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Meldungen vom 01.08.2001

  • OFD: Michael Erbe war nur zur Probe da

    Nur drei Monate dauerte das Gastspiel des ehemaligen M+S−Vorstands Michael Erbe beim Notebook−Systemhaus OFD GmbH in Egelsbach. Damit ist sein Traum, mit dem er damals angetreten war, nämlich die Erfolgeschichte von M+S bei OFD zu wiederholen, nach kurzer Zeit schon wieder ausgeträumt. "Der Michael hat sich einen Lebenstraum erfüllt und ein Hotel am Lago Maggiore gekauft", erklärt OFD−Chef Bodo Schäfer. Dass es zwischen den be langjährigen Freunden zu Spannungen kam, weil Schäfer einen höheren Einsatz seines Kollegen forderte, bestreitet er zwar. Dennoch will er in Zukunft "keinen Millionär" mehr einstellen. An dem Ziel, den Umsatz in diesem Jahr um 20 Prozent auf rund 54 Millionen Mark zu steigern, hält der OFD−Geschäftsführer trotz des Aussche von Erbe fest. Schäfer: "Wir stehen unter Dampf, ich kann mich nicht beklagen." (sic) …mehr

  • Einschne Sparkurs bei Compaq: in Deutschland fällt ein Fünftel der Stellen weg

    Der texanische PC−Hersteller Compaq will wegen anhaltender Konjunkturschwäche weltweit 8.500 Arbeitsplätze abbauen. Wie ComputerPartner in der Ausgabe 31/2001 berichtet, entfallen 1.750 dieser Stellen auf Europa. In Deutschland bekommen laut einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens 314 Mitarbeiter ihre Kündigung, jeweils etwa 100 Kollegen werden in der Service−Organisation, dem Vertrieb und in den Produktbereichen einschließlich der zentralen Funktionen eingespart.Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Wie ein Ins berichtet, sollen im Zuge der drastischen Rationalisierungswelle mindestens weitere 100 Compaq−Angehörige in Deutschland ihren Arbeitsplatz verlieren. Bei bislang knapp über 2.000 Mitarbeitern bedeutet das ein Schrumpfen der Belegschaft um ein sattes Fünftel. Aus dem Unternehmen gab es dazu keine offizielle Stellungnahme.Die Geschäftsführung in Deutschland verfolgt laut Peter Mark Droste, Vorsitzender der Geschäftsführung, mit der Reduzierung der operativen Ausgaben und dem Personalabbau das Ziel, die Vertriebsstruktur des Unternehmens zu "optimieren", die operativen Kosten nachhaltig zu senken und die Service−Organisation auf profitables Wachstum auszurichten. Droste legt besonderen Wert auf das Service−Segment, in dem nicht nur der Umsatz gesteigert werden soll, sondern auch der Beitrag zum operativen Gewinn des Untenehmens.(go) …mehr

  • Heyde hat durch Unternehmensverkäufe wieder Geld

    "Auf Grund der außerordentlichen Restrukturierungsmaßnahmen wird der Liquätsbedarf der Heyde−Gruppe für das Geschäftsjahr auf rund 40 Millionen EUR beziffert", schrieb Softwerker Heyde AG Ende Mai dieses Jahres. Nun schreibt die Firma, die gerade ihre Beteiligungen an der Elaxy−Gruppe bis auf 23,61 Prozent an einen Investor und das Elaxy−Management verkauft hat, sie habe " mit dem Verkauf unter Berücksichtigung der Rückbeteiligung einen Liquätszufluss von über 25 Millionen Euro (erhalten). Zusammen mit den bisher veräusserten Beteiligungen hat die Heyde AG das Anfang April genannte Ziel erreicht, sich durch den Verkauf von nicht strategischem Anlagevermögen einen Liquätszufluss von 30 Millionen Euro zu sichern." Laut Bankanalysten sei damit die Gefahr einer Pleite des Neuen Markt gelisteten Unternehmens gebannt. Zugleich gibt es personelle Veränderungen: Holger Kleingarn, für das Produktgeschäft zuständiges Vorstandsmitglied der Heyde AG, bleibt CEO der Elaxy Holding GmbH, gibt aber seinen Posten bei der Heyde AG auf. Dirk Wittenborg, CEO der Heyde AG, wird Aufsichtsratsmitglied der Elaxy Holding GmbH, die in eine AG umgewandelt werden soll. (wl) …mehr

