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Meldungen vom 10.04.2001

  • Conrad forciert Ausbau zum Multi-Channel-Unternehmen

    Die Conrad−Gruppe will ihre Internetaktivitäten in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Wie Werner Conrad, Geschäftsführer der Holding, bekannt gab, wird man in Zusammenarbeit mit SAP, Compaq und dem IT−Dienstleister Evivax eine neue E−Commerce−Plattform auf Basis von "My−SAP.Com" aufbauen, die die Multi−Channel−Strategie des Unternehmens vorantreiben soll. Die Entwicklung und Implementierung der neuen Softwareplattform sei aufgrund des starken Wachstums im dritten Vertriebsweg erforderlich geworden: Für das Jahr 2000 beziffert das Unternehmen seinen Internet−Umsatz auf 105 Millionen Mark, was eine Steigerung um 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr (55 Millionen Mark) bedeutet. Das tägliche Volumen im Internet liege derzeit bei 4.400 Bestellungen pro Tag, die Anzahl der Seitenaufrufe sei auf 14,4 Millionen pro Monat gestiegen, so Conrad. "Wir haben schlicht und ergreifend den Umsatz im Internet jedes Jahr nahezu verdoppelt." Im Gegensatz zu anderen habe man konsequent, aber moderat in das Internetgeschäft investiert: "Nach dem Zusammenbruch der Internet−Spekulationsblase schälen sich nun die überlebensfähigen Unternehmungen der Web−Economy heraus". (mf) …mehr

  • Nokia: Rückruf von Millionen Handys in den USA steht bevor

    Nokia muß in den USA wahrscheinlich Millionen Handys zurückrufen. Die Geräte haben ein Softwareproblem, das sie für die dritte Netzgeneration (3G) unbrauchbar macht. Die großen amerikanischen Netzbetreiber planen 3G noch in diesem Jahr einzusetzten. Nokia hofft jetzt darauf, das Problem statt mit Rückruf durch ein Softwarepatch in der Netzwerk−Infrastruktur beheben zu können. Die Netzbetreiber und eine Arbeitsgruppe aus der Industrie prüfen diesen Plan, um sicherzustellen, dass dadurch der Start von 3G nicht gefährdet wird, oder andere Probleme auftauchen. Laut Megan Matthews, einer Sprecherin von Nokia, liegt das Problem darin, dass die betroffenen Geräte,die für den 2G−Standard entwickelt wurden, nicht in der Lage sind, auf den neuen Standard umzuschalten und somit unmöglich ein Signal empfangen können. "Wir glauben, ein Softwarepatch ist die beste Lösung für die Industrie", so Matthews, "dies würde den Rückruf von Millionen Handys ersparen". Ganz anderer Meinung hingegen ist der Sprecher eines Carriers, der anonym bleiben will: "Das ist deren Problem. Wir haben eine halbe Millionen von deren Handys im Lager und wir meinen sie sollten diese zurück nehmen und einen neuen Chip einsetzten. Wir werden diese Geräte nicht verkaufen". (ce) …mehr

  • Bitte nicht freistellen!!!!Rambus-Infineon-Prozess vertagt

    Speicherchip−Entwickler Rambus und Speicherchiphersteller Infineon müssen bis zum 17. April warten, bis sie ihren Streit wegen Patenttverletzung vor dem dem US Dictrict Court im US−amerikanischen Richmond, Virginia, austragen können. Das Gericht gab einem Antrag von Rambus statt, neue Dokumente aus der Münchner Infineon−Zentrale auswerten zu müssen. Rambus klagt gegen Infineon, da dieser Techniken in SDRAM−Speicherchips verwende, die Rambus patentiert habe. Infineon kontert, dass diese Techniken als offene Industriestandards bei bei dem Standardisierungsgermium Jedec (Joint Electron Device Engineering Council) längst offengelegt seien. Rambus wiederum macht geltend, die Jedec−Standards basierten auf Rambus−Entwicklungen. Aus diesem Grund hat der Entwickler auch die Firmen MicronMicron und Hyundai verklagt. Bei dem Prozess, der zu den Jahren 1991 und 1992 zurückführt − damals gehörte Infineon noch zu Siemens − geht es um Grundsätzliches und in der Folge um viel Geld. Infineon verte sich damit, dass Rambus Patente geltend mache, die nicht auf SDRAM anwendbar seien. Ferner verstoße Rambus gegen den Jedec−Grundsatz, dem zufolge in den Sitzungen besprochene technische Entwicklungen nicht von einem Jedec−Mitglied patentiert werden könnten. Rambus ist aus der Jedec ausgetreten. Rambus argumentiert, Siemens habe schon schon vor der JEDEC−Normierung die Rambus−Technik gekannt und zusammen mit IBM Teile des Rambus−Technologie in die JEDEC−Standards eingebracht.Dmit diesem Trick wollten die be verme, dass sie Rambus−Techniken lizensieren müssten. In diesem Zusammenhang ist auch die Prozessverschiebung zu sehen. Denn be Firmen versuchen, für den strittigen Zeitraum Dokumente zu finden, die ihre Vorwürfe untermauern könnten. (Näheres zu den Vorwürfen kann man auf der Webseite erfahren.) (wl) …mehr

