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Meldungen vom 25.06.2001

  • Fujitsu: einheitlicher Konzernname für den Unternehmensbereich IT

    Fujitsu Limited will noch in diesem Geschäftsjahr die Auslands−Tochtergesellschaften ICL (Großbritannien) sowie DMR Consulting (Kanada) komplett in den Markenauftritt einbeziehen und den Konzernnamen Fujitsu verwenden. Ziel ist es, die Marke Fujitsu im Bereich IT Solutions zu stärken. Fujitsu gehört schon jetzt zu den drei führenden IT Service Unternehmen der Welt − mit mehr als 16,3 Milliarden US Dollar konsol Umsatz mit IT Dienstleistungen in über 50 Ländern. Die änderung des Firmennamens soll bis Ende März 2002 abgeschlossen sein. Zusammen mit dieser beabsichtigt Fujitsu, noch intensiver die weltweit vorhandenen Technologien und Erfahrungen innerhalb der Gruppe für weltweit tätige Kunden zu nutzen. (kat) …mehr

  • No More! Aus für defizitären Berliner Distributor

    Knapp ein Jahr nach der übernahme des angeschlagenen IT-Distributors More Computer AG (100 Millionen Mark Umsatz) hat die Berliner Teles AG die "Stilllegung" (Adhoc-Mitteilung) seiner Distributionstochter beschlossen. Unmittelbare Ursache hierfür ist nach Angaben von Teles-Chef Sigram Schindler "die gegenwärtig sich deutlich weltweit verschärfende Ertragslage der PC- Distribution". Von der Schließung der "Verluste-Tochter More! AG" (Schindler) erwartet der Teles-Vorstand im Hinblick auf das Konzernergebnis in diesem Jahr "insgesamt vorteilhafte Auswirkungen". Die Schließung erfolgt nach Angaben von Teles im Rahmen der Neuausrichtung des Teles-Konzerns auf seine Internet-Mehrwertdienste wie WebHosting, WebLearning und WebHighspeedAccess. Teles hatte mit Wirkung von 27. Juli 2000 alle im Umlauf befindlichen Stammaktien der More AG zum Preis von einer Mark erworben. (sic) …mehr

  • Konjunkturflaute erreicht jetzt auch Outsourcing-Unternehmen

    Bis jetzt rieben sich die Billigproduzenten wie beispielsweise Flextronics, Solectron oder Jabil Circuit vergnügt die Hände. Die Konjunkturflaute im IT-Segment trieb ihnen die Markenhersteller förmlich zu, denn der rasant steigende Kostendruck zwang Unternehmen wie Alcatel, Cisco oder Ericsson zum Outsourcing ganzer Produktionszweige. Doch jetzt steht der Konjunktur-Belzebub vor den Türen der so genannten Electronic-Manufacturing-Services-Industrie (EMS). Die Analysten von Merrill Lynch stuften die wichtigsten EMS-Unternehmen auf neutral herunter. Nicht ohne Grund, denn die jüngsten Quartalsergebn von Branchenprimus Solectron, der unter anderem für Cisco, Hewlett Packard und Sony produziert, enttäuschten die Analysten etwas. Jabil Circuit stellte die Markt- und Börsenbeobachter zwar zufrieden, aber korrigierte die Erwartungen für das laufende Quartal nach unten. Die Börse bestrafte daraufhin die gesamte Branche mit kräftigen Kursabschlägen. Dennoch glauben die Analysten von Merril Lynch an die Zukunft der EMS-Unternehmen: "Der Trend zum Outsourcing ist intakt, aber wer weiß, wann sich das wieder in neuen Aufträgen niederschlägt." Immerhin wird das weltweite Volumen im Outsourcing-Geschäft der Branche auf rund zehn Milliarden Dollar geschätzt. (mm) …mehr

