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Meldungen vom 25.09.2001

  • Microsoft hilft über die letzte Hürde vor dem Windows XP-Update

    Kunden, die ihr bestehendes System auf Windows XP updaten wollen, beglückt Microsoft vorab mit dem kostenlosen "Upgrade Advisor". Das Tool überprüft die Hardwarekomponenten eines Rechners sowie die installierte Software und gibt Tipps für eine Neukonfiguration, so dass das System Windows XP kompatibel wird. Grundsätzlich ist ein Update auf Windows XP Home Edition nur von Windows 98/98 SE und ME möglich. Die Betriebssysteme Windows NT 4 und Windows 2000 lassen sich auf Windows XP Professional aufrüsten. (ce) …mehr

  • Orbis schlüpft bei SAP unter

    Kurz nach der Präsentation der eigenen CRM−Suite Mysap CRM 3.0 bereinigt der Marktführer für betriebswirtschaftliche Standard−Software SAP das Lösungsangebot in Deutschland für diesen Wachstumsmarkt: IC−Solutions und S3 von Orbis werden nicht weiter entwickelt. Der CRM−Hersteller Orbis aus Saarbrücken hat mit dem ERP−Spezialisten SAP einen Kooperationsvertrag geschlossen. Demzufolge gibt Orbis seine CRM−Produkte S3 und IC−Solutions auf und reiht sich in das Mysap CRM Partnerprogramm der SAP in Deutschland ein. Außerdem wechseln rund 60 Mitarbeiter von Orbis aus dem Produktvertrieb und der Softwareentwicklung zu SAP. "Bestehende Wartungsverträge werden erfüllt", versichert Klaus Kieren, Vorstandssprecher bei Orbis. Kieren konnte für die Zeit darüber hinaus jedoch keine Angaben machen. Verspricht aber: "Wir verhandeln mit jedem Kunden indiv." Erklärtes Ziel der be Unternehmen ist allerdings, die installierte Basis zu einer Migration auf Mysap CRM zu bewegen. Konkrete Angaben wie dieser Weg beschritten werden soll, liegen derzeit jedoch noch nicht vor. Insgesamt haben die Saarbrückener 90 Kunden, die mit S3 oder IC−Solutions arbeiten. Zwe davon setzen mit ihrer CRM−Software auf ERP−Lösungen von SAP auf. Diese dürften bei entsprechenden Konditionen ein Migrations−Angebot wahrnehmen. Bei den verbleibenden 30 Orbis−Kunden, die ERP−Lösungen anderer Hersteller als SAP einsetzen, wird das schon schwieriger. Die Walldorfer verkünden zwar, Mysap CRM 3.0 könne auch unabhängig vom ERP−Paket eingesetzt werden, doch der Marktforscher AMR−Research meldet Bedenken an. Die Lösung sei nur zum Teil in Java geschrieben, ein großer Teil des Codes basiere auf der hauseignen Entwicklunssprache Abap von SAP. Der Schritt von Orbis kommt nicht überraschend. Das Unternehmen schreibt aufgrund des negativen Lizenzgeschäftes seit zwei Jahren rote Zahlen. Während der Consulting−Umsatz im ersten Halbjahr 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 13 Millionen Mark auf knapp 25 Millionen Mark anstieg, stagnierte das Lösungsgeschäft bei 7,8 Millionen Mark. Die Prognose von rund 28 Millionen Mark Lizenzumsatz für das Gesamtjahr 2001 rückte so in weite Ferne und hätte aufgrund der hohen Entwicklungskosten zu einem erneut negativen Jahresabschluss geführt. (hei) …mehr