  • Rauer Wind im Storage-Markt

    Sogar im scheinbar unverwundbaren und stetig wachsenden Storage−Markt gibt es Verlierer: So musste etwa die kalifornische Emulex Corp. ihre Gewinnerwartungen für das gerade vergangene Jahresquartal kräftig zurück schrauben: statt der erhofften 23 sollen es "nur" 13 Cents Ausschüttung pro Aktie geben. Emulex versorgt Speicherspezialisten wie EMC mit Chip, Switches und anderem Equipment. Erst letzten Monat übernahm die Company den Netzwerkspezialisten Giganet Inc. (rw) …mehr

  • Milliardenumsätze mit Voice-over-DSL erwartet

    Noch ist der US−Markt für Telefonie über DSL−Leitungen (Digital Subscriber Line) recht überschaubar. Will man jedoch der amerikanischen Unternehmensberatung Research First Consulting glauben, dann wird der amerikanische Markt für Voice−over−DSL (VoDSL) von 169 Millionen Dollar in diesem Jahr bis 2005 um jährlich 150 Prozent auf rund sieben Milliarden Dollar anwachsen. Grundlage der Studie im Auftrag von Jetstream Communications, ein auf Breitbandlösungen spezialisierter Hersteller, war eine Umfrage bei über 900 Mitarbeitern von kleineren US−Telekommunkationsgesellschaften. Ein wesentlicher Vorteil der DSL−Technologien für den Breitbandzugang ins Internet ist die kostengünstige Anbindung über ganz normale Kupferleitungen. Die sich daraus ergebenden Einsparpotenziale kämen schließlich auch den Kunden zugute, so Research−First Analyst Scott Rex. Gerade viele kleine und mittelständische Unternehmen treibe derzeit mehr die Sorge, dass ihre Internetkapazitäten nicht ausreichten, als dass sie ihre Telefonverbindungen verlieren, betont Scott und merkt an: "Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr auch viele kleine Unternehmen schon vom Internet abhängig sind." (kh) …mehr

  • Der deutsche ISP-Markt konsol sich immer weiter

    Auch wenn Deutschland bei den Kosten für den Internet−Zugang noch mit zu den teuersten Ländern der Welt gehört, ist auch hier ein Preiskampf zu beobachten, der immer mehr Internet Service Prov (ISPs) von der Bildfläche verschwinden lässt. Entweder sie werden geschluckt, haben sich mit anderen zusammengetan oder gingen Bankrott. Hatte die Meta Group 1998 in Deutschland noch über 600 ISPs gezählt, sind es heute noch nicht einmal mehr 200. Meta−Group−Berater Martin Haas zufolge wird sich die Konsol in der deutschen ISP−Landschaft auch in den nächsten zwei Jahren fortsetzen. Als Gründe für die Konsol nennt Meta Group einen wachsenden Margen− und Internationalisierungsdruck, neue Konkurrenz durch die klassischen IT−Dienstleister und Telekommunikationsanbieter sowie die fortschreitende Konvergenz zwischen Telekommunikation und IT, die sehr viel Knowhow erfordert, mehr als viele kleinere ISPs bieten können. Vor dem Hintergrunjd sinkender Margen im Geschäft mit dem klassischen Bereich der Bereitstellung von Internet−Zugängen und um neue Umsatz− und Ertragspotenziale zu erschließen, haben nahezu alle ISPs ihr Dienstleistungsportfolio stark erweitert. Web−Hosting, Sicherheitslösungen und Virtual Private Networks (VPNs) gehören zu den Geschäftsfeldern, die am lukrativsten erscheinen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in ComputerPartner, Ausgabe 15/01.(kh) …mehr