  • Softwerker Form&Vision ist insolvent

    Der 1994 gegründeten Frankfurter Form&Vision, bekannt als Anbieter der PC−Bildbearbeitungssoftware "Eclipse", droht das Aus; sie hat Antrag auf Insolvenz gestellt. Das teilte der Frankfurter Investor TFG Ventura Capital mit: er ist seit September 1999 an dem Softwerker beteiligt. Mit "Eclipse" erreichte Form&Vision , dass professionelle Bildbearbeitung, vor allem bei großformatigen Aufnahmen, die von Werbeagenturen benötigt werden, für PCs erschwinglich wurde. Die Software kostete rund 3.000 Mark; bis dahin waren rund 20.000 Mark fällig plus vorausgesetzter SGI−Grafik−Workstation.Carsten Aevermann, Geschäftsführer von Form Vision, will trotz der Insolvenz mit "Eclipse" weitermachen, sofern er neue Investoren findet. Vorläufig solle der Support der weltweit vetriebenen Software erhalten bleibe. (wl) …mehr

  • Speicherspezialist Artstor wechselt Vorstand aus

    Britt Wiedenhöft, bis dato Vorstandsvorsitzende des Hamburger Speicheranbieters ArtStor AG ist mit sofortiger Wirkung aus dem Unternehmen ausgeschieden. Wie die Hamburger mitteilten, sei die Trennung "in gegenseitigem Einvernehmen" erfolgt; "persönliche, private Gründe" seien ausschlaggebend gewesen. Mit Britt Wiedenhöft verzeichnen die Hamburger den vierten Vortsandsabgang seit dem Börsengang. Teja Prelle, bisher Vorstand Forschung Entwicklung und verantwortlich für den Vertrieb, übernimmt die Führung des Unternehmens. Es hatte das Geschäftsjahr 2000 mit einem Verlust (EBIT) von 2,3 Millionen Euro abgeschlossen; die Umsätze betrugen 12,2 Millionen Euro (ComputerPartner online berichtete).Platz in der "erweiterten Geschäftsführung" hat auch Ertugrul Uysal−Soylu genommen. Er war Geschäftsführer des Unix−Spezialisten Qunix GmbH, Stuttgart, der mittlerweile in Artstor aufgegangen ist. (wl) …mehr

  • Radikalkur bei Compaq: Hardware wird ein Anhängsel

    Große Ziele fordern harte Schritte. Schlechte Hardware−Prognosen ebenfalls. Nachdem Compaq im dünnmargigen Computergeschäft deutlich Federn lassen musste und anscheinend wenig Hoffnung hat, darn etwas ändern zu können, setzt es jetzt auf Services und Software. Der Konzern müsse, so Compaq−CEO−Michel Capellas in einem Mail an die Firmenmitarbeiter, umgekrempelt werden. Mit dem Ziel: Binnen vier Jahren soll der Umsatz mit Services und Software rund ein Drittel ausmachen; da er derzeit gerade ein Fünftel ausmacht, bedeutet das ein jährliches Wachstum von 40 Prozent. Wie das geschehen soll, weiß Cappelas auch schon. Der texanische PC−Riese werde sich auf dem Markt für Service−Anbieter umsehen und das nötige Know−how und Kunden kaufen. Dafür stehe ein mit 500 Millionen Dollar gefüllter Akqisitionstopf zur Verfügung. Vor allem aus den geldschweren Finanz− und Gesundheitsbereich, aber auch aus den Sektoren Telekommunikation und Produktionsgüter erhofft sich Compaq Aufträge. Man werde, so der CEO, dafür Pakete aus eigener, aber auch fremder Software zusammen stellen und an Dienstleistungen gekoppelt verkaufen. Ob Compaqs Service−Arm damit sich zu den Höhen des Konkurrenten IBM aufschwingen kann, steht dahin. Analysten reagierten eher skeptisch: "Für mich heißt das einfach, dass sie im Hardware−Bereich kein Geld verdienen", sagte Analyst Charles Wolf. Er bemängelte wie andere Kollegen, dass der Umbau des Company viel Geld koste. Der Markt jedoch, in dem die Texaner punkten wollen, werde mittlerweile von allen Computerhersteller von Rang angegangen. Dass der Kurswechsel intern zu größeren Problemen führen dürfte, zeigt die Compaq−Ankündigung, binnen drei Jahren das gesamte Betriebsystem−Portfolio − Unix, VMS und Tandems "Nonstop"−OS − auf Intels IA64−Chips zu portieren. Zwar werde Compaq bis dahin weiterhin an MIPS− und Alpha−Chips festhalten; de facto bedeutet das aber die Ausmusterung der Rechner binnen drei Jahren. Was das für die Entwicklermannschaften bedeutet, steht zur Stunde noch nicht fest. Sicher ist, dass Intel "Hunderte von Entwickler" übernehmen wird. Ebenso sicher ist: Compaq wird für die Finanzierung des Umbaus sparen müssen. 200 Millionen Dollar Einsparungen kündigte Capellas jetzt an. Sie werden zu den im März diese Jahres angekündigten Kostenreduktionen in Höhe von 600 Millionen Dollar addiert. (wl) …mehr