  • Mobiler Datendienst Omnisky gibt auf

    Erst zur Cebit hat der amerikanische Datendienst Omnisky sein Angebot auch in Europa vorgestellt. Nun stellt der Anbieter von drahtlosen Diensten seinen Service schon wieder ein. Das Angebot der Testphase bestand aus einem GSM-basierten Modem für Palm V, Vx und den Handspring Visor sowie einem monatlichen Dienste-Abo. Omnisky hatte vor allem die ortsbezogenen Dienste im Auge. Dazu gehört zum Beispiel das Abrufen des nächst gelegenen Restaurants oder das Auffinden von anderen Diensteteilnehmern innerhalb eines eingegrenzten Umkreises. Das Angebot scheint allerdings nicht sehr gut bei der anvisierten Zielgruppe angekommen zu sein, was wahrscheinlich an den relativ hohen Kosten für den Dienst liegen könnte. Inklusive drei Monaten freiem Dienst kostet das Modem einmalig 449 Mark. Danach sollte der Dienst monatlich noch einmal mit 59 Mark zu Buche schlagen. Omnisky will nun seinen Service anderen Online-Diensten anbieten. (gn) …mehr

  • Code Red: Internet Wurm bedroht Microsoft-getriebene Websites

    Heute soll das Wurmprogramm "Code Red" in Aktion treten. Wer Microsofts "Internet Information Server" als Webserver-Software benutzt, dem empfehlen die Sicherheitsspezialisten die Installation eines Patches, der die Sicherheitslücke im Webserver schließt. Wer diese Empfehlung nicht beherzigt, riskiert zum Spielball von böswilligen Hackern zu werden. Diese können nämlich mit Hilfe des Wurms die komplette Kontrolle über den Webserver erlangen. Möglich macht dies eine verwundbare Stelle in der Microsoft-Software, die alle Türen öffnet, sobald sie mit zu vielen Daten überschüttet wird. Um dies zu verme, muss das so genannte "Script Mapping" abgeschaltet werden - genau dies tut der Microsoft-Patch. (rw) …mehr

  • Siemens-Finanzvorstand: "ICN ist quasi pleite"

    Das gerade abgelaufene Quartal hat den Finanzvorstand von Siemens−ICN, Michael Kutschenreuther, dazu veranlasst, seinen Führungskräften kräftig die Leviten zu lesen. Die Zeitschrift "Focus" zitiert aus einer internen Mail von Kutschenreuther an das Management: "Es sollte auch dem Letzten klar sein, dass ICN quasi pleite ist." Das Mobilfunkgeschäft (ICM) und der Bereich Netzwerktechnik (ICN) hatten in den vergangenen drei Monaten ein negatives EBITA von 563 Millionen Euro (ICN) beziehungsweise 511 Millionen Euro (ICM) verkraften müssen. Be Sparten waren dabei durch Restrukturierungskosten von insgesamt 790 Millionen Dollar belastet worden. Es ist jedoch nicht nur der Verlust, der Kutschenreuther wütend macht, sondern auch der Mittelabfluss von drei Milliarden Euro allein im letzten Quartal. Ein Teil dieses negativen Cash−Flows war der Kaufpreis des gerade übernommenen Unternehmens Efficient Networks (Breitbandzugangstechnik) in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar. Dieser musste im vergangenen Quartal vollständig bezahlt werden, wie ein Siemens−Sprecher gegenüber der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" erklärte. Der Neuzugang Efficient Networks trug seinerseits ebenfalls mit 74 Millionen Euro zum negativen Ergebnis von ICN bei. Kutschenreuther verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass der gesamte Konzern über liqu Mittel von 5,3 Milliarden Euro verfüge (Stand: 30.6.).Kutschenreuther drängt in seiner Mail zur Eile und fordert das Management zu rigorosen Maßnahmen auf: "Scheuen Sie auch nicht davor zurück, sich von Mitarbeitern, die die Situation immer noch unterschätzen, zu trennen", ermahnt er. "Wir müssen alles daran setzen, Maßnahmen umzusetzen, die uns bis zum 30.09. eine substanzielle Verbesserung unseres Geldsaldos und unseres Ergebn sicherstellen." Als Beispiele nennt er das Sperren von Lieferantenrechnungen für vier bis sechs Wochen oder Abverkäufe von abgeschriebenen Lagerbeständen.Damit handelt Kutschenreuther ganz im Sinne seines Chefs, des Vorstandsvorsitzenden Heinrich von Pierer. "Die Ergebn des dritten Quartals sind nicht zufriedenstellend. In den kommenden Wochen werden weitere Korrekturmaßnahmen definiert", kommentiert dieser die miesen Ergebn. Von Pierer hält dennoch an seinen Zielen für 2003 fest. Zu diesem Zeitpunkt sollen ICN und ICM jeweils Gewinnmargen von acht bis elf Prozent (EBITA) erreicht haben. "Die Operation 2003 ist im vollem Gange", so von Pierer. Auf keinen Fall werde sich Siemens vom Bereich Information and Communication (I&C) abwenden. Weitere konkrete Schritte werden allerdings wohl erst ab September zu erwarten sein, wenn Thomas Ganswindt, Nachfolger von ICN−Bereichsvorstand Roland Koch, seinen Dienst angetreten hat. (gn) …mehr