  • US-Studie: Milliardenumsätze mit Voice-over-DSL erwartet

    Noch ist der Markt für Telefonie über DSL−Leitungen (Digital Subscriber Line) recht überschaubar. Will man jedoch der amerikanischen Unternehmensberatung Research First Consulting glauben, dann wird der US−Markt für Voice−over−DSL (VoDSL) von 169 Millionen Dollar in diesem Jahr bis 2005 um jährlich 150 Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar anwachsen. Bis 2005 sollen 11,5 Prozent aller Telefonverteiler kleinerer US−Unternehmen auf VoDSL umgerüstet sein. Besonders groß sei das Interesse an VoDSL bei Firmen aus dem produzierenden Gewerbe und − man lese und staune − bei von Frauen geführten Unternehmen. Grundlage der Studie im Auftrag von Jetstream Communications, einem auf Breitbandlösungen spezialisiertem Hersteller, war eine Umfrage bei über 900 TK−Kaufentsche kleinerer und mittelgroßer Unternehmen. "Für lokale Monopolgesellschaften (Local Exchange Carrier, LECs) und Service−Prov, die in den USA DSL anbieten, könnten sich Sprachdienste als wahre Killer−Applikationen erweisen", meint Research−First−Analyst Scott Rex. Denn immer mehr Internet−zentrierte kleinere Unternehmen würden die Kostenvorteile von VoDSL erkennen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg in dem Markt sei aber, dass die Diensteanbieter es verstehen, zu wettbewerbsfähigen Preisen mehrere Services zu bündeln. (kh) …mehr

  • Nach der Insolvenz: Apiras und Händler streiten sich

    Die Apiras Software GmbH, Hersteller von kaufmännischer Software, hat bereits Ende März Insolvenz beantragt. Der Grund sind nach Unternehmensangaben Liquätsprobleme, weil bei den Händlern zu viele Forderungen offen sind. Jetzt sucht der Softwarehersteller nach Rettung in Form eines Käufers: Nach Informationen von Branchenkennern sind unter anderem die Wettbewerber Sage KHK, Exact und KRM Consulting von Apiras angesprochen worden. Mehr dazu lesen Sie in unserer Printausgabe ComputerPartner 14/00. (st) …mehr

  • Rambus-Infineon-Prozess vertagt

    Speicherchip−Entwickler Rambus und Speicherchip−Hersteller Infineon müssen bis zum 17. April warten, bis sie ihren Streit wegen Patentverletzung vor dem dem US Dictrict Court im US−amerikanischen Richmond, Virginia, austragen können. Das Gericht gab einem Antrag von Rambus statt, neue Dokumente aus der Münchner Infineon−Zentrale auswerten zu müssen. Rambus klagt gegen Infineon, da dieser Techniken in SDRAM−Speicherchips verwende, die Rambus patentiert habe. Infineon kontert, dass diese Techniken als offene Industriestandards bei bei dem Standardisierungsgermium Jedec (Joint Electron Device Engineering Council) längst offengelegt seien. Rambus wiederum macht geltend, die Jedec−Standards basierten auf Rambus−Entwicklungen. Aus diesem Grund hat der Entwickler auch die Hersteller MicronMicron und Hyundai verklagt. Bei dem Prozess, der zu den Jahren 1991 und 1992 zurückführt − damals gehörte Infineon noch zu Siemens −, geht es um Grundsätzliches und in der Folge um viel Geld. Infineon verte sich damit, dass Rambus Patente geltend mache, die nicht auf SDRAM anwendbar seien. Ferner verstoße Rambus gegen den Jedec−Grundsatz, dem zufolge in den Sitzungen besprochene technische Entwicklungen nicht von einem Jedec−Mitglied patentiert werden könnten. Rambus ist aus der Jedec ausgetreten. Rambus argumentiert, Siemens habe schon schon vor der Jedec−Normierung die Rambus−Technik gekannt und zusammen mit IBM Teile des Rambus−Technologie in die Jedec−Standards eingebracht. Mit diesem Trick wollten die be verme, dass sie Rambus−Techniken lizensieren müssten. In diesem Zusammenhang ist auch die Prozessverschiebung zu sehen. Denn be Firmen versuchen, für den strittigen Zeitraum Dokumente zu finden, die ihre Vorwürfe untermauern könnten. (Näheres zu den Vorwürfen kann man auf der Webseite erfahren.) (wl) …mehr