  • IBM und Semiconductor entwickeln Internet-Gateway

    "Anwender können schon in naher Zukunft ihre privaten Klimaanlagen, HiFi-Geräte, Sicherheitssysteme und Küchenmaschinen per Fernsteuerung über das Internet kontrollieren", erklärt Michael Meyer, IBM-General-Manager Pervasive Computing. Inwieweit das gemeinsam von IBM und National Semiconductor entwickelte Internet-Gateway diesen Anspruch erfüllt, wird sich im August zeigen, denn dann wollen die Unternehmen das System auf den Markt bringen. Zwei große asiatische Hersteller von Weißer Ware haben bereits zugesagt, dass sie das Internet-Gateway in entsprechende Produkte integrieren wollen. (mm) …mehr

  • Maxtor entlässt im großen Stil

    Bereits nach der Fusion mit der Festplatten-Division von Quantum hatte Maxtor angekündigt, dass es zu Entlassungen kommen werden - die Rede war von 530 Mitarbietern. Jetzt sollen noch einmal 1.500 Leute gehen: 700 Mitarbeitern in Singapur wurde bereits gekündigt, in den Vereinigten Staaten müssen nach Angaben des Unternehmens in den nächsten sechs Monaten 800 Mitarbeiter gehen. In einer Stellungnahme machte Maxtor-Chef Mike Cannon den kriselnden PC-Markt und eine unerwartet schwache Nachfrage nach Festplatten für die Entsche verantwortlich. Er fügte hinzu, dass die Krise im PC-Markt noch bis in das nächste Jahr anhalten werde, starkes Wachstum erwarte er hingegen nach wie vor bei den Storage-Produkten. (st) …mehr

  • Symantec-Gewinnwarnung: Auch bei Antiviren-Software wird gespart

    Symantec, das sich noch im letzten Quartal vor einem Abschwung sicher wähnte (ComputerPartner online berichtete), musste jetzt feststellen, dass auch bei Security- und Antiviren-Software inzwischen gespart wird. Das gab dem Unternehmen Anlass, seine Erwartungen für das laufende erste Quartal seines Finanzjahres zu reduzieren. Statt wie bisher angepeilt zwischen 255 und 263 Millionen Dollar werden die Einkünfte für diesen Zeitraum sich lediglich zwischen 225 und 235 Millionen Dollar bewegen. Die Gewinne je Aktie werden sich zwischen 39 und 47 Cent bewegen, geplant gewesen waren 62 bis 67 Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr 2002 rechnet Symantec mit einer Umsatzsteigerung zwischen 15 und 20 Prozent (944,6 Millionen im Vorjahr). (st) …mehr

  • Microsoft: "Smart Tags" auch in Deutschland

    Die Meldung, Microsoft verzichte in Deutschland auf die Implementierung der umstrittenen "Smart Tags", ist nach dem derzeitigen Stand der Dinge falsch. Microsoft erklärte, "Smart Tags" sei ein selbstverständliches Feature in Windows XP und werde deshalb auch hierzulande angeboten. Wer sie nicht wolle, bräuchte sie nicht verwenden; schließlich seien sie standardgenmäß ausgeschaltet. Zu Frage, wie es Microsoft mit unfreiwilliger Veränderung von Webseiten, etwa durch Microsoft selbst, halte, erklärte das Unternehmen: Jeder Anbieter könne Smart Tags auf seinen Webseiten durch das Einfügen eines Meta Tag unterbinden... Na dann. (wl) …mehr