  • Infomatec-Prozess: Kleinanleger erhält Geld zurück

    90.945 Mark zuzüglich Zinsen soll ein Anleger von der Skandalfirrma Infomatec zurück erhalten. Damit hat erstmals in der Geschichte des deutschen Aktienrechts ein Gericht einem sogenannten Kleinanleger Schadenersatz wegen falscher Unternehmsangaben zugesprochen.Das Landgericht Augsburg folgte der Klagebegründung eines Anlegers, der die be ehemaligen Infomatec−Vorstände Gerhard Harlos − seit neuestem wieder Vorstand − und Alexander Häfele bezichtigte, ihn mit einer falschen Ad−hoc−Meldung zum Aktienkauf in oben genannter Höhe veranlasst zu haben. Es urteilte, die be Vorstände müssen die Aktien des Anlegers wieder zurück nehmen. Gegen das Urteil des Landgerichts ist Berufung möglich. Der Anleger hatte 230 Aktien auf Grund einer Pflichtmitteilung von Infomatec vom 20. Mai 1999 gekauft. In dieser hatte das Augsburger Unternehmen einen vermeintlichen Großauftrag des Telekommunikationsunternehmens Mobilcom über 55 Millionen Mark bekannt gegeben. In Wahrheit hatte Mobilcom lediglich einen Auftrag in Höhe von 9,24 Millionen Mark geordert. Weitere Klagen gegen Infomatec und die be Vorstände laufen noch. Infomatec ist nicht die einzige am Neuen Markt gelistete Firma, die sich mit Klagen sich getäuscht fühlender Kläger konfrontiert sieht. Prominente Beispiele sind EMTV und Intershop. (wl) …mehr

  • Gateway beendet Online-Verkauf von PCs

    Ab sofort hat Gateway den Online−Verkauf von PCs in Deutschland gestoppt. Damit ist das endgültige Aus des PC−Anbieters hierzulande besiegelt. Der PC−Direktanbieter hatte nach miserablen Geschäftszahlen Ende Juli seine deutsche Niederlassung geschlossen, Ende August seinen Rückzug aus Europa verfügt. Das Aus garniert Gateway mit der Versicherung: "Selbstverständlich werden wir auch weiterhin im deutschen Markt unseren Garantie− und Serviceverpflichtungen nachkommen. Die technische Unterstützung für unsere Produkte wird auf unserer Webseite wie gewohnt verfügbar sein."(wl) …mehr

  • Baltimore sucht Käufer für Content Technologies

    Vor knapp einem Jahr hat Baltimore für 1,13 Milliarden Dollar den Konkurrenten Content Technologies ("Mimesweeper") übernommen, nun wollen die Iren ihre Content−Security−Division möglichst schnell wieder los werden. Grund: 870 Millionen Euro Verlust im ersten Halbjahr 2001. So musste Baltimore bereits 220 Mitarbeiter frei setzen, weitere Entlassungen sind geplant. Im Rahmen dieses "Restrukturierungsprogramms" will das Unternehmen nun nicht nur Content Technologies verkaufen, sondern sich auch von der Nasdaq verabschieden und auf die Kernkompetenzen Authentifizierung und Autorisierung konzentrieren. Einen Käufer für Content zu finden dürfte erstmals schwierig sein, glauben Marktforscher von der Gartner Group. Nicht nur dass Baltimore das Vertrauen von Kunden zu verlieren droht, auch der bisherige Distributor in Deutschland, Computerlinks, vertreibt nicht mehr die Produkte der Iren. Diesen Part übernahm Allasso. Zwar zeigte sich Surf Control an einem Kauf von Content interessiert, doch betragen die Barreserven des britischen Unternehmens gerade mal 15,7 Millionen Pfund. Auf jeden Fall dürfte Baltimore mit dem Verkauf keinen großen Deal machen. Mehr als 80 Millionen Euro ist Content derzeit nicht wert, meinen die Analysten. (rw) …mehr

  • Studie: E-Learning boomt (noch) nicht

    Das viel zitierte E−Learning kommt in deutschen Unternehmen weit weniger und viel langsamer zum Zug, als alle Prognosen versicherten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung Mummert + Partner. Aktuell zögerten viele Unternehmen, sich mit E−Learning zu beschäftigen. Skepsis überwiege, so Mummert.Zum einen seien viele Unternehmen für die datenintensive Online−Pädagogik nicht gerüstet, zum anderen m Unternehmen selbstständig lernenden Mitarbeitern, da sie nicht kontrollieren könnten, was diese tun, so Mummert. Dennoch werde hierzulande das Online−Lernangebot ab dem Jahr 2004 den erhofften Boom erleben. Dann sei das Lernen qua Internet, Intranet oder Extranet allgemein akzeptier, es werde in Europa einen zirka vier Milliarden Dollar schweren Markt darstellen, so die Auguren. Die Argumente, die sie dafür anführen, lesen sich so: Es könnten bis zu 30 Prozent Kosten bei Aus− und Fortbildung gespart werden. Zudem sei gezieltes, auf das Unternehmen zugeschnittenes Lernen möglich. In einer weiteren Zahl ausgedrückt: Einsparungen in Höhe von zirka 20 Milliarden Mark seien allein in Deutschland möglich.(wl) …mehr