  • Dav STM gegen Goliath Nv im Grafikchip-Markt

    Vor wenigen Wochen brachte der französisch−italienische Hersteller ST Microelectronics einen neuen Grafikchip auf den Markt, den Kyro II. Das Unternehmen hat zwar in der Halbleiterbranche einen sehr guten Ruf, spielt aber in der Grafikchip−Szene eine absolute Nebenrolle. Am Kyro II, der auf der Power−VR−Technologie von V basiert, ist eigentlich nichts besonderes, außer dass er recht preiswert angeboten wird und in etwa auf dem Stand der heutigen Technik ist.Merkwürdig ist nun, dass Nv in einem internen Papier Front gegen den Kyro II macht. In dieser Präsentation werden die Nachteile des Kyro II gegenüber der Geforce−Reihe genau aufgezeigt. So wird zum Beispiel behauptet, dass der Neuling auf einer alten Technologie basiert, die von 1997 stammen soll. Weiterhin soll der Kyro II für Direct X6 und nicht Direct X8 konzipiert worden sein. Die fehlende T&L−Unterstützung wird genauso moniert, wie ein fehlender TV−Ausgang. Abschließend werden Kunden ausdrücklich davor gewarnt, den Kyro II in eigenen Applikationen einzusetzen. Sie würden mit diesem Chip ihren guten Ruf aufs Spiel setzen.Weiterhin wird in dem Dossier behauptet, dass das Board−Layout für den Kyro II vom Geforce geklaut wurde. Doch der eingesetzte Kyro II hat eine andere Pin−Belegung als der Geforce. Und aufgrund der geometrischen Abmessungen einer Grafikkarte sind gew Anordnungen der einzelnen Bauteile auf der Karte schon vorgegeben. Warum macht Nv sich die Mühe, eine solche Präsentation zu erstellen? Hat der Grafikspezialist etwa Angst vor ST Microelectronics? Vielleicht sieht Nv einen neuen ernstzunehmenden Konkurrenten auf sich zukommen. (jh) …mehr

  • Acer will gemeinsam mit UMC den TFT-LCD-Markt dominieren

    Die Acer Display Technology und die Unipac Optoelectronics Corporation haben durch Fusion ein neues Unternehmen gegründet, das TFT−LCD−Display−Panels herstellen soll, und zwar im großen, marktrelevanten Stil. Die be Firmen sind Tochterunternehmen recht illustrer Unternehmen wie dem PC−Hersteller Acer und dem United Microelectronics Corp (UMC), dem zweitgrößten Chipzulieferer der Welt.Das neue Unternehmen mit dem Namen AU Optronics Corporation (AUOC) hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, der weltweit "größte und beste Hersteller" von hochwertigen Flat−Panel−Displaymodulen zu werden. Das neu gegründete Unternehmen hat durch den Aktientausch, bei dem eine Acer−Aktie gegen 1,17 Unipac−Aktien getauscht wurde, einen Kapitalstamm von 29,7 Milliarden Dollar erhalten. AUOC wird in fünf TFT−LCD−Produktionsstätten rund 170.000 Einheiten pro Monat produzieren und damit unter TFT−LCD−Herstellern in Japan und Taiwan nach eigener Berechnung den ersten Platz belegen. Das neugegründete Unternehmen erwartet in den nächsten drei Jahren Einnahmen von über 100 Milliarden Dollar weltweit. (go) …mehr

  • Mal wieder: Netzwerker warnen und entlassen

    Mit den jüngsten Gewinnwarnungen und Entlassungen haben sich der Hersteller von optischen Netzwerkkomponenten Sycamore Networks und IP−Switch−Anbieter Extreme Networks in die mittlerweile fast vollständige Schar der strauchelnden Netzwerkanbieter eingereiht Be Unternehmen rechnen mit deutlich reduzierten Quartalsumsätzen, be haben vorsorglich Entlassungen und Umstrukturierungen angekündigt. Sycamore Networks will rund 140 der 1100 Mitarbeiter entlassen und außerdem zwei Geschäftseinheiten zu einer zusammen legen. Der Nettoverlust für das dritte Quartal des laufenden Fiskaljahres (Stichtag: 28. April) werde zirka 38 Millionen US−Dollar betragen. Der Quartalumsatz werde bei 50 bis 60 (Vorjahrsquartal: 59,2) Millionen US−Dollar liegen. Die Umsatzeinbußen begründet der Netzwerker mit einem unerwarteten Rückgang der Nachfrage durch die Telekommunikationsfirmen. So seien die Lager zu voll, da Sycamore aufgrund des letzten Jahres und der kaum zu befriedigenden Nachfrage von Kunden die Produktion gesteigert worden sei.Eine ähnliche Geschäftsentwicklung macht IP−Switch−Hersteller Extreme Networks geltend. Das dritte Quartal des Fiskaljahres (Stichtag: 31. März) sei enttäuschend verlaufen und habe lediglich 110 bis 115 (Vorjahrsquartal: 67.3) Millionen Umsatz erbracht. Da aber zirka 155 Millionen Dollar Umsatz veranschlagt waren, müsse das Unternehmen jetzt 130 der rund 1100 Mitarbeiter entlassen. (Mehr zu Extreme Networks in ComputerPartner Heft 14/01)(wl) …mehr