  • W Untersuchung zu "virtueller Teamarbeit"

    Die Softwarefirma 5 Point AG führt eine umfassende Studie zum Thema "virtuelle Teamarbeit" durch. In Kooperation mit der Universität Hildesheim soll die Effizienz dieser untersucht werden. Aspekte der Gründung und Motivation von virtuellen Teams stehen dabei ebenso im Zentrum der Untersuchung wie die Grenzen und Möglichkeiten von "virtueller Teamarbeit" überhaupt. Die Darmstädter Firma sucht zu diesem Zwecke noch interessierte Unternehmen, die sich an dem Projekt beteiligen wollen. Diesen wird das kostenloses Tool "teamspace" zur Verfügung gestellt, das zahlreiche Funktionen zur Kommunikation, zum Datenaustausch und zur Koordination von Terminen und Aufgaben beinhaltet. Um an der Studie teilnehmen zu können, sollten die Unternehmen ein Team aus 3 bis 5 Mitgliedern zusammenstellen, die sich an geografisch dezentralen Orten befinden. Fernen sollte das Team an einem real existierenden Projekt arbeiten und es mit dem zur Verfügung gestellten Tool lösen. Während dieser Phase werden die Unternehmen w betreut. Die Ergebn der Forschungsstudie werden Ende diesen Jahres erwartet, allen teilnehmenden Unternehmen zur Verfügung gestellt sowie in Auszügen öffentlich bekanntgegeben. Interessierte Unternehmen können vorab die bereits laufende Version testen. (kat) …mehr

  • Groupware: Microsoft vor Lotus

    Microsofts Exchange Software holt gegenüber Lotus Notes auf und wird Ende 2002 rund 63 Prozent Marktanteil im weit definierten Groupware−Markt auf sich vereinigen können. Das ist die Meinung des englischen Marktforschers Ferris Research, der unlängst erst anzweifelte, die IBM−Tochter habe tatsächlich 78 Millionen Clients unter die Menschheit gebracht.Ferris Research geht in seiner Studie "The March 2001 Ferris Report on the Corporate E−Mail Market" davon aus, dass Microsoft die gegenwärtig 50 Prozent Marktanteile von Exchange so deutlich steigern könne, dass die bis dato dominierende Notes−Software schon bald ins Hintertreffen gerät. Zum Beweis führen sie an, dass Microsoft im Oktober 2000 auf weltweit 53 Millionen Nutzer kam, Ende 2001 aber deren 77 Millionen zählen könne. Lotus hingegen käme wahrscheinlich Ende dieses Jahres auf lediglich 45 Millionen Nutzer − womit die Behauptung von Ferris durch ihn selbst belegt wäre.Auffallend an der Studie ist, dass Groupware und E−Mail nicht unterschieden werden. Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, die Migration von beispielsweise cc:mail−Benutzern zu Exchange dem Groupware−Markt zuzuschlagen. Umgekehrt stimmt natürlich, dass Lotus auf sein Mailprogramm keinen Wert mehr legt, eine Migration zu Notes aber den Benutzer, der lediglich E−Mails braucht, überfordert. Exchange hingegen lässt sich als pures Mail−System einsetzen, zumal die anfängliche Administration für jeden Windows−Adepten vergleichsweise einfach ist. Doch das ist eben auch die Einschränkung von Exchange: Komplexere Workflows sind nur mühsam aufzusetzen − man denke nur an die Verwaltung von "Public Folders". Insofern zeigt die Studie auch das, was sie verschweigt: Mail ist nicht gleich Groupware. (wl) …mehr