  • Craig Barret: Das Internet ist die Wachstumsmaschine der Zukunft

    Auf seinem Deutschlandbesuch sprach Craig Barret CEO von Intel vor rund 300 Vertretern von Wirtschaft und Presse. Er bezeichnete das Internet als den Motor für ein erneutes Wachstum der IT−Branche. "Innerhalb von nur zwei Minuten, egal ob am Tage, in der Nacht, am Wochenende oder an Werktagen lassen sich rund 400 neue User im Internet registrieren. Amazon setzt in der gleichen Zeit etwa 11.000 Dollar um, und die Suchmaschine Google erledigt in dieser Zeit rund 83.000 Anfragen. Das Internet hat sich quasi selbstständig gemacht. Zugegeben, es kann mal ein Wachstumsschwäche oder sogar Rückgang bei PCs, Servern und sonstigem IT−Equipment auftreten, doch eines geschieht mit Sicherheit nicht: Einen Technologierückgang hat es in der Vergangenheit noch nie gegeben und wird es in Zukunft auch nicht geben," so Barret. In einer eigens für Deutschland vorbereiteten Passage hub der Intel−Manager hervor: Unabhängig von der momentanen globalen wirtschaftlichen Ungew würde gerade der Mittelstand große Chancen verspielen, wenn er E−Bussiness nicht umfassend einsetzen würde. Zwar setzen große Unternehmen E−Bussiness zur Zeit schon umfassend ein, jedoch hinkt der Mittelstand in Deutschland mit nur 21 Prozent der Firmen, die Aufgaben wie Vertrieb, Beschaffung und Logistik, per Internet realisieren, deutlich hinterher. "Die Großen wachsen dann auf Kosten der Kleinen", so Barret in seiner Rede.(jh) …mehr

  • I-D-Media entlässt ein Fünftel der Mitarbeiter

    Mit der ebenso beliebten wie den Aktienkurs grundsätzlich verheerenden Notbreme Mitarbeiterkündigung und "Fokussierung" reagiert der Berliner Multimedia−Dienstleister I−D−Media auf das flaue Geschäft. Das Büro in der Medienstadt Hamburg wird geschlossen, und damit fallen ein Fünftel der Mitarbeiter, mehr als 100 Mitarbeiter, dem Rotstift zum Opfer. Künftig sollen alle Geschäfte von dem Berliner Firmensitz aus getätigt werden: "Die Fokussierung auf das Kerngeschäft der I−D Media AG, marketinggetriebene Lösungen und Produkte für intelligentes E−Business für Unternehmen der sogenannten "Old Economy" anzubieten, wird dadurch weiter vorangetrieben", erklären die Berliner in der üblichen PR−Prosa. Ziel sei es, im kommenden Jahr die Gewinnzone zu erreichen. Die Berliner hatten das Geschäftsjahr 2000 mit einem "gewollten" Verlust (Ebit) von 17,5 Millionen Mark abgeschlossen; der Umsatz betrug 77,8 Millionen Mark.Das Hamburger Büro von I−D−Media, vor 3 Jahren für den Betrieb und die Vermarktung der "Online−Community"−Plattform "Cycosmos" gegründet, veränderte sich unter dem Druck, Aufträge aller Art zu ergattern, und weil mit der Marketing−Plattform wenig Geld zu verdienen war, zu einem "Full−Service−Betrieb". Sichtliches Zeichen für den M der Hamburger: Vergangene Woche hatte I−D Media sein britisches Angebot Cycosmos gestoppt. Allerdings, um die Entwicklungskosten der Plattform nicht abschreiben zu müssen, wird der Multimedia−Anbieter die modular angebotene Software weiter vermarkten. Erster Kunde in Deutschland ist laut I−D−Media die WAP−Abteilung von T−D1.(wl) …mehr

  • Urteil zur Brenner-Abgabe: Hewlett Packard soll rückwirkend zahlen

    In der ersten Instanz hat Hewlett-Packard vor dem Landgericht Stuttgart eine Schlappe einstecken müssen: Das Gericht verlangte vom Hersteller, eine Liste aller Geräte zu erstellen, die seit dem ersten Februar 1998 verkauft wurden, und pro verkauftem Gerät eine Pauschalabgabe zu bezahlen. Die Höhe der Abgabe hat das Gericht noch nicht festgelegt. Hewlett-Packard hat jetzt Berufung beim Oberlandesgericht Stuttgart angekündigt. Das Unternehmen vertritt den Standpunkt, dass das alte Urheberrecht zur privaten Vervielfältigung nicht eins zu eins auf die digitale Welt übertragen werden. Zur Lösung des schon lange andauerenden Streits um die Abgaben favorisiert Hewlett-Packard im Einklang mit einer bestehenden EU-Direktive die indiv Lizenzierung in Form von Abonnement-Modellen, anstatt pauschaler Abgaben. (st) …mehr