  • Deutsche Börse zieht Liste mit Schwarzen Schafen zurück

    Die am Neuen Markt gelisteten Unternehmen haben es bekanntlich schwer. Nicht nur, weil sie es sich selber schwer machten und nunmehr mit miserablen Kursen abgestraft werden, sondern auch, weil sie durch merkwürdige Geschäftsgebaren − diese reichen von Falschmeldungen, Insäften bis hin zu verschleppten Bilanzen − alles getan haben, um das Vertrauen der Anleger zu m und in der Folge zu verspielen. Die Deutsche Börse wollte dem entgegen wirken und die Anleger mittels einer "Schwarzen Liste" darüber informieren, wer es besonders bunt respektive lotterhaft trieb und treibt. Am vergangenen Freitag sollte deswegen eine Liste mit Unternehmen online gehen, die gegen das Regelwerk des Neuen Marktes verstoßen hatten. Diese Liste, in der Neue−Markt−Unternehmen, die ihre Jahresabschlüsse 2000 nicht fristgerecht spätestens am 31. März vorgelegt hatten, aufgeführt waren, wurde jedoch noch am selben Tag zurückgezogen− sie war infolge technischer Probleme mit der Datenbank fehlerhaft. Dass die Liste kommen soll, steht fest. Wann aber, ist unklar. "Ich kann im Moment keinen Zeitpunkt nennen", sagte am Montag ein Sprecher der Börse. Peinlich ist: Unter den bekannt gewordenen "Schwarzen Schafen" befinden sich einige Firmen, die sich definitiv nichts zu Schulden kommen ließen (weshalb ComputerPartner online auf den hier zu erwartenden Link zur Liste verzichtet). (wl) …mehr

  • VG Wort verklagt Fujitsu Siemens in Sachen Urheberrechtsabgaben

    Die Verwertungsgesellschaft Wort erhöht den Druck auf die Computerindustrie und hat nun eine Klage gegen den PC−Anbieter Fujitsu Siemens Computers bei der Schiedsstelle des Deutschen Patentamts eingereicht. Damit will die Gesellschaft den Hersteller verpflichten, eine Abgabe von 30 Euro pro verkauftem PC zu zahlen. Diese Gebühr hatten VG Wort und VG Bild−Kunst im Dezember vergangenen Jahres festgelegt. Denn Computer mit entsprechenden Peripheriegeräten stellten eine Alternative zu Fotokopierern, Kassetten− und V dar, die ebenfalls mit Abgaben belegt seien, so die VG Wort. Bislang hat sich die Industrie jedoch geweigert, einen solchen Betrag zu entrichten. Auch ein Vergleich mit Hewlett−Packard hinsichtlich einer Urheberrechtsgebühr für CD−Brenner kam nicht zustande. "Wir bezahlen im Moment nichts, alles ist wieder offen", heißt es aus dem Hause HP. (kj) …mehr

  • Technikmängel bremsen E-Business aus

    Für über die Hälfte der Unternehmen entwickelt sich der elektronische Handel enttäuschend. Das ist das Ergebnis einer Studie des Software−Hauses Sterling Commerce, Anbieter von E−Business−Lösungen. Von den 202 befragten deutschen Firmen aus den Bereichen Telekommunikation/Medien, Finanzwirtschaft, Verarbeitendes Gewerbe sowie Logistik/Transport gaben 28 Prozent an, dass sich ihre Erwartungen in den elektronischen Handel nicht erfüllt haben. 23 Prozent bezeichneten das Ergebnis ihrer E−Business−Aktivitäten sogar als "sehr unbefriedigend". Dagegen sind der Studie zufolge 38 Prozent der Unternehmen mit ihrem Markterfolg zufrieden. Als Ursache für ihr schwaches Online−Geschäft nannten die Firmen die geringe Nachfrage im Markt (43 Prozent) und interne Probleme (52 Prozent): So haben Unternehmen bei der Umsetzung ihrer E−Business−Strategie beispielsweise mit technischen Schwierigkeiten, fehlendem Know−how und Fehlentsche zu kämpfen.(kj) …mehr

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