  • Plattformstrategie von RealNetworks

    In der "RealOne Platform" sind künftig die be Streaming−Angebote "RealPlayer" und "RealJukebox" von Real Networks zusammengefasst.Herzstück des Bundles wird der "RealOne Player" sein; mit ihm, derzeit in einer kostenlosen Betaversion erhältlich, will der US−Softwerker eine Plattform anbieten, mit der RealMedia−Inhalte − Musik und Film − einfacher als bisher generiert und verwaltet werden können. Mittels beigegebener Entwicklungstools und einer offenen Schnittstelle (API) werde ferner die Zusammenarbeit mit anderen Content− und Content−Management−Programmen verbessert. Dazu passt, dass der Softwerker in Kürze kostenpflichtige Dienste anbieten wird. Real Networks, das gerade seine Hausmesse in Seattle abhält, erklärt, man habe bereits rund 150 Hard− und Softwarehersteller auf der Partnerliste.Man darf gespannt sein, wie Konkurrent Microsoft, dessen "Windows Media"−Plattform im Vormarsch ist, reagieren wird. Während der Streaming−Bereich hoch gehandelt wird, sind sich viele Content−Prov und Anwender uneins, welcher Software sie den Vorzug geben sollen. Für Microsoft spricht unter anderem, dass so gut wie jeder, der ein Microsoft−OS laufen hat, auch "Windows Media" in seinem Besitz weiß. Umstritten sind jedoch die Netzfähigkeit und Administration der Software. Windows XP und dessen erweiterten Multimedia−Funktionen machen jedoch den Vormarsch Microsofts wahrscheinlich.Real Networks kann jedoch als Argumente, neben der offenen Schnittstelle und der Stabilität der Software, geltend machen, transparent zu entwickeln. Zudem schätzen viele Anbieter, nicht auf das dunkle Loch der Redmonder Entwicklerfahrpläne angewiesen zu sein. Laut Real Networks sind derzeit rund 220 Millionen Kopien des kostenlosen "RealPlayer" im Umlauf.(wl) …mehr

  • Netzwerker Adva entlässt nach gesenkter Umsatzprognose

    Der Anbieter von optischer Netzwerklösungen ADVA Optical Networking will zehn Prozent seiner Belegschaft entlassen. Diese Maßnahmesoll bis zum Ende des vierten Quartals 2001 abgeschlossen sein und erstreckt sich auf sämtliche Unternehmensfunktionen. Außerdem schließt das Unternehmen seinen Entwicklungsstandort in Cambr, Großbritannien, und lässt seine "Disklink"−Produkte auslaufen lassen. ADVA hatte den Firmensitz in Cambr und die Disklink Produkte mit der Akquisition von Storage Area Networks Ltd. im April 2000 übernommen. Von der Schließung sind 19 Mitarbeiter betroffen. Ursache für die Restrukturierungs−Maßnahmen sind die gesenkten Umsatzerwartungen von Adva für das dritte Quartal 2001. Nach neuen Schätzungen wird das Unternehmen in diesem Zeitraum nur zwischen 21 und 25 Millionen Euro erwirtschaften. Bis lang ging der Netzwerk−Spezialist von einen Umsatz zwischen 27und 29 Millionen Euro aus. Die Geschäftsergebn für das dritte Quartal 2001 gibt Adva am 6. November 2001 bekannt. (hei) …mehr

  • Eine Milliarde Dollar Verlust kann Ciscos Einkaufslust nicht stoppen

    Trotz weltweiter Absatzkrise und immenser Gewinneinbußen ist der in den letzten Jahren durch Firmenaufkäufe stark gewachsene amerikanische Netzwerkausrüster Cisco weiter auf Expansionskurs. Wie der neue Europa−Chef Robert Lloyd der Financial Times Deutschland sagte, schaue man sich diesseits des Großen Teichs "vor allem nach Firmen um, die Technologien im Bereich schneller Internetzugang per Funk beherrschen". Allerdings werde Cisco sich künftig mehr Zeit lassen und mögliche übernahmekand genauer unter die Lupe nehmen. Das wird auch Not tun, denn nach einem Gewinn von 2,7 Milliarden Dollar und einem Umsatzplus von 18 Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar sind die Erlöse im vierten Quartal 1999/2000 bereits gefährlich weggebröckelt. Die Quittung folgte auf den Tritt: Das abgelaufene Geschäftsjahr 2000/2001 bescherte dem hungrigen Netzwerkriesen einen Nettoverlust von einer Milliarde Dollar.(kh) …mehr