  • T-Online schreibt weiter Verluste

    Verluste in Höhe von 123,3 Millionen Euro bei einem Umsatzanstieg um 53 Prozent - das sind die Eckdaten des ersten Halbjahres bei T-Online. Der Konzern erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2001 einen Umsatz von 539 Millionen Euro. Den stärksten Zuwachs gab es im Internet-Zugangsgeschäft, das gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48 Prozent auf einen Umsatz von 459 Millionen Euro anstieg. Das Ergebnis war besser, als die Analysten vorausgesagt hatten: Sie gingen von 180 Millionen Euro aus. (st) …mehr

  • Gericom: 1. Quartal rettet Halbjahresbilanz

    Laut einer Ad−hoc−Mitteilung erzielte die Gericom AG im ersten Halbjahr 2001 einen Umsatz von rund 268,2 Millionen Euro. Das entspricht zwar einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 83,8 Prozent. Im zweiten Quartal setzte der Anbieter aus österreich aber deutlich weniger um als in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Während Gericom für das erste Quartal noch einen Umsatz von 163 Millionen Euro melden konnte, blieben die Erlöse in Q2 bei rund 105 Millionen Euro hängen. Ein ähnliches Bild zeigt der Blick auf die Absatzentwicklung. Im ersten Quartal lieferte Gericom über 50.500 Notebooks aus und erreichte damit einen Marktanteil von 13,7 Prozent (Quelle: Dataquest). Dagegen sanken die Verkaufszahlen im zweiten Quartal nach vorläufigen Angaben von auf 27.123 Notebooks, der Marktanteil schrumpfte auf 8,7 Prozent. Die endgültigen Zahlen für das erste Halbjahr 2001 kündigt der Hersteller für die erste Augusthälfte dieses Jahres an. (bv/sic) …mehr

  • Großreinemachen bei NEC

    NEC hat eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, die dem Unternehmen auch weiterhin Gewinne sichern sollen. Regelrecht aufgeräumt wird im Bereich Halbleiter, der im abgelaufenen ersten Finanzquartal (30.Juni) mit 28 Prozent weniger Umsatz am schlechtesten abschnitt: Nach eigenen Angaben will sich NEC bis zum Jahr 2004 vollständig aus dem unrentablen DRAM−Geschäft zurückziehen, seine Anteile am DRAM−Hersteller Elp will es aber behalten. Als neuen Wachstumsmarkt hat NEC die LSI−Chips (Large Scale Integrated Cirquits) für sich entdeckt, die das Kernprodukt der Sparte NEC Electron Devices darstellen sollen. Konzentrieren will sich NEC dabei auf Chips für die Bereiche Breitband, Workstation und Server, V, Mobiltelefone, digital Audio/Visual, Automobil−Elektronik und optische Speichermedien. Als weiterer Bestandteil der Umstrukturierung soll zum Oktober eine neue Firma gegründet werden, die "NEC Compound Device", die für die Produktion von optischen und Mikrowellen−Chips zuständig ist. Außerdem plant NEC ein Joint Venture mit Thomson Multimedia SA, gemeinsam wollen die be Unternehmen Farb−Plasma−Displays entwickeln und vertreiben.Insgesamt sollen im Halbleitersektor bis zum nächsten Quartal 120 Milliarden Yen (umgerechnet rund 959 Millionen Dollar) einspart werden − unter anderem durch die Entlassung von weltweit 4.000 Mitarbeitern. In Europa ist die schottische Halbleiterfabrik von den Kürzungen betroffen, dort sollen rund 600 Mitarbeiter entlassen werden.(st) …mehr

