Notebook-Zukunft

Neue Centrino-Prozessoren von Intel

Malte Jeschke war bis März 2016 Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.

Grafik und Chipsatz

In Sachen Chipsatz und integrierte Grafik bringt die aktualisierte Centrino-Generation einige Verbesserungen hinsichtlich Funktionalität und Performance sowie Stromsparfunktionen mit sich. So soll die integrierte Grafik des Intel 965GM-Chipsatzes in Zukunft Direct X10 unterstützen. Ein entsprechender Treiber ist fürs Frühjahr angekündigt. Bereits jetzt soll eine Hardwareunterstützung von Transform & Lightning sowie eine Unterstützung des Vertex Shader 3.0 in Hardware erfolgen. Bislang wurde die Wiedergabe von Blu-ray oder HD-DVD nicht unterstützt, jetzt ist dies mithilfe eines zusätzlichen Decoder-Chips möglich.

Update: In Sachen Grafik bringt der Plattform-Refresh einige Neuerungen mit sich.
Update: In Sachen Grafik bringt der Plattform-Refresh einige Neuerungen mit sich.

Bis dato erreichten Centrino-Notebooks mit integrierter Grafik X3100 nur mithilfe von Dual-Channel-Speicher-Konfigurationen die Anforderungen für das Windows-Vista-Premium-Logo. Dank höherer Performance beim neuen Treiber gelingt dies in Zukunft auch bei Single-Channel-Bestückung. Diese wird insbesondere von Business-Kunden beziehungsweise OEMs geschätzt.

SATA Traffic Monitor nennt Intel eine Technologie, die für längere Akkulaufzeiten sorgen soll. Dabei kann sich die CPU in den Status C3 beziehungsweise C4 zurückziehen, während SATA-Operationen im Gange sind. Als Anwendungsbeispiele nennt Intel etwa das Auslesen von Audio-CDs sowie Kopiervorgänge von einem SATA-Gerät auf ein anderes.