  • NEC stellt ersten Handheld-Prototyp vor

    Nach Toshiba und Sony kündigte PC−Hersteller NEC im Juli diesen Jahres die Absicht an, in den PDA−Markt einzusteigen. Besucher der diesjährigen World PC Expo konnten nun schon mal einen kurzen Blick auf einen Prototyp des ersten NEC−PDA’s werfen. über das, im Rahmen einer GPS (global positioning system) Show vorgeführte Gerät, wurden jedoch keinerlei Spezifikationen bekannt gegeben.An Informationen ist allerdings einiges "durchgedrungen": Der Handheld soll über ein Farbdisplay mit einer Bildschirmdiagonale von zirka 10 Zentimetern verfügen. Als Betriebssystem soll Windows CE eingesetzt werden. Zusätzlich zum Compact Flash slot sah man einen SC (Secure Digital) memory card slot und einen Knopf, vergleichbar zum "jog−dial" von Sony’s "Clie". "Wir planen, dieses Gerät Ende diesen Jahres weltweit auszuliefern", kündigt ein NEC−Unternehmenssprecher an.(bw) …mehr

  • Open-Source-Nutzung: Deutschland führend in Europa

    Ziel der −Inititative (Interchange of Data between Administration) der Europäischen Komm war es, die Nutzung von "Open−Source"−Software im öffentlichen Dienst zu untersuchen. Nun sind die Ergebn dieser Umfrage veröffentlicht worden. Demnach führt Deutschland die Rangliste der öffentlichen Open−Source−Anwender an, gefolgt von Frankreich und Spanien. Belgien, Italien und Schweden hinken in diesem Rennen deutlich hinterher. Etwaige Anstrengungen der Regierungen für mehr Open−Source im öffentlichen Dienst dieser Länder sind bis dato auch nicht erkennbar. Die Studie der Europäischen Komm unterteilt den Open−Source−Markt in Server− und Workstation−Software ein. Der Server−Bereich spaltet sich nochmals in zwei Segmente auf: in Web− und LAN−Server, wobei Komponenten in lokalen Netzwerken zehn mal so viel Umsatz verursachen wie im Internet. Denn bei Webservern ist bereits seit mehreren Jahre die Open−Source−Software von Apache marktführend − derzeit mit einem Anteil von 61 Prozent. Bei LANs im öffentlichen Sektor gehen die Schätzungen von einem maximal achtprozentigen Anteil an Open−Source−Software. Hier erwartet man aber überdurchschnittliche Wachstumsraten – vor allem bei Datenbanken, File− und Applikations−Servern. Etwas mau sieht es dagegen bei den Nutzung von Open−Source−Software auf den Clients. Hier spielen nur die Hochschulen eine signifikante Rolle, wenn man davon bei maximal einem Prozent Nutzungsgrad der kostenlosen Office−Pakete überhaupt sprechen kann. (rw) …mehr

  • Microsoft: Xbox-Käufer, se geduldig!

    "Xbox"−Käufer müssen sich eine Woche länger als geplant gedulden, dann können sie sich laut Microsoft auf das wertvolle 128−Bit−Stück, wovon mindestens eine Million Stück die Weihnachtsregale der Händler zieren sollen, stürzen. Das neue Datum, der 15. November, müsste Spieleanhänger in einen wahren Freudetaumel versetzen, präsentiert doch Nintendo ebenfalls seine neue Spielekonsole "Gamecube" auf den US−Markt.Warum Microsoft die unmittelbare Konfrontation mit Nintendo sucht, war von den Redmondern nicht zu erfahren. Ein Sprecher machte allgemein "strategische Faktoren" für den neuen Termin geltend. Auf die Vermutung, Microsoft könne die Xbox nicht in genügenden Mengen liefern, ging er nicht ein. Mehr als 300.000 Geräte, schätzen Marktanalysten, werde der Spielebox−Anfänger bis zum Verkaufsstart nicht produzieren können. Wie auch immer: Gerade hat Auftragsfertiger Flextronics im mexikanischen Guadalajara mit der Produktion der Xbox begonnen.(wl) …mehr

  • Internet-Jobbörsen auf dem Vormarsch

    Untersuchungen der US-Nachrichtenagentur BNA zufolge werden im Jahre 2003 alle Top-500-Unternehmen der Welt auf Internet-Jobbörsen zurückgreifen. Diese gehören zu den wenigen Dienstleistungen im Web mit positiven Zukunftsaussichten. Brachenins erwarten in den kommenden fünf Jahren eine Vervierfachung des Umsatzes von derzeit 600 Millionen US-Dollar. …mehr