  • Ixos klettert in Gewinnzone

    Die Ixos Software Ag schreibt wieder schwarze Zahlen. Das Unternehmen konnte sein Umsatzziel im vierten Quartal erreichen. Auf Basis der vorläufigen Zahlen erwirtschaftete das Software-Haus im vierten Quartal einen Umsatz von 32,3 Millionen Euro. Im gesamten Geschäftsjahr 2000/2001 erzielte Ixos nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 117,0 Millionen Euro. Der voraussichtliche Gewinn nach Steuern liegt bei 6,8 Millionen Euro. Noch im Geschäftsjahr 1999/2000 saß Ixos mit einem Verlust von über 27 Millionen Euro tief in den roten Zahlen. (bv) …mehr

  • Microsoft und AOL: Streit um Platzierung eines Icons

    Die Auseinandersetzung betrifft die Platzierung einen Icons - einer direkten Verbindung zu einem Programm- auf dem Desktop des neuen Betriebssystems Windows XP. Bereits vor zwei Wochen hatte Microsoft auf Druck des Berufungsgerichtes im Kartellprozess seine Firmenpolitik geändert. PC Hersteller sollten mehr Freiheiten bei der Konfiguration des Desktops eingeräumt werden. Ob Microsoft zusammen mit Windows XP hauseigene Anwendungen wie den MSN Messenger oder den Windows Media Player mitliefern kann, ist umstritten. Das Unternehmen will einige Computer-Hersteller zwingen, dem Internet-Dienst MSN einen renommierten Platz auf den Rechnern einzuräumen. AOL Time Warner drängt im Gegenzug PC-Hersteller, AOL statt MSN als Prov anzubieten. Für jeden Neukunde, den AOL gewinnt, stehen 35 Dollar Prämie an. Compaq Computer Corp. hat bereits angeb. (kat) …mehr

  • Red Hat bastelt an 3G-Handy-Betriebssystem

    US−Linux−Distributor Red Hat geht fremd. Zusammen mit dem vor acht Monaten gekauften englischen 3G−Softwerker 3G Labs werde man ein neues Betriebssystem (OS) für Handys und andere Geräte der dritten Mobilfunkgeneration (3G) entwickeln. Das "Open−Source"−Betriebssystem kommt ohne Linux aus; es basiert auf der Red−Hat−Entwicklung Ecos (Embedded Configurable Operating System). Es handelt sich um ein Echtzeitbetriebssystem, das mit extrem wenig Speicherplatz auskommt und für kleinere Geräte inangeboten wird.Laut Red Hat wird das neue Handy−OS für 3G−Mobilfunknetze eine schnellere Datenübertragung sowie Mulitmedia−Features ermöglichen. Ferner werde man, so die Planung, Softwarelösungen für Geräte−Hersteller, Support− und Serviceleistungen auch über das Web anbieten. Letzteres soll über den Internet−Dienst Red Hat Network" zu Wege gebracht werden. Fraglich bleibt jedoch, ob die Red−Hat−Ambition mehr als ein PR−Gag ist. Denn erstens dürfte es dem Linux−Experten schwer fallen, gegen Symbian und Co. konkurrieren zu können; zweitens ist es, wie Symbians dreijährige und noch immer unbefriedigende Entwicklungsdauer zeigt, keineswegs trivial, ein Multimedia−OS zu kreieren.(wl) …mehr