  • Umsatzeinbruch bei Acer - Hoffnung auf hohe Verkaufserlöse für Produktionsgesellschaft - Angst vor Auslistung an der Taiwan-Börse

    Bei Acer geht es rund. Shihs Ansage, das Kerngeschäft, also die Produktion, schnellstmöglich zu verkaufen und statt dessen das Unternehmensglück als Service−Anbieter und Vermarkter zu suchen, hat in der Branche wie auch im eigenen Haus hohe Wellen geschlagen. Dieser radikale Schritt scheint aber tatsächlich von Nöten zu sein, da das bisherige Geschäftsmodell in der jüngsten Vergangenheit alles andere als ertragreich verlief. Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres verlor Acer 35 Prozent Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum und konnte nun nur noch 29,98 Milliarden New Taiwan Dollar (circa 874 Millionen Dollar) verbuchen. Sicherheitshalber will Acer deshalb für 2001 keinen Forecast mehr veröffentlichen, irritierenderweise aber für 2004. Dann will der neue Vermarkter einen Jahresumsatz von umgerechnet 4,37 Milliarden Dollar und 437 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaften. Das sind stattliche zehn Prozent Gewinnmarge. Ein stolzes Ziel. Die Frage ist nur, wie es erreicht werden soll.In der Gegenwart müssen aber erst noch andere Schwierigkeiten gemeistert werden: Durch den Firmen−Split wird Acer für seine jeweiligen Unternehmen weitere Umsatzeinbußen fürchten müssen. Rutscht der Jahresumsatz aber unter die magische Grenze von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, listet die Börse (Taiwan Stock Exchange) ein Unternehmen radikal aus. Acer sucht nun nach eigenen Angaben mit Feuereifer nach der Lösung dieses Problems. Wir werden darüber berichten.(go) …mehr

  • Was tun mit dem Computermüll: US-Verband testet drei Varianten

    In einem großangelegten Pilotprojekt will der US−Verband Electronic Industries Alliance herausfinden, wie Computer− und Elektronikmüll am effektivsten und günstigsten entsorgt werden kann. Das Projekt startet im Oktober diesen Jahres und läuft ein Jahr lang in mehreren ausgewählten US−Staaten. An dem Test beteiligen sich die Hersteller Canon, Hewlett−Packard, JVC, Kodak, Nokia, Panasonic, Philips, Sharp, Sony und Thomson. Getestet werden drei verschiedene Recycling−Modelle: Beim ersten tragen die Hersteller die Kosten, die Geräte −Monitore,Fernseher, Computer und Peripherie − werden von den Kommunen gesammelt und zu den Recycling−Unternehmen gebracht. Auch das zweite Modell finanzieren die Hersteller, für das Sammeln und den Transport der Geräte sind die Einzelhändler zuständig. Schließlich gibt es noch ein Modell, bei dem die Endkunden eine Abfallgebühr zahlen müssen, wenn sie die alten Geräte bei ihrem Händler abgeben. (st) …mehr

  • Studie: 75 Prozent aller E-Business-Projekte scheitern

    40 Prozent aller derzeitigen IT- und 75 Prozent aller E-Business-Projekte scheitern, zu diesem Ergebnis kommt eine Marktstudie der Time-Kontor AG. Als Kernprobleme (20 Prozent) kristallisierten sich dabei die Bereiche Projektmanagement, Implementierung und die Integration bestehender Systeme heraus. Defizite beklagten die Befragten auch in der Konzeption von IT-Projekten und deren Einbettung in die IT-Gesamtstrategie des jeweiligen Unternehmens. Bei der Qualität ihrer Arbeit erhielten die IT-Dienstleister bei den Kriterien "Schulung" und "Termintreue" mit 2,8 beziehungsweise "Hotline" und "Kundenorientierung" mit 2,7 die schlechtesten Noten. Die Studienergebn bestätigen zudem die Bedeutung von Networking im IT-Business: Fast 70 Prozent der IT-Entsche wurden durch persönliche Kontakte auf ihren IT-Dienstleister aufmerksam. (mf) …mehr

