Mitarbeitern den Gang zum Arbeitsamt. Losgelöst von Lintec und der RFI AG stürzte sich die neue RFI-Vertriebsmannschaft unter der Leitung des neuen Geschäftsführers, Dieter Klinke, voller Hoffnung in ihr altbekanntes Geschäft "mobile Computing". Jetzt, acht Monate später ist der Traum ausgeträumt. "Die Geschäftsentwicklung der RFI GmbH war nicht so positiv, wie erwartet", begründet Klinke die Liqu. Dieter Klinke ist gleichzeitig Geschäftsführer des Düsseldorfer Systemhauses Multivision GmbH, die der alleinige Gesellschafter der RFI GmbH ist. Das Kerngeschäft der Multivision ist Audio- und V-Präsentationstechnik, die sie sowohl direkt an Endkunden als auch an Handelspartner distribuiert. "Wir haben die RFI damals mit der Thematik mobile Präsentation gestartet", erzählt Klinke. Zudem war die bereits vorhandene Hersteller- und Kundenstruktur der RFI für einen AV (Audio/V)-Großhändler eine gute Gelegenheit, seine Fühler in Richtung IT-Channel auszustrecken.Die Geschäfte der RFI GmbH hätten sich nach Aussage des Geschäftsführers zwar sowohl im Notebook- als auch im Projektorenbereich gut entwickelt und sei auch rentabel gewesen. "Die Margensituation in der Notebook-Distribution war jedoch deutlich schlechter, als wir es erwartet haben", betont Klinke. Außerdem sei eine zusätzliche hohe Lager- und Forderungsfinanzierung hinzugekommen. Dies sind einige der Gründe, die für den Gesellschafter Multivision den Ausschlag gegeben haben, sich aus diesem Distributionsgeschäft wieder zurückzuziehen, so der Firmen-Chef.Die Fachhandelskunden der RFI Distribution GmbH will Multivision weiter betreuen. Den After-Sales-Bereich deckt das Systemhaus sowohl im Notebook- als auch im Projektorenbereich ab. Neubestellungen wird die Multivision allerdings nur noch für Daten- und V entgegennehmen. (bw) (Näheres hierzu lesen Sie in der ComputerPartner-Ausgabe 27/03) …mehr

  • Paybox setzt nun alles auf die Kreditkarte

    Nachdem der ursprüngliche Paybox−Dienst zu Beginn des Jahres in Deutschland eingestellt wurde, realisierte man nun für MasterCard den bargeldlosen Zahlungsverkehr zwischen Kreditkarteninhabern. Der neue Service von MasterCard International heißt "MoneySend", der nach Firmenangaben erstmals den bargeldlosen Zahlungsverkehr zwischen zwei Karteninhabern ermöglichen. Dank der integrierten Interactive−Voice−Response−Lösung (IVR) von Paybox können MasterCard− und Maestro−Kunden demnächst überweisungen von Karte zu Karte per Mobiltelefon tätigen. Realisiert wurde das Projekt von der Paybox Solutions AG, der im Januar gegründeten Tochter der paybox.net AG. (go)  …mehr

  • SCO lässt Linux-Distributoren in Ruhe - vorerst

    Der neuerdings sich hauptsächlich um Unix−Lizenzeinnahmen bemühende Softwerker SCO lässt im Moment Linux−Distributoren in Ruhe. Wie Chris Sontag, Leiter der SCO Source−Abteilung, jetzt erklärte, beabsichtige er im Moment nicht, gegen Linux−Firmen zu klagen. Die GPL (GNU General Public License) würde nicht vom Bannstrahl SCOs getroffen − ein Vorhaben, das juristisch ausgesprochen schwierig und langwierig wäre. Wie ernst seine Aussage zu nehmen ist, steht dahin. Sein Vorgesetzter, SCO−Präs Darl McBr, erklärte nämlich nahezu gleichzeitig, SCO habe auch "Probleme mit anderen Unix−Lizenzen". Damit ist nicht nur Hewlett−Packards Unix−Derivat HP−UX gemeint, sondern es sind auch die Linux−Distributionen, etwa die von Red Hat und Suse angesprochen. Der SCO−Chef behauptete weiterhin, wieder ohne eine Beweis vorzulegen, Linux sei zum Teil mit urheberrechtlich geschütztem Unix−Code programmiert. So erscheint die Ankündigung des Source−Wächters Sontag, SCO wolle sich mit der Linux−Community und Anwendern beraten, wie sich künftig Lizenzprobleme verme lassen, als verkappte Drohung. Sontag brachte den Vorschlag, ein neues Lizenzmodell für den Unix−Code auszuarbeiten, in die selbstdefinierte Runde ein− ein Vorhaben, das den GPL−Bestimmungen komplett zuw läuft. Red Hats Chefsyndikus Mark Webbing erklärte, seine Firma prüfe die Linux−Quellen, um Copyrightverletzungen auszuschließen. Auch Suse−Geschäftsführer Richard Seibt versicherte, sein Unternehmen könne mittels regelmäßigem Prozessmanagement sicher stellen, keinen urheberrechtlich geschützten Code mit Linux−Paketen auszuliefern. (wl)  …mehr

  • Network Appliance kauft Auspex-Patente

    Network-Attached-Storage (NAS)-Spezialist Network Appliance erwarb das Patentportfolio von Auspex Systems. Der NAS-Pionier Auspex musste im April diesen Jahres Konkurs anmelden. Während einer Gerichtsauktion im Rahmen des Auspex-Insolvenzverfahrens erhielt Network Appliance bei einem Gebot von 8.975.000 Dollar den Zuschlag. Mit dem Kauf verdoppelt das Unternehmen die Anzahl seiner US-Patente (ce)  …mehr

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