  • Adobe: Umsatz im Q3 wird unter Vorjahresniveau liegen, Gewinn soll aber passen

    Adobe Systems hat soeben ein Zwischenstatement zum gerade laufenden dritten Quartal, das am 31. August endet, abgegeben: Nach den Worten von Adobe-CEO Bruce Chizen werden die Umsätze demnach niedriger ausfallen als bisher erwartet - das Unternehmen war von Umsätzen auf dem Niveau des Vorjahresquartals ausgegangen. Die Ursache dafür ist die Marktlage in den Vereinigten Staaten und in Japan, wo die Verkäufe im Monat Juli schwächer waren als erwartet. In Europa hingegen, wo die Abschwächung im April begann, hätten sich die Umsätze in den letzten be Monaten wieder stabilisiert. Nach wie vor ist das Unternehmen davon überzeugt, die Erwartungen der Analysten hinsichtlich des Gewinns - 28 Cent je Anteil - zu erfüllen. Denn auch Adobe befindet sich derzeit ebenfalls auf Sparkurs: So sei zwar bisher kein Personal entlassen worden, es werde allerdings nur noch in wichtigen Bereichen wie Forschung und Entwicklung eingestellt. Geringere Bonuszahlungen und niedrigere Ausgaben im Marketing sollen die Kosten senken. Der Zwangsurlaub, den das Unternehmen im Mai verhängte, hat laut Chizen Einsparungen zwischen drei und vier Millionen Dollar gebracht. (st) …mehr

  • Telefonieren im Festnetz wird wieder teurer

    Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ist es mit ständig billigeren Ferngesprächen im Festnetz wohl erst einmal vorbei. Nachdem die Preise dafür in den vergangenen Jahren stetig gesunken waren, gab es in den Monaten Juni und Juli mit 0,2 respektive 1,1 Prozent höheren Kosten als im Vormonat erstmals wieder eine Verteuerung.Für private Haushalte bestehe dennoch kein Grund zur Panik, wie das Bundesamt meint. Denn insgesamt seien die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,3 Prozent gesunken. So sanken der Preis für Auslandsgespräche im Jahresvergleich um 1,3 Prozent, die Preise für die Handy−Nutzung sanken um 8,3 Prozent, während die Anwender für die Internet−Nutzung sogar 30,3 Prozent weniger ausgeben mussten. Die Kosten für Ortsgespräche und Anschlüsse blieben derweil stabil.(st) …mehr

  • Tech Data in 1001 Nacht

    Der Computer2000/Tech Data-Konzern setzt auf das Wirtschaftswachstum im Mittleren Osten und Nordafrika (MENA). Die MENA-Zentrale mit dem Kennzeichen FZ-LLC befindet sich in der "Internet City" Dubais, dem IT-Wirtschaftszentrum des Mittleren Ostens. Von dort aus steuert der Distributor seine Aktivitäten von rund 20 MENA-Ländern. Nach eigenen Angaben konnte Tech Data in dieser Region den Umsatz um mehr als 30 Prozent steigern. Auch in den nächsten Jahren will das Unternehmen das Marktpotenzial durch verstärkte Präsenz im Mittleren Osten und Nordafrika ausschöpfen. (bv) …mehr

  • Lexware: Von Chaos kann keine Rede sein!

    Lexware, Anbieter von kaufmännischer Software, hat angekündigt, sich von seinen Business Solutions Produkten zu trennen. So wird das Unternehmen die Vertriebsrechte an der "Business Solutions Warenwirtschaft" und dem "Business Solutions Rechnungswesen" wieder an den Hersteller, die 42 Software GmbH, zurückgeben. Als Grund nennt Markus Reithwiesner den zunehmenden Erfolg der hauseigenen Pro−Line. "Wir wollen uns auf unsere Eigenentwicklungen konzentrieren", erklärt er, und fügt hinzu, dass sich die Erwartungen an die Business Solutions nicht erfüllt hätten. Einzig die Personalabrechnung als Teil der Pro Line im Unternehmen bleiben, allerdings soll sie nicht mehr im Open−Licence−Modell vertrieben werden. Spekulationen, bei Lexware sei das Chaos ausgebrochen w Reithwiesner heftig: "Wir lassen die Business−Solutions−Händler nicht im Regen stehen, wir haben sie rechtzeitig darüber informiert, dass die Produkte weiterhin von der 42 Software GmbH betreut werden." 42 Software wird die Produkte auch weiter entwickeln, bis Mitte nächsten Jahres seien neue Versionen geplant, so Reithwiesner. Auch gegen Gerüchte, mit über 90 Entlassungen seit letztem Jahr betreiben die Firma personellen Kahlschlag, wehrt er sich: "Es werden 15 Vertriebsmitarbeiter durch die Einstellung der Business Solutions wegfallen. Unser Callcenter wurde in die Haufe−Gruppe integriert, die 80 Mitarbeiter sind jetzt bei Haufe beschäftigt". (st) …mehr

  • Toner-Gifte: Stoff für Hypochonder oder echte Gefahr?