  • Pitney Bowes: Apple, Xerox und andere sollen zahlen

    Nachdem DMS−Anbieter Pitney Bowes Anfang Juni 2001 Hewlett Packard dazu gebracht hatte, außergerichtlich und ohne HP−Schuldbekenntnis 400 Millionen Dollar wegen Drucker−Patentrechtsverletzungen zu zahlen, geht das US−Unternehmen jetzt gegen acht IT−Firmen wegen der Verwendung von Drucktechniken für Laser−Drucker vor. Es hat gegen sie Klage bei einem US−Distriktgericht eingereicht. Betroffen sind Xerox, Apple, Lexmark, Matsushita Electric America, Panasonic Personal Computer, NEC, Samsung Electronics und Samsung Electronics America. Pitney Bowes verlangt Schadensersatzzahlungen und, falls die Klage Erfolg hat, Lizenzen. Um welche Drucktechnologie es sich handelt, war nicht zu erfahren. (wl) …mehr

  • Bill Gates kein Fall für´s Sozialamt

    58,7 Milliarden Dollar soll William H. Gates auf dem Konto haben. Mit diesem Vermögen ist Gates für das amerikanische Magazin Forbes der reichste Mann der Welt. Platz zwei belegt der 70-jährige Investor Warren Edward Buffet mit 32,3 Milliarden Dollar. Während Paul Allen, der wie Gates zu den Microsoft-Männern der ersten Stunde gehörte, auf 30,4 Milliarden Dollar kommt, krallte sich Oracle Larence Joseph Ellison mit einem Gesamtvermögen von 26 Milliarden Dollar den vierten Platz. Wie reich man als Lebensmittel-Discounter werden kann, zeigen die Aldi-Brüder Theo und Karl: Sie liegen mit 25 Milliarden Dollar auf Platz fünf. Obwohl EM.TV-Chef Thomas Haffa von Forbes aus der Reiche-Leute-Liste verbannt wurde, dürfte er mit einem Guthaben von 250 Millionen Dollar noch nicht am Hungertuch nagen. Allerdings hatte er auch schon einmal vier Milliarden auf dem Konto. (mm) …mehr

  • Checkpoint "mißbraucht Marktposition"

    Geht es nach dem finnischen Sicherheitsspezialisten Stonesoft, landet der ehemalige Partner Checkpoint vor der europäischen Monopolkommision. Als Grund für die gerade angestrengte Klage geben die Finnen an, Checkpoint habe seine führende Position im Markt für Sicherheitssoftware (Firewalls) m. Seit dem März sind die be Firmen geschieden. Damals warf Stonesoft seine VPN−Lösung "StoneGate" auf den Markt. Die deutliche Konkurrenz zu Checkpoints Softwarelösung und, wie die Finnen behaupten, der Vertrieb über nahezu Partner erledigten die Zusammenarbeit. Wie Checkpoint auf die Klage reagieren will, war nicht zu erfahren. (wl) …mehr

  • Mobilcom denkt mit Talkline über eine übernahme nach

    Dass es dem Funknetzanbieter Mobilcom besonders gut geht, behauptet derzeit niemand. Die UMTS−Kosten lasten auf dem Unternehmen, das allein 9,1 Milliarden Mark Kapital zur Finanzierung aufnehmen musste; der Jahresabschluss 2000 wies Schulden in Höhe von über einer Milliarde Mark auf. Dennoch will das in Rendsburg−Büdelsdorf angesiedelte Unternehmen den Elmshorner Telefonanbieter Talkline übernehmen. "Wir sind an einer übernahme interessiert", bestätigte ein Mobilcom−Sprecher. Die Konditionen müssten stimmen, ein "vernünftiger Preis" sei die Bedingung für die übernahme des Unternehmens, das im Beitz des Dänischen TK−Konzerns TDC ist. Talkline hat laut Eigenangabe 1.850 Mitarbeiter, über 1,7 Millionen Mobilfunk−Kunden, 600.000 Festnetz− und rund 1,1 Millionen Internet−Kunden; Mobilcom mit 5.190 Mitarbeitern listet 4,6 Millionen Mobilfunk−Kunden aus, dazu 910.000 Festnetz− und 1,76 Millionen Internet−Kunden. (wl) …mehr

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