  • USA: Online-Werbefirmen bereiten sich auf einen kalten Winter vor

    Nach dem Erlahmen der Wirtschaft ist der US−amerikanische Markt für Internet−Werbung im ersten Halbjahr 2001 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 7,8 Prozent zurückgegangen. Das geht aus einem Bericht des Wall Street Journal unter Berufung auf die Studie einer Anbieter−Vereinigung von Online−Publikationen. In der vom "Interactive Advertising Bureau" veröffentlichten Studie heißt es, dass die US−amerikanischen Ausgaben für Internet−Werbung in den ersten Halbjahren 2000 und 2001 von 4,08 auf 3,76 Milliarden Dollar zurückgegangen seien. Maßgeblich für die Umsatzeinbrüche verantwortlich sei das nachlassende Interesse an Bannerwerbung. Lag ihr Anteil in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres bei 51 Prozent, waren es zuletzt nur noch 36 Prozent. Auch das amerikanische Dotcom−Sterben fordert seien Tribut. Denn gleichzeitig ist der Anteil der zehn umsatzstärksten Werbekunden von 70 auf 76 Prozent gestiegen. Nach den US−Terroranschlägen rechnen die Anbieter von Online−Werbung mit weiteren Einschnitten. Doublecklick als einer der ganz Großen im Markt sieht die kurze Zeit später herausgegebene Umsatz− und Gewinnwarnung sogar in direktem Zusammenhang mit den Ereign vom 11. September und kündigte zugleich ein kursstützendes Aktienrückkaufprogramm über 100 Millionen Dollar an. (kh) …mehr

  • Noch kein Ergebnis bei den Gesprächen um den Sozialplan bei Lucent

    Der Betriebsrat und das Management des angeschlagenen Telekom-Ausrüsters Lucent Technologies (ComputerParnter online berichtete) haben sich noch immer nicht über einen Interessenausgleich und Sozialplan für rund 700 Mitarbeiter einigen können. IG Metall und Betriebsrat betonten in einem Schreiben, dass "mit dieser Geschäftsführung einen zukunftsweisende Vereinbarung zum Wohle der Mitarbeiter nicht möglich ist". Die Lucent-Führung ist hingegen der Ansicht, dass sich der Betriebsrat mehr für die Interessen Dritter einsetzt, als für die eigenen Kollegen. (ce) …mehr

  • T-Mobile und Viag Interkom: gemeinsamer UMTS-Netzaufbau

    Beim Aufbau der UMTS-Netze in Deutschland und Großbritannien arbeiten die Telekom-Tochter T-Mobile und mmO2 zusammen. mmO2 ist die neue Mobilfunk-Holding von British Telecom, zu der auch Viag Interkom gehört. Die im Juni angekündigte Partnerschaft wurde vertraglich besiegelt.  …mehr

  • Webwasher für Unternehmen

    Die Unternehmenslösung "Webwasher EE" (Enterprise Edition) in der neuen Version 3.2 könnte vor dem Durchbruch in Unternehmen stehen. Denn sie hat eine Schnittstelle zum offenen "Internet Content Adaptation Protocol" (ICAP), Version 1.0 erhalten. Mit ihr können Unternehmen Mails und Web−Seiten auf unternehmenseigenen Web−Servern filtern und bei Bedarf blockieren. Wie der Paderborner Siemens−Spinoff Webwasher AG mitteilt, sorgt die Software, mit der erfreulicherweise Internet−Anzeigen und andere nicht gewünschte Inhalte vom Benutzer−Bildschirm ferngehalten werden können ist als Filtergrundlage ist die implementierte, weltgrößte URL−Datenbank "Dynalocator" zugrunde gelegt. Ferner unterstützt die Software laut dem Softwerker LDAP und andere Standard−Verzeichnisdienste für die Verwaltung von Benutzer− oder Gruppen−spezifischen Internet−Zugängen. Als Verbesserungen in der Version 3.2 nennen die Paderborner erweiterte Statistikfunktionen, vereinfachte Verwaltung der Logfiles und einen Präfix−Filter zum Schutz der Privatsphäre. Zudem sei die Zusammenarbeit mit der Content−Delivery−Software "Netcache" des "strategischen Partners" Network Aplliance optimiert worden. Damit sei die Filterung oder Blockierung aller unerwünschten Inhalte auf Caching−Server möglich. (wl) …mehr

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