    Wem darf man Glauben schenken? Dem Verbrauchermagazin "öko−Test" oder dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom)"? Laut "öko−Test" können die in Laserdruckern enthaltenen Tonerkassetten giftige Substanzen und Krebs erregende Stoffe freisetzen. Die Tester untersuchten zehn Tonerkartuschen großer Hersteller. Nur zwei wurden als "empfehlenswert" eingestuft: Brother−Toner TN−6300 und Oki−Toner−Cartr Type 6. Nach Angaben der Interessensgemeinschaft Tonergeschädigter (ITG) wurden bereits in drei Fällen Gesundheitsschäden durch Toner als Berufskrankheit anerkannt. Alles Unsinn, teilte der Bitkom sofort nach Erscheinen der Zeitschrift mit: "Durch den Betrieb von Laserdruckern sind keine Gesundheitsgefährdungen zu erwarten." Bitkom kritisiert, dass die von der Zeitschrift durchgeführten Em nicht nach den entsprechenden Messstandards durchgeführt wurden. Außerdem zeigte sich der Verband erstaunt, dass laut "öko−Test" bei mehreren Arbeitnehmern offiziell Gesundheitsschäden durch Toner anerkannt seien. Statt Panikmache will Bitkom auf Aufklärung der Verbraucher setzen. Eine Broschüre zum Umgang mit Kopieren und Druckern werde derzeit überarbeitet, teilte der Verband mit. Optimisten warten auf die Broschüre, Pessimisten fragen Ihren Arzt oder Händler zu Risiken und Nebenwirkungen. Das können laut "öko−Test" harmloser Dauerschnupfen, Reizhusten, Reizungen der Schleimhäut, Gliederschmerzen, leichtes Fieber oder Abgeschlagenheit sein (bv) …mehr

  • Cisco kauft wieder ein

    181 Millionen Aktiendollar lässt sich Cisco den Erwerb des amerikanischen VPN−Sicherheits−Anbieters Allegro kosten. Der Kauf des im Sommer vorigen Jahres gegründeten Startups dient dazu, Cisco−eigene Sicherheits− und VPN−Systeme aufzumöbeln. Die übernahme soll im ersten Quartal des Fiskaljahrs 2001/2002 (Stichtag 28. Oktober)abgeschlossen sein. Mit dem zweiten Kauf innerhalb eines Monats schließt der Router−König an eine fast schon aufgegebene Tradition an: Von 1993 bis Anfang 2001 kaufte der Netzwerker mehr als 70 Firmen ein.(wl) …mehr

  • Vertriebsleitung bei Oki wieder besetzt

    Nach dem Weggang von Michael Schultze als Vertriebsdirektor der Oki Systems (Deutschland) GmbH im Mai letzten Jahres, blieb die Stelle bis jetzt unbesetzt. Die komm Leitung hatte in dieser Zeit der General Manager Sales, Jörg Wieczorek. Dieser will jedoch nach über neun Jahre Unternehmenszugehörigkeit das Unternehmen verlassen.Um diesen Bereich nicht verwaisen zu lassen, übernimmt Ulrich Lepper (44) ab 1. August die Stelle des Vertriebsdirektors und hat damit die Gesamtvertriebsleitung der Oki Highend LED−Farbdrucker. Lepper stieg 1996 als Regional Sales Manager Large Accounts und OEM Sales bei Oki ein und war die letzten zwei Jahre hauptverantwortlich für den Vertrieb der Oki IVG−Produkte (Internet Voice Gateways).(bw) …mehr

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